AT414130B - Fördervorrichtung für einen nähfaden einer nähmaschine - Google Patents

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AT414130B
AT414130B AT9032004A AT9032004A AT414130B AT 414130 B AT414130 B AT 414130B AT 9032004 A AT9032004 A AT 9032004A AT 9032004 A AT9032004 A AT 9032004A AT 414130 B AT414130 B AT 414130B
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B63/00Devices associated with the loop-taker thread, e.g. for tensioning

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

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AT 414 130 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördervorrichtung für einen Nähfaden einer Nähmaschine mit einer in Abhängigkeit von der Nahtbildung antreibbaren Nockenscheibe, über deren Umfang der Nähfaden geführt ist. 5 Zur Nahtbildung ist bei Nähmaschinen zunächst eine für den Nadeleinstich erforderliche Nadelfadenmenge bereitzustellen und nach der Schlingenbildung der überschüssige Nadelfaden wieder zurückzunehmen. Gleiches gilt für einen von einem Greifer geführten Unterfaden, der entsprechend der Greiferbewegung vor und zurückzubewegen ist. Um einen Nähfaden für den Vorschub freizugeben und anschließend wieder um ein vorgegebenes Maß zurückzuziehen, ist 10 es bekannt (AT 410555 B), den Nähfaden, sei es ein Nadelfaden oder ein Greiferfaden über wenigstens eine Nockenscheibe zu führen, die synchron zum Nadel- bzw. Greiferantrieb angetrieben wird. Der zwischen zwei Führungsösen quer zur Nockenscheibe über deren Umfang geführte Nähfaden wird somit während eines Nockenscheibenumlaufes für Fadenvorschub freigegeben und dann aufgrund einer Auslenkung quer zur Fadenachse entsprechend dem Hub 15 der Nockenbahn zurückgezogen. Diese durch die Nockenscheibe bedingte Fadenbewegung setzt allerdings ein einseitiges Rückhalten des Nähfadens voraus, um den auf der anderen Seite freigegebenen Nähfaden über die Nockenscheibe im Bereich des freigegebenen Fadenabschnittes verlagern zu können. Gleiches gilt für eine andere Konstruktion (DE 33 41 986 A1), bei der der Nähfaden in Umfangsrichtung über eine Nockenscheibe geführt wird, der jeweils 20 eine Fadenklemme vor und nachgeordnet ist, um den Nähfaden auf einer Seite der Nockenscheibe für die jeweilige Förderbewegung des durch die andere Fadenklemme freigegebenen Fadentrums festzuhalten.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Fördervorrichtung für den Nähfaden einer 25 Nähmaschine der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, daß eine vorteilhafte, auf den jeweiligen Förderschritt abgestimmte Fadenmitnahme sichergestellt werden kann.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Nockenscheibe wenigstens eine sich nur über einen Teilumfang erstreckende Nockenbahn aufweist, die mit einer Andrückrolle zur 30 Klemmung des in Umfangsrichtung geführten Nähfadens zusammenwirkt.
Da zufolge dieser Maßnahmen der Nähfaden in Umfangsrichtung, also senkrecht zur Antriebswelle, über die Nockenscheibe geführt und zwischen der Nockenbahn und einer Andrückrolle geklemmt wird, wird der Nähfaden durch die drehende Nockenscheibe jeweils um einen Schritt 35 weitergefördert, der der Umfangslänge der Nockenbahn entspricht, die Nockenbahn erstreckt sich nur über einen Teilumfang der Nockenscheibe, die somit den Nähfaden freigibt, sobald die Andrückrolle von der Nockenbahn abrollt. Beim Vorsehen einer einzigen Nockenbahn wird der Nähfaden folglich während eines Nockenscheibenumlaufs in einem Förderschritt in Fadenlängsrichtung bewegt, der durch die Umfangslänge der Nockenbahn zwischen dem Aufrollen 40 der Andrückrolle auf die Nockenbahn und dem Abrollen der Andrückrolle von der Nockenbahn bestimmt ist.
Soll der Nähfaden nicht nur in einer Richtung schrittweise gefördert, sondern schrittweise hin-und herbewegt werden, so können in einfacher Weise zwei in einer gemeinsamen Ebene ange-45 ordnete, gegensinnig angetriebene Nockenscheiben vorgesehen sein, deren sich in Summe höchsten über einen Winkelbereich von 360° ersteckende Nockenbahnen mit den zugehörigen Andrückrollen abwechselnd im Eingriff stehen. Der Nähfaden wird demnach während der Freigabe durch die eine Nockenscheibe von der anderen Nockenscheibe mitgenommen, so daß sich eine abwechselnde Mitnahme des Nähfadens durch die beiden Nockenscheiben ergibt, die so den Nähfaden in Abhängigkeit von der Umfangslänge der einzelnen Nockenbahnen in Anpassung an die Anforderungen durch die Nahtbildung hin- und herbewegen. Da es zu keiner Überlappung des Fördereingriffes der beiden Nockenscheiben kommen darf, um ein Bruchgefährdung des Fadens zu vermeiden, dürfen sich die Nockenbahnen der beiden gegensinnig angetriebenen Nockenscheiben in Summe höchstens über einen Winkelbereich von 360° erstrecken. 55 3
