CH159795A - Verfahren zur Darstellung von Dijodimidazolessigsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Dijodimidazolessigsäure.

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CH159795A
CH159795A CH159795DA CH159795A CH 159795 A CH159795 A CH 159795A CH 159795D A CH159795D A CH 159795DA CH 159795 A CH159795 A CH 159795A
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CH
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acetic acid
diiodimidazole
iodine
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acid
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Inventor
F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D233/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings
    • C07D233/54Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D233/66Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, not condensed with other rings having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D233/68Halogen atoms

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung von Dijodimidazolessigsäure.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur Darstellung von     Di-          ,jodimidazolessigsäure,    welches dadurch ge  kennzeichnet ist, dass man auf     imidazolessig-          saures    Natrium in alkalischer Lösung Jod  einwirken lässt und aus dem     entstandenen     Natriumsalz der Dijodimidazolessigsäure die  Säure mit Mineralsäure abscheidet.  



  Organische Jodverbindungen haben in  den letzten Jahren eine Bedeutung als Rönt  genkontrastmittel erhalten. Wie sich ergeben  hat, eignet sich für diesen Zweck die bisher  unbekannte Dijodimidazolessigsäure vorzüg  lich, da ihr nur eine sehr geringe Giftigkeit  zukommt.  



  Jodiertes Imidazol und einige jodierte  Imidazolderivate sind bekannt (vergleiche  zum Beispiel Pauly u. Gundermann Ber. d.  D. Chem. Gesellschaft 41, 1908, 4004, und  Pauly Ber. d. D. Chem. Gesellschaft 43,  1910, 2243), nicht aber die     Dijodimidazol-          essigsäure    von folgender Konstitution:  
EMI0001.0008     
    Die Dijodimidazolessigsäure kristallisiert  aus wässerigem Alkohol in kleinen, schwach  gelblichen Kristallen, die bei 165   unter Zer  setzung schmelzen. Sie ist schwer löslich in  Wasser, leicht löslich in Alkohol, sowie in  Alkalien und Säuren. Sie bildet ein kristalli  siertes Chlorhydrat, das bei 186   unter Zer  setzung schmilzt.  



  Die Dijodimidazolessigsäure soll als  Röntgenkontrastmittel verwendet werden.  Beispiel 1:  14,8 Teile imidazolessigsaures Natrium  werden in -600 Teilen etwa 25%igem wäs  serigem Ammoniak bei     0-4     gelöst. Bei Bei  behaltung dieser Temperatur und unter Rüh  ren wird eine     Jod-Jodkalilösung,    enthaltend  52 Teile Jod und 40 Teile     Jodkalium    in  40 Teilen Wasser,     eintropfen    gelassen. Jeder  einfallende Tropfen erzeugt     eine    dunkle Fäl-      lung (Jodstickstoff), die sich aber gleich wie  der auflöst. Man wartet jeweils mit der wei  teren Jodzuführung bis die Lösung klar ge  worden ist. Das Ende der Jodaufnahme er  kennt man daran, dass der ausgeschiedene  Jodstickstoff nicht mehr gelöst wird.

   Die  Lösung wird filtriert und im Vakuum bei  40 bis 45   zur Trockne gebracht. Den     Trok-          kenrückstand    löst man in 300 Teilen Wasser  und gibt Salzsäure zu, bis zur schwach  congosauren Reaktion. Dabei fällt die     Di-          jodimidazolessigsäure    als hellgelbbraunes  Produkt aus. Sie wirrd abgenutscht und mit  kaltem Wasser gewaschen.

   Zur Reinigung  wird dieses Rohprodukt zwei bis dreimal aus  verdünntem Alkohol umkristallisiert, wobei  man zur Entfärbung zweckmässig etwas     SO2-          haltiges    Wasser oder etwas Tierkohle zu  setzt. aytr nwässerigem Alkohol umkristi     all-          siert,    erhält man die Dijodimidazolessigsäure  in kleinen, schwach gelblichen Kristallen, die  bei 165   unter Zersetzung schmelzen.    Beispiel 2:  14,8 Teile imidazolessigsaures Natrium  werden in 200 Teilen 10%iger Sodalösung  bei 0 bis 4   gelöst. Bei Beibehaltung dieser  Temperatur und unter Rühren wird eine Jo     d-          Jodkalilösung,    enthaltend 70 Teile Jod und  55 Teile Jodkalium in 100 Teilen Wasser,  eintropfen gelassen.

   Jeder einfallende Trop-    fen erzeugt eine Gelbfärbung, die aber gleich  wieder verschwindet. Man     wartet    jeweils mit  der weiteren Jodzufuhr bis die Lösung wie  der hell geworden ist. Das Ende der     Jod-          aufnahme    erkennt man an bleibender Gelb  färbung der Lösung. Durch schwaches An  säuern der Lösung mit Salzsäure fällt die  Dijodimidazolessigsäure als hellgelbbraune  Substanz aus, die, wie im Beispiel 1 an  gegeben, weiter gereinigt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Dijod- imnidazolessigsäure, dadurch gekennzeichnet, dass man auf imidazolessigsaures Natrium in alkalischer Lösung Jod einwirken lässt und aus dem entstandenen Natriumsalz der Di- jodimidazolessigsäure die Säure mit Mineral säure abscheidet. Die Dijodimidazolessigsäure kristallisiert aus wässerigem Alkohol in kleinen, schwach gelblichen Kristallen, -die bei 165 unter Zer setzung schmelzen. Sie ist schwer löslich in Wasser, leicht löslich in Alkohol, sowie in Alkalien und Säuren.
    Sie bildet ein kri stallisiertes Chlorhydrat, das bei 186 ' unter Zersetzung schmilzt. Die Dijodimidazolessigsäure soll als Röntgenkontrastmittel verwendet werden.
CH159795D 1931-12-19 1931-12-19 Verfahren zur Darstellung von Dijodimidazolessigsäure. CH159795A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0005528A3 (en) * 1978-05-15 1980-01-09 Takeda Chemical Industries, Ltd. Imidazole derivatives, their preparation and pharmaceutical compositions

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