DE217268C - - Google Patents

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DE217268C
DE217268C DENDAT217268D DE217268DA DE217268C DE 217268 C DE217268 C DE 217268C DE NDAT217268 D DENDAT217268 D DE NDAT217268D DE 217268D A DE217268D A DE 217268DA DE 217268 C DE217268 C DE 217268C
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main shaft
intermediate shaft
needle
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cam groove
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/02Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements
    • D05B27/04Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements arranged above the workpieces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 217268-KLASSE 52 a. GRUPPE 50..
in BIELEFELD.
dienender Transporteur für Nähmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Mai 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Nähmaschinen, bei denen ein oberer, zwangläufig hin und her bewegter Transporteur vorgesehen ist, der gleichzeitig als Stoffschieber und Stoffdrücker dient und aus einem einzigen Fuß besteht.
Bei der Anordnung eines oberen zwangläufigen Transporteurs stellten sich Schwierigkeiten regelmäßig insofern heraus, als man
ίο bestrebt war, die Zurückbewegung des Fußes im entgegengesetzten Moment zu dem zu bewirken ,. in welchem derselbe vorgeschoben wird. Um das zu erreichen, hat man schon zwei Füße gebraucht, von denen der eine das Arbeitsstück festhält, während der andere, der sog. Transportfuß, gehoben wird, so daß er zurückspringen kann.
Im Gebrauch zweier Füße liegt aber wieder ein Übelstand. Entweder ist jeder der beiden Füße verhältnismäßig zu klein, oder es bilden beide Füße zusammen einen zu großen Transporteur, wenn sie einzeln für eine sichere Wirkung ausreichend groß gewählt werden.
Bei dem neuen oberen, zwangläufig hin und her bewegten Transporteur, der gleichzeitig als Stoffschieber und als Stoffdrücker wirkt, sind alle Schwierigkeiten dadurch vermieden, daß der Transportfuß in der Weise hin und her bewegt wird, daß innerhalb einer halben Umdrehung der Hauptwelle oder in noch kürzerer Zeit der Transport bewirkt, der Fuß gehoben, zurückbewegt und wieder heruntergelassen wird. Der übrigbleibende Teil der Hauptwellendrehung wird zur Stichbildung verwandt, wobei unter Stichbildung die Zeit, in der bei Erreichung der tiefsten Nadelstellung die Schleifenbildung des Nadelfadens beginnt, bis zum Festziehen des Stiches im Arbeitsstück verstanden wird. Während dieser Zeit wird die Schleife des Oberfadens über das Schiffchen gebracht und durch das Fadenanzugelement fest in den Stoff eingezogen. Während dieser Stichbildungsdauer der Maschine bleibt der Transportmechanismus stillstehen.
Ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt die Seitenansicht einer Nähmaschine mit teilweisem Schnitt, Fig. 2 eine Stirnansicht auf das Kopfstück, Fig. 3 eine Ansicht auf das Kopfstück in Richtung des PfeilesT (Fig. 1). Die allgemeine Einrichtung der Maschine ist bekannt und kommt hier nicht in Betracht.
In dem Arm α ruht die Hauptwelle b, von welcher die Bewegungen auf die verschiedenen Teile der Maschine abgeleitet werden. Im Kopfstück ist die Nadelstange c mit Nadel d gelagert, deren Antrieb nicht dargestellt ist. Der Transporteur e sitzt an einer Stange f, und diese ist oben bei Z"1 schwingbar an einem Klemmstück f2 aufgehängt, welches an einer Stange g sitzt, die im Kopf des Armes a geführt ist. Diese Stange g trägt oben ein Querhaupt h; an diesem sitzt noch eine kurze Stange h1, welche auf einer Daumenscheibe &2
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auf der Hauptwelle b aufruht. Eine aus Fig. 3 besonders gut ersichtliche Feder hs stellt eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Stange h1 und Daumenscheibe h2 her.
Die Horizontalbewegung des Fußes e erfolgt zwangläufig durch folgende Teile: Am hinteren Ende der Hauptwelle b sitzt eine Scheibe i. In dieser befindet sich, wie Fig. 4 zeigt, eine geschlossene Kurvennut i1, und in diese greift der Zapfen i2 eines Hebels i3 ein. Letzterer sitzt auf der Welle k, die unterhalb des Armes α im Maschinengestell gelagert ist; das andere Ende dieser Welle k trägt einen Arm k1, an dessen Ende eine Stange k2 angelenkt ist, die in einer Drehkulisse m mit Führungsschlitz m1 einen Stein 0 verstellt. An dem Stein 0 greift die Stange o1 an, welche am anderen Ende einen Zapfen o2 trägt. Dieser führt sich einerseits in einem wagerechten Schlitz o3 des am Maschinenkopf befindlichen Stückes p und faßt andererseits in einen senkrechten Schlitz o4 der Fuß- oder Transporteurstange f.
