DE901860C - Verfahren zum Befestigen eines Gegenstandes an einem Arbeitsstueck und Naehmaschine zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Befestigen eines Gegenstandes an einem Arbeitsstueck und Naehmaschine zur Durchfuehrung des Verfahrens

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DE901860C
DE901860C DES1959D DES0001959D DE901860C DE 901860 C DE901860 C DE 901860C DE S1959 D DES1959 D DE S1959D DE S0001959 D DES0001959 D DE S0001959D DE 901860 C DE901860 C DE 901860C
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DE
Germany
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thread
needle
work piece
stitches
machine
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DES1959D
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English (en)
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Michael Mccann
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Singer Co
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Singer Co
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/12Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing
    • D05B3/14Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for fastening articles by sewing perforated or press buttons
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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    • D05B73/12Slides; Needle plates

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Maschine zum Befestigen von Gegenständen an einem Arbeitsstück und im besonderen auf ein Verfahren und eine Maschine zum Befestigen von Gegenständen an einem Arbeitsstück durch eine Mehrzahl von nicht miteinander verbundenen Gruppen von Stichen.
Ein flacher Vierlochknopf ist ein gutes Beispiel für einen solchen Gegenstand, und der 'Einfachheit halber wird die Erfindung in Verbindung mit einer Flachknopfannähmaschine beschrieben, wenn die Erfindung auch auf Knopfannähmaschinen nicht beschränkt ist und auch andere Verkörperungen und Benutzungen in Betracht kommen.
Ein Hauptzweck der Erfindung ist die 'Schaffung einer verbesserten Maschine, welche in einem einzelnen fortlaufenden Arbeitsgang die Gegenstände an dem Arbeitsstück durch zwei parallele Stichgruppen befestigt, ohne daß zwischen diesen Gruppen ein Verbindungs- oder Kreuzstich vorhanden ist.
(Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, an einer Maschine zum Befestigen von Gegenständen eine verbesserte, selbsttätig beeinflußte Fadenklemm- und -abtrennvorrichtung vorzusehen, welche den Faden zu Beginn einer jeden Stichgruppe festklemmt, um die Bildung von Stichen zu erleichtern, und welche das Anfangsende des Fadens unterhalb des Arbeitsstückes und dicht an ihm beschneidet und den Faden bei Beendigung einer jeden Gruppe von Stichen abtrennt.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, in Verbindung mit einer Fadenabtrennvorrichtung und einer Fadenklemme, wie oben beschrieben,
außer dem: üblichen Fadengeber eine Fadenmengensteuervorrichtung vorzusehen, welche den Faden zu Beginn einer jeden Gruppe von Stichen zurückzieht, so daß die Länge des zu beschneidenden Fadenende; auf ein Mindestmaß verringert wird, wodurch eine Fadenverschwendung vermieden und gleichfalls Faden den Stichbildewerkzeugen in dem Maße preisgegeben wird, wie dies für die richtige Bildung der Stiche erforderlich ist.
ίο Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Fadenklemm- und -spannvorrichtung, die in zeitlicher Beziehung zu dem Fadenschneidmesser, dem Fadenklemmittel und der Fadengabe betätigt wird, so daß zu gewissen Zeiten während des Arbeitskreislaufes Faden von dem Vorrat frei abgezogen werden kann, während zu anderen Zeiten der Faden festgeklemmt und ein Fadenabziehen von dem Vorrat verhindert ist, wie dies alles für die richtige Wirkung der Stichbilde- und Fadenabtrennwerkzeuge erforderlich ist.
Ein anderer Zweck der Erfindung ist, zum Befestigen von Gegenständen an einem Arbeitsstück ein verbessertes Verfahren zu schaffen, welches den bisher üblichen quer verlaufenden Stich auf der ,Stirnseite des Gegenstandes beseitigt und welches das Anfangsende des Fadens sicher verankert und die auf der Unterseite des Arbeitsstückes sichtbare Länge des Fadenendes auf ein Mindestmaß verringert. ■ - - ■ ■ In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. ι eine Seitenansicht einer Knopfannähmaschine gemäß der Erfindung, teilweise im Schnitt, wobei die seitliche Deckelplatte abgenommen ist; Fig. ι a ist eine Einzelansicht der Vorrichtung zur Betätigung des Fadengebers;
Fig. 2 ist eines linke .Endansicht des oberen Teils der in Fig. 1 dargestellten Maschine;
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den hinteren Teil des in Fig. 1 dargestellten Maschinenarmes und veranschaulicht im besonderen den Verlauf des Nadelfadens durch mehrere Fadenführungen sowie durch zwei freigebbare Fadenspannvorrichtungen und den Verlauf des Fadens unter einer Faderiklemme, 4-5 die weiter unten noch näher beschrieben wird, und veranschaulicht gleichfalls einen Teil der Nadelstangenausschwenkvorrichtung;
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die Betätigungsvorrichtung für die Einrichung zum Abschneiden und Festklemmen des Nadelfadens.
