AT35216B - Vorrichtung zur Abschwächung des Auf- und Niederpendelns des Schlittens von Friktions-Spindelpressen. - Google Patents

Vorrichtung zur Abschwächung des Auf- und Niederpendelns des Schlittens von Friktions-Spindelpressen.

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AT35216B
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 des Ausrückers 12 hin-und hergeschoben werden kann. Die Welle 7 und die mit ihr fest verbundenen Friktionsscheiben 8 und 9 sind bei Betrieb der Presse fortwährend angetrieben. Wird die Welle 7 derart achsial verschoben, dass die   Friktionsseheibe     8   mit der   Umfäche   des Schwungrades 4 in Eingriff kommt, während gleichzeitig die Friktionsscheibe 9   ausgerückt   wird, so wird das Schwungrad durch die   Friktionswirkung   derart in   Umdrehung     versetzt, dass   die Spindel 2 samt dem Schlitten 3 durch die Führung der im Ständer sitzenden Matter gesenkt wird.

   Ist der Schlitten an seinem unteren Hubende angelangt, so wird die Welle 7 nach der entgegengesetzten Richtung achsial verschoben, sodass die Friktionsscheibe 9 mit der   Umnäche   des Schwungrades 4 in Eingriff kommt, während 8 ausgerückt wird, sodass das Schwungrad im umgekehrten Sinne gedreht wird und ein Anheben des Schlittens   ! l 3   bezw. der Spindel 2 bewirkt. Das Andrücken der Aufgangsfriktionsscheibe 9 und das gleichzeitige Ausrücken der   Niedergangsfriktionsscheibe   geschieht dadurch, dass die Welle 7 durch ein Gewicht oder eine Feder entsprechend belastet ist. 



  Die achsiale Verschiebung in der entgegengesetzten Richtung, wobei also die Niedergangsfriktionsscheibe 8 ein-und die Aufgangsfriktionsscheibe   ausgerückt   wird, geschieht durch folgenden Bewegungsmecbanismus : Der Fusstritt 13 wirkt mittels der Zugstange 14 auf einen Winkelhebel 15 ein, der seinerseits vermittels des Lenkers   16   den die Welle 7 angreifenden   Hebel li   verstellt. Durch Niedertreten des Fusstrittes 13 wird also die Welle 7 derart achsial verschoben. dass die   Niedergangsfriktionsscheibe 8   an das Schwungrad 4   angedrückt   wird, sodass der Niedergang des Schlittens 3 erfolgt.

   Wie bereits eingangs erwähnt, dient bei   derartigen Friktionsspindelpressen   zur Hub- 
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 des   Winkelhebels 75 einwirkt, wenn   der Schlitten 3 seine höchste Lage erreicht. Durch den Eingriff dieses Anschlages mit dem Arm 18 wird nämlich der Hebel 17 in der gleichen Weise wie durch den Fusstritt   1. 1 in   Wirksamkeit gesetzt, sodass die Welle 7 derart nach links verschoben wird, dass die   Niedergangsfriktionsscheibe   ein-und die   Aufgangsfriktionsacheibe   ausgerückt wird. 



  Es treten dann die oben beschriebenen Vorgänge ein, die das erwähnte Pendeln zur Folge haben. Da nun die lebendige Kraft des Schwungrades auch bei Erreichung der   Röchstlage   des Schlittens sehr gross ist, so wird durch das Eingreifen des an dem Schlitten 3 befestigten Anschlages mit 
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 Friktionsscheibe 8 und dem Schwungrade eintreten, sondern es wird nach erfolgter Berührung noch eine weitere   Steigerung   des Andruckes der Friktionsscheibe 8 zu bemerken sein, während welcher das Gestänge 15, 16 und 17 und ferner auch der Arm 5 elastisch deformiert wird. Beginnt dann der Schlitten seinen Niedergang, so wird der Eingriff zwischen dem Anschlag und dem Arm 18 nicht sofort aufhören, sondern noch solange anhalten, bis die elastische Deformation der genannten Teile wieder vollständig zurückgegangen ist.

   Während dieser Zeit liegt aber die   Niedergangsfriktionsscheibe   an dem Schwungrad   4   an und bewirkt den Niedergang, der erst dann aufhört, wenn der Eingriff des Anschlages mit dem Arm tatsächlich aufgehört hat und die Feder-oder Gewichtsbelastung wieder die Aufgangsfriktionsscheibe 9 mit dem Schwungrad 4 in Berührung bringen kann. Man sieht hieraus, dass das erste Niederpendeln um einen   Betrag vergrössert   wird, der der Zeit entspricht, während welcher die elastische Deformation des   Gestänges zurückgeht.

   Hiedurch   wird auch die lebendige Kraft im Schwungrade wieder grösser und die   t'umkehrung   des Drehungssinnes durch das nachmalige Andrücken der   Aufgangsfriktionf-   scheibe 9 erfordert vonseiten der Antriebsmaschine einen desto grösseren Kraftaufwand. Das Gestänge derart starr zu machen, dass die elastischen Deformationen auf ein Mindestmass gebracht werden, ist konstruktiv fast unmöglich und angesichts der einfachen Einrichtung, mit der man die genannten   überstände   beseitigen kann und die Gegenstand dieser Erfindung ist, auch unrentabel. 



   Das Weaen der Erfindung bestehe nämlich darin, zwischen dem Anschlag eines der aufund niedergehenden Teile, z. B. des Schlittens, und der die Friktionsscheiben tragenden Welle ein nachgiebiges, aber nicht   zurückfederndes   Glied in den Verstellmechanismus einzuschalten. 
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 Schaltrades 23 eingreift.

   Durch diesen Eingriff wird zunächst der Arm 18 etwas nach   oben ge-   schwenkt und verstellt vermittels des Winkelhebels 15, des Lenkers 16 und des Hebels 17 die Welle 7 derart, dass die   Niedergangsfriktionsscheibe   8 mit dem Schwungrade 4 in Eingriff   kommt,   
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Klinke 31 unter Überwindung des Reibungsdruckes das Schaltrad 23 bei dem durch die   lebendige  
Kraft des Schwungrades bedingten weiteren Aufgang des Schlittens verdreht. Es tritt also kein übermässiger Andruck der Niedergangsfriktionsscheibe an das Schwungrad ein und ebensowenig 'eine merkliche Deformation des Gestänges. So wie sich die Wirkung der Niedergangsfriktions-    scheibe darin zu   äussern beginnt, dass das Schwungrad die umgekehrte Drehrichtung erhält. 
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AT35216D 1908-01-11 1908-01-11 Vorrichtung zur Abschwächung des Auf- und Niederpendelns des Schlittens von Friktions-Spindelpressen. AT35216B (de)

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