Die Kulisse m läßt sich in ihrem Gehäuse q durch einen Handhebel q1 verschiedenartig einstellen. Je mehr sich der Kulissenschlitz m1 in seiner Stellung von der Senkrechten zur Wagerechten begibt, um so größer wird die Längsbewegung der Stange o1 und um so größer wird der Transport des Werkstückes durch den Fuß e sein.
Die wagerechte Bewegung des Fußes e erfolgt, wie an Hand der diese Bewegung veranlassenden Teile auseinandergesetzt, vollkommen zwangläufig.
Der Transporteur arbeitet mit der Nadel zusammen wie folgt: Die Kurvenscheibe * ist so auf die Hauptwelle b aufgesetzt, daß ungefähr bei der höchsten Nadelstellung der Arm i3 der Hilfswelle k mit seinem Zapfen i2 in der geschlossenen Kurvennut i1 von innen nach außen geht. Dadurch wird der Arm k1 abwärts bewegt, der Stein 0 gleitet bei entsprechender Stellung der Kulisse von rechts nach links, und die Stange o1 zieht infolgedessen das untere Ende der Fußstange f ebenfalls nach links, wobei die Stange f um ihren Zapfen fl schwingt.
Inzwischen hat die Nadel eine geringe Abwärtsbewegung ausgeführt; wenn diese den Stoff erreicht, ist die Transportbewegung bereits beendet. Die Nadel sticht nunmehr ein, während der Zapfen i2 in dem äußeren, kreisförmig verlaufenden Teil der Kurvennut i1 läuft. Befindet sich die Nadel im Stoff, so daß ein Verrücken desselben nicht möglich ist, so erfolgt die Hebung des Fußes durch die Kurvenscheibe h2, die die Stange k1 hochdrückt. Sobald der Fuß von dem Stoff frei ist, geht der Zapfen i2 in der Kurvennut i1 von dem äußeren nach dem inneren Teil über, so daß durch Vermittlung der Hilfswelle k und der zugehörigen Teile der Fuß wieder zwangläufig seitwärts bewegt wird, diesmal jedoch in entgegengesetzter Richtung im Sinne der Fig. 2, also nach rechts. Im nächsten Augenblick läßt die Kurvenscheibe h2 die Stange h1 mit dem Fuß wieder sinken. Dieser ganze Vorgang hat ungefähr eine halbe, bei den Verhältnissen des Ausführungsbeispiels sogar noch etwas weniger als eine halbe Umdrehung der Hauptwelle in Anspruch genommen. Die Nadel ist inzwischen bis zur tiefsten Stelle gesunken, und es erfolgt nun bis zur Vollendung der vollen Umdrehung der Hauptwelle die Hebung der Nadel nach Bildung des Stiches und das Festziehen des Fadens. Nach Vollendung der vollen Drehung wiederholt sich das Spiel, beginnend mit der seitlichen Transportbewegung des Fußes, von neuem.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Oberer, aus einem einzigen Transporteurfuß bestehender, zwangläufig hin und her bewegter, gleichzeitig als Stoffschieber und Stoffdrücker dienender Transporteur für Nähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Transporteurs und der Stichbildungsorgane während einer einmaligen Drehung der Hauptwelle so verteilt sind, daß von dem Zeitpunkt, in welchem bei Erreichung der tiefsten Stellung der Nadel die Schleifenbildung des Nadelfadens beginnt, bis zu einem Zeitpunkt, an welchem der Fadenanzug beendet ist, der Transporteurmechanismus stillsteht.
2. Oberer Transporteur für Nähmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Transporteurfuß von einer auf der Hauptwelle (h) der Maschine sitzenden Kurvenscheibe (i) mit geschlossener Kurvennut (i1) aus unter Vermittlung eines in die Kurvennut (i1) eingreifenden, auf einer Zwischenwelle (k) sitzenden Kurbelarmes (i3) und eines auf derselben Zwischenwelle (k) angeordneten Ubertragungshebels (p), sowie einer verstellbaren Kulisse (m, m1), deren Stein (0) durch Stangen (k2 und 01J sowohl mit dem Ubertragungshebel (p) der Zwischenwelle (k) als auch mit der Transporteurfußstange (f) in Verbindung steht, zwangläufig wagerecht hin und her bewegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US12188247B2 (en) 2019-03-19 2025-01-07 We Group Gmbh & Co. Kg Scaffolding arrangement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US12188247B2 (en) 2019-03-19 2025-01-07 We Group Gmbh & Co. Kg Scaffolding arrangement

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