DE154774C - - Google Patents

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DE154774C
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C15/00Making pile fabrics or articles having similar surface features by inserting loops into a base material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G7/00Making upholstery
    • B68G7/08Quilting; Elements therefor

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
i/ "J
Die Maschine vorliegender Erfindung soll
zur Herstellung von Polsterwaren, insbesondere zum Niederbinden von Matratzen dienen. Sie übt die Arbeit dadurch aus, daß eine Fadenlänge in Gestalt einer offenen Schleife durch die geeignet zusammengepreßte Polsterware von unten an zwei räumlich voneinander ge-. trennten Stellen hindurchgezogen wird, worauf die oben vorstehenden Fadenenden durch eine
ίο Knüpf vorrichtung' verknüpft, d. h. zu einer geschlossenen Schleife gestaltet werden, durch welche schließlich die beiden Enden des Fadens hindurchgezogen werden. Bei dem Durchziehen der Fadenenden durch die geschlossene Schleife wird die Knüpfvorrichtung in bekannter Weise mit der abgestreiften Schleife auf die Oberseite der Polsterware herabgedrückt, so daß die Schleife dicht über der .Polsterware zugezogen wird.
Zur Ausübung solcher Arbeit werden zwei parallel stehende, senkrecht auf- und abgehende Nadeln mit offenem Öhr benutzt, welche durch die Polsterware von . oben hindurchgesteckt werden. Diese Nadeln empfangen dann in ihrem Öhr einen vorher von einem abwechselnd sich drehenden Fadengeber mitgeführten Faden von bestimmter Länge. Diese Fadenlänge wird bei dem weiteren abwechselnden Drehen des Fadengebers und durch'besondere Einlegefinger in die Nadelöhre eingelegt, bis die zu beiden Seiten der Nadel vorstehenden Fadenenden gleiche Länge haben. Hierauf gehen die Nadeln mit den Fäden aufwärts und ziehen diesen in Gestalt einer offenen Schleife durch die während des ganzen Vorganges zwischen einer Auflageplatte und einem Stoffdrücker zusammengedrückte Polsterware hindurch. Die Nadeln gehen oberhalb der Polsterware durch Fadenführerröhren in die Höhe, welche so lange festgelegt waren, als die Nadeln in ihnen spielen. Treten die Nadeln aus den Fadenführerröhren heraus, so führen diese eine Doppelumdrehung aus. Hierbei werden die Fadenenden durch Federn in den Fadenführerröhren nachgiebig gehalten. Die Fadenführerröhren legen infolge ihrer Umdrehung die Fadenenden in Gestalt einer geschlossenen Schleife um ein nach unten vorstehendes Knüpfrohr. Hierauf werden die freien Fadenenden von einem Haken erfaßt, der sie durch das hohle Knüpfrohr und dadurch durch die geschlossene Schleife in die Höhe zieht, wobei die Schleife von dem Knüpfrohr abgezogen wird; hierbei wird die Schleife auf die Oberlage des Stoffes fest aufgedrückt, so daß die vom Fadenhaken gefaßten Enden die Schleife zu einem Knoten dicht über der Oberlage des Werkstückes festziehen.
Die Erfindung besteht im wesentlichen in der besondern Ausbildung der Nadeln, die so gestaltet sind, daß die Nadelöhre beim Durchstechen der Nadeln durch die Polsterware und beim Wiederherausziehen geschlossen sind, um ein Mitreißen des faserigen Materials der Polsterware zu vermeiden, auch die Nadel beim Durchstechen zu verstärken, ferner in der Fadengebervorrichtung, die dazu dient, ein Stück Faden von bestimmter Länge von einer Spule abzuwickeln, auf bestimmte Länge abzuschneiden und dann an den offenen Nadel-Öhren vorbeizuführen, wobei der Faden durch besondere Einlegefinger in die Nadelöhre ein-
gelegt wird, und hierauf den Faden um ein solches Maß weiter durch die Nadelöhre zu ziehen, daß die beiden Fadenenden gleich lang von den Nadelöhren abstehen, ferner aus einer Vorrichtung zum Festhalten der mittleren Teile der offenen Fade'nschleife, wenn die Nadeln in die Höhe gehen, damit die gleichmäßige Fadenlänge für jede Nadel gewahrt bleibt, und schließlich in der Knüpfvorrichtung ίο und dem Durchziehhaken.
Bei der Arbeit der Maschine tritt zunächst der Fadengeber in Tätigkeit, indem er den zur Bildung der offenen Schleife dienenden Faden von der Spule abzieht und auf bestimmte Länge abschneidet und ihn in die Lage bringt, daß er später in die Öhre der beiden Nadeln eingelegt werden kann.
