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des Ausrückers 12 hin-und hergeschoben werden kann. Die Welle 7 und die mit ihr fest verbundenen Friktionsscheiben 8 und 9 sind bei Betrieb der Presse fortwährend angetrieben. Wird die Welle 7 derart achsial verschoben, dass die Friktionsseheibe 8 mit der Umfäche des Schwungrades 4 in Eingriff kommt, während gleichzeitig die Friktionsscheibe 9 ausgerückt wird, so wird das Schwungrad durch die Friktionswirkung derart in Umdrehung versetzt, dass die Spindel 2 samt dem Schlitten 3 durch die Führung der im Ständer sitzenden Matter gesenkt wird.
Ist der Schlitten an seinem unteren Hubende angelangt, so wird die Welle 7 nach der entgegengesetzten Richtung achsial verschoben, sodass die Friktionsscheibe 9 mit der Umnäche des Schwungrades 4 in Eingriff kommt, während 8 ausgerückt wird, sodass das Schwungrad im umgekehrten Sinne gedreht wird und ein Anheben des Schlittens ! l 3 bezw. der Spindel 2 bewirkt. Das Andrücken der Aufgangsfriktionsscheibe 9 und das gleichzeitige Ausrücken der Niedergangsfriktionsscheibe geschieht dadurch, dass die Welle 7 durch ein Gewicht oder eine Feder entsprechend belastet ist.
Die achsiale Verschiebung in der entgegengesetzten Richtung, wobei also die Niedergangsfriktionsscheibe 8 ein-und die Aufgangsfriktionsscheibe ausgerückt wird, geschieht durch folgenden Bewegungsmecbanismus : Der Fusstritt 13 wirkt mittels der Zugstange 14 auf einen Winkelhebel 15 ein, der seinerseits vermittels des Lenkers 16 den die Welle 7 angreifenden Hebel li verstellt. Durch Niedertreten des Fusstrittes 13 wird also die Welle 7 derart achsial verschoben. dass die Niedergangsfriktionsscheibe 8 an das Schwungrad 4 angedrückt wird, sodass der Niedergang des Schlittens 3 erfolgt.
Wie bereits eingangs erwähnt, dient bei derartigen Friktionsspindelpressen zur Hub-
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des Winkelhebels 75 einwirkt, wenn der Schlitten 3 seine höchste Lage erreicht. Durch den Eingriff dieses Anschlages mit dem Arm 18 wird nämlich der Hebel 17 in der gleichen Weise wie durch den Fusstritt 1. 1 in Wirksamkeit gesetzt, sodass die Welle 7 derart nach links verschoben wird, dass die Niedergangsfriktionsscheibe ein-und die Aufgangsfriktionsacheibe ausgerückt wird.
Es treten dann die oben beschriebenen Vorgänge ein, die das erwähnte Pendeln zur Folge haben. Da nun die lebendige Kraft des Schwungrades auch bei Erreichung der Röchstlage des Schlittens sehr gross ist, so wird durch das Eingreifen des an dem Schlitten 3 befestigten Anschlages mit
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Friktionsscheibe 8 und dem Schwungrade eintreten, sondern es wird nach erfolgter Berührung noch eine weitere Steigerung des Andruckes der Friktionsscheibe 8 zu bemerken sein, während welcher das Gestänge 15, 16 und 17 und ferner auch der Arm 5 elastisch deformiert wird. Beginnt dann der Schlitten seinen Niedergang, so wird der Eingriff zwischen dem Anschlag und dem Arm 18 nicht sofort aufhören, sondern noch solange anhalten, bis die elastische Deformation der genannten Teile wieder vollständig zurückgegangen ist.
Während dieser Zeit liegt aber die Niedergangsfriktionsscheibe an dem Schwungrad 4 an und bewirkt den Niedergang, der erst dann aufhört, wenn der Eingriff des Anschlages mit dem Arm tatsächlich aufgehört hat und die Feder-oder Gewichtsbelastung wieder die Aufgangsfriktionsscheibe 9 mit dem Schwungrad 4 in Berührung bringen kann. Man sieht hieraus, dass das erste Niederpendeln um einen Betrag vergrössert wird, der der Zeit entspricht, während welcher die elastische Deformation des Gestänges zurückgeht.
Hiedurch wird auch die lebendige Kraft im Schwungrade wieder grösser und die t'umkehrung des Drehungssinnes durch das nachmalige Andrücken der Aufgangsfriktionf- scheibe 9 erfordert vonseiten der Antriebsmaschine einen desto grösseren Kraftaufwand. Das Gestänge derart starr zu machen, dass die elastischen Deformationen auf ein Mindestmass gebracht werden, ist konstruktiv fast unmöglich und angesichts der einfachen Einrichtung, mit der man die genannten überstände beseitigen kann und die Gegenstand dieser Erfindung ist, auch unrentabel.
Das Weaen der Erfindung bestehe nämlich darin, zwischen dem Anschlag eines der aufund niedergehenden Teile, z. B. des Schlittens, und der die Friktionsscheiben tragenden Welle ein nachgiebiges, aber nicht zurückfederndes Glied in den Verstellmechanismus einzuschalten.
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Schaltrades 23 eingreift.
Durch diesen Eingriff wird zunächst der Arm 18 etwas nach oben ge- schwenkt und verstellt vermittels des Winkelhebels 15, des Lenkers 16 und des Hebels 17 die Welle 7 derart, dass die Niedergangsfriktionsscheibe 8 mit dem Schwungrade 4 in Eingriff kommt,
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Klinke 31 unter Überwindung des Reibungsdruckes das Schaltrad 23 bei dem durch die lebendige
Kraft des Schwungrades bedingten weiteren Aufgang des Schlittens verdreht. Es tritt also kein übermässiger Andruck der Niedergangsfriktionsscheibe an das Schwungrad ein und ebensowenig 'eine merkliche Deformation des Gestänges. So wie sich die Wirkung der Niedergangsfriktions- scheibe darin zu äussern beginnt, dass das Schwungrad die umgekehrte Drehrichtung erhält.
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