AT29905B - Maschine zum Verschnüren der Oberlederteile von Schnürstiefeln vor dem Aufziehen auf den Leisten. - Google Patents

Maschine zum Verschnüren der Oberlederteile von Schnürstiefeln vor dem Aufziehen auf den Leisten.

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AT29905B
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Description


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 um das (mitten und Anpassen des Oberleders an den Leisten zu gestatten. Jo nachdom die Schlingen grösser oder kleiner sind, entsteht natürlich mehr oder weniger schlaffer Faden in der Schnur nach dem Verschnüren. In der vorliegenden Ausführungsform der 
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 fingor gleichzeitig   längsweise   verstellt werden können, um die Grösse der Schlingen und somit den Betrag an schlaffen Faden nach Wunsch verändern zu können. Die   Klemm-   vorrichtungen, durch welche die Bindeschnur festgehalten wird, sind seitlich von den Schlingenmaschernadeln- und Fingern gelagert. Die eine Klemmvorrichtung hält das freie Ende der Bindeschnur fest, während die andere das Ende des durch die Schlingen hindurchgeführten Schnurteils festhält.

   Damit die Klemmvorrichtungen die Bindeschnur mit Sicherheit erfassen können, arbeiten dieselben bei vorliegender Maschine in der unmittelbaren Nähe der Speisenadel und letztere ist hinter ihrem   Öhr   mit einer seitlichen Aussparung versehen, in welche die Klemmvorrichtungen beim Ergreifen der Schnur eindringen. Durch diese Einrichtung wird die Bindeschnur bei jeder Hin und Herbewegung der Speise- 
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Das Messer, durch welches die Bindeschnur von ihrer Spule oder dgl. getrennt wird, ist bei vorliegender Maschine auf einer der Klemmvorrichtungen vorgesehen.

   Bei der Rückwärtsbewegung der Speisenadel nach dem Verschnüren des Oberleders wird die Schnur 
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   wirkende Klemmvorrichtung   die Schnur erfasst und somit genügend gespannt, um das Durchschneiden derselben zu bewirken. 
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 zwischen diesen und den Greifervorrichtungen gelagert. Diese Knüpfvorrichtung knüpft die Enden der Bindeschnur mit Sicherheit zusammen und gestattet, dass das   verschnürt*'   
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 und ein zu grosses Gleiten der   Bindeschnur   in den   Nadelöhren   verhindert wird.

   Auch sind   Schilder vorgesehen, welche verhindern, dass das Werkstück in die Bewegungsbahn der   
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Mine Einstellvorrichtung bringt das Werkstück in die richtige Stellung auf den Schlingenmaschernadeln und verhindert auch, dass der Arbeiter seine Hänjde an der Speise- 
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 der Maschine verbunden, dass durch die erstere das   Werkstück   stets richtig auf den   Schlingenmaschernadeln eingestellt wird, @he die Maschine in Gang versetzt werden kann.   
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 Fig. 1 eine Draufsicht dieser Ausführungsform der   erfindung-.   Fig. 2 ist eine Seitenansicht   derselben. Fig. 3 ist eine Vorderansicht eines   Teils derselben in vergrössertem Massstabe.

   Fig. 4 ist eine Einzeldarstellung der   Schlingermacherna (leln   und Schlingenmacherfinger. 
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 eine Seitenansicht der auf Fig. 4   veranschaulichten Teile, u. zw.   in der   Ebene.)- ; der   Fig. 1. Fig. 6 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 5, zeigt aber nur die Schlingenmachertinger, sowio die Vorrichtungen, durch   weiche sie getragen und betätigt werden. Fig. 7   ist ein Querschnitt nach Linie 7-7 der Fig.   5. Fig. 8   ist eine   Draufsicht einiger auf   
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 Linie 9-9 der Fig.   8.   Fig. 10 ist ein Querschnitt nach Linie 10-10 der Fig. 9, in der   Richtung des Pfeiles gesehen. Fig. 11 ist ein Querschnitt nach Linie 11-11 der Fig. 9,   in der Richtung des Pfeiles gesehen.

