DE201501C - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D11/00—Machines for preliminary treatment or assembling of upper-parts, counters, or insoles on their lasts preparatory to the pulling-over or lasting operations; Applying or removing protective coverings
- A43D11/08—Machines for temporary lacing of shoe parts or for cutting-away the lacing strips after lasting
- A43D11/085—Lacing machines
Landscapes
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 201501 -KLASSE
71 c. GRUPPE
(V. St. A.).
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum zeitweiligen Verschnüren der
Oberlederteile von Schuhwerk, besonders der im D. R. P. 163497 beschriebenen Art. Dieses
Verschnüren wird bekanntlich ausgeführt, bevor das Oberleder zum Aufzwicken und zur
Ausführung der darauffolgenden Arbeitsvorgänge auf den Leisten gebracht wird, damit
die Ränder des Schnürschlitzes den gewünschten Abstand voneinander behalten und das
Oberleder während des Aufzwickens flach wird und sich dem Leisten genau anpaßt. Die
neue Maschine soll das Verschnüren der Oberlederteile mit großer Sicherheit, schnell, zuverlässig
und zufriedenstellend ausführen. Durch die vorliegende Maschine wird, wie bei der oben erwähnten, eine Reihe von Schnurschlingen
durch die Schnürlöcher des Oberleders hindurchgeführt, worauf ein Teil der Schnur durch die Schlingen geführt wird,. die
Schnur von der Spule ο. dgl. abgeschnitten wird und die Enden derselben zusammengeknüpft
werden. Die Maschine besitzt eine Anzahl Schlingenmachernadeln,. und zwar so viel, als es zu verschnürende Schnürlöcherpaare im Oberleder gibt, eine Anzahl Schlingenmacherfinger,
welche mit den Schlingenmachernadeln zusammen die Schnur in Schlingen verwandeln und letztere in der richtigen
Stellung halten, bis das Oberleder auf die Schlingenmachernadeln gebracht worden ist,
eine Speisenadel, durch welche die Schnur in eine Stellung gebracht wird, in der sie von den
Schlingenmachernadeln und den Schlingenmacherfingern erfaßt werden kann, und welche
ferner einen Teil der Schnur durch die Schlingen hindurchführt, nachdem die letzteren
durch die Schnürlöcher hindurchgeführt worden sind. Die Maschine besitzt ferner Schnurgreifer,
welche die Enden der Schnur festhalten, ein Messer, welches die Schnur von der Spule o. dgl. trennt, und eine Knüpfvorrichtung,
durch welche die Enden der Schnur verknüpft werden.
Damit die Schlingenmachernadeln die Schlingen ohne Hindernis durch die Schnürlöcher
des Oberleders hindurchführen können, ist, gemäß vorliegender Erfindung, das Öhr
jeder Nadel in kurze Entfernung ■ von der Nadelspitze gelegt und seitlich offen. Es ist
also kein Vorsprung vorhanden, welcher an der Öse oder an dem Oberleder hängen bleiben
könnte. Ferner ist. am besten die Nadelspitze etwas abgerundet, damit sie noch leichter in
die Schnürlöcher eindringt. Die Speisenadel bringt die Schnur über die seitlichen Eintrittsöffnungen der Öhre der Schlingenmachernadeln,
und damit die Schnur nun von diesen Nadeln erfaßt werde, wird eine Relativbewegung
der Schnur und der Schlingenmachernadeln quer zu den letzteren hervorgebracht,
indem der Schlingenmachernadelträger be-
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wegt wjrd. Die Schlingenmachernadeln können in ihrem Träger mit Beziehung aufeinander
verstellt werden, um ihren Abstand mit dem jeweiligen Abstand der Schnürlöcher in
Übereinstimmung zu bringen. Damit das Verstellen der Schlingenmachernadeln schnell bewirkt
werden kann, ist eine Vorrichtung vorgesehen, durch welche die Verstellung aller
Nadeln gleichzeitig geschieht.
ίο Die Schlingenbildung geschieht durch die
längsweise Verschiebung der Schlingenmachernadeln und Schlingenmacherfinger in entgegengesetzter Richtung. Die zur Bildung
der Schlingen nötige Schnurlänge bildet genug schlaffen Faden nach dem Verschnüren, um
das Glätten und Anpassen des Oberleders an den Leisten zu gestatten. Je nachdem die.
Schlingen größer oder kleiner sind, entsteht natürlich mehr oder weniger schlaffer Faden
in der Schnur nach dem Verschnüren. In der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung
ist daher eine Vorrichtung vorgesehen, durch welche alle Schlingenmacherfinger gleichzeitig
längsweise verstellt werden, können, um die Größe der Schlingen und somit den Betrag an
schlaffem Faden nach Wunsch verändern zu können. Die Klemmvorrichtungen, durch welche die Bindeschnur festgehalten wird,
sind seitlich von den Schlingenmachernadeln und -fingern gelagert. Die eine Klemmvorrichtung
hält das freie Ende der Bindeschnur fest, während die'andere das Ende des durch
die Schlingen hindurchgeführten Schnurteiles festhält. Damit die Klemmvorrichtungen die
Bindeschnur mit Sicherheit erfassen können, arbeiten dieselben in der unmittelbaren Nähe
der Speisenadel, und letztere ist hinter ihrem
• . Öhr mit einer seitlichen Aussparung versehen, in welche die Klemmvorrichtungen beim Ergreifen
der Schnur eindringen. Durch diese Einrichtung wird die Bindeschnur bei jeder
Hin- und Herbewegung der Speisenadel den Klemmvorrichtungen genau dargeboten.
Das Messer, durch welches die Bindeschnur von ihrer Spule o. dgl. getrennt wird, ist auf
einer der Klemmvorrichtungen vorgesehen. Bei der Rückwärtsbewegung der "Speisenadel
nach dem Verschnüren des Oberleders wird die Schnur gegen die Schneide dieses Messers
angedrückt, und gleichzeitig wird durch die zugehörige Klemmvorrichtung die Schnur erfaßt
und somit genügend gespannt, um das Durchschneiden derselben zu bewirken.
Die Knüpfvorrichtung ist seitlich von den
Schlingenmachernadeln und -fingern und zwischen diesen und den Klemmvorrichtungen
gelagert. Diese Knüpfvorrichtung knüpft die Enden der Bindeschnur mit Sicherheit zusammen
und gestattet, daß das verschnürte Oberleder aus der Maschine herausfällt, ohne daß
es die weitere Bewegung der Knüpfvorrichtung hindert.
Durch eine geeignete Vorrichtung wird der Knoten zur richtigen Zeit angezogen, während
andererseits durch eine Art Fadenaufnehmer oder Fadenfinger die zur Bildung der Schlingen
notwendige Schnurlänge von der Spule o. dgl. abgezogen wird, so daß die Schnur, aus welcher die Schlingen gebildet werden,
den Schlingenmachernadeln von beiden Seiten zugeführt und ein zu großes Gleiten der
Bindeschnur in den Nadelöhren verhindert wird. Auch sind Schilder vorgesehen, welche
verhindern, daß das Werkstück in die Bewegungsbahn der Nadel gelangt oder sonstwie
den Gang der Maschine stören könnte.
Eine Richtvorrichtung bringt das Werkstück in die richtige Stellung auf den Schlingenmachernadeln
und verhindert auch, daß der Arbeiter seine Hände an der Speisenadel oder an den anderen Arbeitsteilen der Maschine
verletzt. In der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung ist diese Richtvorrichtung
derart mit der Anlaßvorrichtung der Maschine verbunden, daß durch die erstere das Werkstück stets richtig auf den Schlingenmachernadeln
eingestellt sein muß, ehe die ■ Maschine in Gang versetzt werden kann.
Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine Draufsicht dieser Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 2 ist eine Endansicht derselben.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht eines Teiles derselben in vergrößertem Maßstabe.
Fig. 4 ist eine Einzeldarstellung der Schlingenmachernadeln und Schlingenmacherfinger
sowie der Vorrichtungen, durch welche dieselben getragen und bewegt werden.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht der auf Fig. 4 veranschaulichten Teile, und zwar in der
Ebene 5-5 der Fig. 1.
Fig. 6 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 5. zeigt aber nur die Schlingenmacherfinger sowie
die Vorrichtungen, durch welche sie getragen und bewegt werden.
Fig. 7 ist ein Querschnitt durch Linie J-J der Fig. 5.
Fig. 8 ist eine Draufsicht einiger auf Fig. 4 veranschaulichten Teile, aber in größerem
Maßstabe.
. Fig. 9 ist ein Durchschnitt durch Linie 9-9 der Fig. 8.
Fig. 10 ist ein Querschnitt durch Linie 10-10 der Fig. 9, in der Richtung des Pfeiles
gesehen.
Fig. 11 ist ein Querschnitt durch Linie
11-11 der Fig. 9, in der Richtung des Pfeiles
gesehen.
Fig. 12 ist eine schaubildliche Darstellung
einer Stange, die einen Teil der die Schlingenmachernadeln
drehenden Vorrichtungen bildet.
Fig. 13 ist eine Vorderansicht des Speisenadelträgers
und der Spannvorrichtung des Schnürfadens.
Fig. 14 ist ein Querschnitt durch Linie 14-14
der Fig. 13.
Fig. 15 ist ein Querschnitt durch Linie 15-15
der Fig. 14, und zwar in größerein Maßstabe als Fig. 13 und 14.
Fig. 16 zeigt das dem auf Fig. 2 veranschaulichten entgegengesetzte Ende der Maschine,
wobei gewisse Teile ausgelassen sind, um die Zeichnung,zu vereinfachen.
Fig. 17 ist eine Draufsicht der Knüpfvorrichtung.
Fig. 18 ist eine Seitenansicht derselben.
Fig. 19 ist ein senkrechter Schnitt durch Linie 19-19 der Fig. 18 und zeigt nebenbei ein
Werkstückschild und die Klemmvorrichtung für die Bindeschnur.
Fig. 20 ist ein senkrechter Schnitt der Knüpfvorrichtung, in einer zur Ebene der
Fig. 19 senkrechten Ebene genommen.
Fig. 21 gleicht Fig. 19, zeigt aber die Greiferbacken
der Knüpfvorrichtung offen.
Fig. 22, 23 und 24 sind Querschnitte durch Linien 22-22, 23-23, 24-24 der Fig. 20.
. Fig. 25 ist eine Einzeldarstellung der Klemmvorrichtungen für die Bindesclmur sowie deren Antriebsvorrichtung..
. Fig. 25 ist eine Einzeldarstellung der Klemmvorrichtungen für die Bindesclmur sowie deren Antriebsvorrichtung..
Fig. 26 ist eine Seitenansicht der auf Fig. 25 veranschaulichten Vorrichtung.
Fig. 2.7 ist eine Draufsicht des Fadenfingers und Knotenanziehers sowie der Antriebsvorrichtungen dieser Teile.
Fig. 2.7 ist eine Draufsicht des Fadenfingers und Knotenanziehers sowie der Antriebsvorrichtungen dieser Teile.
Fig. 28 ist eine Seitenansicht der auf Fig. 27 veranschaulichten Vorrichtungen. Die Ebene
dieser Figur ist durch die Linie 28-28 auf der Fig. ι veranschaulicht.
Fig. 29 bis 33 einschließlich sind Einzeldarstellungen, auf welchen besonders die Stellungen
veranschaulicht sind, welche die Schlingenmachernadeln und Schlingenmacheffinger
und die Speisenadel im Verlauf des Maschinenganges einnehmen.
Fig. 34 bis 39 einschließlich sind Einzeldarstellungen der Wirkungsweise der Knüpfvorrichtung.
Fig. 39 zeigt außerdem, wie der Fadenfinger den Bindefaden zwischen die Backen der Knüpfvorrichtung führt.
Fig. 40 ist eine Seitenansicht der auf Fig. 39 veranschaulichten Teile.
Fig. 41 und 42 sind die Vorderansicht und eine Seitenansicht des Knotenanziehers und
zeigen, wie dieser wirkt.
Fig. 43 und 44 sind schaubildliche Darstellungen
der Greiferbacken der Knüpfvorrichtung.
Fig. 45 ist eine Seitenansicht eines Teiles der Maschine, auf welcher verschiedene Teile
im Schnitt dargestellt sind, und veranschaulicht besonders die Einstellvorrichtung für
das Werkstück und die Anlaß- und Abstellvorrichtung der Maschine.
Fig. 46 und 47 zeigen die Anlaß- und Abstellvorrichtung der Maschine von entgegengesetzten
Seiten gesehen.
Fig. 48 zeigt einen Teil des Oberleders, nachdem es auf der Maschine verschnürt
worden ist.
Fig. 49 zeigt drei Stellungen, welche der Schlingenmachernadelträger im Verlauf des
Maschinenganges einnimmt.
Fig. 50 ist eine Draufsicht einer modifizierten Bauart, . durch welche alle Schlingenmacherfinger
gleichzeitig verstellt werden können.
Fig. 51 ist ein Querschnitt durch Linie 51-51 der Fig. 50, in der Richtung des Pfeiles
gesehen.
. Fig. 52 ist ein Querschnitt des Führers für den Speisenadelträger und zeigt zwei der
Werkstückschilder in Seitenansicht.
Fig. 53 ist eine Seitenansicht einer modifizierten Bauart zur Einstellung der Schlingenmachernadeln
in der Längsrichtung.
Fig. 54 ist eine Vorderansicht der auf Fig. 53 veranschaulichten Vorrichtung.
In den Seitenwänden 11 des Maschinengestelles
10 (Fig. 2, 4 und 5) ist eine Welle 12 gelagert, auf welcher ein Joch 13 drehbar ist.
Auf diesem Joch sind die Arme 14 des Schlingenmachernadelträgers
15 drehbar angeordnet. ·
Am Vorderende· dieses Trägers 15 ist unten
das eine Ende eines Lenkers 16 verzapft, dessen anderes Ende mit dem einen Arm eines
Winkelhebels 18 verzapft ist, welcher auf einer Welle 19 drehbar ist, und dessen anderer
Arm mit einer Reibrolle 20a in eine Kurvennut
21 einer auf einer Welle 22a festsitzenden
Scheibe 22 eingreift. Der Lenker 16 kann, wie in Fig. 2 und 5 veranschaulicht, mit einem
Wirbel 17 versehen sein, um die Änderung des Hubes des Trägers 15 zu gestatten. Durch
die Kurvennut 21 erhält das Vorderende des Trägers eine Winkelbewegung. Auf Fig. 49
sind die Hauptstellungen, welche der Träger 15 einnimmt, veranschaulicht, und zwar ist χ
die unterste, y die höchste und ζ die mittlere Stellung. In der Stellung χ befinden sich die
Schlingenmachernadeln 25 in der richtigen Stellung zur Aufnahme des Werkstückes, und
während sie in dieser Stellung sind, wird auch das Werkstück von denselben entfernt. In der
Stellung y wird die Bindeschnur in die Löcher der Schlingenmachernadeln 25 eingeführt,
während in der Stellung s sich die Schlingen-
machernadeln 25 in der Stellung befinden, in welcher die Speisenadel 86 durch die von den
Schlingenmachernadeln 25 gehaltenen Schlingen hindurchfahren kann. Während des Maschinenganges
nimmt der Träger eine vierte, nicht abgebildete Stellung ein, die etwas unterhalb der Stellung 2 gelagert ist, damit
die Speisenadel86 unmittelbar über die Schlingenmachernadeln 25 fahren kann, wenn sie den
letzteren die Bindeschnur zur Schlingenbildung zuführt. Die Schlingenmachernadeln 25
sind in Spindeln 31 angeordnet, welche ihrerseits in viereckigen Haltern 24 angeordnet
sind. Letztere ruhen auf der Vorderwand 15" des Schlingenmachernadelträgers 15 und
passieren durch eine wagerechte Nut in der Stirnplatte23 der Maschine (Fig. 3, 9 und 11).
