AT405426B - Schienengleiche eindeckung für gleise - Google Patents
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Description
AT 405 426 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine schienengleiche Eindeckung für Gleise, bei welcher der zwischen den beiden Schienen eines Gleises liegende Raum mit paarig angeordneten Platten gefüllt bzw. überbrückt ist, welche mit mindestens einer Randleiste in die Laschenkammern der Schienen eingreifen und nur an den Schienen abgestützt sind und den Abstand zwischen den Schienen freitragend überbrücken, wobei die beiden Platten der Plattenpaare gelenkartig zusammengefügt sind.
Schienengleiche Eindeckungen für Gleise werden vorgesehen, um Straßenfahrzeugen ein Befahren von Gleisbereichen zu ermöglichen. Ein besonders wichtiges Einsatzgebiet sind dabei die schienengleichen Bahnübergänge, also Kreuzungsstellen von Straßenfahrbahnen mit Bahnstrecken. Es kommt dabei der Lagerung der, die Straßenfahrbahn im Gleisbereich bildenden, Bauelemente große Bedeutung zu, da von den den Übergang passierenden Fahrzeugen, und zwar insbesondere von den Schienenfahrzeugen, erhebliche statische und dynamische Belastungen auf die Verkehrswege ausgeübt werden. Es sollen die elastischen Eigenschaften des Gleises, welche in hohem Maße von der Gleisbettung bestimmt sind, im Bereich eines schienengleichen Überganges möglichst nicht oder nur wenig von den betreffenden Eigenschaften, die an die an einen solchen Übergang anschließenden Gleisabschnitte gestellt werden, abweichen. Dies erscheint dann machbar, wenn die Eigenschaften der Gleisbettung nicht durch direkt auf den Bettungselementen aufliegende Bauteile der Straßenfahrbahn verändert werden. Man ist deshalb bei schienengleichen Gleiseindeckungen zu Bauformen gekommen, bei denen der zwischen den beiden Schienen eines Gleises liegende Raum mit Platten überbrückt ist, welche in die Laschenkammern der Schienen eingreifen und nur an den Schienen abgestützt sind und den Abstand zwischen den Schienen freitragend überbrücken- Hierbei gibt es Bauformen, bei denen jeweils eine einzige Platte mit ihren gegenüberliegenden Rändern an den beiden Schienen eines Gleises abgestützt ist, wobei zwischen den Rändern einer solchen Platte und den Laschenkammern der Schienen elastische Profile angeordnet sind. Das Einsetzen solcher Platten birgt gewisse Schwierigkeiten und bedarf erfahrener Arbeitskräfte, und es ist in der Regel erforderlich, mindestens an einer Randseite dieser Platten zur Lagerung derselben in der Laschenkammer der Schiene zwei winkelförmige elastische Profile einzusetzen, wobei das eine dieser Winkelprofile am Schienenfuß und das andere unter dem Schienenkopf zu plazieren ist. Ein Weg, um bei einer schienengleichen Eindeckung für Gleise Platten, welche den zwischen den beiden Schienen eines Gleises liegenden Raum überbrücken sollen und dabei nur an den Schienen abgestützt werden sollen, auf einfachere Weise zwischen die Schienen einfügen zu können, besteht darin, Plattenpaare zu verwenden, deren beide Platten gelenkartig zusammengefügt sind, wobei die Gelenkachse in Längsachse des Gleises verläuft. Bei einer bekannten schienengleichen Eindeckung dieser Art (DE-23 50 759-A2) kann zwar durch Auffalten des Plattenpaares das Einfügen dieses Plattenpaares zwischen die beiden Schienen eines Gleises verhältnismäßig einfach durchgeführt werden, aber es werden durch die dabei vorgesehene Ausbildung der gelenkartigen Verbindung in Form eines zwischen die beiden Platten des Plattenpaares eingelegten Gelenkstabes, an dem die Platten einfach anliegen, beim Auftreten größerer Belastungen auf dem Plattenpaar von den Platten starke Seitenkräfte, welche die Schienen auseinanderzudrücken versuchen, auf die Schienen ausgeübt, was zweifellos nachteilig ist; auch besteht dabei die Gefahr, daß die Stabilitätsgrenze überwunden wird, und die Platten nach unten durchklappen, bis die Gelenkzone auf den Schwellen des Gleises zum Aufliegen kommt.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine schienengleiche Eindeckung eingangs genannter Art zu schaffen, bei welcher die Nachteile bekannter Ausbildungen vermieden sind und nachteilige Einflüsse statischer und dynamischer Art auf das Gleis und seine Bettung weitestgehend ausgeschaltet sind, und auch das Einbauen und Ausbauen der zwischen den beiden Schienen eines Gleises vorzusehenden Platten auf einfache Weise bewerkstelligt werden kann.