Fig. 5 ist eine in vergrößertem Maßstabe gezeichnete senkrechte Schnittansicht nach der Linie 5-5 der Fig. 4 und veranschaulicht im besonderen die Vorrichtung zum Abtrennen und Festklemmen des Nadelfadens sowie einen Teil der Stichbildevorrichtung;
Fig. 6 veranschaulicht in schaubildlicher Darstellung die Stichplatte der Nähmaschine und zeigt die einzelnen auseinandergenommenen Teile der damit zusammenarbeitendem Werkzeuge zum Abschneiden und Festklemmen des Nadelfadens;
Fig. 7, 8, 9, 10 und it sind senkrechte Längsschnitte nach der Linie 5-5 der Fig. 4 und veranschaulichen -die Wirkung" des Fadenabtrenn- und -festklemmwerkzeugs in Verbindung mit der Stichbadevorrichtung;
Fig. 1-2 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 12-12 der Fig. 4 und veranschaulicht das Zusammenwirken des Fadenabtrennmessers und des Greifers beim Abtrennen des Nadelfadens;
Die Fig. 13, 14 und 15 sind im vergrößerten Maßstab gezeichnete Schnittansichten durch ein Arbeitsstück und einen Knopf und veranschaulichen die Art und Weise, in welcher das festgeklemmte Anfangsende des Fadens nach oben gezogen und durch die Befestigungsstiche für den Knopf bedeckt wird;
Fig. 16 iiSt eine schematische Ansicht und veranschaulicht die Wirkung der Fadenspannvorrichtung, der Fadenklemme, des Fadengebers und der Werkzeuge zum Abtrennen' und Festklemmen des Nadelfadehs in Verbindung mit den Aufundäbbewegungen der Nadel;
Fig. 17 ist eine ©rauf sieht auf ein von der Maschine der Fig. 1 hergestelltes Erzeugnis, nämlich einen durch zwei nicht miteinander verbundene Gruppen von Stichen an einem Arbeitsstück befestigten Vierlochknopf.
Die Erfindung ist an einer Nähmaschine verkörpert, welche den Sockel i, den Stander 2, den überhängenden Maschinenarm 3 und den Kopf 4 aufweist, welcher die abnehmbare ßtirnplatte 4° trägt. In dem Sockel 1 ist die untere Triebwerkswelle 5 gelagert, weiche dieFest-bzw. Losscheibe6,7 trägt, die durch einen Riemen 8 angetrieben werden. Eine kombinierte Abstellvorrichtung und eine Einrichtung zum Verschieben des Riemens, die zusammen mit 9 bezeichnet sind, werden durch den üblichen Fußhebel (nicht dargestellt) betätigt und dienen dazu, den Riemen von der Losscheibe 6 auf die Festscheibe 7 zu verschieben, um die Maschine in Gang zu setzen. Am Ende der Arbeit wird die Abstellvorrichtung selbsttätig ausgelöst, worauf sie den Riemen auf die Losscheibe verschiebt, wodurch die Maschine zum Stillstand gebracht wird und deren Teile eine vorher bestimmte Lage einnehmen. Da die Abstellvorrichtung dieser Maschine keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet, ist eine nähere Erläuterung und Darstellung dieser Teile nicht notwendig. " ■■ /
Die Greiferwelle 10 ist drehbar in Lagern des Sockels ι gelagert und wird von der unteren Triebwerkswelle 5 aus durch eine geeignete Einrichtung angetrieben; die Greiferwelle 10 trägt an ihrem vorderen Ende einen Greifer, der beimAusführungsbeispiel ein umlaufender Kettenstichgreifer 11 ist. Für die Bildung der Stiche arbeitet mit dem Greifer die Öhrnadel 12 zusammen, die in dem unteren Ende der Nadelstange 13 befestigt ist, welche in dem Kopf 4 in der Längsrichtung auf und ab geht und seitlich ausschwingt. In der Nähe ihres oberen Endes ist die Nadelstange 13 auf und ab gleitbar in einem Drehklotz 14 gelagert, der von einem Zapfen 15 (Fig. 1) getragen wird, welcher in dem Maschinenkopf 4 gelagert ist. Der untere Teil der Nadelstange 13 ist auf und ab gleitbar in einem
Klotz ιό gelagert, welcher von dem vorderen Ende eines Schwinghebels 17 getragen wird, der auf einem Zapfen 18 gelagert ist und an seinem hinteren Ende eine Rolle oder einen "Zapfen 19 trägt, welcher zum Bewirken der seitlichen Nadelstangenausschwingung in einer Kurvennut 20 arbeitet, die in der oberen Fläche einer umlaufenden Steuerscheibe 21 gebildet ist. Die Steuerscheibe 21 ist auf dem oberen Ende einer aufrechtstehenden Welle 22 befestigt, die in dem Ständer 2 gelagert ist und von der unteren Treibwerkswelle 5 aus durch ein eine Schnecke und ein Schneckenrad aufweisendes Getriebe 23 gedreht wird, das ein Übersetzungsverhältnis von 20: ι hat. Zwanzig Umdrehungen der unteren Triebwerkswelle 5 erzeugen also eine vollständige Umdrehung der Steuerscheibe 21 und demzufolge einen vollständigen Arbeitskreislauf der Maschine.