Hierauf treten die Nadeln in Tätigkeit, indem sie das Werkstück von oben durchstechen und in ihrer tiefsten Lage das öffnen ihrer Öhre selbsttätig herbeiführen. Hierbei wird , durch die Andrückfinger die Fadenlänge selbsttätig in die Öhre eingelegt. Sodann wird der Fadengeber weiter gedreht, um den Faden gleichmäßig auf beide Nadeln zu verteilen, dann der Faden vom Fadengeber freigegeben. Sodann gehen die Nadeln wieder in die Höhe und aus dem Werkstück heraus, wobei der Greifer ruht, und es tritt dann die Knüpfvorrichtung in Tätigkeit; während dieser Zeit stehen Nadeln und Fadengeber still.
Die Maschine ist auf beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
Fig. ι zeigt die äußere Ansicht derselben. Fig. 2 veranschaulicht die Vorrichtung zum abwechselnden Drehen des Fadengebers.
Fig. 3 bis 5 zeigen aufeinander folgende -- Stellungen des Drückerschlittens und des Nadelschlittens.
Fig. 6 zeigt eine Stirnansicht der in Fig. 5 dargestellten Einrichtung.
Fig. 7 zeigt einen senkrechten Schnitt in
größerem Maßstabe durch den unteren Teil des Nadelschlittens und den Fadengeber senkrecht zu Fig. 5 und bei hochgehobenen Nadeln.
Fig. 8. zeigt einen Schnitt durch den oberen Teil des Nadelschlittens und des Drückerschlittens.
Fig. 9 veranschaulicht einen Schnitt von Fig. 8, in der Richtung' der Pfeile 9-9 gesehen. Fig. 10 veranschaulicht die zur Bewegung und Festlegung der Fadenführerröhren dienende Zahn- und Sperreinrichtung. .Fig. 11 zeigt im größeren Maßstabe die Einrichtung einer Nadel.
Fig. 12 veranschaulicht einen Querschnitt durch den Nadelschlitten und den Drückerschlitten, in Richtung der Pfeile 12-12 (Fig. 8) gesehen.
Fig. 13 veranschaulicht einen wagerechten Schnitt durch den Drückerfuß und zeigt den Zurückhaltefinger der Knüpfvorrichtung.
Fig. 14 zeigt einen um 900 versetzten Schnitt des in Fig. 7 dargestellten Teiles mit Ansicht der Nadeln und des Fadengebers, wobei der Fadengeber um i8o° gedreht ist.
Fig. 15 zeigt eine Ansicht des Fadengebers von oben mit in die Nadeln eingelegtem Faden und den Einlegefedern.
Fig. 16 bis 24 veranschaulichen die Knüpfvorrichtung in"1 ihren wesentlichen Arbeitsstellungen.
Über die allgemeine Anordnung der Maschine ist anzuführen:
Das Werkstück W wird an der Stelle, wo es niedergebunden werden soll, zwischen einer Auflageplatte 1 und einem Stoffdrücker 2, der an einem auf- und niedergehenden Schlitten 3 sitzt, zusammengepreßt. Die Fadenenden werden durch das Werkstück mittels zweier Nadeln 4 gezogen, die an einem auf- und abgehenden Nadelschlitten 5 sitzen, der sich zunächst mit dem Schlitten 3 abwärts bewegt, bis das Werkstück zusammengedrückt ist (siehe Fig. 3), und dann seine Abwärtsbewegung fortsetzt, damit die Nadeln das Werkstück durchstechen.
Die Schlitten 3 und 5 werden durch Kurvenscheiben 57 und 58 unter Vermittlung von Winkelhebeln 59 und 60 bewegt (Fig. 1, 3 bis 6). Diese Kurvenscheiben werden gleichzeitig und mit gleicher Geschwindigkeit gedreht, wobei nach einer vollendeten Umdrehung, derselben die Maschine selbsttätig ausgerückt wird.
Jede Nadel besitzt eine Spitze 6 mit Öhr 10, einen mit der Spitze 6 verbundenen Schaft 7 und ein Rohr 8, das auf dem Schaft 7 verschiebbar ist (Fig. 11). Der Schaft 7 ist mittels Feder 11 elastisch an dem Arm 14 des Nadelschlittens 5 befestigt (Fig. 8, 9, 11 und 14). Das Rohr 8 ist in einer Ausbohrung cles Armes 14 auf- und abverschiebbar, trägt oben einen Stellring 12 und ist geführt in einer in dem unteren Arm des Nadelschlittens 5 eingeschraubten Muffe 13 (Fig. 8). Das Rohr 8 kann sich mit seinem Ende 16 gegen den Bund der Nadelspitze legen und hat auf der Seite des Nadelöhres eine Verlängerung 9, die sich auf den Ansatz 15 des Nadelöhres legt.
