DE160085C - - Google Patents

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DE160085C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B1/00Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
    • B67B1/04Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting threadless stoppers, e.g. corks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zum Verkorken von Flaschen mit Korken, die mit Pergamentpapier oder dergl. belegt sind. Die Eigentümlichkeit der Maschine bezüglich der Wirkungsweise besteht darin, daß das Pergamentblättchen nicht wie bei den bekannten Maschinen dieser Art erst unmittelbar unter dem Korken, sondern bereits vorher aus dem Pergamentpapierstreifen ίο ausgestanzt wird, so daß die Blättchen dann bereits losgetrennt von dem Pergamentstreifen unter den in den Flaschenhals zu stoßenden Korken gebracht werden. Es ist dies insofern eine Verbesserung, als beim Ausstanzen der kreisrunden oder vieleckigen Blättchen unter dem Korken selbst, wo es während des Ausstanzens vom Korken festgehalten und daher bei verschieden langen Korken bald zu früh und bald zu spät festgeklemmt wird, öfter ein Einreißen der Blättchen vorkommt und auch eine Beeinflussung des noch mit dem Blättchen verbundenen Streifens in Form von Verzerren oder Einreißen nicht ausgeschlossen ist.
Auf den Zeichnungen ist die neue Verkorkmaschine dargestellt, und zwar in:
Fig. ι in Vorderansicht, in
Fig. 2 in Seitenansicht und in
Fig. 3 im Längsschnitt, während die
Fig. 4, 5 und 6 verschiedene Triebwerksteile der Maschine veranschaulichen.
Auf dem Ständer 1 sitzt ein gußeisernes Gehäuse 2, in dem die Wellen 3 und. 4 gelagert sind (Fig. ι und 3). Auf der erstgenannten Welle sind befestigt: das Handrad 5, die Schnecke 6, in welche das auf der Welle 4 sitzende Schneckenrad 7 eingreift, das Exzenter 44 (Fig. 2 und 6) und die Schnecke 20, welche, in das Schneckenrad 21 eingreifend, die mit zylindrischer Erhöhung 22 (Fig. i) versehene Walze 18 in Drehung versetzt und dadurch unter Mitwirkung der Walze 19 den Pergamentstreifen 14 ruckweise vorzieht. Auf der zweitgenannten Welle 4 sitzt außer dem erwähnten Schneckenrad 7 noch das Zahnrad 39, welches mittels Zahnrads 40 die mit schraubenförmiger Nut 37 versehene Trommel 38 auf der Achse 41 dreht, ferner die die Stanze bewegende Exzenterscheibe 8 und die Kurbel 9, welche mittels der Kurbelstange 10 den Stempel 11 auf- und abbewegt (Fig. 3). Der Pergamentpapierstreifen 14 wird bei jeder vollen Drehung der AValze 18 um eine deren Erhöhung 22 entsprechende Länge vorgezogen, und bewegt sich dabei längs der Führung 15 (Fig. 2) und im Schlitze 17 (Fig. 3) des Gehäuses unmittelbar unter der Stanze. Nach jeder Bewegung des Streifens 14 folgt eine Pause, während welcher die Stanze in Wirkung tritt. Das Ausschneiden der vorzugsweise runden Blättchen aus dem Streifen wird durch die untere Schneidkante der zylindrischen Stanze 24 vollzogen, welche in dem Gehäuse 16 untergebracht ist und durch die Schraubenfeder 27 in der höchsten Lage, der Ruhestellung, gehalten wird. Durch die Stanze und deren Kappe 28 geht die mit einem Ansatz 30 versehene Kolbenstange 26 des Ausstoßkolbens 25 hindurch, welcher durch die
Schraubenfeder 29 hochgehalten wird. Der erweiterte untere Teil der Stanze 24 ist von einem auf ihm aufliegenden Zylinder 23 umgeben, auf dessen durch Schlitze 33 der Stanze hindurchgreifende Stifte 32 die Feder 31 wirkt, welche somit das Aufliegen des Zylinders 23 auf der Stanze sichert. Wird die Kurbelachse 4 gedreht, so verschiebt nach ungefähr einer halben Drehung derselben aus der in Fig. 3 gezeichneten Lage die Exzenterscheibe 8 durch Druck auf die Kappe 28 die Stanze 25 nach unten; an dieser Bewegung der Stanze nimmt vermöge der Federal anfangs auch der Zylinder 23 teil und klemmt den Streifen 14 unmittelbar um die Schnittlinie herum auf der Unterlage fest. Im nächstfolgenden Augenblick trifft die Schneide der sich nun allein nach unten verschiebenden Stanze 24 auf den einge-
ao klemmten Pergamentstreifen und trennt aus ihm eine runde Scheibe heraus, welche entweder selbst auf den abgestuften Rand 36 des Ausschnittes 59 am Ende des Schiebers 36 " fällt oder auf ihn durch den Ausstoßkolben 25 gestoßen wird, welcher durch die im Ausschnitte der Exzenterscheibe 8 (in der Linie der größten Exzentrizität der letzteren) gelagerte Rolle 34 (Fig. 3 und 5) eine rasche Abwärtsbewegung erfährt. Der Schieber 35 wird durch die in der Nut 37 der Trommel 38 geführte Rolle 60 in der Längsrichtung der Masghine hin- und herbewegt. Die Nut 37 ist so geformt, daß der Schieber 35 sowohl in der gezeichneten vorderen Stellung (Fig. 3) als auch in der entgegengesetzten hinteren Stellung, bei welcher der Ausschnitt 59 sich unter der Stanze befindet, einige Zeit ruhig verweilt.
