DE674789C - Reibscheibenspindelpresse - Google Patents

Reibscheibenspindelpresse

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Publication number
DE674789C
DE674789C DEB179478D DEB0179478D DE674789C DE 674789 C DE674789 C DE 674789C DE B179478 D DEB179478 D DE B179478D DE B0179478 D DEB0179478 D DE B0179478D DE 674789 C DE674789 C DE 674789C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
flywheel
traction sheave
screw
spindle
Prior art date
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Expired
Application number
DEB179478D
Other languages
English (en)
Inventor
Carl R Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BERLIN ERFURTER MASCHINENFABRI
Original Assignee
BERLIN ERFURTER MASCHINENFABRI
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Publication date
Application filed by BERLIN ERFURTER MASCHINENFABRI filed Critical BERLIN ERFURTER MASCHINENFABRI
Priority to DEB179478D priority Critical patent/DE674789C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE674789C publication Critical patent/DE674789C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
    • B30B1/22Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means driven through friction disc means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Reibscheibenspindelpresse Es sind Spindelpressen bekannt, bei denen an den beiden seitlichen Enden einer gemeinsamen Antriebswelle zwei Treibscheiben sitzen, die abwechselnd auf eine Schwungscheibe einwirken. Derartigen Pressen haften gewisse Mängel beim Aufwärtsgang des Bären an, wie z. B. schlechter Wirkungsgrad, großer Bandagenverbrauch, ungünstige Beanspruchung der Spindel. Insbesondere können stoßartige Zugbeanspruchungen im Augenblick des Beginnes des Aufwärtshubes auftreten, weil die Schwungscheibe mit dem Randteil der einen Treibscheibe, der also große Umfangsgeschwindigkeit besitzt, gekuppelt wird.
  • Man hat schon zur Behebung dieser Mängel der Zweitreibscheibenspindelpressen verschiedene Bauarten versucht. Ein voller Erfolg war aber nicht beschieden, weil man entweder auf die der Presse anhaftenden Vorteile verzichten mußte oder neue Teile hinzubrachte, durch welche die erreichte Verbesserung der Antriebsverhältnisse zum Teil wieder verlorenging. Es sind auch Spindelpressen mit nur einer Treibscheibe bekannt. Bei diesen wird der Aufwärtsgang z. B. durch eine von der Treibscheibe mit gleichbleibender Geschwindigkeit gedrehte Zwischenscheibe bewirkt, welche mittels einer die Spindel drehbar aufnehmenden, beweglich gelagerten Mutter die Schwungscheibe hochhebt. Hierbei ist das Arbeiten der Mutter jedoch nicht einwandfrei gesichert. Es sind auch Spindelpressen bekannt, bei denen beim Auf- und Abwärtsgang des Bären jedesmal die Gewichte zweier rotierender Schwungscheiben zu heben und zu senken sind. Neben einem großen Kraftaufwand ergibt sich dabei ein starker Verschleiß: Bekannt sind ferner Spindelpressen mit nur einer Treibscheibe, bei denen zur Erzielung des Aufwärtsganges die Zwischenschaltung eines pendelnd aufgehängten Vorgeleges erforderlich ist.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt die Verbesserung und Vereinfachung sowie die Verbilligung des Antriebes der Spindelpressen ohne Preisgabe bereits vorhandener Vorteile. Gegenstand der Erfindung ist eine Reibscheibenspindelpresse, bei der sich die mit dem Pressenstößel drehbar verbundene Schraubenspindel in einer im Pressenständer festen Mutter dreht. Erfindungsgemäß wird eine aus zwei konzentrisch ineinandergeführten und gegeneinander verschiebbaren, miteinander gekuppelten Teilen bestehende Treibscheibe verwendet, deren einer Teil mit einer im Pressenständer gelagerten Schwungscheibe, in der die Schraubenspindel verschiebbar geführt ist, zusammenarbeitet und deren anderer Teil nach Lösen dieser Reibverbindung mit einer mit der Schraubenspindel-fest verbundenen Schwungscheibe zum Reibungsschluß kommt. Bei der Erfindung werden also