Ist das Rohr 8 über den Nadelschaft 7 in seine untere Grenzlage geschoben,- so ist das Nadelöhr 10 geschlossen. Dadurch wird zunächst jede Nadel so widerstandsfähig gemacht, als ob sie ein geschlossenes öhr hätte. Gleichzeitig wird aber auch noch folgendes erreicht:
Sticht die Nadel durch das Werkstück W hindurch, so werden die Spitze 6 und das Rohr 8 durch den Widerstand, den sie finden,
und die Reibung an dem Werkstück so weit nach aufwärts gedrückt, bis sich der Stellring 5 gegen den Arm 14 legt. Spitze und Rohr gehen dann gemeinschaftlich unter gespannter Feder 11 durch das Werkstück hindurch. Ist die Abwärtsbewegung des Nadelschlittens 5 beendet, hat also die Nadelspitze das Werkstück durchstochen, so findet sie keinen Widerstand mehr am Werkstück und die gespannte Feder 11 drückt den Schaft 7 und damit die Nadelspitze 6 etwas nach abwärts, während das Rohr 8 infolge seiner Reibung im Werkstück stehen bleibt. Durch das weitere Abwärtsgehen der Spitze 6 wird das Nadelöhr 10 geöffnet. Das Maß der Verschiebbarkeit des Rohres 8 über dem Nadelschaft 7 und damit das Maß des Öffnens des Nadelöhres wird durch den veränderlichen Zwischenraum zwischen dem Stellring 12 und dem Arm 14 bestimmt.
Geht hingegen der Nadelschlitten 5 nach aufwärts und zieht dadurch die Nadel bezw. Nadeln aus dem Werkstück, so findet das Rohr 8 Reibung an dem Werkstück und wird so lange zurückgehalten und dadurch das Nadelöhr wieder geschlossen, bis sich der Stellring 12 gegen die Schraubmuffe 13 legt und die Nadelspitze mit dem Rohr zusammen aufwärts geht. Die Verschiebung des Rohres 8 auf dem Nadelschaft 7 kann somit durch Einstellung des Stellringes 12 auf dem Rohr 8 und durch Höher- bezw. Tieferschrauben der Muffe 13 geregelt werden.
Durch die beschriebene Einrichtung wird das Nadelöhr geschlossen, wenn die Nadel durch das Werkstück W hindurchgestochen wird. ■ Das Nadelöhr wird, sobald das Werkstück durchstochen ist, infolge der Wirkung der Feder 11 auf den Nadelschaft geöffnet, um den Faden aufzunehmen; darauf wird beim Flochgehen der Nadeln zunächst wieder das Nadelöhr geschlossen und bleibt auch während des Hochganges der Nadeln durch das Werkstück geschlossen. Durch die Abschließung des Nadelöhres beim Durchgang der Nadeln durch das Werkstück wird das Verfangen der Nadeln in dem faserigen Material des Werkstückes beseitigt und beim Aufgang das Herausfallen der Fadenenden aus dem geschlossenen Öhr verhindert.
Der Fadengeber 18 hat die Aufgabe zu erfüllen, den Faden T zu ergreifen und von einer außerhalb des Fadengebers angeordneten Spule abzuziehen, diesen auf bestimmte Länge abzuschneiden, dann den beiden parallel zueinander angeordneten Nadeln 4 so zuzuführen, daß der Faden T sich in die Öhre der Nadeln einlegt und so weit durch die letzteren durchzuziehen, bis die Fadenenden auf beiden Nadelseiten gleich lang sind; sodann muß der Fadengeber den Faden frei lassen. Der Fadengeber 18 muß zu diesem Zwecke zwei unterbrochene Halbumdrehungen ausführen, die eine in die Stellung Fig. 14, bei welcher das Fadenende in die Öhre der Nadein 4 eingelegt wird, die andere in die Stellung Fig. 7. wo der Fadengeber durch eine besondere Klemmvorrichtung 17, 19 das Fadenende des von der Spule kommenden, noch unabgeschnittenen Fadens T ergreift. In dieser Stellung muß der Fadengeber 18 so lange verharren, bis die Nadeln 4 wieder aus dem Werkstück W in die Höhe gegangen sind und auch die Knüpfvorrichtung 45 die Bildung des Knotens beendet hat.