Die Nadelstange 13 wird von einer Schwingwelle 24 auf und ab bewegt, die in Lagern gelagert ist, welche in den Lagerböcken25,26 des Maschinenarmes 3 gebildet sind. An ihrem vorderen Ende trägt die Schwingwelle 24 einen Arm 27, welcher durch einen Lenker 28 mit einem Bund 29 verbunden ist, der auf der Nadelstange 13 befestigt ist. Die Schwingbewegungen werden der Schwingwelle 24 durch einen Exzenter 30 übertragen, der auf der unteren Triebwerkswelle 5 befestigt und durch einen Lenker 31 mit einem Schwingarm 32 verbunden ist, welcher auf dem hinteren Ende der Schwingwelle 24 befestigt ist. Bei dieser Anordnung erhält die Nadelstange eine Aufundabbewegung" für eine jede Umdrehung der unteren Triebwerkswelle und demzufolge zwanzig Aufundabbewegungen bei einem vollständigen Arbeitskreislauf der Maschine. Mit der Stichbildevorrichtung arbeitet eine für einen Flachknopf bestimmte Knopfklemme C, welche den Knopf haltende Backen c hat, die über einer ■Stofftragplatte P liegen, welche gleitbar von der
Stichplatte X getragen wird, die auf dem freien Ende des Sockels 1 befestigt ist. Die Knopf klemme C und die StofftragplatteP können zu gewissen Zeiten längs des Sockels 1 durch die übliche Verschiebungsvorrichtung verschoben werden, weiche eine Steuer- scheibe c2 aufweist, die auf dem unteren Ende der Welle 22 befestigt ist und eine Kurvennut c' hat, mit welcher ein Arm c3 in Wirk verbindung steht, der auf dem unteren Ende einer aufrechtstehenden Welle cl befestigt ist, die in dem Maschinensockel gelagert ist und an ihrem oberen Ende mit der Knopfklemme C und der Stofftragplatte P verbunden ist.
Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß die Nadel in zwei senkrechten Bahnen entsprechend den in dem Knopf B (Fig. 17) vorgesehenen Löchern« und b auf und ab geht und daß bei jeder Aufundabbewegung die Nadelfadenschleife durch den Greifer 11 zwecke Bildung von Kettenstichen erfaßt wird. Nachdem die Nadel eine ausreichende Anzahl Stiche ausgeführt hat, um eine Gruppe von Stichen d (Fig. 17) herzustellen, werden die Stofftragplatten P und die Knopf klemme C zusammen mit dem Arbeitsstück W und dem von ihm gehaltenen Knopf B auf das freie Ende des Sockels 1 zu längs verschoben, wodurch veranlaßt wird, daß die auf und ab gehende und ausschwingende Nadel in die Löcher α' und V des Knopfes eintritt und zusammen mit dem Greifer eine Gruppe von (Stichen e herstellt. Es ist zu bemerken, daß zwischen den Stichgruppen d und e' keine Verbindung vorhanden ist. Die Vorrichtung zum Abtrennen des Nadelfadens nach der Bildung der Stichgruppen d, so daß keim Verbindungsstich vorhanden ist, wird weiter unten noch näher beschrieben.
Wie aus den Fig. 1, 2 und 3 hervorgeht, geht der Nadelfaden T von dem Vorrat durch die Fadenführungen 33 und 34, zwischen den Spannungsvorriichtungen 35 und 36 hindurch und dann durch das Fadenöhr 37, die Fadenklemme 38 und die Fadenöhre 38', 39 und alsdann nach unten und um eine Rolle 40 herum, welche einen Teil eines Fadengebers K bildet. Von der Rolle 40 verläuft der Faden aufwärts und um eine Fadengeberrolle 41 herum, die von einem Bund 29 getragen wird, welcher auf der Nadelstange 13 befestigt ist. Darauf erstreckt sich der Faden nach unten und durch eine mit leichter Spannung arbeitende Fadenführung 41° hindurch zu einer Führung 42, die auf dem unteren Ende der Nadelstange befestigt ist, und darauf durch das öhr X2e der Nadel 12 hindurch.
Es ist zu bemerken, daß, wenn die Nadelstange 13 und die von ihr getragene Rolle 41 niedergehen, die Länge der Fadenbucht, die sich von der Rolle 40 über die Rolle 41 bis zu dem Nadelöhr erstreckt, verkürzt wird, so daß Faden dem Greifer preisgegeben wird. Wenn umgekehrt die Nadel emporgeht, so wird die Fadentmcht verlängert und der Faden durch das Nadelöhr hindurch zurückgezogen, wodurch der Stich festgesetzt wird.