Die erfindungsgemäße schienengleiche Eindeckung eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet, daß die Platten jedes Plattenpaares an ihren einander zugekehrten Rändern aufeinander abgestützt sind und hierbei bei jeder Platte längs des der anderen Platte zugekehrten Randes mäanderartig abwechselnd aufeinanderfolgend Tragabschnitte und Stützabschnitte vorgesehen sind, wobei die Tragabschnitte durch von der Plattenoberseite ausgehende und bis zum der anderen Platte zugekehrten Rand reichende Einsenkungen gebildet sind und unter den Stützabschnitten von der Plattenunterseite ausgehende, nach oben gerichtete Einsenkungen gebildet sind, welche komplementär zu den Einsenkungen der Tragabschnitte geformt sind, und die Stützabschnitte der einen Platte auf den Tragabschnitten der anderen Platte sowie die Stützabschnitte der anderen Platte auf den Tragabschnitten der einen Platte aufliegen. Durch diese Ausbildung kann der vorstehend angeführten Zielsetzung auf baulich einfache Weise gut entsprochen werden. Die gelenkartig zusammenzufügenden Zonen der Platten jedes Plattenpaares können bei aufgefaltet stehenden Platten einfach zusammengesteckt werden, wonach die Platten problemlos unter Einebenung des Plattenpaares zwischen die Schienen eingefügt werden können, und es werden die Platten auch bei Einwirkung großer Lasten, wie sie z.B. beim Darüberrollen schwerer LKW auftreten, nicht auseinanderge- 2
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Eine bevorzugte Ausführungsform, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß an jenen Flächen, an denen die Platten eines Plattenpaares aneinanderliegen, Vorsprünge und komplementär zu den Vorsprüngen geformte Vertiefungen, in welche die Vorsprünge einrasten, zur gegenseitigen Verrastung der Platten vorgesehen sind, bietet den Vorteil, daS der Zusammenhalt der Platten eines Plattenpaares auch über sehr lange Zeiträume selbst dann gesichert ist, wenn ungünstige Vibrationen auf die Platten einwirken.
Es ist im Sinne eines möglichst einfach und mit geringem Kraftaufwand durchführbaren Einfügungsvorganges der Platten zwischen die Schienen und im Sinne der Möglichkeit eines einfachen Ausbauens der Platten von Vorteil, wenn man vorsieht, daS die in den Tragabschnitten vorgesehenen Tragflächen von dem der anderen Platte des Plattenpaares zugewandten Rand ausgehend von der Plattenunterseite weg zuerst steil ansteigend und dann flacher werdend geformt sind. Hierbei ist es weiters günstig und auch zum Sichern eines über lange Zeiträume stabilen Zusammenhaltes der Platten in ihrem eingebauten Zustand von Vorteil, wenn man vorsieht, daß die in den Tragabschnitten vorgesehenen Tragflächen eine bombierte Form haben, welche in der eingeebneten Stellung der Platten des jeweiligen Plattenpaares eine gegenseitige Bewegung dieser Platten in Richtung der Plattenebene hemmt. Eine solche Bombierung kann an einer Platte durch einen, von dem der anderen Platte des Plattenpaares zugewandten Rand ausgehenden Flächenabschnitt, der sich von der Unterseite der Platte entfernend verläuft und einen darauffolgenden Flächenabschnitt, der sich der Unterseite der Platte nähernd verläuft, gebildet werden. Will man bei einer derartigen Ausbildung der Platten ergänzend eine Verrastung vorsehen, ist es vorteilhaft, wenn man diese dahingehend ausbildet, daß an den Stirnrändem der Stützabschnitte nach unten weisende Vorsprünge und an den Tragflächen der Tragabschnitte zu diesen Vorsprüngen komplementäre Vertiefungen vorgesehen sind.