AT 414 130 B Für eine störungsfreie Funktion kommt es auf eine genaue Zuordnung der Drehwinkel der beiden Nockenscheiben an, so daß für eine entsprechende Zwangssteuerung dieser Nockenscheiben gesorgt werden muß. Besonders einfache Konstruktionsverhältnisse werden in diesem Zusammenhang sichergestellt, wenn die beiden Nockenscheiben miteinander über ein 5 Zahnradpaar antriebsverbunden sind. Der Umstand, daß die Förderschritte durch die Umfangslänge der Nockenbahnen bestimmt werden, macht eine Auslenkbewegung des Nähfadens quer zu seiner Achse unnötig. Die Nockenbahnen können daher in einfacher Weise durch Kreisringabschnitte gebildet werden. Zur Unterstützung der Förderung des zwischen der Nockenbahn und der Andrückrolle geklemmten Nähfadens kann die Andrückrolle angetrieben werden, was io eine sonst erforderliche Beschleunigung der Andrückrolle beim Aufrollen auf die Nockenbahn vermeidet.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise darstellt. Es zeigen 15 Fig. 1 eine erfindungsgemäße Fördervorrichtung für einen Nähfaden einer Nähmaschine in einer vereinfachten Vorderansicht und Fig. 2 diese Fördereinrichtung in einer Draufsicht.
Die schematisch angedeutete Nähmaschine 1 weist eine Nadelstange 2 mit einem Halter 3 für 20 wenigstens eine Nähnadel 4 auf, die zur Nahtbildung mit einem Greifer 5 für einen unteren Nähfaden 6 zusammenwirkt. Zu diesem Zweck wird der Greifer 5 über eine Greifenwelle 7 nicht nur verschwenkt, sondern auch in axialer Richtung vorgeschoben und zurückgezogen, und zwar in Abhängigkeit vom Antrieb der Nadelstange. Aus der dargestellten zurückgezogenen Stellung wird der Greifer 5 durch die Schleife des durch das Nähgut gestochenen Nadelfadens 25 schlingenbildend vorgeschoben, so daß beim Zurückziehen der Nähnadel 4 der Nähfaden durch den Greifer 5 zurückgehalten wird. Beim neuerlichen Einstechen der Nähnadel 4 nach einem Nähgutvorschub wird der Nadelfaden durch die Schlinge des durch den Greifer 5 geführten unteren Nähfadens 6 gezogen, so daß nunmehr die Schlinge des unteren Nähfadens 6 durch die Nähnadel 4 festgehalten und der Greifer 5 zurückgezogen werden kann. Diese Grei-30 ferbewegung erfordert ein entsprechendes Bereitstellen einer ausreichenden Menge des unteren Nähfadens 6 während des Vorschiebens des Greifers 5 und eine Fadenrücknahme zum Festziehen der gebildeten Schlinge. Zu diesem Zweck wird der untere Nähfaden 6 dem Greifer 5 über eine Fördervorrichtung 8 zugeführt, die zwei in einer gemeinsamen Ebene angeordnete, gegensinnig angetriebene Nockenscheiben 9, 10 umfaßt, deren Kreisringabschnitte bildende 35 Nockenbahnen 11 mit Andrückrollen 12 Zusammenwirken, wie dies insbesondere der Fig. 1 entnommen werden kann. Die Nockenbahnen 11 erstrecken sich nur über einen Teilumfang der Nockenscheibe 9 und 10, wobei die Summe der Erstreckungswinkel beider Nockenbahnen 11 kleiner als 360° ist. Da die gegenseitige Winkelversetzung der Nockenbahnen 11 der beiden Nockenscheiben 9, 10 so gewählt ist, daß sie abwechselnd mit den Andrückrollen 12 zusam-40 men wirken, wird der untere Nähfaden 6, der jeweils zu beiden Seiten der Andrückrollen 12 in Führungsösen 13 geführt wird, aus der rückgezogenen Stellung des Greifers 5 zunächst über die Nockenbahn 11 der Nockenscheibe 10 im Sinne der Greiferbewegung vorgeschoben, so daß eine entsprechende Menge des Nähgutfadens für den Greifer 5 bereitgestellt wird, ohne eine höhere Zugbelastung des Nähfadens besorgen zu müssen. Nach dem Abrollen der der 45 Nockenscheibe 10 zugehörigen Andrückrolle 12 von der Nockenbahn 11 wird der Nähfaden 6 freigegeben, bis die Andrückrolle 12 der Nockenscheibe 9 auf deren Nockenbahn 11 aufrollt, was einen gegensinnigen Förderschritt für den Nähfaden 6 bedeutet. Der Nähfaden 6 wird demnach in Abhängigkeit von der Nahtbildung unter Berücksichtigung erforderlicher Pausen hin und her gezogen. 50
Um den gegensinnigen Antrieb der Nockenscheiben 9, 10 zu erreichen, sind die beiden Nockenscheiben 9 und 10 durch ein Zahnradpaar 14 miteinander antriebsverbunden. Von den Zahnrädern des Zahnradpaares 14 sind außerdem die Antriebe für die Andrückrollen 12 abgeleitet, die mit den Zahnrädern des Zahnradpaares 14 kämmende Zahnräder 15 tragen. 55