Der Träger für den Fadengeber K einschließlich der Fadenführungsrolle 40 besteht aus einem Hebel 43, welcher auf einer Schraube 44 gelagert ist, die in dem Maschinenarm eingeschraubt ist. Das hintere Ende des Hebels 43 (Fig. ia) trägt eine Rolle 45, die weiter unten noch näher beschrieben wird. Eine Schraubenfeder 46, deren oberes Ende mit einem in dem Maschinenkopf 4 befestigten Stift 47 verbunden ist und deren unteres Ende an einem ähnlichen Stift 48 (Fig. 2) angreift, welcher von dem vorderen Ende des Hebels 43 getragen wird, hält gewöhnlich das vordere Ende dieses Hebels 43 angehoben und in Berührung mit dem unteren Ende eines einstellbaren Anschlages 49, der von der Stirnplatte 4" getragen wird. Wenn das vordere Ende des Hebels 43 sich in Berührung mit dem Anschlag 49 befindet, wird die Rolle 45, die von dem hinteren (Ende des Hebels 43 getragen wird, etwas über der oberen flachen Fläche der Steuerscheibe 21 gehalten.
Auf der Oberfläche der Scheibe 21 sind zwei Steuerklötze 50 (Fig. 3) befestigt, die so angeordnet sind, daß sie beim Umlauf der Scheibe 21 unterhalb der Rolle45 vorbeibewegt werden; jeder der genannten Steuerklötze hat eine erste Auf lauf fläche 51 (Fig. ι a), welche bei Durchgang unter der Rolle 45
diese anhebt, so daß dem Fadengeber K eine erste Abwärtsbewegung entgegen der Wirkung der Feder 46 erteilt wird, wodurch ein Anzug der Nadelfadenschleife bewirkt wird. Ein jeder Steuerklotz 50 weist ferner eine zweite Auf lauf fläche 52 auf, die dazu dient, die Rolle 45 weiter emporzuheben, als dies durch die Auf lauf fläche 51 bewirkt wird, wodurch veranlaßt wird, daß dem Fadengeber eine weitere Fadenanzugswirkung erteilt wird. Wenn das hintere Ende 53 eines jeden Steuerklotzes 50 unter der Rolle 45 hinweggeht, verschwenkt die Feder 46 den Hebel 43 in der Uhrzeigerrichtung (Fig. 1), wodurch der Fadengeber K emporgehoben und veranlaßt wird, daß er Faden der Stichbildevorrichtung preisgibt.
Die Fadenklemme 38 weist eine feststehende Platte 54 (Fig. 1), unter der der Faden T hinweggeht, und einen senkrecht bewegbaren Kolben 55 auf, welcher einen verbreiterten Kopf 56 hat, der
»o unter der Platte 54 liegt und in seiner obersten Lage den Faden zwischen Kopf 56 und Platte 54 erfassen kann. Der Kolben 55 wird gewöhnlich durch eine Schraubenfeder 57, welche den Kolben55 umgibt und zwischen der oberen Wand des Ma-
schinenarmes 3 und einem auf dem Kolben 55 befestigten Bund 58 angeordnet ist, niedergedrückt gehalten. Das untere Ende des Kolbens 55 geht lose durch das gegabelte eine Ende eines Hebels 59 hindurch, der an seinem anderen Ende auf einer Schulterschraube 60 gelagert ist, die in den Lagerbock 26 eingeschraubt ist. Eine Scheibe 61 ist auf den Kolben 55 aufgeschoben und ruht auf der Oberfläche des Hebels 59 auf. Zwischen der 'Scheibe 61 und einem auf dem Kolben 55 befestigten Bund 62
ist eine Schraubenfeder 63 angeordnet, die eine nachgiebige Verbindung zwischen Hebel 59 und Kolben 55 darstellt. Ein Bolzen 64, der einen abgerundeten Kopf 65 hat, wird einstellbar von dem Hebel 59 zwischen dessen Enden getragen und in
der eingestellten Lage durch eine Kiemmutter 66 gehalten. Der Kopf 65 kann zu vorher bestimmten Zeiten abwechselnd mit den oben abgerundeten Köpfen von zwei auf der Steuerscheibe 21 im Abstand von i8ö0' angeordneten Zapfen 67 in Eingriff kommen und von diesen angehoben werden. Wenn einer der Zapfen 67 unter dem Kopf 65 hinweggeht, so wird der Hebel 59 angehoben und der Faden T zwischen dem Kolbenkopf 56 und der darüiberliegenden Platte 54 festgeklemmt. Wenn einer der Zapfen 67 außer Wirkung mit dem Kopf 65 des Bolzens 64 tritt, wird der Kolben 55 durch die Feder 57 wieder niedergedrückt und der Faden freigegeben.
