AT249067B - Verfahren zur Herstellung von neuen Benzodiazepin-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Benzodiazepin-Derivaten

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AT249067B AT865964A AT865964A AT249067B AT 249067 B AT249067 B AT 249067B AT 865964 A AT865964 A AT 865964A AT 865964 A AT865964 A AT 865964A AT 249067 B AT249067 B AT 249067B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Benzodiazepin-Derivaten 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Benzodiazepin-Derivaten, welche durch die folgende allgemeine Formel I veranschaulicht werden können : 
 EMI1.1 
 worin Rl und R2 ein Wasserstoff- oder Halogenatom, eine Trifluormethyl- oder niedere Alkylgruppe und 
 EMI1.2 
 o-Stellung ist. 



   In der vorliegenden Beschreibung bedeutet der Ausdruck "Halogenatom" alle vier Halogenatome, d. h. Fluor-, Jod-, Brom- und Chloratome. Bevorzugt sind Chlor-, Brom- und Fluoratome. Der Ausdruck "niedere   Alkylgruppe" umfasst   gesättigte geradkettige und verzweigte Kohlenwasserstoff-Radikale, z. B. 



    Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropylgruppen u. dgl. 



  Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel II :    
 EMI1.3 
 worin   R.     und R2   obige Bedeutung haben, mit einem Diazoalkan der allgemeinen Formel III : 
 EMI1.4 
 worin   R4   eine niedere Alkylengruppe bedeutet, umsetzt. Das Symbol R4 kann auch durch die folgende Formel veranschaulicht werden 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 worin jedes der Symbole   R5   ein Wasserstoffatom oder eine niedere Alkylgruppe bedeutet. 



   Unter dem Ausdruck eine niedere Alkylengruppe versteht man daher ein geradkettiges oder verzweigtes Kohlenwasserstoffradikal mit zwei freien Valenzen. Die durch das Symbol   R4   in Formel III veranschaulichte niedere Alkylengruppe liefert die niedere Alkylgruppe R3 in Formel I. 



   Die   erfindungsgemässe   Umsetzung mit dem Diazoalkan wird zweckmässigerweise bei Raumtemperatur oder darunter durchgeführt. Es ist vorteilhaft, wenn die Temperatur unter etwa 35   C liegt. Die Reaktion wird zweckmässigerweise in einem organischen Lösungsmittel, z. B. in einem niederen Alkanol oder in Äthern, wie niederen Alkyläthern, Diäthylenglycoldimethyläther u. dgl. durchgeführt. 



   Die Verbindungen der Formel I besitzen muskelrelaxierende und depressive Wirkungen auf das Zentralnervensystem. 



   Die Verfahrensprodukte können als Heilmittel z. B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen, organischen oder anorganischen inerten Trägermaterial, wie z. B. Wasser, Gelatine, Milchzucker, Stärke, Magnesiumstearat, Talk, pflanzliche Öle, Gummi, Polyalkylenglykole, Vaseline, usw. enthalten. 



  Die pharmazeutischen Präparate können in fester Form, z. B. als Tabletten, Dragees, Suppositorien, Kapseln, oder in flüssiger Form"z. B. als Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen, vorliegen. Gegebenenfalls sind sie sterilisiert und bzw. oder enthalten Hilfsstoffe, wie Konservierungs-, Stabilisierungs-, Netzoder Emulgiermittel, Salze zur Veränderung des osmotischen Druckes oder Pfuffer. Sie können auch noch andere therapeutisch wertvolle Stoffe enthalten. 



   Die Verbindungen der Formel I sind auch wertvolle chemische Zwischenprodukte. Z. B. können sie mittels Reaktion mit Methylamin in   2-Methylamino-5-phenyl-3H-l, 4-benzodiazepin-4-oxyd   umgewandelt werden, die bekannte Verbindungen mit bekannter pharmazeutischer Wirksamkeit sind. 



   Das folgende Beispiel veranschaulicht das   erfindungsgemässe   Verfahren. 

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Claims (1)

  1. Beispiel 5 : Zu einer gerührten Suspension von 10 g 7-Chlor-l, 3-dihydro-5-phenyl-2H-l, 4-benzodia- zepin-2-on-4-oxyd in etwa 150 ml Methanol setzt man portionsweise einen Überschuss einer Lösung von Diazomethan in Äther zu. Nachdem annähernd völlige Lösung eingetreten ist (etwa eine Stunde) wird die Reaktionsmischung filtriert. Das Filtrat wird im Vakuum auf ein kleines Volumen eingeengt und mit Äther und Petroläther verdünnt. Der gebildete Niederschlag wird sodann durch Filtration entfernt. Das Filtrat liefert nach Einengen im Vakuum ein rohes Reaktionsprodukt, das mehrere Male aus Aceton um- EMI2.2 EMI2.3 EMI2.4 EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> worin R, und R2 obgenannte Bedeutung haben, mit einem Diazoalkan der allgemeinen Formel III : EMI3.1 EMI3.2 verwendet.
    3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man 7-Chlor-l, 3-dihydro-5-phenyl 2H-l, 4-benzodiazepin-2-on-4-oxyd mit Diazomethan zu 7-Chlor-2-methoxy-5-phenyl-3H-1, 4-benzodiazepin-4-oxyd umsetzt.
AT865964A 1963-10-25 1964-10-12 Verfahren zur Herstellung von neuen Benzodiazepin-Derivaten AT249067B (de)

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