zwei Treibscheiben verwendet. Beide sind aber ineinandergeschachtelt und ineinandergeführt, so daß nur der Raum benötigt wird, den sonst eine Treibscheibe einnimmt. Zweckmäßig ist ein äußerer ringscheibenförmiger Teil, der als erste Treibscheibe dient, auf einen inneren nabenförmigen, mit der Schwungradwelle verbundenen Teil aufgesetzt, welch letzterer als andere Treibscheibe dient. Während der äußere Teil mit einer auf der Preßspindel befestigten Schwungscheibe den beschleunigten Abwärtsgang des Bären bewirkt, kann der kleinere innere Teil mit einer anderen, nur verdrehbaren, aber nicht auf- und abwärts zu bewegenden Schwungscheibe zusammenwirken, um den langsameren gleichmäßigen Aufwärtsgang des Bären zu bewerkstelligen.
  • Die Erfindung zeichnet sich durch große Vereinfachung, Ersparnis an Material und Raumbedarf aus, wobei die günstigen Kraftverhältnisse gesichert bleiben.
  • Bei der Spindelpresse nach der Erfindung wird je eine Schwungscheibe für den Abwärts-und Aufwärtsgang benutzt, von welchen Schwungscheiben nur eine zusammen mit dem Bären zu heben und zu senken ist. Durch ein besonders ausgebildetes Hebelgestänge wird beim Abwärtsgang des Bären die äußere Treibscheibe mit der entsprechenden Schwungscheibe in Berührung gebracht, beim Aufwärtsgang werden die beiden Treibscheiben gegenläufig bewegt, bis die innere Treibscheibe an der zweiten Schwungscheibe anliegt.
  • Bei der Erfindung kommt die den Aufwärtshub bewirkende verdrehbare, aber nicht auf und ab bewegliche Schwungscheibe oberhalb der anderen Schwungscheibe zu liegen. Das Lager für die erstgenannte Schwungscheibe befindet sich daher am oberen Ende der Spindel und kann erfindungsgemäß gleichzeitig als seitliche Abstützung derselben dienen. Bei den bisherigen Pressen mit zwei Schwungscheiben dagegen, von denen, wie hier, die eine stationär angeordnet ist, war außer dem Lager für diese Schwungscheibe noch ein- weiteres Gleitlager für die Abstützung des oberen Endes der Spindel erforderlich, das nunmehr entbehrlich wird, obgleich die seitliche Abstützung des oberen Spindelendes in einem festen Lager bestehen bleibt.
  • Da schließlich erfindungsgemäß die Einstellung des Spielraumes zwischen den beiden Treibscheiben und den Schwungscheiben mittels einer einfachen Mutter nach Art eines Spannschlosses erfolgt, ist der Vorteil erreicht, daß die Spindelpresse zum Ausgleichen des Ein- und Ausrückhubes am Handhebel. nur das Nachstellen der Treibscheiben von einer Stelle aus erfordert.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt die Spindelpresse in Vorderansicht; Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht; Abb. 3 zeigt die Draufsicht auf die Schwungscheibe usw. ; Abb.4 zeigt den mittleren Teil der Presse vergrößert.
  • An der Druckspindel i ist der Bär 2 drehbar befestigt; derselbe ist in den Führungen 3 des Ständers 4 auf und ab bewegbar. Die Mutter 5 für die Spindel i ist im Ständer 4. befestigt. Am oberen Ende der Spindel i sitzt die Abwärtsschwungscheibe 7 fest verkeilt auf der Spindel. Auf der Schwungscheibe 7 ist in der Verlängerung der Spindelachse die Hülse 8 befestigt, die beim Arbeiten in dem Führungsbock g und der Aufwärtsschwungscheibe io gleitet.
  • Letztere ist im Bock g drehbar, aber unverschieblich gelagert, mit der Hülse 8 jedoch durch einen Gleitkeil gekuppelt. Die Lagerung g für die Aufwärtsschwungscheibe io bildet zugleich eine Abstützung der Spindel an deren oberstem Ende, wodurch die seitlichen Biegungsbeanspruchungen der Spindel in vollkommener Weise ausgeschaltet werden.
  • Der Ständer 4 trägt oben die Lagerung ii für die Welle 12 mit der Riemenscheibe 13 und den nabenförmigen inneren Teil 14 der zweiteiligen Treibscheibe. Auf dem inneren Teil 14 läßt sich der mit ihm gekuppelte äußere ringförmige Teil 14a verschieben. Beide Scheiben 14, 14" sind durch den Steuerungshebel 15, Doppelhebel 16 und Zugstange 13 mit Spannschloß 17 verbunden und dadurch in axialer Richtung gegeneinander verschiebbar.