   Fig. 12 ist eine Perspektive einer Stange, die einen   @eil der die Nadel   rotierenden Vorrichtung bildet. Fig. 13 ist eine Vorderansicht des Spoisenadelträgers und der Spannvorrichtung des   Schnürfadeus.   Fig. 14 ist ein Querschnitt 
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   um   die Zeichnung zu vereinfachen. Fig. 17 ist eine Draufsicht der   Knüpfvoorrichtung.   Fig. Is ist eine Seitenansicht derselben. Fig D ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 19-19 
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 der auf Fig. 27 veranschaulichten Vorrichtungen, Die Ebene dieser Figur ist durch die Linie 28-28 auf der Fig. 1 veranschaulicht.

   Fig. 29-33 sind Einzeldarstellungen, auf welchen besonders die Stellungen veranschaulicht sind, welche die Schlingenmachernadeln und Schlingenmacherfinger und die Speisenadel im Verlauf des Maschinenganges einnehmen. Fig. 84-39 sind Einzeldarstellungen der Wirkungsweise der   Knüpfvoriehtung.   Fig. 39 zeigt, wie der Fadenfinger den Bindefaden zwischen die Backen der Knüpfvorrichtung führt. Fig. 40 ist eine Seitenansicht der auf Fig. 39 veranschaulichten Teile. Fig. 41 und 42 sind Vorder-und Seitenansichten des Knotenanziehers und zeigen die Wirkungsweise desselben. Fig. 43 und 44 sind Perspektiven der Greiferbacken der Knüpfvorrrichtung.

   Fig. 45 ist eine Seitenansicht eines Teils der Maschine, auf welcher verschiedene Teile derselben im Schnitt dargestellt sind und veranschaulicht besonders die Einstellvorrichtung für das Werkstück und die 
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 Schlingenmacherfinger gleichzeitig verstellt werden können. Fig. 51 ist ein Querschnitt nach Linie 51-51 der Fig. 50, in der Richtung des Pfeiles gesehen. Fig. 52 ist ein Querschnitt 
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 Schlingenmachernadeln in der Längsrichtung. Fig. 54 ist eine Vorderansicht der auf Fig. 53 veranschaulichten Vorrichtung. In den Seitenwänden 11 des Maschinengestells 10 ist eine'Welle 12 gelagert (Fig. 2, 
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   Schlingenmachernadciträgers   15 drehbar angeordnet.

   Am Vorderende dieses Trägers 15 ist unten das eine Ende eines Lenkers 16 verzapft, dessen anderes Ende mit dem einen Arm eines Winkelhebels 18 verzapft ist, welcher auf einer Welle 1 drehbar ist, und dessen anderer Arm mit einer   Heibrollo e   in eine Kurvennut 21 einer auf einer   Wells 22a   
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 zuführt. Die Schlingenmachernadeln 25 sind in Spindein 31 angeordnet, welche ihrerseits in viereckigen Haltern 24 angeordnet sind. Letztere ruhen auf der Vorderwand 15a des 
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 gesehen. während auf ihren inneren Enden Kragen 34 vorgesehen sind. Auf diese   Ameise   wird jede   langsweiso Verschiebung   der Spindeln verhindert.

   In der vorliegenden Aus-   führungsform der Erfindung   sind fünf Schlingenmachernadeln vorgesehen; es könnten aber mehr oder weniger vorgesehen sein, je nach der Anzahl der   Schnürlocher,   die verschnürt werden sollen. Jede Schlingenmachernadel 25 ist in einiger Entfernung von ihrer Spitze mit einer Nut oder einem Öhr   26 versehen,   von der auf Fig. 8 veranschaulichten Form, also etwas länglich. Hinter diesem ihr ist jede Schlingenmachernadel 25 mit einer rechtwinklig zu diesem Öhr liegenden Aussparung 28 (Fig. 9) versehen. Diese Aussparungen 28 er-   leichtere   das Durchpassieren der Speisenadel 86 durch die   Schiingen (Fig. 43).

   Die Spit e   jeder Nadel 25 wird am besten durch Abrunden abgestumpft, so dass die Nadel bequem 
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Der rechts gelegene Halter 24 (Fig. 3) ist unbeweglich, während die anderen gegeneinander verstellbar sind, um sie auf Schnilrlöcher, deren Abstand verschieden ist, einzustellen. Zwischen der Vorderwand 15a des Schlingenmachernadelträgers 15 und der Frontplatte 23 der Maschine ist jeder Halter   24   mit zwei abwärts gerichteten Armen 37 versehen (Fig. 9), welche durch Lenker 38 mit denjenigen der nebenanstehenden Halter 24 gelenkig verbunden sind. Diese Lenker sind an ihren Oberenden in 39 an Armen 37 verzapft, während ihre Unteren den mit Zapfen 39b in Nuten   39",   welche in den Unterenden der Arme 37 vorgesehen sind, eingreifen (Fig. 11).