Besonders günstig für den Ablauf des Einebnungsvorganges beim Einbau der Platten und für das Erzielen einer möglichst stabilen Lage der beiden Platten eines Plattenpaares zueinander im eingebauten Zustand ist eine Ausführungsform, weiche dadurch gekennzeichnet, ist, daß die bombiert geformten Tragflächen entsprechend einer Verzahnung geformt sind, welche bis zur eingeebneten Stellung der Platten des jeweiligen Plattenpaares eine Gleitbewegung oder Abrollbewegung der einander zugekehrten Tragflächen und Stützflächen aufeinander ermöglicht und in der eingeebneten Stellung dieser Platten gegen eine Bewegung dieser Platten zueinander sperrt.
Es ergibt sich weiter eine für das Zusammenfügen der Platten eines Plattenpaares und für die darauffolgende Relativbewegung dieser beiden Platten beim Einbauvorgang der Platten günstige Geometrie, wenn man vorsieht, daß die Platten an den einander zugewandten Rändern von der Plattenunterseite ausgehend nach oben zu abgerundet geformt sind, wobei der Krümmungsradius gleich groß wie oder kleiner als der Abstand zwischen diesen Rändern und den schienenseitigen Rändern der Platten ist. Weiter ist es für ein möglichst einfaches Zusammenfügen der Platten eines Plattenpaares vorteilhaft, wenn man vorsieht, daß die beiden Platten eines Plattenpaares an der Plattenunterseite annähernd längs einer Geraden auseinanderliegen. Will man hingegen eine möglichst hohe Tragfähigkeit des Plattenpaares erzielen, ist es günstig, wenn man vorsieht, dafi die beiden Platten eines Plattenpaares an der Plattenunterseite mäanderartig ineinandergreifend aneinanderliegen.
Als Material für die Platten der schienengleichen Eindeckung sind insbesondere Beton, wie Zementbeton oder Polymerbeton, oder ähnliche Verbundwerkstoffe aus stückigem Zuschlag und Bindemittel vorgesehen. Hierbei ist es in der Regel günstig, in den Platten eine Bewehrung anzuordnen. Eine bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Platten aus Beton oder einem betonähnlichem Verbundwerkstoff aus teilchenförmigem Zuschlag und Bindemittel gebildet sind und eine Bewehrung aufweisen, welche sich über die Plattenfläche erstreckt und in die Tragabschnitte und in die Stützabschnitte sowie in die mindestens eine Randleiste eingreift.
Die Erfindung bezieht sich auch auf eine rechteckige Platte für eine wie vorstehend dargelegt ausgebildete schienengleiche Eindeckung für Gleise. Diese Platte ist dadurch gekennzeichnet, daß die Platte an der der genannten Randleiste gegenüberliegenden Randseite in mäanderartiger Aufeinanderfolge Tragabschnitte und Stützabschnitte aufweist, wobei die Tragabschnitte durch von der Plattenoberseite ausgehende und bis zum Rand reichende, nach oben gerichtete Einsenkungen gebildet sind und unter den Stützabschnitten von der Plattenunterseite ausgehende Einsenkungen gebildet sind, welche komplementär zu den Einsenkungen der Tragabschnitte geformt sind. Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, daß die Platte aus Beton oder einem betonähnlichem Verbundwerkstoff aus teilchenförmigem Zuschlag und Bindemittel gebildet ist. Hierbei ist es weiter günstig, wenn in der Platte eine über die ganze Plattenfläche sich erstreckende, in die Tragabschnitte und in die Stützabschnitte sowie in die mindestens eine Randleiste reichende Bewehrung vorgesehen ist. 3
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Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf Beispiele, welche in der Zeichnung schematisch dargestellt sind, weiter erläutert. In der Zeichnung zeigt: Fig.1 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten schienengleichen Eindeckung in Draufsicht, Fig.2 diese Ausführungsform in einem Schnitt gemäß der Linie ll-ll in Fig.1, Fig.3 diese Ausführungsform in einem Schnitt gemäß der Linie lll-lll in Fig.1, Fig.4 eine bei einer solchen Eindeckung vorgesehene Platte in Schrägansicht, Fig.5, gleichfalls in Schrägansicht, ein Paar solcher Platten, im aufgefalteten Zustand im Zuge des Einfügungsvorganges, Fig.6 eine Variante hinsichtlich der Ausbildung der Tragabschnitte und der Stützabschnitte in einer zu Fig.3 korrespondierenden Schnittdarstellung, Fig.7 eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Eindeckung in Draufsicht, Fig.8 diese Ausführungsform im Schnitt gemäß der Linie Vlll-Vlll in Fig.7, Fig.9 diese Ausführungsform im Schnitt gemäß der Linie IX-IX in Fig.7, Fig.10 eine bei einer Eindeckung gemäß Fig.7 vorgesehene Platte in Schrägansicht, Fig.11 ein Paar solcher Platten im aufgefalteten Zustand im Zuge des Einfügungsvorganges, gleichfalls in Schrägansicht, und Fig.12 eine Variante hinsichtlich der Ausbildung der Tragabschnitte und der Stützabschnitte der Platten in einer zu Fig.9 korrespondierenden Schnittdarstellung.