Die obenerwähnte Fadenspannung 35 ist eine absatzweise wirkende Fadenspannung und kann eine Spannung auf den Faden während eines jeden Aufwärtshubes der Nadelstange und des von letzterer getragenen Fadenaufnehmers 41 ausüben und den Faden während der Abwärtsbewegung der Nadel freigeben, wenn letztere Faden von dem Vorrat abzieht. Die Fadenspannvorrichtung 35 wird durch einen auf der unteren Triebwerkswelle 5 befestigten Nocken 68 durch Vermittlung einer unter Federwirkung stehenden Stoßstange 69 freigegeben. Die Fadenspannvorrichtung 36 wirkt ständig und übt jederzeit, mit lAusnahme der weiter unten näher beschriebenen Fälle, auf den Faden eine Spannung aus.
Während der Bildung des ersten Stiches einer jeden Gruppe von Stichen, d. h. während des zweiten Aufundniederganges · der Nadel, ist es wesentlich, daß Faden frei an die Stichbildevorrichtung abgegeben wird, und die Fadenspannvorrichtungen 35 und 36 werden demzufolge freigegeben, so daß sie keine zurückhältende Wirkung auf den Faden ausüben. Die Vorrichtung zur Freigabe der Spannvorrichtungen 35, 36 weist eine 'Schwmgwelle 70 auf, die aufrechtstehend in Lagern 71, 72 des Maschinenständers gelagert ist. An ihrem unteren Ende trägt die Welle 70 einen Arm 73, der an seinem freien Ende mit einer Rolle 74 (Fig. 1) versehen ist, die in einer Kurvennut 75 einer Steuerscheibe y6 arbeitet, welche auf der Welle 22 unterhalb der Steuerscheibe 21 befestigt ist. Auf dem oberen Ende der Welle 70 (Fig. 3) ist ein zweiarmiger Hebel 77 befestigt, und die freien Enden seiner Arme 78, 79 sind abgeschrägt und können zwischen die mit dem Faden in Eingriff tretenden Scheiben der Fadenspannvorrichtungen 35 bzw. 36 eintreten, wodurch diese Scheiben voneinander getrennt werden und die Spannung auf den durch diese Scheiben hindurchgehenden Faden aufgehoben wird.
Wie oben auseinandergesetzt, ist die vorliegende Maschine dazu bestimmt, Gegenstände an einem Arbeitsstück durch zwei nicht miteinander verbundene Gruppen von Stichen zu befestigen, welche während eines einzelnen fortlaufenden zweistufigen Arbeitsvorganges der Maschine gemacht werden. Um dieses Ergebnis herbeizuführen, wird die eine Gruppe von Stichen gemacht und, während die Maschine zu arbeiten fortfährt, der Faden abgeschnitten und die zweite Gruppe hergestellt und der Faden darauf wieder abgeschnitten.
Das Fadenschneidmesser weist ein kombiniertes Fadenschneid- und -klemmblatt 80; auf, das unter der Stichplatte X angeordnet und an dem vorderen 'Ende einer Messerantriebsstange 81 befestigt ist, welche in dem Sockel 1 eine längs verlaufende Gleitbewegung ausführen kann. Das hintere Ende der Stange 81 ist bei 82 (Fig. 4) gelenkig mit dem einen Ende eines ausziehbaren Lenkers 83 verbunden,dessen anderes Ende gelenkig mit dem einen Ende eines Hebels 84 verbunden ist, welcher bei 85 auf einer Platte 86 schwenkbar angeordnet ist, die an dem Maschinensockel befestigt ist. Zwischen seinen Enden trägt der Hebel 84 eine Rolle 87, welche in einer Kurvennut 88 arbeitet, die in der Oberfläche einer Steuerscheibe 89 gebildet ist, welche auf der Welle 22 oberhalb der Steuerscheibe c2 befestigt ist. Die Kurvennut 88 ist so gestaltet, daß der Stange 81 und dem von letzterer getragenen Blatt 80 Vorundzurückbewegungen erteilt werden, wie" solche notwendig sind, um der Fadenschneid- und -klemmvorrichtung die richtigen Wirkungen zu erteilen, wie dies weiter unten noch
näher erläutert wird. Wie aus den Fig. 5 und 6 hervorgeht, ist das fadenabtrennende und -festklemmende Blatt 80 zwischen der Unterseite der Stichplatte X und der Oberfläche eines ergänzenden Fadenabtrennblattes 90 angeordnet, welches mit einer öffnung 90s versehen ist. Das Blatt 90 ist auf der Stichplatte durch die Schrauben 91 (Fig. 5) befestigt und kann mittels einer Schraube 92 (Fig. 5 und 8), die lose durch das Blatt hindurchgeht und in die Stichplatte eingeschraubt ist, unter Spannung gehalten werden, so daß es einen aufwärts gerichteten Druck auf das Blatt 80 ausübt.