   Zwischen ihren Enden sind diese Lenker in einem Punkte 40 aneinander verzapft, so dass alle Halter in gleichem Verhältnis bewegt werden. Der links gelegene Halter 24 (Fig. 3) ist durch einen   Lenker 41 mit   einem auf der Frontplatte 23 drehbaren Stellhebel 42 verbunden. Der Lenker 41 arbeitet in einer in der Frontplatte vorgesehenen Nut (Fig. 9), und der Hebel 42 ist mit einer segmentförmigen Nut 43 versehen, durch welche eine in der Frontplatte eingeschraubte 
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 kann. Es können auf diese Weise alle Schlingenmachornadeln 25 gleichzeitig bewegt werden, so dass sie den gewünschten Anstand voneinander erhalten und beibehalten.

   Die   längsweise   Verschiebung der Schlingenmachernadeln 25 wird durch die Hin- und Herbewegung des Schlingenmachernadelträgers 15 mittelst des oszillierenden Joches 13 (Fig. 5), welches mit einer Reibrolle 45 in eine Kurvennut   4 (j einer   auf der Welle 22'festsitzenden Kurvenscheibe 47 eingreift, bewirkt. 



   Die   Schlingenmacherfinger 71 sinl   in Haltern 65 durch Klemmschrauben 70 fest- 
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 Teilen 64 und 67 versehen, von welchen letzterer mit dem vorderen Rand einer Platte 56 in Berührung steht,   während   ersterer in eine Nut dieser Platte eingreift (Fig. 8   und).   



  Schrauben 68 gehen durch Klemmplatten 69 und schrauben sich in die hervorstehenden Teile 64 der Halter 65, so dass letztere an der Platte 56 festgeklemmt werden können. 



  Die Platte 56 ist in Aussparungen des   Trägers'15   verschiebbar und wird durch Führungsplatten 55, welche auf dem Träger 15 festgeschraubt sind, in den Aussparungen   gehalten   
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   Die Platte 56   ist ferner mit einem Ohr 57   yerschen,   durch welches eine Schraube 58   hindurchgeht (Fig. 5   und   ( !), welche   in einem Ansatz 59 eines   Schiebers 49   festsitzt. Auf 
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 Scheibe 56 mit dem Schieber 49a verstellbar verbunden ist. Der Schieber 49"ist mit einer Leiste 49 versehen, welche in eine Führung 48 in dem Träger 15 eingreift   (Fig. 7)   und 
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 versehen, welche zwischen den Schlingenmachernadeln 25 stehen und etwas unter diesen hervorragen. 



   Die Schlingenmachernadeln 25 werden zu gewissen Zeiten gedreht, zu welchem Zweck ihre Spindeln mit Kurbeln 35 versehen sind, deren Zapfen   3 ( ; in eine   gemeinsame   Nut W   einer   auf-und abwärts   beweglichen Stange 73 (Fig. 9, 10 und 12) eingreifen. In beiden Enden der Stange 73 ist eine Aussparung 74 vorgesehen, in welche das   kugelförmige   Ende zweier auf dem Träger 15 drehbarer Winkelhebel 76 eingreift (Fig.   9). Die   anderen Enden 78 dieser Winkelhebel 76 befinden sich in der Bewegungsbahn der   Mitnehmer-   flächen 79, 79, welche auf Platten 80 vorgesehen sind, die mittelst   Schrauben 81" an   beiden Seiten der Platte 56 auf dem Schieber   4911. befestigt   sind.

   Wenn der Schieber   49"   
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 hebel 76 bald gegen die eine mitnehmerfläche 79, bald gegen die dieser gegenüberstehende, so dass sie durch diese   Mitnehmerflächen   in Schwingung versetzt werden und die Stange   78   
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 bald in einer Linie in derselben wagerechten Ebene, bald parallel zueinander in ver-   schiedenen senkrechten Ebenen liegen.   