Bei der in den Fig.1 bis 3 dargestellten Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten schienengleichen Eindeckung für Gleise ist der zwischen den beiden Schienen 2, 3 eines Gleises 1 liegende Raum 4 mit paarig angeordneten Platten 5, 6 gefüllt bzw. überbrückt. Diese Platten 5, 6 weisen Randleisten 7 auf, welche in die Laschenkammern 8 der Schienen 2, 3 eingreifen, und es sind zwischen die Randleisten 7 und die Schienen 2, 3 elastische Profile 9 mit annähernd C-förmigem Querschnitt eingefügt. Es sind solcherart die Platten 5, 6 mit ihren Randleisten 7 am Schienenfuß 10 und seitlich gegen den Schienensteg 11 abgestützt und nach oben hin durch Eingriff unter den Schienenkopf 12 gehalten. Die Platten 5, 6 überbrücken den Abstand 13 zwischen den Schienen 2, 3 freitragend. Es sind an jeder der Platten 5, 6 mehrere Randleisten 7 vorgesehen, welche in Abstand voneinander angeordnet sind, um die für die Schienen 2, 3 vorgesehenen Befestigungselemente 14 zugänglich zu lassen. Man kann aber auch bei anderer Wahl der Plattenabmessungen und Platteneinbauanordnung an jeder Platte auch nur eine einzige Randleiste 7 vorsehen.
An ihren einander zugekehrten Rändern 15, 16 sind die Platten 5, 6 jedes Plattenpaares aufeinander abgestützt, so daß jedes Plattenpaar einen den Abstand 13 zwischen den Schienen 2, 3 freitragend überbrückenden zusammengefügten Körper bildet. Hierzu sind bei jeder Platte 5 bzw. 6 längs des der anderen Platte 6 bzw. 5 zugekehrten Randes mäanderartig abwechselnd aufeinanderfolgend Tragabschnitte 17 und Stützabschnitte 18 vorgesehen, wobei die Tragabschnitte 17 durch von der Plattenoberseite 19 ausgehende Einsenkungen 20 gebildet sind, welche bis zu dem der anderen Platte zugekehrten Rand reichen; unter den Stützabschnitten 18 sind von der Plattenunterseite 21 ausgehende, nach oben gerichtete, Einsenkungen 22 gebildet, und es liegen die Stützabschnitte der Platte 5 auf den Tragabschnitten der Platte 6 und die Stützabschnitte der Platte 6 auf den Tragabschnitten der Platte 5 auf; die Einsenkungen 20 sind zu den Einsenkungen 22 komplementär ausgebildet, so daß die an den Stützabschnitten 18 durch die Einsenkungen 22 gebildeten Stützflächen 24 im wesentlichen satt auf den durch die Einsenkungen 20 auf den Tragabschnitten 17 gebildeten Tragflächen 23 aufliegen. Zur vorerwähnten Ausbildung der Platten kann dabei auch auf die Darstellung einer solcher Platte in Fig.4 hingewiesen werden.
