AT258938B - Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Hydrazinverbindungen und ihren Salzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Hydrazinverbindungen und ihren Salzen

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AT258938B
AT258938B AT20966A AT20966A AT258938B AT 258938 B AT258938 B AT 258938B AT 20966 A AT20966 A AT 20966A AT 20966 A AT20966 A AT 20966A AT 258938 B AT258938 B AT 258938B
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hydrazine compounds
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Hydrazinverbindungen und ihren Salzen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Hydrazinverbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in der
X eine niedere Alkylgruppe bedeutet, sowie von Salzen dieser Verbindungen. 



   Die mit X bezeichnete niedere Alkylgruppe kann bis zu 7 Kohlenstoffatome enthalten. Vorzugsweise stellt X die   Äthyl- oder   Isopropylgruppe dar. 



   Bevorzugte Vertreter dieser Verbindungsklasse sind demnach das   l-     (p-Äthoxycarbonyl-amino-benzyl)-2-methyl-hydrazin   und das 
 EMI1.2 
 



   Die Verbindungen der Formel I werden erfindungsgemäss dadurch hergestellt, dass man in einer Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 in der
X die oben gegebene Bedeutung hat und
R einen Arylalkoxycarbonylrest darstellt, die mit R bezeichneten Reste durch Hydrogenolyse abspaltet und dass man die erhaltenen Hydrazinderivate gegebenenfalls in ein Salz überführt. 



   Von den mit R bezeichneten Arylalkoxycarbonylgruppen sind diejenigen, in denen der Arylrest ein Phenylrest ist, bevorzugt. Als Schutzgruppe besonders geeignet ist die Benzyloxycarbonylgruppe. 



   Die Ausgangsverbindungen der Formel II können beispielsweise wie folgt hergestellt werden :   p-Alkoxycarbonylamino-benzoesäure   wird in das entsprechende Säurehalogenid übergeführt und in Gegenwart eines komplexen Metallhydrids, z. B. in Gegenwart von Lithiumaluminiumhydrid, reduziert. 



  Der erhaltene   p-Alkoxycarbonylamino-benzyl-alkohol   wird mit Hilfe eines Halogenierungsmittels, z. B. mit Thionylchlorid, in das   p-Alkoxycarbonylamino-benzylchlorid   übergeführt und anschliessend mit einem Alkalisalz eines 1, 2-bis-Arylalkoxycarbonyl-2-methyl-hydrazins zu dem gewünschten 1,2-bis-   - (Arylalkoxycarbonyl) -1- (p-alkoxycarbonylamino- benzyl) -2-methyl- hydrazin   der Formel II umgesetzt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die in den Verbindungen der Formel II vorhandenen   Schutzgruppen R lassen sich in   an sich bekannter Weise, z. B. durch Hydrogenolyse, abspalten. 



   Die Hydrogenolyse wird zweckmässig mit katalytisch erregtem Wasserstoff durchgeführt. Als Katalysator wird vorzugsweise ein Edelmetallkatalysator, insbesondere Palladiumschwarz, verwendet. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen substituierten Hydrazinverbindungen der Formel I bilden Salze, sowohl mit anorganischen als auch mit organischen Säuren,   z. B.   mit Halogenwasserstoffsäuren, wie Chlorwasserstoffsäure, mit andern Mineralsäuren, wie Schwefelsäure oder Phosphorsäure, als auch mit organischen Säuren, wie Weinsäure, Citronensäure, Oxalsäure, Kampfersulfosäure, Salicylsäure, Ascorbinsäure, Maleinsäure, Mandelsäure usw. Bevorzugte Salze sind die Hydrohalogenide, insbesondere die Hydrochloride. Die Säureadditionssalze werden vorzugsweise in einem inerten Lösungsmittel durch Behandeln der freien Base mit der entsprechenden Säure hergestellt. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen substituierten Hydrazinverbindungen sowie deren Säureadditions- 
 EMI2.1 
 als wirksam erwiesen. 