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   Die Speisenadel 86 ist mittelst einer Klemmschraube 87 in einem von einem Schieber M abwärts stehenden Arm 85 festgeklemmt (Fig. 13 und 14). Der Schieber 84 ist in einer Führung 83 eines Führers 82 verschiebbar, welcher durch Arme   82a   des Maschinengestells getragen wird (Fig. 16). Das vordere Ende der Nadel ist oben   abgeschrägt,   wie in 88 veranschaulicht (Fig. 3),    so-dass   eine Spitze entsteht, und in der Nähe dieser Abschrägung ist die Nadel mit einem Öhr 89 versehen, durch welches die Bindeschnur L hindurchgeht, wenn die Nadel eingefädelt ist. Etwas hinter diesem Öhr 89 ist die Nadel mit der Aussparung w versehen (Fig. 1 und 32). 



   Die Nadel 86 ist derart mit Bezug auf den Schlingenmachernadelträger 15 gelagert, dass, wenn letzterer sich etwas unterhalb der mittleren Stellung z (Fig. 49, Stellung zl) befindet, dieselbe sich in einer Linie oberhalb der Öffnung 27 der Schlingenmachernadel- 
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 einer auf der inneren Seite des Schiebers 84 befindlichen Zahnstange 96 in Eingriff steht (Fig. 16), während letzteres mit einem Zahn segment 98 eines auf dem Maschinengestell drehbaren Hebels 99, der mit einer Reibrolle 99a in eine Kurvennut 100 einer auf der Welle 22a festsitzenden Kurvenscheibe 101 eingreift, in Eingriff steht. Durch diese Vorrichtung wird die Nadel 86 hin und her geschoben, u. zw. von der Stellung Fig. 1 etwas über die Stellung Fig. 32 hinaus und umgekehrt. 



   Von den   WerkstüclischHden   90, 91 und 176 sind die beiden ersteren links, der letztere rechts von den Schlingenmachernadeln gelagert (Fig. 3). Die Schilder 90   und ! J1   bestehen aus Platten, welche an dem Führer 82 befestigt sind und von diesem abwärts stehen, wobei der erstere 90 unbeweglich ist und   letzterer 91 auf dein ersten verstellt   
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  Der Schild 176 besteht aus einem am Maschinengestell befestigten Arm, welcher nach unten in eine Stellung ragt, in welcher er mit dem Knotenspanner der Knüpfvorrichtung zusammenwirken kann. Das Schild 91 unterstützt das Schild. 90. Das Schild 91 ist einstellbar (Fig. 3) am Schild 90 mittelst Klemmschrauben und Schlitz angebracht, so dass die Stellung des Schildes.   41   gemäss der   Grösse   des Oberleders geändert werden kann.

   Der abwärts gerichtete Flansch des Schildes 91 gestattet der Nadel 86 den Durchgang mittelst eines Loches 90", während die Stellung des Oberleders durch die drei   Schilde 90, !} J   und 176 bestimmt wird. die Klemmvorrichtungen für den Faden (Fig. 1, 2, 25, 26 und 34 bis 39) sind in 
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   Federn 116'mit   je einer   Schubnache      auf dem Oberendc   eines Armes 110 in Berührung gehalten werden, welch letzterer an einer auf einer Achse 112 lose drehbaren Muffe 111 angeordnet ist. Diese Muffe 111 trägt einen zweiten Arm 113, welcher mittelst einer Reib- 
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 eingreift.

   Der von den Klemmvorrichtungen 103 und 104 auf die Bindeschnur   ausgeübte Druck   kann mittelst der durch Stellschrauben 117 und 118 verstellbaren Teile   1160.   der Hebel 107 beliebig reguliert werden. Die Klemmvorrichtungen 103 und   104   stehen seitlich von der Bewegungsbahn der   Speisenadol 68 und   ragen nach vorn (Fig. 26), so dass sie beim Erfassen der   Schnur   
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 welcher auf der Seite einer auf der Welle   2211 festsitzenden Kurvenscheibe 101 vorgesehen   ist. Wenn der Anschlag 130 gegen die Fläche 129 schlägt, wird die Scheibe 124 abwärts in die Bewegungsbahn der Rolle 123 gebracht, u. zw. bei deren Rückwärtsbewegung mit der Nadel 86.