Diese unterbrochene Drehbewegung des Fadengebers 18 linksherum (Fig. 14) wird durch die Einrichtung Fig. 2 hervorgebracht. Die Fadengeberscheibe 18 erhält in geeigneten Zeitabschnitten ein halbe Umdrehung durch eine Scheibe 61, die auf der Welle der Kurvenscheibe 57 sitzt und Stifte 62, 63 trägt, die in Radialschlitze des Sternrades 64 einzugreifen vermögen. Die Welle 65 des Sternrades 64 treibt dann durch Stirn- und Kegelradgetriebe mit dem Übersetzungsverhältnis 2:1 die Welle 33 (siehe auch Fig. 1, 2, 5 und 6). Beginnt die Kurvenscheibe 57 sich zu drehen, so hält die Sperrscheibe 66 das Sternrad 64 so lange fest, bis der Nadelschlitten 5 seine tiefste Stellung eingenommen hat. Dann greift der Stift 62 in einen der Radialschlitze des Sternrades 64 und dreht letzteres um eine Vierteldrehung. Dadurch wird, entsprechend dem Übersetzungsverhältnis 2: I, Scheibe 18 um eine halbe Drehung, nämlich aus der in Fig. 14 gezeichneten Stellung in diejenige von Fig. 7 gedreht. Die Sperrscheibe, 66 hält dann das Sternrad 64 und die damit verbundene Scheibe 18 fest, bis die Knüpfvorrichtung 45 ihre Arbeit beendet hat. Sodann dreht Stift 63 das Sternrad 64 um eine weitere Vierteldrehung, so daß Scheibe 18 wiederum eine halbe Umdrehung ausführt und in die in Fig. 14 gezeichnete Lage tritt. ' '
Der Fadengeber ist eine am Umfang genutete Scheibe 18, die an einer Stelle mit einer Klemmvorrichtung 17, 19 versehen ist. Diese Klemmvorrichtung. (Fig. 7 und 14) besteht aus der festen Backe 17 und der beweglichen, durch eine Feder gegen die feste Backe 17 angedrückten Backe 19. Behufs Aufnahme des Fadens muß die federnde Backe 19 abgedrückt werden. ' Dies erfolgt durch einen Daumen 22, der am Gestell der Maschine befestigt ist und die Nase 23 der losen Backe 19 abhebt. ' . ' '.".·
In der Nähe des Daumens 22'ist der Fadenhalter 21 angeordnet, durch welchen der Faden T von der Spule aus läuft und das freie Fadenende so hält, daß es von den
Backen 17, 19, die beim Vorbeigehen am Fadenhalter 21 durch den Daumen 22 geöffnet sind, erfaßt werden kann. Die Fadengeberscheibe 18 führt eine Linksdrehung in Richtung des Pfeiles / (Fig. 14) aus.
Ist das Fadenende durch den Fadenhalter 21 zwischen die geöffneten Backen 17, 19 gelegt, und verläßt infolge Weiterdrehung des Fadengebers 18 die Nase 23 den Daumen 22, so schließt sich die Klemmvorrichtung 17, 19.
Der Fadengeber 18 soll nur eine bestimmte, zur Herstellung der Schleife und des Knotens genügende Fadenlänge aufnehmen. Infolgedessen muß der von der Spule abrollende Faden T an bestimmter Stelle hinter dem Fadenhalter 21 abgeschnitten werden. Hierzu dient der aus zwei Scherenbacken bestehende Abschneider 24 (Fig. 7 und 14). Der Abschneider 24 wird durch eine Nutenscheibe 26 in Tätigkeit gesetzt, welche den Schieber 27 bewegt und durch das Scherengelenk 28 auf die Schneidbacken einwirkt.
Damit nun der Faden T auch in richtiger Lage in den Abschneider eingelegt werde, ist ein Finger 25 vorgesehen, der zwischen Scheibe 18 und Faden T sich legt und so den Faden etwas in die Schneidbacken 24 hineinzieht. Der Finger 25 steht unter dem Einfluß einer Feder, so daß er zurückgedrängt werden kann, wenn die Klemmvorrichtung 17,19 an ihm vorbeigeht; nach dem Vorbeigehen der Klemmvorrichtung 17, 19 springt der Finger 25 wieder vor und legt sich gegen den Umfang des Fadengebers 18.
Der Fadengeber 18 dreht sich, mit dem aufgenommenen Fadenstück bis in die in Fig. 14 dargestellte Lage, d. h. derart, daß die Klemmbacken 17, 19 oben liegen. Die Nadeln durchstechen nunmehr das Werkstück W und treten . 40 mit ihren durch Abwärtsgehen der Spitzen 6 und Zurückbleiben der Röhren 8 sich öffnenden öhren dem Fadengeber 18 gegenüber.
Damit der Faden in die Öhre richtig eintritt, wird er mittels zweier Einlegefinger 20,20 aus der an den Nadelöhren vorbeigehenden Scheibe 18 heraus in die Nadelöhre eingedrückt. Diese federnden Einlegefinger 20, 20 weichen infolge ihrer Federung der auf der Scheibe 18 vorstehenden Klemmbacke 19 aus und drücken nach Vorbeigehen der Klemmvorrichtung 17, 19 den Faden in die Öhre hinein. Der Fadengeber 18 dreht sich jetzt weiter um eine halbe Umdrehung, d. h. aus der Stellung nach Fig. 14 in diejenige nach Fig. 7.