Während nun der Schieber 35 mit dem eingelegten Pergamentblättchen seinen Weg aus der hinteren Endstellung in die vordere zurücklegt, bewegt sich der Stempel 11 nach unten und stößt den in seine Bahn gebrachten Korken durch den sich trichterförmig verengenden Kanal des Futters 12 und sodann samt dem Pergamentblättchen in den Hals der Flasche 13. . Da das vordere Ende des Schiebers 35 gabelförmig ausgebildet ist (Fig. 4), 'so kann dieser seinen Rückgang beginnen, noch ehe der Stempel 11 seine Aufwärtsbewegung antritt.
Die Korken werden in größerer Zahl in das beiderseitig offene, am Gleitblock des Stempels 11 befestigte Rohr 42 eingeworfen; der unterste Korken α (Fig. 3) stellt sich dabei auf den Tisch 46 vor den Greifer 45 und stützt die über ihm befindlichen Korken. Der Greifer 45 ist an der Stange 49 befestigt und
■ wird mittels des erwähnten Exzenters 44 und der Exzenterstange 43 (Fig. 6, 1 und 2) über den Tisch 46 hin- und herbewegt, schiebt dabei den Korken vor sich her und drückt ihn schließlich mit Hilfe des halbrunden Futtervorsprunges 47 so zusammen, daß er durch den Stempel 11 leicht in das Futter 12 eingetrieben werden kann. Die obere Erweiterung 48 des Greifers 45 verhindert das unzeitige Herausfallen der übrigen Korken aus dem Rohr 42..
Es sei noch erwähnt, daß zur Festlegung der Flasche 13 in der gezeichneten Stellung für die Zeit des Verkorkens und zum Freigeben der Flasche bezw. deren Stütze nach der Verkorkung die Hin- und Herbewegung des Schiebers 35 ausgenutzt werden kann. Wenn die Flasche 13, wie allgemein üblich, auf die Schale eines doppelarmigen, an dem Ständer 1 drehbar gelagerten Hebels gestellt wird, dessen anderes Ende mit der Stange 50 (Fig. 3) verbunden ist und ein Gegengewicht trägt, weldies die erwähnte Schale hochhält, so ist es nur nötig, nachdem die Flasche genau eingestellt worden, die Stange 50 durch den Riegel 51 festzulegen bezw. nach geschehener Verkorkung wieder freizugeben. Zu dem Zweck hat 'der Schieber 35 einen Mitnehmer 53, welcher auf den Stift 52 des Riegels .51 wirkt und so letzteren während des Rückganges des Schiebers 35, also nach der Verkorkung, nach hinten verschiebt. Bei der Vorwärtsbewegung des Schiebers gelangt eine Feder 54 zur Wirkung und legt die Stange 50 wieder fest.
