AT267771B - Verfahren zur Herstellung von neuen Östrogensubstanzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Östrogensubstanzen

Info

Publication number
AT267771B
AT267771B AT90666A AT90666A AT267771B AT 267771 B AT267771 B AT 267771B AT 90666 A AT90666 A AT 90666A AT 90666 A AT90666 A AT 90666A AT 267771 B AT267771 B AT 267771B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
compound
production
mixture
group
Prior art date
Application number
AT90666A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Commercial Solvents Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Commercial Solvents Corp filed Critical Commercial Solvents Corp
Application granted granted Critical
Publication of AT267771B publication Critical patent/AT267771B/de

Links

Landscapes

  • Steroid Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen östrogensubstanzen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer Östrogensubstanzen, die die Wachstumsgeschwindigkeit fleischerzeugender Tiere, wie Rinder,   Hämmel   und Schweine, steigern und diesen Tieren als Beifuttermittel verabreicht oder auch, beispielsweise in Erdnussöl oder einem andern Trägermaterial suspendiert, parenteral eingespritzt werden können. Diese neuen Verbindungen besitzen verschiedene Vorteile gegenüber Diäthylstilböstrol, das bekanntermassen in grossem Umfang zur Steigerung der Wachstumsgeschwindigkeit verwendet wird. 



   Das Verfahren zur Herstellung von neuen Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 worin eine der Gruppen   R und Ri   eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und die andere der Gruppen   R und Ri   ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder die Gruppe   R-CO-bedeutet, in   der R2 eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist, nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel 
 EMI1.2 
 an wenigstens einer Hydroxylgruppe in an sich bekannter Weise alkyliert und gegebenenfalls nach der Alkylierung in an sich bekannter Weise acyliert. 



   Die Alkylierung kann beispielsweise durch Umsetzung der Verbindung II mit Dialkylsulfaten, wie beispielsweise Dimethylsulfat oder Diäthylsulfat, in flüssigem Medium durchgeführt werden, wobei man eine Alkylierung der Hydroxylgruppe in Orthostellung zur Estergruppe erhält. Zur Monoalkylierung der Hydroxylgruppe in Parastellung zur Estergruppe setzt man zweckmässigerweise mit einem Diazoalkan, wie beispielsweise Diazomethan, um. 



   Die Acylierung erfolgt günstigerweise mit einem Säureanhydrid, wie Essigsäureanhydrid oder Propionsäureanhydrid, wobei ein Katalysator, wie Natriumacetat oder Pyridin, verwendet wird. Dabei kann 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 man unter Umgebungsbedingungen arbeiten, obwohl es zweckmässig ist, die Reaktionsmischung zu kühlen. Die als Ausgangsmaterial verwendete Verbindung II kann man in üblicher Weise durch Züch- tung des Mikroorganismus Gibberella zeae   (Gordon)   NRRL-2830 gewinnen. 



   Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der Erfindung. 



  B   Beispiel   1 : 1, 2 g Nitrosomethyl-harnstoff wurde langsam zu einer kalten Mischung von 3, 6 ml   50'igem   Kaliumhydroxyd und 17 ml Äther gegeben. Nach wenigen Minuten wurde die gelbe Äther- schicht von der Mischung abgegossen, über Kaliumhydroxyd getrocknet und dann zu einer Lösung von
0, 30 g der Verbindung II in 17 ml Äther gegeben. Die entstehende gelbe Mischung wurde über Nacht in einem lose verstopftenKolben stehengelassen, dann wurde Äther und Diazomethan auf einem Dampf- bad abgedampft. Der verbleibende, gummiartige Rückstand wurde unter Zugabe von 3 ml Wasser, Er- wärmen auf   600C   und Zugabe von Äthanol bis nahezu zur Auflösung kristallisiert.

   Beim Abkühlen bil- deten sich Kristalle in einer Menge von 0, 137 g mit einem Schmelzpunkt von 111 bis   1160C.   Sie wur- den in derselben Weise umkristallisiert und 0, 082 g des in Parastellung zur Estergruppe monomethylier- ten Derivates der Verbindung II mit einem Schmelzpunkt von 120 bis 1220C und folgender Analyse erhalten : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Berechnet <SEP> für <SEP> : <SEP> C <SEP> HOs <SEP> gefunden
<tb> %C <SEP> 68, <SEP> 7 <SEP> 68, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> % <SEP> H <SEP> 7, <SEP> 28 <SEP> 7, <SEP> 38 <SEP> 
<tb> % <SEP> OCH3 <SEP> 9,34 <SEP> 9,17 <SEP> 
<tb> 
 
Beispiel 2 : 5 ml Dimethylsulfat wurden zu einer Lösung von 2, 24 g der Verbindung II in 80 ml   10% tiger   Natronlauge und 20 ml Wasser gegeben.

   Die Mischung wurde 1/2 h bei 18 bis   200C   auf einem Kühlbad gerührt und mit weiteren 5 ml Dimethylsulfat versetzt. Nach weiteren 70 min Rührens bei 20 bis   260C   wurde der feste Niederschlag A abfiltriert, mit Wasser gewaschen und in einem Vakuumexsiccator getrocknet. Das Filtrat des Niederschlages A wurde mit 25 ml 12 n   HIS04   angesäuert und der erhaltene zweite Niederschlag B abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet. 