Um nun die abgeschnittene Fadenlänge dann freizugeben, wenn die Fadenenden zu beiden Seiten der Nadeln gleich lang geworden sind, ist ein Daumen 29 angeordnet, der ebenfalls wie der Daumen 22 am Maschinengestell befestigt ist. Derselbe tritt hinter die Nase 23 der Klemmbacke 19 und hebt letztere von der festen Backe 17 ab (siehe Fig. 14 und 15). Dadurch ist der Faden freigegeben, und der Fadengeber 18 kann sich bis' in die Stellung Fig. 7 drehen, so daß die Klemmvorrichtung 17, 19 in ihrer unteren Lage sich befindet.
In der Stellung Fig. 7 bleibt nunmehr der Fadengeber so lange in Ruhe, bis die Nadeln die Enden der abgeschnittenen Fadenlänge durch das Werkstück gezogen haben und die Bildung des Knotens stattgefunden hat. Der Fadengeber 18 führt dann wieder eine halbe Umdrehung aus und bringt dadurch die Klemmvorrichtung 17, 19 in die Stellung Fig. 14, wo er so lange bleibt, bis die Nadeln wieder durch das Werkstück getrieben sind, um die nächste Fadenlänge zu erhalten.
Haben die Nadeln in ihren Öhren die entsprechende Fadenlänge aufgenommen, so gehen dieselben wieder durch das Werkstück hoch.
Um nun beim Aufwärtsgang der Nadeln das Verschieben des Fadens in den Nadelöhren zu vermeiden, wird der Faden an dem unteren Bogen der offenen Schleife festgehalten. Hierzu dient die Klemme 30 (Fig. 7, 14, 16, 23 und 24). Die Klemme ist an dem oberen Ende des Schiebers 31 federnd gelagert und wird gegen den Faden von einem Exzenter 32 angedrückt, das mit der Scheibe 18 und der Nutenscheibe 28 auf der Welle 33 sitzt. Der Schieber 31 wird durch eine Feder 34 gegen das Exzenter 32 gedrückt. Diese Klemme 30 hält die Fadenmitte auch während des Verknotens der Enden so lange, bis die Scheibe 18 wieder die Stellung Fig. 14 einnimmt.
Ist nunmehr der Faden so durch das Werkstück W hindurchgezogen, daß die in den Öhren hängenden Fadenenden oberhalb des Werkstückes sich befinden, so tritt die Knüpfvorrichtung 45 in Tätigkeit. Die Knüpfvorrichtung ist dicht über der Druckplatte des Stoffdrückers 2 angeordnet und mit zwei Führungsröhren 35 versehen, in denen die Nadeln auf- und abgehen. Diese Führungsröhren 35 sind mit Blattfedern 36 ausgerüstet, welche nachgeben, um die Nadeln durchgehen zu lassen, und nach dem Aufwärtsgang der Nadeln die Führungsröhren 35 durch ihr Vorspringen wieder so verengen, daß die Fadenenden durch den Druck der Federn festgehalten werden (siehe Fig. 7, 14, 16 bis 24). Die Führungsröhren 35 müssen nun festgelegt werden, wenn die Nadeln durch sie hindurchgehen, und sie müssen, damit ein Verknüpfen der Fäden bezw. Bildung der Schleife eintritt, gedreht werden, wenn die Nadeln aus denselben in die Höhe gegangen sind. Um dies zu erreichen, sind sie an dem unteren Ende eines Rohres τ,γ (Fig. 7 bis 9-) befestigt, das mit Nut und Feder in dem im Schlitten 3 befindlichen Kegelrad 38 geführt ist. Kegel-
rad 38 wird von dem Kegelrad 39 angetrieben. Letzteres ist mit dem Zahnrad 40 verbunden, dieses greift in die Zahnstange 41 des Nadelschlittens 5. Wird also der Nadelschlitten 5 gegen den Schlitten 3 bewegt, so findet ein Drehen des Rohres 37 und damit ein Drehen der Führungsröliren 35 statt.
Um dieses Drehen dann zu vermeiden, wenn die Nadeln in Wirkung sind, also durch die Führungsröhren 35 hindurchgehen, ist das Zahnrad 40 mit einer als Anschlag dienenden ebenen Fläche 42 (Fig. 10) versehen, die sich gegen die Sperrstangen 43, 44 an den Enden der Zahnstange 41 legt. Während der Auf- und Abwärtsbewegung der Nadeln durch die Führungsröhren 35 hindurch gleitet die Sperrstange 43 des Schlittens 5 an der ebenen Fläche 42 des Zahnrades 40 entlang und hält so die Führungsröhren 35 in einer bestimmten Stellung fest. Nachdem die Nadeln aufwärts durch die Führungsröhren 35 gegangen sind (vergl. Fig. 5, 6 und 16), bringt die weitere Aufwärtsbewegung des Nadelschlittens 5 die Zahnstange 41 in Eingriff mit dem Zahnrad 40, derart, daß diese und die damit verbundenen Führungsröhren 35 zwei Umdrehungen ausführen, worauf die Sperrstange 44 sich gegen die gerade Fläche 42 legt und die Führungsröhren 35 nunmehr festhält. Während die Führungsröhren sich drehen, wickeln sich die Enden des Fadens T um das Knüpfrohr 45. Hierbei werden die Fadenenden oberhalb eines Fingers 46 gehalten, welcher verhindert, daß die Fadenenden und die Fadenschleife von dem unteren Ende des Knüpfrohres 45 abrutschen (vergl. Fig. 17 und 18).