   Hiedurch wird das   Unterende 122@ des Hebels 122   zwischen die Ösen   121   hineingedrückt, so dass die Schnur durch das Unterende des Hebels 122 in eine zwischen den Ösen 121 in dem Arm 85 vorgesehene Aussparung   hineingedrückt   und festgeklemmt wird. Die Freigabe der Schnur wird   vorzugsweise zwangläung durch Anschlagen   der 
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 Ansatzes bewirkt (Fig. 1), wodurch das Unterende des Hebels 122 auswärts geschwungen wird. Die Scheibe 124 hat etwas Spielraum zwischen den Köpfen der Schrauben 125 und dem Arm 126. Gegen die Innenseite der   Scheibe 124 drückt eine   Rolle 132, welche von einem auf derselben Achse wie Hebel 122 drehbaren Arm 133 getragen wird. Eine in den Arm 133 geschraubte Stellschraube 134 drückt mit ihrem Ende auf den Schieber 84..

   Jo nachdem man diese Schraube in der einen oder der anderen Richtung dreht, wird die 
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 aussen oder innen bewegt wird und der Ausschlag des   Hebels 122 entweder zu- oder ab-   nimmt. Auf diese Weise kann der Hebel 122 zum Festklemmen von   Schnüren verschiedener   Dicke eingestellt werden. 



   Das Verschnüren wird, wie in Fig. 29-33 veranschaulicht, bewirkt. Der Schlingen- 
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 Schlingenmachernadeln 25 legt. Letztere werden nun etwas vorwärts geschoben, damit sich die Schnur fest in die   Obre ; M einsetzt.   Gleichzeitig ziehen sich die Schlingenmacherlinger 71 etwas zurück. Der Schlingenmachernadelträger 15 schwingt nun abwärts in seine niedrigste Stellung x, während die Bewegung der Schlingenmachernadeln 25 und der 
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 mittelst einer Schraube   1421 oberhalb   der Muffe 135 festgeschraubt und ein ähnlicher Kragen 145 befindet sich auf dem   Greiferteile 141   oberhalb des   Kragens 145". Heide Kragen     14511 und 145   sind mit einer ringförmigen Nut versehen, in welche einerseits ein Ring 146a und andererseits ein Ring 146 eingesetzt ist.

   Auf einer kurzen am Maschinengestell ge- 

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 dem Ring 146a verbunden ist, während hebel 150c mit einer   Reibrollo     150d   in eine Kurvennut 150e der Hubscheibe 150a eingreift. Die Greiferteile 141 und 142 sind mit Aussparungen 152 und   153   versehen. Durch die erstere greift ein Keil 154, dessen Enden in der Muffenwand gelagert sind (Fig.   20),   so dass die Teile 141 und 142 unabhängig voneinander senkrecht verschoben worden können, jedoch gezwungen sind sich zusammenzudrehen.

   In der Aussparung 153 ist ein Zapfen 155 vorgesehen, auf welchem eine Art Klinke   156   drehbar ist, deren Oberende 157 aus der Öffnung unterhalb der Muffe 135 hervorragt,   während   ihr anderes gekrümmtes Ende in eine an dem Greiferteil 142 neben der   gezahnte   Fläche 144 vorgesehene Aussparung 158 eingreifen kann (Fig. 43 und 44). 
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 das gekrümmte Unterende der Klinke 156 gebildete Öffnung 159 hindurch (Fig. 20 und   3r,).   



  Auf der zylindrischen Aussenfläche des Greiferteiles 142 ist unten eine annähernd spiralförmige Nut 160 (Fig. 19 und 43) vorgesehen, welche verhindert, dass die Schnur vorzeitig von der Knüpfvorrichtung abrutscht. Durch die Abwärtsneigung der Nut wird der Aufwärtsbewegung der Greiferteile 141 und 142 Rechnung getragen Der   Greiferteil   141 (Fig. 44) ist unten auf der einen Seite der   Backe j ! 43   mit einer geneigten Fläche 161 versehen, 
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 steht von der Muffe   135   abwärts und   umgibt teilweise die Greif@teile 141 und 142   (Fig.   34-40).   