Das Fadenschneid- und -klemmblatt 80 ist mit einer Aussparung 93, deren quer verlaufende Wand 94 abgeschrägt ist, so daß sie eine Schneidkante 94* bildet, und mit einer Ausnehmung 95 versehen, deren kurze, längs verlaufende Wand 96 schräg nach unten verläuft und an ihrem unteren Ende in einer Schneidkante 96* endet. Die Schneidao kante 94* kann mit einer am festen Abtrennblatt 90 gebildeten Schneidkante 90* zusammenwirken, um das Anfangsende des Fadens abzuscheren.
Die Schneidkante 96* des Blattes 80 kann zu vorher beistimmten Zeiten, d. h. bei Beendigung einer »5 Gruppe von Stichen, in die Bewegungsbahn des Schenkels 1' der Nadelfadenschleife 1 gebracht werden, welche von dem schleifenspreizenden Flügel lia des Greifers erfaßt wird (Fig. 12). Wenn sich die Schneidkanten in dieser Lage befinden, so drückt der Flügel des Greifers bei seiner Drehbewegung den Schenkel V der Nadelfadenschleife / gegen die !Schneidkante 96* an und bewirkt dadurch das Abtrennen des Fadens, wie dies durch die gestrichelten Linien in Fig. 12 angedeutet ist. Das Schneid- und Klemmblatt 80 liegt unter der Stichplatte X neben deren Stichloch χ und klemmt zu vorher bestimmten 'Zeiten während eines Nähkreislaufes das Ende des Fadens zwischen der Oberfläche des Blattes 80 und der unteren Fläche der Stichplatte fest, wie dies in den Fig. 8, 9, 13 und 14 angedeutet ist, um die Bildung der Stiche zu erleichtern.
Arbeitsweise
Der zweistufige Arbeitskreislauf der Maschine beim Annähen eines Vierlochknopfes durch zwei nicht miteinander verbundene Gruppen von Stichen (Fig. 17) soll nunmehr beschrieben werden. Wenn die Maschine stillsteht und in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise eingefädelt ist, führt der Arbeiter ein Arbeitsstück W in die Maschine auf der Oberseite der Stofftragplatte P und unter der Knopfklemme C ein und bringt einen Knopf in den Haltebacken c an, wie dies bei Knopfannähmaschinen dieser Art üblich ist. Um die Zeichnung zu vereinfachen, sind in den Fig. 7 bis 15 die Stoffklemme C und Stofftragplatte P fortgelassen, und das Arbeitsstück ruht unmittelbar auf der Stichplatte auf. Der Arbeiter betätigt alsdann die Ab-Stellvorrichtung, um die Maschine in Gang zu setzen. Während des ersten Niederganges der Nadel verschiebt die Steuerscheibe 88 die Fadenschneid- und -klemmplatte 80 von der durch die gestrichelten Linien in Fig. 16 angedeuteten Lage nach links in die Stellung e, so daß die Nadel in der Aussparung 93 rechts von der Schneidkante 94* niedergeht. Wenn die Nadel ihre erste Aufwärtsbewegung beginnt, kommt der Greifer mit der Fadenschleife in Eingriff und zieht den Faden nach unten, wie dies in Fig. 7 angegeben ist. Am Ende der ersten Nadelaufwärtsbewegung wird das Fadenafotrenn- und -klemmblatt 80 nach rechts in die Stellung/(Fig. 16) bewegt, wodurch das Anfangsende t des Fadens abgetrennt und der Faden zwischen dem Blatt 80 und der Stichplatte festgeklemmt wird (Fig. 8). Wie aus Fig. 16 hervorgeht, sind während der ersten vollständigen Aufundabbewegung der Nadel die Spannvorrichtungen 35 und 36 geschlossen, wie dies durch das Wort »klemmt« angegeben ist; die Fadenklemme 38 ist geschlossen, um ein Abziehen des Fadens von dem Vorrat zu verhindern, und der Fadengeber K wird von der »Anfangs «- Lage in die Stellung ik (Fig. 16) bewegt, wodurch der Nadelfaden zurückgezogen und die Länge des freien Fadenendes unterhalb der Stichplatte verkürzt wird. Wenn sich das Blatt 80 in der Stellung/ befindet, liegt die Nadel in Ausrichtung mit der Ausnehmung 95, und es werden alsdann die nächsten acht Aufundabbewegungen in den durch die Ziffern 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 angegebenen Stellungen ausgeführt; die Nadel wird zwischen den aufeinanderfolgenden Stichen seitlich ausgeschwungen und bildet die Stichgruppe d (Fig. 17).
Während der zweiten Nadelaufundabbewegung sind die Spannvorrichtungen 35 und 36 geöffnet, wie dies durch das Wort »los« in Fig. 16 angedeutet ist, und die Fadenklemme 38 ist geöffnet, so daß der Faden leicht von dem Vorrat abgezogen werden kann. Der Fadengeber K wird in die Lage 2k nach oben bewegt, um Faden der Stichbildevorrichtung preiszugeben, und das Blatt 80 verbleibt feststehend und hält weiter das Anfangsende des Fadens auf der Unterseite der Stichplatte festgeklemmt.