Während ihrer zweiten Umdrehung werden die Führüngsröhren 35 abwärts bewegt, nachdem sie an dem Zurückhaltefinger 46 vorbeigegangen sind (Fig. 19 und 20). Siebringen infolg'e ihrer Drehung dann die Fadenenden unter das untere Ende des Knüpfrohres 45 und legen sie daselbst in einen Haken 49, der in dem Knüpfrohr beweglich sitzt. Bei ihrer Drehung drückt eine der Führungsröhren 35 den Zurückhaltefinger 46 zurück, so daß die offene Fadenschleife, die um das Knüpfrohr herumliegt, über das untere Ende des Knüpfrohres abgleiten kann (Fig. 21 und 22).
Haben die Führungsröhren 35 ihre zwei Umdrehungen vollendet und sind sie sodann festgelegt, indem die Sperrstange 44 gegen die gerade Fläche 42 des Zahnrades 40 getreten ist, so bewegt sich der Haken 49 in das Knüpfrohr 45 hinein, wodurch die Fadenenden durch die auf dem Knüpfrohr .liegende Schleife hindurchgezogen werden und diese von dem Ende des Rohres 45 herabgleitet (siehe Fig. 23 und 24). Bei solcher Knotenbildung wird nun gleichzeitig auch noch das Knüpfrohr 45 abwärts bewegt, um die Knotenschleife gegen die Oberfläche des Werkstückes zu drücken. Der Knoten zieht sich hierbei um einen Zapfen 55 des Knüpfrohres. Dieser verhindert, daß die Knotenschleife in das untere Ende des Knüpfrohres eintritt, wenn kurze Fäden verwendet werden.
Die Auf- und Abwärtsbewegung der Führungsröhren 35, des Knüpfrohres 45 und des Hakens 49 wird in folgender Weise erzielt:
Um die Führungsröhren nach abwärts zu bringen, wird das Rohr 37 in seiner Längsrichtung abwärts bewegt. Dies erfolgt dadurch, daß der Nadelschlitten 5 mit einer Schrägnut 47 versehen ist, in welche ein mit dem Rohr 37 verbundener Winkelhebel 48 eingreift (vergl. Fig. 8 und 9). Beim Aufwärtsbewegen des Schlittens 5 führt der Schrägteil der Nut 47 das Abwärtsgehen des Rohres 37 und damit der Führungsröhren 35 herbei.
Die Abwärtsbewegung des Knüpfrohres 45 erfolgt durch die gleiche Sehrägnut 47 und einen Winkelhebel 54, der mit dem Knüpfrohr 45 verbunden ist. Der Winkelhebel 54 liegt oberhalb desjenigen 48 für die Auf- und Abwärtsbewegung der Führungsröhren 35; er durchläuft infolgedessen auch später den Schrägteil der Nut 47, woraus folgt, daß das Abwärtsbewegen des Knüpfrohres 45 später als die Abwärtsbewegung der P'ührungsröhren 35 erfolgt.
Die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des Knüpfhakens wird durch folgende Einrichtung herbeigeführt:
Nachdem die Führungsröhren 35 ihre zwei Umdrehungen vollendet haben und die Sperrstange 44 die Führungsröhren 35 festgelegt hat, bewegt sich der Nadelschlitten 5 weiter aufwärts, so weit, daß ein an demselben angeordneter Stift 51 zwischen die Federklemme 52 im Schlitten 3 tritt. Die Federklemme 52 befindet sich am Ende einer Stange 53, die durch ein Verbindungsstück 56 mit der Stange 50 des Hakens 49 verbunden ist. Der aufwärts gehende Nadelschlitten 5 hebt somit die Stangen 53 und 50 an, zieht den Haken 49 in. das Knüpfrohr 45 und zieht dadurch die Fadenenden durch die am Unterende des Knüpfrohres liegende Schleife.
Ist der Knoten vollständig hergestellt, so hört die Aufwärtsbewegung des Nadelschlittens 5 auf, und nur noch der Schlitten 3 wird in die in Fig. ι dargestellte Lage aufwärts bewegt. Während dieser Aufwärtsbewegung des Schlittens 3 verhindert der Stift 51 infolge seines Eingriffes mit der Federklemme 52 die Aufwärtsbewegung der Stangen 53, 50 so lange, bis der die Stangen 53, 50 verbindende Teil 56 sich auf das obere Ende des Knüpfrohres legt und von diesem gehoben wird, worauf dann die Federklemmen 52 den Stift 51
freilassen. Durch dieses anfängliche Zurückbleiben der Stange 50 geht der Haken 49 in seine Tieflage zurück, so daß er unter dem Knüpfrohr vorsteht und wieder seine Anfangslage einnimmt.