   Die Länge dieser halben Muffe ist so gewählt, dass ihr unterer Rand mit der Schnur in Berührung treten kann, um dieselbe von den Greiferteilen 141 und 142 bei deren   Aufwärtsbewegung   abzustreifen. Bei dieser Aufwärtsbewegung trifft das Unterende der   Muffe ; M5   gegen das Ende 157 der Klinke 156 und schwingt deren Unterende auswärts, so dass die Schnur freigegeben wird. Der untere Teil der Halbmuffe 162 ist mit einer Fläche 164 (Fig. 42) versehen, mit welcher das Ende 157 der   lilinke 156 bei   der Abwärts- 
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 ihre ursprüngliche Stellung   xurückbringt.   



   Zwischen der Knüpfvorrichtung und den   Klemmvorrichtungen 103 und 104,   welche die 
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 sowohl der Spule als auch dem Fadenfinger entnommen, wodurch ein übermässiges Gleiten der Schnur in den Schlingenmachernadelöhren verhindert wird. Der Fadenfinger 165 wird 
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   Wenn die Maschine in Ruhe ist,   befinden   sich die verschiedenen Teile der Maschinenanhaltvorrichtnng in der auf Fig. 46 und 47 gezeigten Stellung mit Ausnahme der Stange 189, welche in ihrer niedrigsten Stellung dargestellt ist, welche sie einnimmt, wenn der Arbeiter 
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  Diese Bewegung des Hebels 186 bewirkt jedoch durch Vermittlung der Feder 185 eine Bewegung des Armes 182, so dass die Arme   J ! 79 abwärts   bewegt werden, bis sie gegen die Anschläge 212 anschlagen. Der Werkstückschild steht nun vor dem Werkstück und der Anschlag 183 schlägt gegen den Werkstückschild, so dass letzterer gegen die Maschine angezogen wird, bis der Ansatz 178 gegen das Werkstück schlägt, wobei die Feder 185 nachgibt und somit diese Bewegung dieser Stange   18411 ermöglicht.   Der Anschlag   20 ! í,   welcher oberhalb des wagerechten Armes dos Winkelhebels 198 auf der Stange 204 angeordnet ist, schlägt nun auf diesen Arm des Hebels 198 und bringt in der weiteren Abwärtsbewegung der Stange 204 das Werkstück in die richtige Stellung auf den Schlingenmachernadeln 25.

   Ferner wird hiedurch der Hebel 198 gedreht, so dass der Kolben 200 von dem Ansatz 197 der Kupplungsscheibe entfernt und die Welle 22a in Gang gesetzt 
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 Stellung ; der Hebel 186 wird von der Feder 201 gehoben, selbst wenn der Arbeiter es unterlässt, seinen Fuss von dem Tritthebel zu entfernen, so dass der Hebel   198   freigegeben und durch die Feder 199 so bewegt wird, dass der Kolben 200 wieder in die Bewegungsbahn des Anschlages 197 der Kupplungsscheibe gelangt. Dies bringt die Welle   221   zum Stillstand, während der Haken 202 jede   Rückwärtsbewegung   verhindert. Ferner wird durch 
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 Oberleder in Berührung treten. 



   Wenn die Maschine in Ruhe ist, so befindet sich der Nadelträger 15 in seiner 
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 Nadel 86 sich befindet. Die Schlingenmachernadeln 25 sind vorgeschoben und um einen Winkel von HO gedreht, während die Schlingenmacherfinger 71 zurückgezogen worden sind, 
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Gewöhnlich ist es nicht nötig, den Abstand der Schlingenmacherfinger 71 voneinander zu ändern. Sollte dies aber nötig sein, so könnten dieselben in der oben beschriebenen Weise einzeln versteht werden. Auf Fig. 50 und 5 1 ist jedoch eine Vorrichtung dargestellt, durch welche eine gleichzeitige Verstellung aller Schlingenmacherfinger bewirkt werden 
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 die   Ansätze 64   versehen sind, fallen weg und die Ansätze ragen durch die   Mit iii   Platte 50 empor.

   Oberhalb dieser Nut ist jeder Ansatz   6'4 mit   einem auf   der Platte-   drehbaren Hebel 213 gelenkig verbunden. Jeder dieser Hebel 213 ist mit einem Zapfen 211 versehen, welcher in eine in einem Einstellhebel 21C vorgesehene gebogene Nut 215 eingreift.   Der Hebel 270 ist   auf der Platte 56 drehbar und besitzt einen Arm 217. Die Hebel 213 und die   Nuten @   215 sind so eingerichtet, dass, wenn der Hebel 216 bewegt wird, 
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Ein Hebel 400 ist auf der Welle 12 drehbar (Fig. 53) und sein Oberende ist mit einer Reibrolle 45 versehen, welche in eine auf der Schubscheibe 53 vorgesehene Kurven- 
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 und schraubt sich in den Hebel 400 ein.