Um die Platten 5, 6 paarig zwischen die Schienen 2, 3 eines Gleises einzufügen, kann man sie zunächst, wie dies in Fig.5 dargestellt ist, in aufgefalteter Stellung anordnen, und dabei mit ihren mäanderartig ausgebildeten Rändern 15, 16 ineinanderstecken, wobei man auch die elastischen Profile 9, welche einen C-förmigen Querschnitt haben, zwischen den Randleisten 7 der Platten 5, 6 und den Schienen 2, 3 anordnet. Danach werden die Platten 5, 6 nach unten geschwenkt bzw. geklappt, wie durch den Pfeil 25 angedeutet ist, bis sie die in den Fig.1 bis 3 dargestellte eingeebnete Stellung einnehmen, in der die Platten 5, 6 jedes Plattenpaares den Raum 4 zwischen den Schienen 2, 3 freitragend überbrücken.
Die in den Tragabschnitten 17 vorgesehenen Tragflächen 23 haben eine bombierte Form, und es liegt eine solche bombierte Form auch bei den an den Stützabschnitten 18 vorgesehenen Stützflächen 24 vor, und es wird durch diese bombierte Form der genannten Flächen ein Formzusammenhalt der Platten 5, 6 geschaffen, welcher in der eingeebneten Stellung der Platten 5, 6 eine gegenseitige Bewegung dieser Platten in Richtung der Plattenebene (Pfeile 26) hemmt. Weiters sind an den Stützflächen 24 Vorsprünge 27 und an den Tragflächen 23 Vertiefungen 28, welche komplementär zu den Vorsprüngen 27 geformt sind, vorgesehen; in der eingeebneten Lage der Platten rasten die Vorsprünge 27 in die Vertiefungen 28 ein, so daß sich eine gegenseitige Verrastung der Platten 5, 6 ergibt.
Zwischen den Tragflächen 23 und den Stützflächen 24 kann gewünschtenfalls eine elastisch und/oder stoßbremsend wirkende Einlage oder Beschichtung vorgesehen werden.
Die an den Tragabschnitten vorgesehenen Tragflächen 23 verlaufen vom Rand 15 bzw. 16 der betreffenden Platte 5 bzw. 6, ausgehend von der Plattenunterseite 21 weg, zuerst steil ansteigend und dann 4
Claims (14)
- ΑΤ 405 426 Β flacher werdend, was für das Zusammenfügen der Platten zu den Plattenpaaren von Vorteil ist. Geometrisch gesehen ist es günstig, wenn solche bombiert geformten Tragflächen entsprechend einer Verzahnung geformt sind, welche bis zur eingeebneten Stellung der Platten 5, 6 des jeweiligen Plattenpaares eine Gleitbewegung oder Abrollbewegung der einander zugekehrten Tragflächen und Stützflächen aufeinander ermöglicht, und in der eingeebneten Stellung (Fig.1 bis 3) diese Platten gegen ein Bewegung zueinander sperrt. Diese geometrisch einer Verzahnung entsprechende Flächenform kann bis an die Plattenoberseite 19 reichen. Die Vorsprünge 27 können, wie in den Fig.1 bis 4 dargestellt, an den Stirnrändern 29 der Stützabschnitte 18 vorgesehen sein, was beim Zusammenfügen der Platten Vorteile bringen kann, aber es ist auch möglich, solche Vorsprünge 27 an anderer Stelle, z.B. etwas vom Rand der Stützflächen abgerückt, anzuformen. Bei der in Fig.6 dargestellten Variante sind die Tragflächen 23 und die Stützflächen 24 größtenteils eben ausgebildet; zur gegenseitigen Verrastung der Platten 5, 6 sind auch in diesem Fall Vertiefungen 28, in welche Vorsprünge 27 eingreifen, vorgesehen. Sowohl bei der in den Fig.1 bis 3 dargestellten Ausführungsform als auch bei der in Fig.6 dargestellten Variante liegen die beiden Platten 5, 6 eines Plattenpaares an der Plattenunterseite 21 mäanderartig ineinandergreifend aneinander, so daß die einander zugekehrten Ränder der Platten 5, 6 an der Plattenunterseite einer mäanderartigen Linie 34 folgend verlaufen. Es ergibt sich solcherart ein sehr inniger Zusammenhalt der miteinander ein Plattenpaar bildenden Platten 5, 6. Man kann aber auch die Ausbildung der miteinander in Berührung bzw. in Eingriff stehenden Abschnitte der