Durch die Aufwärtsverschiebung des Schlittens 3 gegenüber dem Nadelschlitten 5 wird auch das Zahnrad 40 an der Zahnstange 41 entlang gewälzt und tritt schließlich gegen die Sperrstange 43. Die Führungsröhren 35 drehen sich infolgedessen in umgekehrter Richtung und leer. Die gleiche Bewegung des Schlittens 3 irn Vergleich zum Nadelschlitten 5 bringt auch die Winkelhebel 48 und 54, die in der Schrägnut 47 laufen, in solche Lage, daß die Fadenführer und das Knüpfrohr wieder in ihre höchsten Stellungen kommen.
Das Zusammenwirken der Teile vorliegender Maschine ist demgemäß folgendes:
Beim Drehen der Maschine und infolge Eingriffes des Stiftes 63 der Scheibe 61 mit dem Sternrad 64 wird zunächst der Fadengeber links herum aus der Stellung Fig. 7 in diejenige Fig. 14 gedreht. Der Fadengeber empfängt hierbei den Faden vom Fadenhalter 21 bei offener Klemmvorrichtung 17, 19, zieht nach Schließen dieser Klemmvorrichtung infolge halber Umdrehung den Faden in die Höhe bis unter den einen Einlegefinger 20.
Die entsprechende Fadenlänge wird durch den von der Nutenscheibe 26 bewegten Abschneider 24 abgeschnitten. Jetzt durchdringen bei feststehendem Fadengeber die beiden Nadeln mit ihren Spitzen das Werkstück W. Hierbei sind die Rohre 8 über die Öhre 10 geschoben. Erst nach vollendeter Abwärtsbewegung der Nadeln mittels des Armes 14 dringen infolge Wirkung der gespannten Federn 11 die Nadelspitzen noch weiter abwärts und öffnen die Ohre 10. Jetzt dreht der Fadengeber 18 infolge Eingriffes des Stiftes 62 in das Sternrad 64 sich eine halbe Umdrehung weiter. Die Fadenlänge wird durch die Einlegefinger 20 in die beiden Nadelöhre hineingelegt, dann die Klemmvorrichtung 17, 19 durch den Daumen 29 ausgerückt, der Fadengeber 18 hat seine Arbeit vollendet. Nunmehr legt sich die Klemme 30, durch das Exzenter 32 bewegt, gegen den unteren Bogen des Fadens (Fig. 16), die Nadeln gehen durch Anheben des Nadelschlittens 5 in die Höhe, ziehen die Fadenenden durch das Werkstück und auch durch die im Druckstück 2 drehbar gelagerten, aber infolge des Anliegens der geraden Fläche 42 an der ,Sperrstange 43 bisher festgehaltenen Führungsröhren 35 hindurch (Fig. 16), deren Blattfedern 36 die Fadenenden halten. Die Führungsröhren 35 fangen beim Weiterhochgehen des Nadelschlittens 5 und dementsprechend erfolgenden Eingriffes der Zahnräder 40 in die Zahnstangen 42 sich zu drehen an und legen während dieser ersten Umdrehung die beiden Fadenlängen um das Knüpfrohr 45. Bei der zweiten Umdrehung' senken sich infolge der Aufwärtsbewegung des Nadel-Schlittens 5 gegen den Schlitten 3 und des Eingriffes 48 des Winkelhebels in den Schlitz die Führungsröhren 35. Die Fadenenden sind in den Haken 49 eingelegt. Nunmehr werden die Führungsröhren 35 infolge des Anliegens der geraden Fläche 42 an die Sperrstange 44 festgelegt. Das durch den in Schlitz geführten Winkelhebel 54 abwärts bewegte Knüpfrohr 45 drückt die Schleife auf das Werkstück W. Die Kupplung der Teile 51, 52 veranlaßt durch das Aufwärtsgehen des Nadelschlittens 5 das Durchziehen der Fadenenden durch die um das Knüpfrohr 45 gebildete und von demselben abgestreifte Schleife. Nunmehr bleibt Nadelschlitten 5 stehen, Schlitten 3 geht in die Flöhe, der Haken 49 wird gegen das Knüpfrohr 45 wieder gesenkt und die Führungsröhren 35 drehen sich in umgekehrter Richtung leer, wobei das Knüpfrohr 45 infolge der Kupplung der Teile 47, 54 und die Führungsröhren 35 infolge der Kupplung der Teile 47,48 wieder die höchste Lage einnehmen.