Die Nadeln sind durch Klemmschrauben 29 in ihren Spindeln 31 festgeklemmt, deren innere
Enden in einen innerhalb des Trägers befindlichen. Raum 32 hineinragen. Auf dem äußeren
Ende jeder Spindel ist eine Schulter 33 vorgesehen, während auf ihren inneren Enden
Kragen 34 vorgesehen sind. Auf diese Weise wird jede Verschiebung der Spindeln in der
Längsrichtung verhindert. In der vorliegenden Ausführungsform· der Erfindung sind
fünf Schlingenmachernadeln vorgesehen, es könnten aber mehr oder weniger vorgesehen
sein, je nach der Anzahl der Schnürlöcher, die man verschnüren will. Jede Schlingenmachernadel
25 ist in einiger Entfernung von ihrer Spitze mit einer Nut oder Öhr 26 versehen,
der auf Fig. 8 veranschaulichten Form, also etwas länglich. Hinter diesem Öhr ist jede
Sclilingenmachernadel 25 mit einer rechtwinklig zu diesem Öhr liegenden Aussparung 28
(Fig. 9) versehen. Diese Aussparungen 28 erleichtern das Durchpassieren der Speisenadel
86 durch die Schlingen. Die Spitze jeder Nadel 25 wird am besten durch Abrunden abgestumpft, so daß die Nadel bequem
in die Ösenlöcher des Oberleders eindringen kann.
Der rechts (Fig. 3 und 11) gelegene Halter
24 ist unbeweglich, während die anderen gegeneinander verstellbar sind, um sie auf
Schnürlöcher, deren Abstand verschieden ist, einzustellen. Zwischen der Vorderwand 15°
des Schlingenmachernadelträgers 15 und der Stirnplatte 23 der Maschine ist jeder Halter
24 mit zwei abwärts gerichteten Armen 37 versehen, welche durch Lenker 38 mit denjenigen
der nebenstehenden Halter 24 gelenk.ig verbunden sind. Diese Lenker sind an ihren Oberenden in 39 an den Armen 37 verzapft,
während ihre Unterenden mit Zapfen 39δ in Nuten 39*, welche in den Unterenden
der Arme 37 vorgesehen sind, eingreifen.' Zwisehen
ihren Enden sind diese Lenker in einem Punkt 40 aneinander verzapft, so daß alle
Halter in gleichem Verhältnis bewegt werden. Der links gelegene Halter 24 (Fig. 3) . ist
durch einen Lenker 41 mit einem auf der Frontplatte 23 drehbaren Stellhebel 42 verbunden..
Der Lenker 41 arbeitet in einer in der Frontplatte vorgesehenen Nut, und der
Hebel 42 ist mit einer segmentförmigen Nut 43 versehen, durch welche eine in der Frontplatte
eingeschraubte Klemmschraube 44 hindurchgreift, so daß der Hebel in jeder Stellung
festgeklemmt werden kann. Es können auf diese Weise alle Schlingenmachernadeln 25 gleichzeitig bewegt werden, so daß sie den
gewünschten Abstand voneinander erhalten und beibehalten. Die längsweise Verschiebung
der Schlingenmachernadeln 25 wird durch die von der Schwingung des Joches 13
herrührende Hin- und Herbewegung des Schlingenmachernadelträgers 15 bewirkt. Das
Joch 13 greift mit einer Reibrolle 45 in eine Kurvennut 46 einer auf der Welle 22a festsitzenden Kurvenscheibe 53 (Fig. 5) ein.
Die Schlingenmacherfinger 71 sind in Halter 65 durch Klemmschrauben 70 festgeklemmt.
Jeder der Halter 65 ist auf der Oberfläche mit hervorstehenden Teilen 64 und 67 versehen,
von welchen letzterer mit dem vorderen Rand einer Platte 56 in Berührung steht, während
ersterer in eine Nut dieser Platte eingreift 90'
(Fig. 9). Schrauben 68 gehen durch Klemmplatten 69 und schrauben sich in die hervorstehenden
Teile 64 der Halter 65, so daß letztere an der Platte 56 festgeklemmt werden können. Die Platte 56 ist in Aussparungen
des Trägers 15 verschiebbar und wird durch Führungsplatten 55, welche auf dem Träger
15 festgeschraubt sind, in den Aussparungen, gehalten. Die Platte 56 ist ferner mit einem
Ohr 57 versehen, durch welches eine Schraube 58 hindurchgeht (Fig. 6 und 8), welche in
einem Ansatz 59 eines Schiebers 49® festsitzt. Auf beiden Seiten des Ohres 57 sind Muttern
60 auf der Schraube 58 vorgesehen, so daß die Scheibe 56 mit dem Schieber 49* verstellbar
verbunden ist. Der Schieber 49* ist mit einer Leiste 49 versehen, welche in eine Führung 48
in dem Träger 15 eingreift (Fig. 7), und dieser Schieber 49* ist mittels eines Lenkers 50
mit einem auf der Welle 12 drehbaren Hebel 12° verbunden. Der Hebel I2a ist mit einer
Reibrolle 51 versehen, welche in eine Kurvennut 52 einer auf der Welle 22a festsitzenden.
Kurvenscheibe 53 eingreift. Durch diese Einrichtung werden die Schlingenmacherfinger
71 längsweise verschoben. Die Verstellung der Platte 56 mit Bezug auf den Schieber 49"
mittels der Muttern 60 hat den Zweck, die Lage der Schlingenmacherfinger 71 mit Bezug
auf die Schlingenmachernadeln 25, . also den
wirksamen Hub der Sclilingenmacherfinger 71
und somit die Länge der gebildeten Schlingen und die nach dem Verschnüren des Oberleders
in der Bindeschnur vorhandene.Schlaffe, nach Wunsch zu ändern. Bei dieser Verstellung
der Platte 56 mit Bezug auf den Schieber 49* wird erstere durch die Schrauben'61 (Fig.8),;
welche durch längliche Nuten 62 der Platte 56 hindurch- und in den Schieber 49° hineingeschraubt
sind, geführt. Die freien Enden der Schlingenmacherfinger 71 sind etwa rechtwinklig
abwärts gebogen (Fig. 6) und sind mit Rollen 72 versehen, welche zwischen den Schlingenmachernadeln 25 stehen und etwas
unter diesen hervorragen.