Während der dritten Nadelaufundabbewegung sind die Fadenspamworrichtungen geschlossen und bleiben während der darauffolgenden Aufundabbewegungen der Nadel einschließlich bis zur elften geschlossen. Während der dritten Aufundabbewegung und fortlaufend !bis zur neunten verbleibt die Fadenklemme offen, und der Fadengeber verbleibt no stillstehend. Das Fadenalbtrenn- und -klemmblatt verbleibt während der zweiten bis zur neunten Nadelaufundabbewegung stillstehend und hält weiter das Fadenende fest. Während der neunten Aufwärtsbewegung der Nadel wird das Abtrenn- und Klemmblatt aus der Lage der Fig. 9 in die Stellung der Fig. 10 nach rechts bzw. von der Stellung / der Fig. 16 in die Lage g bewegt, um das festgeklemmte Fadenende freizugeben. Während der zehnten Nadelaufundabbewegung wird das Schneid- und Klemmiblatt aus der Lageg- (Fig. 16) in die Stellung h nach links bewegt. Während dieser Bewegung wird die Schneidkante 96* des Blattes 80 in die Bewegungsbahn des einen Schenkels der Fadenschleife gebracht, welcher an diese Schneidkante durch den Flügel des Greifers angedrückt und dem-
zufolge abgetrennt wird. Während der zehnten, Aufundabbewegung der Nadel wird die Fadenklemme geschlossen, und der Fadengeber K zieht Faden von der Nadel zurück, um den Faden festzuziehen und das Fadenabtrennen zu unterstützen.
Die oben beschriebene Teilarbeit der Maschine beendet die Bildung der Stichgruppe ti (Fig. 17), worauf der Nadelfaden abgetrennt wird, um die erste Arbeitsstufe zu beenden. Die Maschine führt ihre Arbeit weiter fort, und während des elften Niedergangs der Nadel werden die Knopf klemme C und die Stofftragplatte P in der Längsrichtung nach links verschoben, wodurch die Löcher a' und b' des Knopfes B in Ausrichtung mit der Nadel gebracht werden. Durch das fortgesetzte Arbeiten der Maschine wird die oben beschriebene Teilarbeit wiederholt, so daß in entsprechender Weise die Stichgruppe /' hergestellt und der Faden am Ende dieses Stichbildungskreislaufes abgetrennt wird, worauf die Abstellvorrichtung die Maschine 'bei Beendigung der zweiten Arbeitsstufe zum Stillstand bringt, wobei sich die Nadel in, angehobener Lage und das Fadenabtrenn- und -klemmblatt in der Stellung i (Fig. 16) befinden.
Bei der Herstellung der Stichgruppe d führt die Nadel ihre neunte und zehnte Aufundabbewegung in demselben Loch des Knopfes aus, wodurch ein Verknotungs- oder Befestigungsstich hergestellt wird. In gleicher Weise wird die Gruppe der Stiche e' durch einen Verknotungs- oder Befestigungsstich beendet, wobei die Nadel zu diesem Zweck ihre neunzehnte .und zwanzigste Aufundabbewegung in demselben Loch ausführt.
Bei der obigen Beschreibung der Arbeitsweise der Maschine sind die normale und ständig stattfindende Aufnahmewirkung der Fadengeberrolle 41 und die normale, absatzweise stattfindende Wirkung der Spannvorrichtung 35 nicht berücksichtigt warden, da diese Wirkungen die üblichen sind und keine Bedeutung für die vorliegende Erfindung haben.
Eines der nachteiligen Merkmale der bisherigen Verfahren zur Befestigung rvon Gegenständen an einem Arbeitsstück war, daß das Anfangsende des Fadens manchmal nicht von den Anbringungsstichen erfaßt wurde, mit dem Ergebnis, daß ein verhältnismäßig langes und unansehnliches Fadenende auf der Rückseite des Arbeitsstückes zum Vorschein kommt, und da dieses Fadenende lose hiriabhängt, besteht die Möglichkeit, daß die Stiche manchmal aufgehen. Dieses nachteilige Merkmal wird durch das vorliegende verbesserte Verfahren der Befestigung von Gegenständen vermieden, das sich dadurch auszeichnet, daß das Anfangsende des Fadens so gehalten wird, daß die darauffolgenden Befestigungsstiche über dieses Ende nebeneinandergelegt werden, wodurch dieses-Ende an dem Arbeitsstück sicher verankert und auf eine minimale Fadenlänge verringert wird, welche auf der Unterseite des Arbeitsstückes sichtbar ist.