     Die Hydrazinderivate   können deshalb als Heilmittel z. B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche die Wirkstoffe und ihre Salze in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen, organischen oder anorganischen inerten Träger, wie z. B. Wasser, Gelatine, Gummiarabicum, Milchzucker, Stärke, Magnesiumstearat, Talk, pflanzliche Öle, Polyalkylenglykole, Vaseline usw., enthalten. Die pharmazeutischen Präparate können in fester Form   z. B.   als Tabletten, Dragées, Suppositorien, Kapseln   oder in flüssiger Form, z. B.   als Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen, vorliegen.

   Gegebenenfalls sind sie sterilisiert und bzw. oder enthalten Hilfsstoffe, wie Konservierungs-, Stabilisierungs-, Netz- oder Emulgiermittel, Salze zur Veränderung des osmotischen Druckes oder Puffer. Sie können auch noch andere therapeutisch wertvolle Stoffe enthalten. 



    Bei s pie 1 : 22 g 1, 2- bis- (Benzyloxycarbonyl) -1- (p-methoxycarbonyl-amino- benzyl) - 2 - me-    thy-hydrazin werden in 400   cm3   abs. Methanol gelöst und nach Zugabe von 3 g   Soiger Palladiumkoh-   le unter Normalbedingungen hydriert. Der Hydrierprozess kommt nach Aufnahme von   1,   8   l   Wasserstoff zum Stillstand. Das Reaktionsgemisch wird anschliessend unter Stickstoffbegasung filtriert, auf ein Volumen von 100   cnr*   konzentriert und nach Zugabe eines geringen Überschusses einer In-methylalkoholischen Chlorwasserstofflösung und 100   cnr*   abs. Äther über Nacht in den Kühlschrank gestellt. 
 EMI2.2 
 waschen. 



   Das im Beispiel eingesetzte Ausgangsprodukt kann wie folgt hergestellt werden :
Eine Lösung von 15,5 g 1, 2-bis-Benzyloxycarbonyl-2-methyl-hydrazin in 50   cm3   abs. Dimethylformamid wird tropfenweise bei   20 - 250C   in eine Suspension von 1, 25 g Lithiumhydrid in 25 cm3 abs. Dimethylformamid eingetragen und nach Zugabe von 10 g   p-Methoxycarbonyl-amino-benzyl-   chlorid in 60 cm3 abs. Dimethylformamid 3 h bei 800C erhitzt. Das erhaltene Reaktionsgemisch wird mit 500 cm3 Eiswasser versetzt und mit Methylenchlorid extrahiert. Der Extrakt wird mit Wasser gewaschen und anschliessend unter vermindertem Druck eingedampft.

   Das zurückbleibende, leicht gelb   gefärbte, ölige 1, 2-bis- (Benzyloxycarbonyl)-1- (p-methoxycarbonyl-amino-benzyl)-   - 2-methyl-hydrazin wird   unverzüglich, wie   oben beschrieben, weiterverarbeitet. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Hydrazinverbindungen der allgemeinen Formel EMI2.3 in der X eine niedere Alkylgruppe bedeutet, sowie von Salzen dieser Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man in einer Ver- <Desc/Clms Page number 3> bindung der allgemeinen Formel EMI3.1 in der X die oben gegebene Bedeutung hat und R einen Arylalkoxycarbonylrest darstellt, die mit R bezeichneten Reste durch Hydrogenolyse abspaltet und dass man die erhaltenen Hydrazinverbindungen gegebenenfalls in ein Salz überführt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II einsetzt, in der X die Äthyl-oder Isopropylgruppe darstellt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrogenolyse mit Hilfe eines Edelmetallkatalysators in einem niederen Alkanol, insbesondere mit Palladiumkohle, in Methanol durchführt.
AT20966A 1965-03-05 1966-01-11 Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Hydrazinverbindungen und ihren Salzen AT258938B (de)

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