Die Schlingenmachernadeln 25 werden zu
. gewissen Zeiten gedreht, und zu diesem Zweck sind ihre Spindeln mit Kurbeln 35 versehen,
deren Zapfen 36 in eine gemeinsame Nut 36®
einer quer zu ihrer Längsrichtung auf- und abwärts beweglichen Stange 73 (Fig. 9, 10
und 12) eingreifen. In beiden Enden der Stange y^ ist eine Aussparung 74 vorgesehen,
in welche, das kugelförmige Ende zweier auf dem Träger 15 drehbarer Winkelhebel 76 eingreift
(Fig. 9). Die anderen Enden 78 dieser Winkelhebel 76 befinden sich in der Bewegungsbahn
der Mitnehmerflächen 79, 79, welche auf Platten 80 vorgesehen sind, die mittels
Schrauben 8ia.an beiden Seiten der Platte 56
auf dem Schieber 49" vorgesehen sind. Wenn der Schieber 49a in dem Träger 15 hin und
her geschoben wird, so treffen die Enden 78 dieser Winkelhebel 76 bald gegen die eine
Mitnehmerfläcbe 79, bald gegen die dieser gegenüberstehende, so daß sie durch diese
Mitnehmerflächen in Schwingung versetzt werden und die Stange 73 gehoben und gesenkt
wird. Hierdurch werden alle Schlingenmachernadelspindeln 31 gleichzeitig um 90 °
gedreht, so daß die Öffnungen 27 der Öhre 26 der Schlingenmachernadeln 25 bald in einer
Linie in derselben wagerechten Ebene, bald parallel zueinander in verschiedenen senkrechten
Ebenen liegen. Die Speisenadel 86 (Fig. 13 und 14) ist mittels einer Klemmschraube
87 in einem von einem Schieber 84 abwärts stehenden Arm 85 festgeklemmt. Der Schieber 84 ist in einer Führung 83 eines Führers
82 verschiebbar, welcher durch Arme 82" (Fig. 16) des , Maschinengestelles getragen
wird. Das vordere Ende der Nadel ist oben abgeschrägt, wie in 88 veranschaulicht
(Figf. 3), so daß eine Spitze entsteht, und in der Nähe dieser Abschrägung ist die Nadel
mit einem Öhr 89 versehen, durch welches.die . Bindeschnur L hindurchgeht, wenn die Speisenadel
86 eingefädelt ist. Etwas hinter diesem Öhr 89 ist die Nadel mit der schon erwähnten
Aussparung w versehen (Fig. 1 und 32).
Die Nadel 86 ist derart mit Bezug auf den Schlingenmachernadelträger 15 gelagert, daß,
wenn letzterer sich etwas unterhalb der mittleren Stellung ζ (Fig. 49) befindet, dieselbe
sich in einer Linie unmittelbar oberhalb der Öffnung 27 der Schlingenmachernadelöhre befindet.
Auf der inneren Seite des Führers 82 ist eine kurze Welle 94 (Fig. 1) gelagert,
welche mit zwei Zahnrädern 95 und 97 versehen ist, von welchen ersteres mit einer auf
der inneren Seite des Schiebers 84 befindlichen Zahnstange 96 in Eingriff steht, während
letzteres mit einem Zahnsegment 98 eines auf dem Maschinengestell drehbaren Hebels 99,
der mit einer Reibrolle 99^ in eine Kurvennut
100 einer auf der Welle 22a festsitzenden
Kurvenscheibe 101 eingreift, in Eingriff steht. Durch diese Vorrichtung wird die Nadel 86
hin und her geschoben, und zwar von der Stellung Fig. ι etwas über die Stellung Fig. 30
hinaus und umgekehrt. '
Von den Werkstückschilden 90, 91 und 176
sind die beiden ersteren links, der letztere rechts von den Schlingenmachernadeln ge-'
lagert (Fig. 3, 42 und 52). Die Schilde 90 und 91 bestehen aus Platten, welche an dem
Führer 82 angeordnet sind und von diesem abwärts stehen, wobei der erstere 90 unbeweglich
ist und letzterer 91 auf dem ersten verstellt werden kann, so daß der Schild 91 stets
in der unmittelbaren Nähe der Schlingenmachernadeln 25 bei jeder Stellung derselben
eingestellt werden . kann.. Die neben den Schlingenmachernadeln 25 stehenden Ränder
der Schilde 90 und 91 sind mit Flanschen versehen, welche unten in 90"· durchbohrt sind,
so daß die Nadel 86 durchfahren kann. Der Schild 176 besteht aus einem am Maschinengestell
befestigten Arm, welcher nach unten in eine Stellung ragt, in welcher er mit dem
Knotenspanner der Knüpfvorrichtung zusammenwirken kann. Wenn das Werkstück, in die
Maschine gebracht wird, so kommt es unterhalb oder an der Innenseite der Schilde 90
und 91.und 176 zu stehen, so daß es nicht in
die Bewegungsbahn der Speisenadel 86 gelangt und auch die Knüpfvorrichtung nicht
hindert.
Die Klemmvorrichtungen für den Faden (Fig. i, 2, 25, 26 und 34 bis 39) sind in einer
Führung 102 (Fig. 1 und 19) des Maschinengestelles
angeordnet und bestehen in auf-- und abwärts verschiebbaren Stangen 103 und 104,
deren Unterenden keilförmig zugespitzt sind und in entsprechend geformte Aussparungen
105 einer am Unterende der Führung 102 befestigten Platte 106 eingreifen. Die kugelförmigen
Vorderenden zweier auf dem Maschinengestell drehbarer Hebel 107 stehen mit
den Ober enden der Stangen 103 und 104 in
Eingriff, während die Hinterenden dieser Hebel 107 mit Flächen 108 versehen sind, welche
durch Federn 116 mit einer Schubfläche 109
auf dem Oberende eines Armes 110 in Berührung gehalten werden, welch letzterer an
einer auf einer Achse 112 lose drehbaren Muffe in angeordnet ist. Diese Muffe in
trägt einen zweiten Arm 113, welcher mittels einer Reibrolle 113° in eine Kurvennut 114
einer auf der Welle 22fl festsitzenden Kurvenscheibe 115 eingreift. Der von den Klemmvorrichtungen
103 und 104 auf die Bindeschnur ausgeübte Druck kann mittels der
durch Stellschrauben 117 und 118 verstellbaren
Teile n6a der Hebel 107 beliebig geregelt
werden. Die Klemmvorrichtungen 103 und 104 stehen seitlich am Ende der Bewegungsbahn
der Speisenadel 86, und zwar nicht genau über der Achse der Nadel, sondern in der Richtung der Aussparung w (Fig. 1
und 32), so daß sie beim Erfassen der Schnur in die Aussparung w der Nadel 86 eingreifen.
Das Messer 119 ist auf der Klemmvorrichtung 104 angeordnet, und wenn die Speisenadel
86 bei ihrer Rückwärtsbewegung. die Schnur über die Schneide 120 (Fig. 3) dieses
Messers anzieht, nachdem die Schnur durch die Schlingen hindurchgeführt und von der
Klemmvorrichtung festgeklemmt ist, so wird gleichzeitig die Schnur L zwischen der Spule
und der Nadel 86 festgeklemmt, so daß sie von dem Messer 119 durchgeschnitten wird. Dieses
Festklemmen der Schnur geschieht mittels eines auf dem Nadelschieber.84 drehbar
angeordneten Hebels'122 (Fig. 13 bis. 15).