Claims (10)

Patent-Ansprüche :
1. Eine Maschine zur Herstellung von Polsterwaren, insbesondere zum Niederbinden von Matratzen, dadurch gekennzeichnet, daß durch halbe Umdrehung eines Fadengebers ein Fadenstück bestimmter Länge von einer Fadenrolle abgezogen, abgeschnitten und zwei parallelen, mit offenen Nadelöhren versehenen, durch das Werkstück hindurchgestochenen Nadeln -zugeführt und bei weiterer Drehung des Fadengebers freigelassen wird, sobald die Fadenenden zu beiden Seiten der Nadeln gleiche Länge haben, worauf die Fadenenden durch die Nadein in Fadenführerröhren gezogen, in diesen federnd festgehalten, mit diesen um ein Knüpfrohr gedreht und sodann beim Senken der gebildeten Schleife durch einen Haken in die Höhe gezogen werden, wobei die Schleife durch Niedergehen des Knüpfrohres und Anziehen des Hakens auf die Oberseite des Werkstückes festgezogen wird.
2. Eine Maschine zur Herstellung von Polsterwaren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadengeber (18) mit einer Klemmvorrichtung (17, 19) versehen ist, die beim Ergreifen des Fadens mittels eines festliegenden Daumens (22) geöffnet, sodann geschlossen wird, um den Faden den Nadelöhren zuzuführen, und schließlich behufs Freigabe der abgeschnittenen Fadenlänge durch einen fest-
stehenden Daumen (29) wieder geöffnet wird.
3. Eine Maschine zur Herstellung von Polsterwaren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ■ daß die erforderliche Fadenlänge während des Drehens des Fadengebers (18) durch einen aus Schneidbacken bestehenden Abschneider (24) auf bestimmte Länge abgeschnitten wird, wobei ein zwischen Fadengeber und Faden liegender nachgebender lunger (25) das Einführen des Fadens in die offenen Schneidbacken des Abschneiders (24) sichert.
4. Eine Maschine zur Herstellung von Polsterwaren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der abgeschnittene, in die Nadelöhre eingelegte Faden vor dem Hochziehen seiner Enden durch die hochgehenden Nadeln (4) von einer federnd gelagerten und durch ein Exzenter (32) gegen den Faden angedrückten Klemme
(30) festgehalten" wird.
5. Eine Maschine zur Herstellung von Polsterwaren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeln (4) über ihrem Schaft (7) Rohre (8) mit einem Ansatz (9) verschiebbar tragen, welche Rohre infolge federnder Anordnung der das Werkstück durchstechenden Nadeln (4) die Öhre zunächst schließen, dadurch die Nadeln an der öhrstelle versteifen, das Durchstechen derselben durch faseriges Gewebe erleichtern, nach Durchstechen des Werkstückes aber zunächst durch die Reibung im Stoff festgehalten werden, während die Nadeln vortreten, wodurch die Nadelöhre zum Einlegen des Fadens frei werden.
: 6. Eine Maschine zur Herstellung von Polsterwaren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeln durch zunächst festgelegte Führungsröhren (35) hindurchgehen, deren Blattfedern (36) die hochgezogenen Fadenenden festhalten, worauf die Führungsröhren (35) beim Hochziehen des Nadelschlittens durch die Verzahnung (41,40) eine doppelte Umdrehung erhalten.
7. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das, das Drehen der Führungsröhren bewirkende, in die Zahnstange (41) des Nadelschlittens eingreifende Zahnrad (40) mit einer geraden Fläche (42) versehen ist, die sich abwechselnd gegen Sperrstangen (43,44) legt, um das Festhalten der Führungsröhren (35) während des Nadeldurchganges und nach Bilden der Schleife zu bewirken.
8. Eine Maschine zur Herstellung von Polsterwaren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Senken der Führungsröhren (35) beim Hochgehen des Nadelschlittens (5) durch einen auf die Führungsröhren (35.) einwirkenden, in einer Schrägnut (47) des Nadelschlittens laufenden Winkelhebel (48) herbeigeführt wird.
9. Eine Maschine zur Herstellung von Polsterwaren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Herabfallen der Fadenschleifen von dem Knüpf rohr (45) durch einen Zurückhaltefinger (46) herbeigeführt wird, welcher beim Senken der Führungsröhren (35) beiseite gedrückt wird.
10.
Eine Maschine zur Herstellung von
Polsterwaren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Niederdrücken des Knüpfrohres (45) auf das Werkstück beim Hochgehen des Hakens (49) durch Eingriff des mit dem Knüpfrohr (45) gekuppelten Winkelhebels (54) in die Nut (47) des hochgehenden Nadelschlittens (5) herbeigeführt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnuneen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3916454A1 (de) * 1989-05-20 1990-11-22 Gerhard Kuehnemuth Vorrichtung zur herstellung einer ummantelten polsterauflage, insbesondere einer mit stoff ummantelten polsterauflage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3916454A1 (de) * 1989-05-20 1990-11-22 Gerhard Kuehnemuth Vorrichtung zur herstellung einer ummantelten polsterauflage, insbesondere einer mit stoff ummantelten polsterauflage

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