   Eine zweite Stollschrau e 402 schraubt sich in den Hebel 13 ein und   drückt   mit ihrer Spitze auf den   Hebe ! 400, unterhalb   der Schraube 403. 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine zum Verschnt1ren von Schuhobtrloderteilen vor dem Aufziehen auf den Leisten, bei welcher mehrere Nadeln eine Reihe von Schlingen durch die Schnürlöcher eines Oberleders hindurchführen und eine Schnurspeisevorrichtung (86) ein Bindeendo durch diese Schlingen hindurchführt, dadurch gekennzeichnet, dass jede dieser Nadeln mit einem nach der Seite der Nadel offenen Öhr versehen ist, welches die Schnur aufnimmt.
    2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gokennzeichnet, dass die an einer Seite der Nadeln vorgezogene Schnürschnur durch seitliche Bewegung der Nadeln von diesen ergriffen und sodann durch 9ine Längsbewegung der Nadeln in das Öhr derselben eingezogen wird.
    3. Maschine nach Anpruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadeln durch eine Vorrichtung (42) gleichzeitig, zwecks Veränderung ihrer Abstände, eingestellt werden können.
    4. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge mehrerer Schlingen durch eine Vorrichtung (57, 58) gleichzeitig geregelt werden kann.
    5. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (165), welche die Schnur vor Bildung der Schlingen aufnimmt und die überschüssige Schnur, während die Schlingen gebildet werden, wieder abgibt.
    6. Maschine nach Anspruch l, gekennzeichnet durch ein Werkstückschutzschild (91) an einer Seite der Nadeln, welches in Richtung auf die Nadeln zu und von diesen weg eingestellt werden kann.
    7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadeln durch eine EMI10.1 lichen Abstände voneinander erhalten.
    9. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Ergreifen des freien Endes der Schnur und des durch die Schlingen hindurchgeführten Schnurteiles in der Nähe der Schnurspeisenadel angeordneten Schnurklemmen (103, J) durch einen Einschnitt in der Seite der Schnurspeisenadol hindurchfassen, um die Enden der Schnur festzuhalten.
    10. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnur durch den Rückwärtshub der Schnurspeisevorrichtung an der Schneide eines Messers ) vorbei- gezogen wird, um dieselbe zu zerschneiden.
    11. Maschine nach Anspruch K, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Schnurspeisevorrichtung bewegliche Spannvorrichtung (122) einstellbar ist, um Schnuren von sur- schiedenen Abmessungen zu entsprechen.
    12. Maschine nach Anspruch l mit einer auf die Enden der Schnur wirkenden Knüpfvorricbtung und einer Vorrichtung zum Festziehen des Knotens, gekennzeichnet durch EMI10.2 Festziehen des Knotens.
    13. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Werkstückcinstellvorrichtung (177) das Werkstück auf den Nadeln vor dem Hindurchführen der Bindeschnur durch die Schlingen einstellt.
    14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkstückeinstt'H- vorrichtung ein Schild bildet, welches die Hände des Arbeiters gegen Beschädigung durch die Schnürvorrichtungen der Maschine sichert, wobei Verbindungen (184, 186) zwischen dem Schild und der Vorrichtung (189) zum Einrücken des Triebwerkes vorgesehen sind, so dass die Maschine nicht eher in Tätigkeit gesetzt werden kann, als das Schild in wirksame Stellung gelangt.
    111. Maschine nach Anspruch 1, bei welcher oine Knüpfvorrichtung angewandt ist, um auf die Enden der Verschnürung zu wirken, dadurch gekennzeichnet, dass bei dieser Vorrichtung zwischen den drehbaren und hin und her beweglichen Backen (143, 144) eine Klinke angeordnet ist, welche die Verschnürung während der Drehung der Backen hält und die Verschnürung freigibt, sobald sie von den Backen ergriffen ist.
    IG. Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Greiferbacken (14.,, 44) mit einer Führungsnut für die Schnur und der andere mit einer geeigneten Schulter versehen ist, durch welche die Schnur während der Drohung der Backen abgelenkt wird.
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