Das Unterende dieses Hebels greift zwischen zwei auf dem Arm85 des Speisenadelschiebers
vorgesehene ösen 121, 121, durch welche die
Schnur hindurchgeht, während das Oberende des Hebels 122 mit einer Reibrolle 123 versehen
ist, die mit der Außenfläche einer durch Schrauben 125 an einem Hebel 126 angeordneten
Scheibe 124 in Berührung steht (Fig. 1,
13, 14, 15 und 16). Der Winkelhebel 126 ist
in 126s auf der Hinterseite des Führers 82
drehbar, und sein Unterende ist mittels eines Lenkers 127 mit dem oberen Arm eines am
Maschinengestell drehbaren Winkelhebels 128 verbunden, dessen unterer Arm mit einer
Fläche 129 (Fig. 16) versehen ist, die in der Bewegungsbahn eines Anschlages 130 steht,
welcher auf der Seite einer auf der Welle 22α festsitzenden Kurvenscheibe ιοί . vorgesehen
ist.. Wenn der Anschlag 130 gegen die Fläche 129 schlägt, wird die Scheibe 124 abwärts in
die Bewegungsbahn der Rolle 123 gebracht, so daß letztere bei ihrer Rückwärtsbewegung
mit der Nadel 86 auf die Scheibe 124 aufläuft. Hierdurch wird das Unterende I22a des Hebels
122 zwischen die Ösen 121 hineingedr.ückt,
SO daß die Schnur durch das Unterende des Hebels 122 in eine zwischen den
Ösen 121 in dem Arm 85 vorgesehene Aussparung
hineingedrückt und festgeklemmt wird. Die Freigabe der Schnur wird Vorzugsweise zwangläufig durch Anschlagen der Rolle
123 gegen die unten ausgesparte Fläche 131s
(Fig. 1) eines am Schieber 82 festsitzenden Ansatzes bewirkt, wodurch das Unterende des
Hebels 122 auswärts geschwungen wird. Die Scheibe 124 hat etwas Spielraum zwischen den
Köpfen der Schrauben 125 und dem Arm 126. Gegen die Innenseite der Scheibe 124 drückt
eine Rolle 132, welche von einem auf derselben Achse wie Hebel 122 drehbaren Arm 133 getragen
wird. Eine in den Arm 133 geschraubte Stellschraube 134 drückt mit ihrem Ende auf
den Schieber 84. Je nachdem man diese Schraube in der einen oder der anderen Richtung
dreht, wird die Rolle 132 mehr oder weniger gegen die Scheibe 124 angedrückt,
wodurch letztere nach außen oder innen bewegt wird und der Ausschlag des Hebels 122
entweder zu- oder abnimmt. Auf diese Weise kann der Hebel 122 zum Festklemmen von
Schnüren verschiedener Dicke eingestellt werden.
Das Verschnüren wird, wie in Fig. 29 bis 33 veranschaulicht, bewirkt. Der Schlingenmachernadelträger
15 befindet sich zunächst etwas unterhalb der Stellung 2 (Fig. 49). Die
eingefädelte Speisenadel 86 bewegt sich nun von links nach rechts über die Öffnungen 27
der Schlingenmachernadelöhre 26 hin, und zwar unmittelbar innerhalb der abwärts gedrehten
Teile der Schlingenmacherfinger 71 (Fig. 29). Die Klemmvorrichtung 103 geht
nun abwärts und klemmt das freie Ende der Schnur fest, worauf, die Speisenadel 86 sich
von rechts ■ nach links zurückzieht und der Schlingenmachernadelträger 15 emporschwingt,
bis er die Stellung y {Fig. 49) eingenommen hat, damit die Schnur sich in die
Öhre 26 der Schlingenmachernadeln 25 legt. Letztere werden nun etwas vorwärts geschoben,
damit sich die Schnur fest in die Öhre 26 einsetzt. Gleichzeitig ziehen sich die
Schlingenmacherfinger 71 etwas zurück. Der Schlingenmachernadelträger 15 schwingt nun
abwärts in seine niedrigste Stellung x, während die Bewegung der Schlingenmachernadeln
25 und der Schlingenmacherfinger 71 fortdauert, indem letztere sich zwischen die
ersteren zur Schlingenbildung zurückziehen (Fig. 30), während die Schiingenmachernadeln
25 um 900 gedreht werden und somit die beiden Schenkel der Schlingen nicht wagerecht,
sondern nach oben und unten stehen, so daß die Speisenadel 86 später mit der Schnur durch dieselben hindurchfahren kann
(Fig. 30). Die Maschine kommt nun von selbst .zum Stillstand. Das Oberleder S wird
nun auf die eingefädelten Schlingenmachernadeln 25 gebracht (Fig. 31), worauf die Maschine
wieder in Gang gesetzt wird. Der Schlingenmachernadelträger 15 schwingt nun
empor in die Mittelstellung ζ (Fig. 49), die Nadel 86 geht wiederum von links nach rechts
vor, und zwar durch die Aussparungen 28 der Schlingenmachernadeln 25, sowie durch die
Schlingen selbst, und bringt so die Schnur zur Klemmvorrichtung 104, durch welche die
Schnur erfaßt wird/ Die Nadel 86 zieht sich nun von rechts nach links zurück. Während
dieser Bewegung wird die Schnur von Hebel 122 festgeklemmt und durch das Messer 119
durchschnitten. Ist die Nadel 86 aus dem Bereich der Schlingenmachernadeln. 25 gelangt,
so schwingt der Schlingenmachernadelträger 15 abwärts in. seine niedrigste Stellung x,
worauf durch die gegenseitige Längsbewegung der Schlingenmachernadeln und -finger
das Oberleder von den Schlingenmachernadeln abgeschoben wird (Fig. 33) und mittels der
Schnur an den Klemmvorrichtungen 103 und 104 und der Knüpfvorrichtung hängen
bleibt.
Die Knüpfvorrichtung befindet sich zwischen den Schlingenmachernadeln 25 und den
Klemmvorrichtungen 103 und 104 (Fig. 1, 2,
17 bis 24 und 34 bis 44). In der Führung 102 (Fig. ι und 19) befindet sich eine drehbare
Muffe 135, die oben mit einem Zahnrad 136 versehen ist (Fig. 18). Mit diesem Zahnrad
steht ein Zahnsegment 137 in Eingriff, welches auf einem Hebel 138 vorgesehen ist,
dessen Reibrolle 139 in die Kurvennut 140 einer Hubscheibe 150" eingreift. In der Muffe
135 befinden sich zwei längsweise verschiebbare halbzylindrische Greiferstangen 141, 142
(Fig. 19 und 43). Am Unterende ist.die Greiferstange
141 mit einer Backe 143 versehen, welche unterhalb einer ähnlichen Backe 144
der Greiferstange 142 steht. Die Arbeitsfläche letzterer Backe ist gezahnt. Auf der
Greiferstange 142 ist ein Kragen I45a mittels
einer Schraube I42a oberhalb der Muffe 135
festgeschraubt, und ein ähnlicher Kragen 145 befindet sich auf der Greiferstange 141 oberhalb
des Kragens 145°. Beide Kragen Ι45α
und 145 sind mit einer ringförmigen Nut versehen, in welche je ein Ring 146° bzw. 146 eingesetzt ist. Auf einer kurzen am Maschinengestell
gelagerten Welle i49a(Fig. 17 und 18)
sind zwei Muffen 147^ und I48a drehbar. Die
Muffe 147® trägt einen Hebel 147, dessen
gabelförmiges Vorderende 147s durch Schrauben 149 mit dem Ring 146 verbunden ist, sowie
einen Hebel 147°, der mit einer Reibrolle
150 in eine Kurvennut 151 einer Hubscheibe
i5oa eingreift. Die Muffe 148" trägt ebenfalls
zwei Hebel 148 und 150°, von welchen ersterer
mit seinem gabelförmigen Ende 1485 mittels Schrauben 149* mit dem Ring I46a verbunden
ist, während Hebel 150° mit einer Reibrolle
150^ in eine Kurvennut I5oe der Hubscheibe
150* eingreift. Die Greiferstangen 141 und
142 sind mit Aussparungen 152 und 153 versehen.