Platten eines Plattenpaares so wählen, daß die einander zugekehrten Ränder 15, 16 der Platten 5, 6 an der Piattenunterseite 21 längs einer Geraden 30 aneinanderliegen, wodurch sowohl die Herstellung der Platten als auch der Ablauf des Zusammenfügungsvorganges vereinfacht werden kann; eine solche Ausbildung liegt bei den in den Fig.7 bis 12 dargestellten Ausführungsformen vor. Viele Details diese Ausführungsformen sind analog wie bei den Ausführungsformen der Fig.1 bis 6 ausgebildet, und es kann deshalb hier in diesem Zusammenhang auf die vorstehenden Erörterungen zu den Fig.1 bis 6 hingewiesen werden. Es ist bei der Ausführungsform gemäß den Fig.7 bis 10 eine bombierte Form der Tragflächen 23 vorgesehen, während die Variante gemäß Fig.12 eine im wesentlichen ebene Ausbildung dieser Tragflächen 23 aufweist. In beiden Fällen sind Vorsprünge 27, welche in Vertiefungen 28 eingreifen, an den Stirnrändern der Stützabschnitte angeordnet. Man kann aber, wie bereits oben erwähnt, derartige Vorsprünge 27 auch an anderer Stelle im Bereich der Stützflächen plazieren. Bei den in Fig.7 bis 12 dargestellten Ausführungsformen sind die Platten 5, 6 an den einander zugewandten Rändern 15, 16 von der Plattenunterseite 21 ausgehend nach oben zu abgerundet geformt, wobei der Krümmungsradius dieser Abrundung gleich groß wie oder kleiner als der Abstand 31 zwischen den Rändern 15, 16 und den schienenseitigen Rändern 32 der Platten 5, 6 ist. Auch diese Maßnahme ist für einen möglichst hemmungsfreien Ablauf des Einfügungsvorganges der Platten von Vorteil. Es ist in der Regel günstig, in den Platten eine Bewehrung anzuordnen Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist dabei vorgesehen, daß die Bewehrung 33 über die ganze Flächenerstreckung der Platten 5, 6 reicht und dabei, wie dies in Fig.4 strichliert angedeutet ist, sowohl in die Tragabschnitte 17 und in die Stützabschnitte 18 als auch in die Randleisten 7 eingreift. Patentansprüche 1. Schienengleiche Eindeckung für Gleise, bei welcher der zwischen den beiden Schienen eines Gleises liegende Raum mit paarig angeordneten Platten gefüllt bzw. überbrückt ist, welche mit mindestens einer Randleiste in die Laschenkammern der Schienen eingreifen und nur an den Schienen abgestützt sind und den Abstand zwischen den Schienen freitragend überbrücken, wobei die beiden Platten der Plattenpaare gelenkartig zusammengefügt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (5, 6) jedes Plattenpaares an ihren einander zugekehrten Rändern (15, 16) aufeinander abgestützt sind und hierbei bei jeder Platte längs des der anderen Platte zugekehrten Randes mäanderartig abwechselnd aufeinanderfolgend Tragabschnitte (17) und Stützabschnitte (18) vorgesehen sind, wobei die Tragabschnitte durch von der Plattenoberseite (19) ausgehende und bis zum der anderen Platte zugekehrten Rand reichende Einsenkungen (20) gebildet sind und unter den Stützabschnitten (18) von der Plattenunterseite (21) ausgehende, nach oben gerichtete Einsenkungen (22) gebildet sind, welche komplementär zu den Einsenkungen der Tragabschnitte geformt sind, und die Stützabschnitte der einen Platte auf den Tragabschnitten der anderen Platte sowie die Stützabschnitte der anderen Platte auf den Tragabschnitten der einen Platte aufliegen. 5 AT 405 426 B
- 2. Schienengleiche Eindeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jenen Flächen (23, 24), an denen die Platten (5, 6) eines Plattenpaares aneinanderliegen, Vorsprünge (27) und komplementär zu den Vorsprüngen geformte Vertiefungen (28), in welche die Vorsprünge einrasten, zur gegenseitigen Verrastung der Platten (5, 6) vorgesehen sind.