Da das Walzenpaar 18, 19 auf das durch die Ausschnitte geschwächte Ende des Papierstreifens 14 wirkt, und da andererseits die beim Durchziehen zu überwindende Trägheit der Papierrolle und die Reibung des Streifens auf der Gleitbahn 15 und im Spalt 17 nicht gerade unbedeutend ist, so kann ein Reißen des Streifens nicht als ganz ausgeschlossen betrachtet werden, es sei denn, man entlastet das geschwächte Ende nach Möglichkeit. Dies wird bei der vorliegenden Maschine dadurch erreicht, daß man das Papier durch eine andere geeignete Vorrichtung immer vorrätig von der Rolle abwickelt, so daß die Größe der Zugbeanspruchung des abgebrauchten Streifenendes nur durch die Reibung bedingt wird. Auf der Zeichnung (Fig. 1, 2 und 3) ist zu obigem Zwecke beispielsweise ein dem be- no schriebenen Walzenpaar 18, 19 in jeder Hinsicht entsprechendes zweites Walzenpaar 55, 56 vorgesehen. Die Walze 56 mit erhöhtem Sektor 57 wird durch das mit dem Triebrad 39 in Eingriff stehende Zahnrad 58 in Umdrehung versetzt, und zwar mit einer Winkelgeschwindigkeit, die derjenigen der Walze 18 gleich ist; dabei ist aber die Walze 56, 57 so eingestellt, daß das ruckweise erfolgende Abwickeln des Streifens 14 von der Spule dem ruckweise erfolgenden Nachziehen desselben durch die Walze 18 etwas vorausgeht.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Maschine zum Verkorken von Flaschen, bei welcher der in die Flasche hineinragende Teil des Korkens mit einem Pergainentblättchen versehen wird, das aus einem von der Maschine ruckweise fortbewegten Streifen hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Blättchen nicht erst unmittelbar unter dem Korkstempel,
    ίο sondern schon, ehe es unter denselben gelangt, durch einen Stempel ausgestanzt wird und bereits losgetrennt von dem Pergamentstreifen unter den Korkstempel gebracht wird, zum Zweck, ein Einreißen des Pergamentblättchens unter dem Korken sowie eine. Beeinflussung des Pergamentstreifens selbst durch den Korken bezw. Korkstempel zu vermeiden.
    2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pergamentblättchen unter die kegelförmige Korkhülse (12) mittels eines Schiebers (35, 36, 59, 60) gebracht werden, welcher einerseits durch die sich drehende Trommel (38, 37) so hin- und herbewegt wird, daß er in seinen Endstellungen einige Zeit ruhig verweilt, und andererseits bei seinem Rückwärtsgange zum Verschieben eines mit dem Anschlag (52) versehenen und unter der Wirkung einer Feder (54) stehenden Riegels (51) benutzt werden kann, welcher dadurch die Flasche (13) nach dem Verkorken freigibt.
    Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mittels Federdruckes hochgehaltene Stanze (24) einen den Papierstreifen (14) um die Schnittlinie herum festklemmenden
    Ausführungsform der Maschine nach Zylinder (23) trägt und durch ein Exzenter (8) bewegt wird.
    4. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abwickeln und absatzweise Weiterschieben des Papierstreifens (14) durch zwei vor und hinter der Stange angeordnete Vorrichtungen bewirkt wird,. von denen jede aus einer ununterbrochen sich drehenden Walze (18 bezw. 56) mit zylindrischer Erhöhung (22 bezw. 57) und einer Hilfswalze (19 bezw. 55) besteht, wobei das vor der Stanze angeordnete Walzenpaar bezüglich des Vorschubes des Pergamentstreifens dem hinter der Stanze angeordneten Walzenpaar vorauseilt, zum Zweck, ein Reißen des Streifens zu vermeiden.
    5. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von der-Antriebswelle (3) mittels Schraubenvorgeleges (6,7) angetriebene und den Korkstempel (11) auf- und niederbewegende Kurbelwelle (4). ein Exzenter (8) zum Niederdrücken der Stanze (24), sowie ein Zahnrad (39) zur Bewegung der Trommel (38) und der Walze (56,57) trägt.
    6. Ausführungsform der Maschinenach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle (3) außer der Schnecke (6) noch eine Schraube (20), welche den Antrieb der Walze (18, 22) bewirkt, sowie ein Exzenter (44) zur Bewe-. gung des Greifers (45) angeordnet ist, welcher in bekannter Weise die aus dem Rohr (42) herausfallenden Korken einzeln unter den Stempel (11) bringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE160085C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2457530A1 (fr) * 1979-05-23 1980-12-19 Ashley James Etiquette d'identification de bagage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2457530A1 (fr) * 1979-05-23 1980-12-19 Ashley James Etiquette d'identification de bagage

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