Durch die erstere greift ein Keil 154, dessen Enden in der Wandung der Muffe 135
gelagert sind (Fig. 20), so daß die Greiferstangen 141 und 142 unabhängig voneinander
senkrecht verschoben werden können, jedoch gezwungen sind, sich zusammenzudrehen. In
der Aussparung 153 ist ein Zapfen 155 vorgesehen,
auf welchem eine Art Klinke 156 drehbar ist, deren Oberende 157 aus der Öffnung
unterhalb der Muffe 135 hervorragt, während das andere gekrümmte Ende in eine an der
Greiferstange 142 neben der gezähnten Fläche 144 vorgesehene Aussparung 158 eingreifen
kann (Fig. 43 und 44). Die Speisenadel 86 geht bei der einen Drehstellung der Knüpf vorrichtung durch die durch das gekrümmte
Unterende der Klinke 156 gebildete Öffnung ■ 159 hindurch (Fig. 19 und 34). Auf der zylindrischen
Außenfläche der Greiferstange 142 ist unten eine annähernd spiralförmige Nut
160 (Fig. 19 und 43) vorgesehen, welche verhindert, daß die Schnur vorzeitig ' von der
Knüpfvorrichtung abrutscht. Durch die Abwärtsneigung der Nut wird der Aufwärtsbewegung
des geschlossenen Greifers 141, 142 Rechnung getragen. Die Greiferstange 141
(Fig. 44) ist unten auf der einen Seite der Backe 143 mit einer geneigten Fläche 161 versehen,
durch welche die Schnur unterhalb der Klinke 156 abwärts geführt wird. Eine Halbmuffe
162 steht von der Muffe 135 abwärts und umgibt teilweise den Greifer 141, 142
(Fig. 34 bis 40). Die Länge dieser halben Muffe ist so gewählt, daß ihr unterer Rand
mit der Schnur in Berührung treten kann, um dieselbe von dem Greifer 141, 142 bei der Aufwärtsbewegung
des letzteren abzustreifen. Bei dieser Aufwärtsbewegung des Greifers 141,
142 trifft das Unterende der Muffe 135 gegen das obere Ende 157 der Klinke 156 und
schwingt das Unterende der letzteren auswärts, so daß die Schnur freigegeben wird.
Der untere Teil der Halbmuffe 162 ist mit einer Fläche "164 (Fig. 42) versehen, mit welcher
das Ende 157 der Klinke 156 bei der Abwärtsbewegung des Greifers 141, 142 in Berührung
tritt und somit die Klinke 156 in ihre ursprüngliche Stellung zurückbringt.
Zwischen der Knüpfvorrichtung und den Klemmvorrichtungen 103 und 104, welche die
Schnur festhalten, ist ein Fadenfinger 165 vorgesehen, der unten mit einem gekrümmten
Teil versehen ist·, welcher mit der Schnur in Berührung tritt. Dieser Finger ist auf einer
am Maschinengestell verschiebbaren Stange 166 angeordnet und wird durch einen Lenker
167 und einen Winkelhebel 168 hin und her bewegt (Fig. 27 und 28). Letzterer wird von
Mitnehmern 169 und i6c)a, welche auf der
Hubscheibe 53 vorgesehen sind, angetrieben. Nachdem die Klemmvorrichtung 103 die
Schnur erfaßt und die Speisenadel 86 ihre Rückwärtsbewegung begonnen hat, kreuzt
dieser Fadenfinger die Bewegungsbahn der ' Speisenadel, um Schnur von der Spule abzuziehen.
Nachdem die Speisenadel ihre Rück-
!5 wärtsbewegüng vollendet hat und die Schlingenmacherfinger
71 sich zurückziehen, um die Schlingen zu bilden, wird der Fadenfinger 165
wieder nach vorn bewegt, um den Schlingenmachernadeln und -fingern Schnur zur Schlingenbildung
zu liefern. Auf diese Weise wird die zur Bildung der Schlingen notwendige Schnur sowohl der Spule als auch dem Fadenfinger
entnommen, wodurch ein übermäßiges Gleiten eier Schnur in den Schlingenmacher-.nadelöhren
verhindert wird. Der Fadenfinger 165 wird dann rechtzeitig bewegt, um die
Bindeschnur zAvangläufig zwischen die Greiferbacken der Knüpfvorrichtung einzuführen.
Nachdem der Knoten gemacht worden ist, bewegt sich der Fadenfinger 165 so, daß er die
Schnürenden aus den Klemmvorrichtungen 103 und 104 herauszieht. Der Fadenfinger hat
also drei Zwecke; erstens zieht er Schnur heran vor der Schlingenbildung und liefert
diese Schnur während der Schlingenbildung, so daß die Schnur zur Schlingenbildung nicht
gänzlich der Spule entnommen wird, und verhindert so, daß die Schnur durch die Nadelöhre
gezogen wird. Auch erhält man auf diese Weise einen gleichmäßigeren Zug auf die auf den Nadeln befindliche Schnur. Zweitens
führt der Fadenfinger die Schnur zwischen die Backen der Knüpfvorrichtung ein, und drittens zieht der Fadenfinger die Enden
der Schnur nach der Bildung des Knotens aus den Schnurklemmvorrichtungen 103 und 104.
Die Maschine ist mit · einem Arm 170
(Fig. 2, 27, 28, 41 und 42) versehen, der von einer Stange 171 getragen wird, die in einer
unterhalb des Armes 166 am Maschinengestell vorgesehenen Führung verschiebbar angeordnet
wird. Die Stange .171 wird von einem Lenker 172 und einem Winkelhebel 173 bewegt,
von denen der letztere durch einen auf der Kurvenscheibe 150^ vorgesehenen Mitnehmer
174 angetrieben wird. Die Hebel 173 und 168 werden durch Federn 175 in einer solchen
Stellung gehalten, daß sie von den genannten Mitnehmern bewegt werden können.