   Niederschlag A (0, 79 g, mit einem Schmelzpunkt von 114 bis 118 C) wurde aus einer Mischung von 10 ml Wasser und 15 ml Äthanol umkristallisiert und ergab 0,66 g des Dimethylderivates der Verbindung II mit einem Schmelzpunkt von 108 bis   110 C.   



   Niederschlag B (1, 39 g, mit einem Schmelzpunkt von 152 bis 1620C) wurde zweimal aus einer Mischung von Wasser und Alkohol umkristallisiert und ergab 0, 8 g in Orthostellung zur Estergruppe monomethyliertes Derivat der Verbindung II mit einem Schmelzpunkt von 169 bis   174 C.   



   Analyse des umkristallisierten Niederschlages B : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Berechnet <SEP> für <SEP> : <SEP> C <SEP> HOs <SEP> gefunden
<tb> 0/0 <SEP> C <SEP> 68, <SEP> 65 <SEP> 67, <SEP> 97 <SEP> 
<tb> 0/0 <SEP> H <SEP> 7, <SEP> 28 <SEP> 7, <SEP> 16 <SEP> 
<tb> %5 <SEP> OM3 <SEP> 9,34 <SEP> 9,28
<tb> 
 
Beispiel 3: Eine Lösung von 368 mg des gemäss Beispiel 1 hergestellten, in Parastellung zur Estergruppe monomethylierten Derivates der Verbindung II in 8 ml Pyridin, wurde mit 5 ml Essigsäureanhydrid versetzt, und die Mischung wurde 16 h auf Zimmertemperatur gehalten. Dann wurden 25 ml Wasser zugegeben. Die Mischung wurde in einem Kühlschrank 2 h aufbewahrt. Der feste Niederschlag wurde abfiltriert, mit Wasser gewaschen und in einem Vakuumexsiccator getrocknet.

   Man erhielt eine Verbindung der folgenden Formel : 
 EMI2.3 
 In gleicher Weise wurde auch die Verbindung 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 erhalten, wenn man statt des in Parastellung das in Orthostellung zur Estergruppe monomethylierte Derivat der Verbindung II, das gemäss Beispiel 2 hergestellt worden war, einsetzte. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von neuen Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI3.2 
 worin eine der Gruppen Rund R1 eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und die andere der Gruppen   Rund R1   ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder dieGruppe Rz-CO-bedeutet, in der Rz eine Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist,   dadurch ge-     kennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel    
 EMI3.3 
 an wenigstens einer Hydroxylgruppe in an sich bekannter Weise alkyliert und gegebenenfalls nach der Alkylierung in an sich bekannter Weise acyliert. 
 EMI3.4 


Claims (1)

  1. Hy-droxylgruppe inOrthostellung derEstergruppe mit einem Dialkylsulfat in flüssigem Medium durchgeführt wird. EMI3.5 droxylgruppe in Parastellung zur Estergruppe mit einem Diazoalkan durchgeführt wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Acyierung mit einem Säureanhydrid in Gegenwart eines Katalysators durchgeführt wird.
AT90666A 1965-02-15 1966-02-01 Verfahren zur Herstellung von neuen Östrogensubstanzen AT267771B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US267771XA 1965-02-15 1965-02-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT267771B true AT267771B (de) 1969-01-10

Family

ID=21833730

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT90666A AT267771B (de) 1965-02-15 1966-02-01 Verfahren zur Herstellung von neuen Östrogensubstanzen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT267771B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2147023B2 (de) Verfahren zur Herstellung von 1H- Tetrazol-Verbindungen
AT267771B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Östrogensubstanzen
AT267770B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Östrogensubstanzen
DE2412323C3 (de) 1,2-Diphenyl-äthanderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel
DE894693C (de) Verfahren zur Herstellung von basischen Phenylhydrazonen
DE731560C (de) Verfahren zur Herstellung von basischen Saeureamiden
AT201612B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phosphor- und Thiophosphorsäureestern
AT216496B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen α-substituierten Glycinderivaten
AT323161B (de) Verfahren zur herstellung neuer 2-carboxy-4-oxo-4h, 10h(2)-benzopyrano-(4,3-g)-(1)-benzopyrane und ihrer salze
AT229878B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Thioxanthen-Derivaten
AT273965B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Isoxazolyl-Sulfanilamiden
AT250334B (de) Verfahren zur Herstellung von α-Carbalkoxy-β-arylamino-acrylsäureestern
AT205024B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Dinitrophenyl-4-pentenoaten
AT256851B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzodiazepin-Derivaten
AT259557B (de) Verfahren zur Herstellung von 3- Aminoisoxazolen
CH560201A5 (en) 1 4-benzodiazepin derivs anti-convulsive, - muscle relaxant, tranquillising
AT254855B (de) Verfahren zur Herstellung neuer 3-Amino-2,4,6-trijodbenzoesäuarederivative
AT206898B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Thioxanthen-Derivaten
AT233744B (de) Verfahren zur Herstellung von Reserpsäureestern sowie deren Salzen
CH368175A (de) Verfahren zur Herstellung von 3,5-Dioxo-isoxazolidinen
AT246729B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Benzoesäureamiden
AT219604B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Iminodibenzylderivaten und deren Salzen
AT298469B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen DL-, D- und L-β-Phenylalaninderivaten
AT223202B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phenothiazinderivaten
AT234703B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Uracilderivaten