  • Die Wirkung ist folgende: Die zweiteilige Treibscheibe 14, 14a dreht sich ständig in einer Richtung. In der Höchstlage des Stößels 2 berühren die Treibscheiben 14, 14a weder die Abwärtsschwungscheibe 7 noch die Aufwärtsschwungscheibe io. Die Treibscheiben laufen also im Stillstand des Stößels vollkommen frei. Reibungsverluste durch die Scheiben treten nicht auf.
  • Zum Abwärtsgang wird durch das Einrückgestänge die äußere Treibscheibe 14a gegen die Abwärtsschwungscheibe 7 gedrückt (Abb. i). Dadurch wird diese mitgenommen, und der Bär 2 geht, während er von einer kleinen Anfangsgeschwindigkeit bis zu einer Höchstgeschwindigkeit beschleunigt wird, nach unten.
  • Am unteren Hubende schaltet dann in bekannter Weise der am Bär 2 befestigte Anschlag das Einrückgestänge um, so daß sich die innere Treibscheibe 14 gegen die Aufwärtsschwungscheibe io bewegt, während gleichzeitig die äußere, 14a, von der Abwärtsschwungscheibe 7 entfernt wird. Dadurch wird die Spindel im umgekehrten Sinne bewegt. Die Spindel i mit dem Bär 2, der Schwungscheibe 7 und der Hülse 8 geht wieder in die Anfangsstellung zurück.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reibscheibenspindelpresse, bei der sich die mit dem Pressenstößel drehbar verbundene Schraubenspindel in einer im Pressenständer festen Mutter dreht, gekennzeichnet durch eine aus zwei konzentrisch ineinandergeführten und gegeneinander verschiebbaren, miteinander gekuppelten Teilen (14, 14a) bestehende Treibscheibe, deren einer Teil (14) mit einer im Pressenständer (9) gelagerten Schwungscheibe (io), in der die Schraubenspindel (i) verschiebbar geführt ist, zusammenarbeitet und deren anderer Teil (14a) nach Lösen dieser Reibverbindung mit einer mit der Schraubenspindel (i) fest verbundenen Schwungscheibe (7) zum Reibungsschluß kommt. ,
  2. 2. Reibscheibenspindelpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der innere, mit der Antriebswelle (12) gekuppelte Teil (14) der Treibscheibe zusammen mit der oberen, im Pressenständer gelagerten Schwungscheibe (io) den langsameren gleichmäßigen Aufwärtsgang des Pressenstößels (2) ergibt, während der äußere, größere Teil (14a) der Treibscheibe zusammen mit der unteren Schwungscheibe (7) den beschleunigten Abwärtsgang des Pressenstößels (2) bewirkt, wobei beide Teile (14, 14a) der Treibscheibe durch das Ein- und Ausrückgestänge der Spindelpresse axial zur Treibscheibenwelle (12) gegenläufig verschiebbar sind.
  3. 3. Reibscheibenspindelpresse nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenspindel (i) - außer durch die an sich bekannte, im Pressenständer (4) befestigte Mutter (5) auch durch das für die ortsfeste Aufwärtsschwungscheibe (io) am Führungsbock (9) vorgesehene Lager an ihrem oberen Ende gleichzeitig gegen seitlich auftretende Kräfte abgestützt ist.
  4. 4. Reibscheibenspindelpresse nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem äußeren Teil (14a) der Treibscheibe ein doppelarmiger Hebel (16) angreift, der durch eine Zugstange (18) mit dem Ein- und Ausrückhebel (15) für den inneren Teil (14) der Treibscheibe verbunden ist.
  5. 5. Reibscheibenspindelpresse nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Spielraumes zwischen den beiden gegenläufigen Teilen (14,14 a) der Treibscheibe und den Schwungscheiben (7, 10) mittels einer einfachen Mutter nach Art eines Spannschlosses (17) durch Verlängerung oder Verkürzung der Zugstange (18), also nur von einer Stelle aus erfolgt.
DEB179478D 1937-08-06 1937-08-06 Reibscheibenspindelpresse Expired DE674789C (de)

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ID=7008642

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DE (1) DE674789C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE866887C (de) * 1940-04-25 1953-02-12 Grimar Ets Metall- od. dgl. Schereneinrichtung

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