6p Der Arm 170 erhält eine Hin- und Herbewegung
zwischen der Knüpfvorrichtung und dem· in der Führung 102 befestigten Arm 176
(Fig- 3. 34, 35» 38 und 40 bis 42). Wenn der
Arm 170 gegen die Schnur drückt, so wird das Werkstück gegen den Arm 176 angedrückt,
so daß der Knoten durch die Wirkung des Armes 170 festgezogen'wird. Nachdem
die Verschnürung vollendet und die Schnur durchgeschnitten worden ist, wie oben beschrieben,
bleibt das Werkstück an der von den Klemmvorrichtungen 103 und 104 festgeklemmten
Schnur hängen, wobei die Schnur zwischen dem Greifer 141, 142 der Knüpfvorrichtung
und der Klinke 156 hindurchgeht. Die Muffe 135 beginnt nun ihre Drehung, wo- ,
durch die Schnur auf dem unteren Teil des Greifers 141, 142 aufgewunden wird. Die
verschiedenen Stellungen, welche die Muffe während dieser Drehung einnimmt, sind auf
Fig. 34 bis 42 angedeutet. Um aus der Stellung Fig. 34 in die Stellung Fig. 35 und aus
dieser wieder in die Stellung Fig. 36 zu gelangen, dreht sich die Muffe 135 jedesmal um
900. Atis diesen Figuren ist ersichtlich, in
welcher Weise die Schnur in der Nut 160 gehalten und von der Fläche 161 verschoben
wird. Während dieser Drehung der Muffe 135 ist der Greifer 141, 142 durch die Hebel
147 und 148 allmählich gehoben worden, und während einer weiteren Drehung der Muffe
um 900, um in die Stellung Fig. 37 zu gelangen, beginnt das Öffnen der Backen 143
und 144 mittels des Armes 148. Während der
letzten Vierteldrehung öffnen sich diese Backen völlig, worauf der Arm 165 zwischen
der Knüpfvorrichtung und den Schnurklemmvorrichtungen 103 und 104 hindurchbewegt
wird; um die Schnur zwischen die Backen 143, 144 (Fig. 39 und 40) einzuführen, worauf
sich diese schließen und die Schnur erfassen und der Greifer 141, 142 und die Klinke 156
ihre Aufwärtsbewegung vollenden. Das Oberende 157 der Klinke 156 wird auf diese Weise
mit der Muffe 135 in Berührung gebracht, wodurch das Unterende derselben auswärts
schwingt, so daß der Knoten durch den von der Halbmuffe 162 auf ihn ausgeübten Druck
von dem Greifer 141 und 142 abgeschoben
wird. Das Werkstück bleibt nun an der von den Backen 143 und 144 gehaltenen Schnur
hängen (Fig. 41). Der Arm 170 bewirkt nun in der oben beschriebenen Weise das Festsetzen
des Knotens, worauf die Backen 143 und 144 sich öffnen und das Werkstück fallen
lassen. '
Die vor den Schlingenmachervorrichtungen vorgesehene Werkstückeinstellvorrichtung
oder Schild besteht aus einem Hauptteil 177, welcher mit einem hervorstehenden,
gegen den Schlingenmachernadelträger 15 ge-
richteten Teil 178 versehen ist. . Der Hauptteil 177 ist an Armen 179 angelenkt, welche
durch eine auf einer Achse ΐ8οα drehbare
Muffe 180 miteinander verbunden sind (Fig. I, 2 und 45). Der Zapfen, durch welchen die
Arme 179 an dem Hauptteil 177 angelenkt
sind, trägt eine Feder 181, welche den Hauptteil 177 nach außen drückt. Die Muffe 180
trägt einen abwärts gerichteten Arm 182, dessen Unterende vor einem an einer Stange
1840^ vorgesehenen Anschlag 184 steht. Die
Stange 184° ist mittels einer Feder 185 mit
dem Arm 182 verbunden. Das Vorderende der Stange 184^ geht durch eine in dem
Hauptteil 177 vorgesehene Nut und trägt einen Kragen 183, während das andere Ende
dieser Stange mit dem einen Arm i846 eines
auf der Welle 187 festsitzenden Winkelhebels gelenkig verbunden ist. Der andere Arm 186
des Winkelhebels ist mit einem Zapfen 188 versehen, welcher in eine auf einer Stange 189
vorgesehene Aussparung eingreifen kann. Das Unterende der Stange 189 ist an einem
nicht gezeichneten Trethebel angelenkt.
Die Welle 22a wird durch eine lose Riemenscheibe
191 (Fig. ι und 2) angetrieben. In
einer Hülse 193 ist ein Antrieb 192 vorgesehen, welcher die Schnelligkeit vermindert
und die Nabe 190 der Riemenscheibe mit dem treibenden Element einer Kupplung üblicher
Bauart verbindet. Ein am Maschinengestell drehbarer Sperrhebel 198 (Fig. 45, 46 und 47)
ist mit einem federnden Kolben 200 versehen, der in der Normalstellung der Teile mit einem
in der Kupplung vorgesehenen Anschlag 197 in Berührung steht. Der Schlag des Anschlages
197 auf den Kolben 200 wird durch die federnde Wirkung des letzteren gedämpft.
Jeder Rückschlag der Welle 22a wird durch einen auf der Welle 12 drehbaren Haken 202
verhindert, welcher sich in einen auf der Hülse 194 der Kupplung vorgesehenen Ansatz 203
anhakt. Durch eine Feder 2030 wird der Haken 202 gegen den Ansatz 203 gedrückt.
Der Sperrhebel 198 wird von der Stange 189
bewegt, durch Vermittlung des die Werkstückeinstellvorrichtung bewegenden Hebels
186, und zwar mittels einer Stange 204, welche durch eine Öffnung in dem einen Arm
eines Hebels 198 hindurchgeht undauf beiden Seiten dieses Armes mit Anschlägen 205 versehen
ist, deren Abstand voneinander groß genug ist, um etwas Spielraum zwischen.ihnen
und dem Arm zu lassen. Eine Feder 201 verbindet die Stange 204 mit dem Maschinengestell
und hält in normalem Zustand die Werkstückeinstellvorrichtung in ihrer gehobenen
Stellung, wobei sich der-Werkstückschild,
in seiner ursprünglichen Stellung (Fig. 2) befindet. Die Stange 189 ist mit
einer Anschlagfläche 207 versehen, welche mit einer auf' der Hülse 195 vorgesehenen Fläche
208 zusammenwirkt, um die Stange von dem Stift 188 zu lösen. Die Stange 189, deren
Stützpunkt durch eine auf dem Maschinengestell vorgesehene Fläche 211 gebildet wird,
wird durch Federn 209 und 210 (Fig. 2) nach oben gegen die Kupplungsscheibe gezogen.
In normalem Zustande, oder wenn die Maschine in Ruhe ist, befinden sich die verschiedenen
Teile der Maschinenanhaltvorrichtung in der auf Fig. 46 und 47 gezeigten Stellung
mit Ausnahme der Stange 189, welche in ihrer niedrigsten. Stellung dargestellt ist, welche sie
einnimmt, wenn der Arbeiter den nicht gezeichneten Trethebel niederdrückt. Ferner,
wenn die. Maschine in Ruhe ist, befindet sich der Werkstückschild in der Stellung Fig. 2.
Wenn der Arbeiter die Stange 189 aus ihrer gehobenen Stellung abwärts drückt, so bewegt
diese beim Anschlagen auf den Anschlag 188 zunächst nur den Hebel 186, ohne die Kupplung
irgendwie zu beeinflussen. Diese Bewegung des Hebels 186 bewirkt jedoch durch
Vermittlung der Feder 185 eine Bewegung des Armes 182, so daß die Arme 179 abwärts
bewegt werden, bis sie gegen die Anschläge 212 anschlagen. Der Werkstückschild steht
nun vor dem Werkstück, und der Anschlag 183 schlägt gegen den Werkstückschild, so
daß letzterer gegen die Maschine angezogen wird, bis der Ansatz 178 gegen das Werkstück
schlägt, wobei die Feder 185 nachgibt und somit den letzten Teil der.Bewegung der
Stange 184" ermöglicht. Der Anschlag 205,
welcher oberhalb des wagerechten Armes des Winkelhebels 198 auf der Stange 204 angeordnet
ist, schlägt dabei auf diesen Arm des Hebels 198. Dadurch wird der Hebel 198 gedreht,
so daß der Kolben 200 von dem Ansatz 197 der Kupplungsscheibe entfernt und die
Welle 22a in Gang gesetzt wird. Bevor jedoch die Kupplungsscheibe eine volle Umdrehung
vollendet hat, schlägt die Fläche 208 derselben gegen die Fläche 207 der Stange 189
und entfernt diese von dem Stift 188. . Die verschiedenen Teile befinden sich nun in der
auf Fig. 46 und 47 gezeichneten Stellung, der Hebel 186 wird von der Feder 201 gehoben,
selbst wenn der Arbeiter es unterläßt, seinen Fuß von dem Trethebel zu entfernen, so daß
der Hebel 198 freigegeben und durch die Feder 199 so bewegt wird, daß der Kolben 200
wieder in die Bewegungsbahn des Anschlages 197 der Kupplungsscheibe gelangt. Dies
bringt die Welle 22s zum Stillstand, während der Haken 202 jede Rückwärtsbewegung verhindert. Ferner wird durch die Aufwärtsbewegung
des Hebels 186 die Stange 184* vorwärts
bewegt und der Werkstückschild durch 12a
die Feder i8i und den Kragen 184 in seine
ursprüngliche Stellung gebracht. Der Teil 178 der Werkstückeinstellvorrichtung 177
kann mit mehreren hervorspringenden Teilen versehen werden, welche zwischen die Schlingenmachernadeln
25 eindringen. Auf diese Weise kann die Werkstückeinstellvorrichtung 177 viel näher an den Ösen mit dem Oberleder
in Berührung treten.
