AT239210B - Verfahren zur Herstellung von neuen bicyclisch substituierten Aminoalkanen sowie deren Salzen und quaternären Ammoniumverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen bicyclisch substituierten Aminoalkanen sowie deren Salzen und quaternären Ammoniumverbindungen

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AT239210B
AT239210B AT454463A AT454463A AT239210B AT 239210 B AT239210 B AT 239210B AT 454463 A AT454463 A AT 454463A AT 454463 A AT454463 A AT 454463A AT 239210 B AT239210 B AT 239210B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen bicyclisch substituierten
Aminoalkanen sowie deren Salzen und quaternären
Ammoniumverbindungen 
Gegenstand der Erfindung ist   ein Verfahren zur Herstellung von neuen bicyclisch substituierten Amino-   alkanen der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 bzw. deren Salzen und quaternären Ammoniumverbindungen, wobei, A einen niedermolekularen Alkylenrest mit 2-3 Kohlenstoffatomen in der Hauptkette, B ein Wasserstoffatom, einen niedermolekularen Alkylbzw. Alkoxyrest oder ein Chloratom,   R,   bzw.   R,   niedermolekulare Alkylreste bedeuten.   R.   und.   R   können auch zusammen mit dem Stickstoffatom einen gegebenenfalls substituierten heterocyclischen Rest, wieden Pyrrolidin-,   Piperidin- oder Morpholinrest,   darstellen.

   Ferner können auch   R   und A zusammen mit   dem Stickstoffatom einen N-Alkylpiperidylrest bedeuten. R und R symbolisieren einzeln je ein Wasserstoffatom oder gemeinsam eine C-C-Bindung. 3 4  
Die neuen Verbindungen besitzen wertvolle therapeutische Eigenschaften und sollen als Arzneimittel Verwendung finden. Insbesondere kommen ihnen analgetische, spasmolytische, hustendämpfende und entzündungshemmende Wirkungen zu. 



   Zur Herstellung der bicyclisch substituierten Aminoalkane geht man erfindungsgemäss von bicyclisch substituierten Aminopropanolen der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 worin A, B, R und   R die   oben angegebene Bedeutung haben, aus, welche in Gegenwart wasserbindender 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Mittel zu Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin   R,   und   R4   eine C-C-Bindung bedeuten, dehydratisiert werden. Die Ausgangsverbindungen sind nach dem Verfahren der österr. Patentschrift Nr. 186631 erhältlich. Als wasserbindende Mittel kommen beispielsweise Gemische aus Eisessig und konzentrierter Schwefelsäure, sirupöse Phosphorsäure, Acetanhydrid, Eisessig oder Zinkchlorid bzw. deren Mischungen in Betracht. 



   So erhaltene Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin Rg und R4 eine C-C-Bindung bedeuten, können gegebenenfalls durch katalytische Hydrierung,   z. B.   mit Wasserstoff in Gegenwart von Platinoxyd in essigsaurer Lösung oder mit Raney-Nickel in organischen Lösungsmitteln, in Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin   R   und R4 jeweils Wasserstoff bedeuten, überführt werden. 



   Die auf dem erfindungsgemässen Wege erhältlichen bicyclisch substituierten Aminoalkane sind im Vakuum destillierbare, ölige Flüssigkeiten, welche mit anorganischen und organischen Säuren gut kristallisierte wasserlösliche Salze bilden. Durch Umsetzung mit Alkylhalogeniden oder Alkylsulfaten werden die kristallisierten, quaternären Ammoniumverbindungen erhalten. 



   Beispiel :a)1-Phenyl-1-[bicyclo-(2,2,1)-heptyliden-2]-3-piperidino-propan:
Zu einer Lösung von 27, 4 g 1-Phenyl-1-[bicyclo-(2,2,1)-heptyl-2[-3-piperidino-propanol-(1) in 22 g Eisessig wird unter Rühren bei   50-60 C   eine Mischung von 22 g konz. Schwefelsäure und 11 g Eisessig innerhalb 30 min zugetropft. Die Reaktionslösung wird   l, 5 h unter Rühren   auf   500C   gehalten, dann in eine Mischung von Eis und 350 cm3 2n-Natronlauge eingegossen und die ölig abgeschiedene Base-in Äther aufgenommen. Nach Trocknen mit Natriumsulfat wird unter vermindertem Druck destilliert.   KP4 mm = 159 -1620C ;   Ausbeute an 1-Phenyl-1-[bicyclo-(2,2,1)-heptyliden-2]-3-piperidino-propan 21,   2 g. entsprechend 831/0 d.   Th. Hydrochlorid F = 216-218 C. 



   Durch entsprechende Umsetzung wird aus 1-(2'-Methoxyphenyl)-1-[bicyclo-(2,2,1)-heptyl-2]- 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 

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 EMI3.1 
 
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Claims (1)

  1. EMI4.5 <Desc/Clms Page number 5> 3-piperidino-propanol- (1)R, und A zusammen mit dem Stickstoffatom einen N-Alkylpiperidylrest darstellen können, und Rg und R einzeln je ein Wasserstoffatom oder gemeinsam eine C-C-Bindung symbolisieren sowie deren Salzen und quaternären Ammoniumverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man bicyclisch substituierte Aminopropanole der allgemeinen Formel EMI5.1 worin A, B, R und Rz die oben angegebene Bedeutung haben, durch Einwirkung wässerbindender Mittel.
    dehydratisiert und gegebenenfalls die erhaltenen Verbindungen der allgemeinen Formel I, worin Rs und R4 eine C-C-Bindung bedeuten, durch katalytische Hydrierung in solche Verbindungen der allgemeinen Formel I überführt, in welchen Rg und R4 je ein Wasserstoffatom bedeuten und bzw. oder aus den Verfahrensprodukten deren Salze mit organischen bzw. anorganischen Säuren bzw. deren quaternäre Ammoniumverbindungen bildet. EMI5.2
AT454463A 1962-06-09 1963-06-05 Verfahren zur Herstellung von neuen bicyclisch substituierten Aminoalkanen sowie deren Salzen und quaternären Ammoniumverbindungen AT239210B (de)

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