Wenn auch das neue Verfahren von Hand ausgeführt werden kann, kann es auch durch die oben beschriebene Maschine ausgeführt werden. Wenn die Maschine benutzt wird, um dieses Verfahren auszuführen, wird die Maschine das Anfangsende des Fadens festhalten, so daß die darauffolgenden Stiche über dieses Ende nebeneinandergelegt werden, wie dies in· den Fig. 13, 14 und 15 dargestellt ist, wodurch das Fadenende eingebunden und dessen Länge verringert wird. Fig. 13 veranschaulicht, wie das Anfangsende t' des Fadens auf der einen Seite der Bahn der Nadelaufundabbewegung gehalten wird. Fig. 14 veranschaulicht, wie der Schenkel I2 der Fadenschleife durch die Wirkung des Greifers nach links gezogen wird, wodurch die Gruppe der zu bildenden Stiche nach links gezogen wird, so daß jeder folgende Stich das lose Fadenende umfaßt. Fig. 15 zeigt, daß bei Beendigung der Stichgruppe das Fadenende t' sicher durch einen jeden der Befestigungsstiche festgelegt und in seiner Länge wesentlich verkürzt worden ist, wodurch das unansehnliche lange Fadenende auf der Unterseite des Arbeitsstückes vermieden wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche-.
    i. Verfahren zum Befestigen eines Gegenstandes an einem Arbeitsstück, in dem durch den Gegenstand und das Arbeitsstück hindurch eine Mehrzahl von Stichen nebeneinander durch go eine Nadel gelegt wird, die mit Bezug auf das Arbeitsstück seitlich bewegbar ist und mit einem umlaufenden Greifer zusammenarbeitet, wobei ein Teil des bei dem ersten Niedergang der Nadel durch das Arbeitsstück hindurchgeführten Fadens durch letzteres hindurch zurückgezogen, um die Fadenlänge unterhalb des Arbeitsstückes zu verringern, und der Anfangsendteil des Fadens festgeklemmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der festgeklemmte Fadenteil in einer Lage quer zur Bahn der seitlichen Bewegung der Nadel mit Bezug auf das Arbeitsstück gehalten wird und daß jeder einer Reihe von aufeinanderfolgenden Stichen diesen Fadenendteil unterhalb des Arbeitsstückes umfaßt, so 'daß dieser Fadenendteil an dem Arbeitsstück eingebunden wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, nachdem das Fadenanfangsende festgeklemmt worden ist, Fadenschleifen u0 wiederholt durch einen Teil des Gegenstandes und .das Arbeitsstück hindurch abwechselnd in verschiedenen senkrechten. Bahnen zu beiden Seiten dieses Fadenendes gelegt und unterhalb des Arbeitsstückes verkettet werden, um eine erste Gruppe von Befestigungsstichen zu bilden, welche dieses Fadenende umfassen, worauf die letzte Fadenschleiife unterhalb des Arbeitsstückes abgetrennt wird und dieselben Arbeitsstufen in einem anderen Teil des Gegenstandes - und des Arbeitsstückes wiederholt werden, um eine ähnliche Gruppe von Befestigungsstichen herzustellen, die in einem Abstand von der ersten Gruppe liegt.
  3. 3. Nähmaschine zur Ausführung des Verfahrens gemäß Anspruch 1 mit einer in der
    Längsrichtung auf und ab gehenden fadenführenden Nadel, die mit einem umlaufenden Kettenstichgreifer bei der Bildung der Stiche zusammenarbeitet und mit einem Fadenschneidmesser, welches ein bewegbares Messerblatt hat, dadurch gekennzeichnet, daß das Messerblatt (8o) periodisch von einer zurückgezogenen Stellung in eine Aribeitslage bewegt wird, worauf der Greifer den einen Schenkel des Nadelfadens in Berührung mit dem Messerblatt bringt, um den Faden abzutrennen.
  4. 4. Nähmaschine nach Anspruch 3 mit einem ortsfesten Messerblatt, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegbare Blatt (80) zwei quer verlaufende, den Faden abtrennende Kanten (94*, 96*) hat, von denen die eine mit der Schneidkante (90*) des feststehenden Blattes (90) zusammenwirkt, wodurch bei Verschiebung des bewegbaren Blattes die zusammenarbeitenden Kanten zuerst- das Anfangsende des Fadens beschneiden, worauf die zweite Schneidkante (g6x) des bewegbaren Blattes in Ausrichtung mit dem einen Schenkel einer Fadenschleife gebracht wird, die von dem Greifer getragen wird, welcher diesen Fadenschenkel in Berührung mit der zweiten Schneidkante bringt und hierdurch den Faden abtrennt.
  5. 5. Nähmaschine nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegbare Blatt (80) in der einen Richtung bewegt wird, damit die zusammenwirkenden Kanten den Faden abtrennen, und in der entgegengesetzten Richtung bewegt wird, um zu veranlassen, daß seine zweite Schneidkante (96*) in die Bewegungsbahn eines Schenkels einer von dem Greifer ge- tragenen Fadenschleife gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    r 5677 1.54
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1119635B (de) * 1958-02-14 1961-12-14 Singer Mfg Co Nadelfadenspanneinrichtung fuer Doppelsteppstich-Naehmaschinen
EP4177390A1 (de) * 2021-11-04 2023-05-10 Bundesdruckerei GmbH Klemmvorrichtung für einen hinter- oder unterfaden einer nähmaschine

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