Claims (1)

  1. 4 AT 414 130 B Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So könnte der schrittweise Nähfadenvorschub nur in einer Richtung erfolgen, wenn auf eine der beiden Nockenscheiben 9, 10 verzichtet wird. Außerdem ist der Einsatz einer solchen Fördervorrichtung nicht auf den unteren Nähfaden 6 beschränkt und kann selbstverständlich auch für 5 einen Nadelfaden vorteilhaft verwendet werden. Patentansprüche: io 1. Fördervorrichtung für einen Nähfaden einer Nähmaschine mit einer in Abhängigkeit von der Nahtbildung antreibbaren Nockenscheibe über deren Umfang der Nähfaden geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheibe (9, 10) wenigstens eine sich nur über einen Teilumfang erstreckende Nockenbahn (11) aufweist, die mit einer Andrückrolle (12) zur Klemmung des in Umfangsrichtung geführten Nähfadens (6) zusammenwirkt. 15 2. Fördervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in einer gemeinsamen Ebene angeordnete, gegensinnig angetriebene Nockenscheiben (9, 10) vorgesehen sind, deren sich in Summe höchstens über einen Winkelbereich von 360° erstreckende Nockenbahnen (11) mit den zugehörigen Andrückrollen (12) abwechselnd im Eingriff ste- 20 hen. 3. Fördervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nockenscheiben (9, 10) miteinander über ein Zahnradpaar (14) antriebsverbunden sind. 25 4. Fördervorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenbahnen Kreisringabschnitte bilden. 5. Fördervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückrolle (12) antreibbar ist. 30 Hliesy 2 Blatt Zeichnungen 35 40 45 50 55
AT9032004A 2004-05-26 2004-05-26 Fördervorrichtung für einen nähfaden einer nähmaschine AT414130B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3341986A1 (de) * 1983-11-21 1985-05-30 Tokyo Juki Industrial Co., Ltd., Tokio/Tokyo Fadenzufuehreinrichtung an einer naehmaschine
DE19912291C1 (de) * 1999-03-19 2000-07-13 Duerkopp Adler Ag Knopfloch-Nähmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE19912291C1 (de) * 1999-03-19 2000-07-13 Duerkopp Adler Ag Knopfloch-Nähmaschine

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