Wenn die Maschine in Ruhe ist, so befindet sich der Schlingenmachernadelträgens in seiner
niedrigsten Stellung. Die Schlingenmacherfinger 71 stehen unterhalb der Ebene,
in welcher die Nadel 86 sich befindet. Die Schlingenmachernadeln 25 sind vorgeschoben
und um einen Winkel von 900 gedreht, während die Schlingenmacherfinger 71 zurückgezogen
worden sind, um die Schlingen zu bilden und das Aufschieben des Oberleders auf die Schlingenmachernadeln 25 ohne Schwierigkeit
zu gestatten.
Gewöhnlich ist es nicht nötig, den Abstand der Schlingenmacherfinger 71 voneinander zu
ändern. Sollte dies aber nötig sein, .so könnten dieselben in der oben beschriebenen Weise
einzeln verstellt werden. Auf Fig. 50 und 51 ist jedoch eine Vorrichtung dargestellt, durch
welche eine gleichzeitige Verstellung aller Schlingenmacherfinger bewirkt werden kann,
wie bei den Schlingenmachernadeln. Die Klemmschrauben 68 des Halters 65, mit welchen
die Ansätze 64 versehen sind, fallen weg, und die Ansätze ragen durch die Nut in der
Platte 56 empor. Oberhalb dieser Nut ist jeder Ansatz 64 mit einem auf der Platte 56
drehbaren Hebel 213 gelenkig verbunden. Jeder dieser Hebel 213 ist mit einem Zapfen
214 versehen, welcher in eine in einem Einstellhebel
216 vorgesehene, gebogene Nut 215 eingreift. Der Hebel 216 ist auf der Platte
56 drehbar und besitzt einen Arm 217. Die
Hebel 213 und die Nuten 215 sind so eingerichtet, daß, wenn der Hebel 216 bewegt wird,
die Hebel 213 die Schlingenmacherfinger 71 in dem gewünschten Abstand voneinander ein-
j stellen und in der so eingestellten Stellung festhalten.
Ein Hebel 400 ist auf der Welle 12 drehbar (Fig· S3 und 54) >
und sein Oberende ist mit einer Reibrolle 45 versehen, welche in eine auf
der Schubscheibe 53 vorgesehene Kurvennut 46 eingreift. Oberhalb der Rolle 45 geht eine
Stellschraube 403 durch den Hebel 13 und schraubt sich in den Hebel 400 ein. Eine
zweite Stellschraube 402 schraubt sich in den Hebel 13 ein und drückt mit ihrer Spitze auf
den Hebel 400, unterhalb der Schraube 403. Durch Drehung der Stellschrauben 402,403
kann der Hebel 13 in größerer oder kleinerer
ßo Entfernung vom Hebel 200 eingestellt werden, um die Schlingenmachernadeln 25 in ihrer
Längsrichtung zu verstellen.
Claims (10)
1. .Maschine zum Verschnüren der Oberlederteile
von Schnürstiefeln vor dem Aufziehen auf den Leisten, mit einer Mehrzahl von Nadeln, die gleichzeitig eine
Reihe von Schlingen durch die Schnürlöcher von zwei zusammengehörigen Oberlederteilen
hindurchführen, und mit einer Schnur-Speisevorrichtung zum Hindurchführen eines Bindeendes durch diese
Schlingen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Nadel (25) ein seitlich offenes (27)
Öhr (26) besitzt und die seitlichen öffnungen (21/) der öhre zum Einführen der
Bindeschnur (L) dienen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Nadel (25) senkrecht
zu ihrer Längsachse bewegt (22,21, 20Λ i8, 17, 15) wird, um die Schnur (L)
in die Eintrittöffnung (27) des Öhres (26) zu bringen.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß, nachdem die Schnur
(L) in die Eintrittöffnungen. (27) der Öhre (26) eingebracht ist, die Nadeln in
ihrer Längsrichtung vorwärts bewegt (53, 46, 45, 15) werden, zum Zwecke, die
Schnur vollends in die Öhre (26) der Nadeln hineinzuziehen.
4. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anwendung einer Vorrichtung
(165), welche die Schnur (L) vor der Bildung der Schlingen aufnimmt und
die überschüssige Schnur, während die Schlingen gebildet werden, wieder abgibt (53, 169, i69a, 168, 166), um das Gleiten
der Schnur in den Öhren (26) möglichst gering zu halten.
S- Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einstellvorrichtung
(42) mit den Nadeln (25) derart verbunden (41, 38, 37, 24) ist, daß alle Nadeln
gleichzeitig zwecks Veränderung ihrer Abstände eingestellt werden können.
6. Maschine nach Anspruch 1, in welcher eine Reihe von Fingern (71) mit den
Nadeln (25) zusammenwirken, um die Schlingen zu bilden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Reihe von Fingern (71)
gleichzeitig durch.eine Vorrichtung (58) eingestellt (58,60,56,62,61,65) werden
kann, um gleichzeitig die Länge einer Mehrzahl von Schlingen zu verändern.
7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Werkstückeinstellvorrichtung
(177) mit der Vorrich-
tung (198) zum Einrücken der Maschine derart verbunden ist, daß das Werkstück
auf den Nadeln (25) eingestellt (189, 188, 186, ΐδ4α, 185, 179) sem muß, bevor die
Maschine angelassen werden kann.
8. Maschine nach Anspruch 1, in welcher eine auf die Schnurenden wirkende
Knüpfvorrichtung, bestehend aus drehbaren und hin und her beweglichen Backen (143, 144) angewandt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schnur (L) mittels einer Klinke (156), die sich gemeinsam
mit einem Greifer (143, 144) dreht, gewickelt wird, und daß sodann behufs Bildung
einer Knotenschlinge die Klinke
(156) die Schnur (L) freigibt, während der Greifer die Schnur festhält.
9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine (144) der Greiferbacken
mit einer Führungsnut (160) für die Schnur (L) und die andere (143)
mit einer geneigten Schulter (161) versehen ist, durch welche die Schnur während
der Drehung der Greiferbacken abgelenkt wird.
10. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Knüpfvorrichtung
(143, 144, 156) geformte Knoten durch eine weitere selbsttätige' Vorrichtung
(170) festgezogen wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201501C true DE201501C (de) |
Family
ID=464058
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201501D Active DE201501C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201501C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1050227A1 (de) * | 1999-05-04 | 2000-11-08 | MCM S.r.l. | Vorrichtung zum Verschnüren der Oberlederteilen von Schuhen im Ristbereich |
-
0
- DE DENDAT201501D patent/DE201501C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1050227A1 (de) * | 1999-05-04 | 2000-11-08 | MCM S.r.l. | Vorrichtung zum Verschnüren der Oberlederteilen von Schuhen im Ristbereich |
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