- 3. Schienengleiche Eindeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Tragabschnitten (17) vorgesehenen Tragflächen (23) von dem der anderen Platte des Plattenpaares zugewandten Rand ausgehend von der Plattenunterseite (21) weg zuerst steil ansteigend und dann flacher werdend geformt sind.
- 4. Schienengleiche Eindeckung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Tragabschnitten (17) vorgesehenen Tragflächen (23) eine bombierte Form haben, welche in der eingeebneten Stellung der Platten (5, 6) des jeweiligen Plattenpaares eine gegenseitige Bewegung dieser Platten in Richtung der Plattenebene (26) hemmt.
- 5. Schienengleiche Eindeckung nach Anspruch 2 und Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stirnrändern (29) der Stützabschnitte (18) nach unten weisende Vorsprünge (27) und an den Tragflächen (23) der Tragabschnitte (17) zu diesen Vorsprüngen (27) komplementäre Vertiefungen (28) vorgesehen sind.
- 6. Schienengleiche Eindeckung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bombiert geformten Tragflächen (23) entsprechend einer Verzahnung geformt sind, welche bis zur eingeebneten Stellung der Platten (5, 6) des jeweiligen Plattenpaares eine Gleitbewegung oder Abrollbewegung der einander zugekehrten Tragflächen und Stützflächen aufeinander ermöglicht und in der eingeebneten Stellung dieser Platten gegen eine Bewegung dieser Platten zueinander sperrt.
- 7. Schienengleiche Eindeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (5, 6) an den einander zugewandten Rändern (15, 16) von der Plattenunterseite (21) ausgehend nach oben zu abgerundet geformt sind, wobei der Krümmungsradius gleich groß wie oder kleiner als der Abstand (31) zwischen diesen Rändern (15, 16) und den schienenseitigen Rändern (32) der Platten (5, 6) ist.
- 8. Schienengleiche Eindeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Platten (5, 6) eines Plattenpaares an der Plattenunterseite (21) annähernd längs einer Geraden (30) aneinanderliegen.
- 9. Schienengleiche Eindeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Platten (5, 6) eines Plattenpaares an der Plattenunterseite (21) mäanderartig ineinandergreifend aneinanderliegen.
- 10. Schienengleiche Eindeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (5, 6) aus Beton oder einem betonähnlichem Verbundwerkstoff aus teilchenförmigem Zuschlag und Bindemittel gebildet sind und eine Bewehrung (33) aufweisen, welche sich über die Plattenfläche (26) erstreckt und in die Tragabschnitte (17) und in die Stützabschnitte (18) sowie in die mindestens eine Randleiste (7) eingreift.
- 11. Schienengleiche Eindeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den an den Tragabschnitten vorgesehenen Tragflächen (23) und den an den Stützabschnitten vorgesehenen Stützflächen (24) eine elastisch und/oder stoßbremsend wirkende Einlage oder Beschichtung vorgesehen ist.
- 12. Rechteckige Platte für eine schienengleiche Eindeckung für Gleise nach einem der Ansprüche 1 bis 9, welche Platte an einer Randseite mit mindestens einer Randleiste zum Eingriff in die Laschenkammern von Schienen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (5, 6) an der der genannten Randleiste (7) gegenüberliegenden Randseite in mäanderartiger Aufeinanderfolge Tragabschnitte (17) und Stützabschnitte (18) aufweist, wobei die Tragabschnitte durch von der Plattenoberseite (19) ausgehende und bis zum Rand reichende Einsenkungen (20) gebildet sind und unter den Stützabschnitten (18) von der Plattenunterseite (21) ausgehende, nach oben gerichtete Einsenkungen (22) 6 AT 405 426 B gebildet sind, welche komplementär zu den Einsenkungen der Tragabschnitte geformt sind.
- 13. Rechteckige Platte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (5, 6) aus Beton oder einem betonähnlichem Verbundwerkstoff aus teilchenförmigem Zuschlag und Bindemittel gebildet ist.
- 14. Rechteckige Platte nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß in der Platte (5, 6) eine über die ganze Plattenfläche (26) sich erstreckende, in die Tragabschnitte (17) und in die Stützabschnitte (18) sowie in die mindestens eine Randleiste (7) reichende Bewehrung (33) vorgesehen ist. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 7
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