DEP0024713DA - Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken von landwirtschaftlichen Geräten, z. B. Motoranhängepflügen - Google Patents
Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken von landwirtschaftlichen Geräten, z. B. MotoranhängepflügenInfo
- Publication number
- DEP0024713DA DEP0024713DA DEP0024713DA DE P0024713D A DEP0024713D A DE P0024713DA DE P0024713D A DEP0024713D A DE P0024713DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- engagement
- ladder
- toothed
- double
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 4
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims 1
- 230000036461 convulsion Effects 0.000 description 1
- 230000002035 prolonged effect Effects 0.000 description 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einsetzen und Wiederausheben von Motoranhängepflügen und anderen landwirtschaftlichen Geräte, d.h. eine Vorrichtung, durch die das betreffende Geräte aus der Transport- in die Arbeitsstellung und umgekehrt gebracht werden kann. Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art konnte das Einrücken der Zahnleiter in das Radritzel nur durch länger anhaltendes Ziehen bei grösserem Zugweg mit grosser Kraft am Einrückhebel erreicht werden. Der Einrückhebel musste solange angehalten werden, bis man mit Sicherheit den Eingriff der Zahnleiter annehmen konnte. Das Einrücken der Zahnleiter war deshalb eine reine Gefühlssache und erforderte besondere Aufmerksamkeit. Dies ist deshalb besonders unerwünscht, weil das Ausheben des Gerätes stets am Ende der Furche, also dort stattfindet, wo der
Schlepperführer seine ganze Aufmerksamkeit der Bedienung des Schleppers, d.h. dem Wenden des Gerätes, auf dem Vorgewende des Ackerfeldes widmen muss. Dieser Nachteil ist bei der im folgenden beschriebenen Vorrichtung gemäss der Erfindung vermieden. Es genügt zum Einrücken und Wiederausheben des Gerätes ein kurzer Ruck am Einrückhebel. Die Erfindung bezweckt ferner eine weitgehende Vereinfachung der Ein- und Ausrückvorrichtung, wobei die erforderlichen Federn jeweils nur während des Ueberganges von der Transport- in die Arbeitsstellung bzw. umgekehrt gespannt werden und in der Transport- bzw. Arbeitsstellung selbst annähernd spannungslos sind. Es ist auf diese Weise auch möglich, während des Ueberganges von einer in die andere Stellung, insbesondere beim Sperren der Transportstellung, mit erhöhter Federspannung arbeiten zu können.
Die Erfindung geht von den bekannten Ein- und Ausrückvorrichtungen aus, die aus einer am Geräterahmen pendelnd angebrachten Zahnleiter für den Eingriff mit einem an einer Radachse angebrachten Ritzel und aus einem sowohl aus- als auch einrückend wirkenden mehrarmigen Hebel bestehen. Erfindungsgemäss wird die Vorrichtung so ausgebildet, dass die Zahnleiter in der Transport- und Arbeitsstellung durch eine Sperrklinke ausser Eingriff mit dem auf der Radachse sitzenden Ritzel gehalten und dass sie nach Freigabe durch die Sperrklinke durch ihr Eigengewicht zum Eingriff mit dem Ritzel gebracht wird. Es ist vorgesehen, die Zahnleiter durch eine beim Uebergang des Gerätes aus der Arbeits- in die Transportstellung selbsttätig gespannte Feder in die Sperrlage zurückzubringen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigen:
Abb. 1 einen Motoranhängepflug mit der Ein- und Ausrückvorrichtung in Arbeitsstellung,
Abb. 2 den Pflug während des Ueberganges aus der Arbeits- in die Transportstellung und
Abb. 3 den Pflug in der Transportstellung.
Vom Pflug sind nur die Teile dargestellt, die für die Erläuterung der Erfindung notwendig sind. Das Pflugschar 1 ist in bekannter Weise am Geräterahmen 2 befestigt. Mit dem Rahmen 2 ist ein Lagerschild 3 starr verbunden. Das Schild 3 dient einmal zur Lagerung der gekröpften Radwelle 4, die ausser dem Rad 5 ein Antriebsritzel 6 für die Zahnleiter 7 trägt.
Mit der Achse 4 ist ein Arm 8 starr verbunden. Dieser Arm legt sich in der Arbeitsstellung gegen einen Hebel 9, der bei 10 am Hebel 8 angelenkt ist. Der Hebel 9 trägt am anderen Ende einen hieran drehbar gelagerten Gleitstein 11 mit Gewinde. Der Gleitstein 11 kann durch die Schraubenspindel 12 eingestellt werden. Der Arm 9 bildet somit einen einstellbaren Anschlag für den Arm 8 und damit für die Radachse 4 in der Arbeitsstellung. Durch Verschieben des Steines 11 kann die Stellung der Radachse 4 zum Geräterahmen 2 und damit die Arbeitstiefe des Pflugschares 1 geändert werden.
Am Lagerschild 3 ist bei 13 der doppelarmige Ein- und Ausrückhebel 14 gelagert, der über eine Stange 15 durch die Zugstange 16 betätigt wird. Die Stange 16 ist an einem Arm 17 gelagert. Dieser Arm sitzt am Geräterahmen 2 und dient gleichzeitig auch zur Lagerung der Schraubenspindel 12.
Die Zahnleiter 7 mit den Zahnstiften 7a und der Ausrückplatte 7b ist an einem besonderen Lagerschild 18 gelagert, das ebenfalls am Rahmen 2 befestigt ist. Die Zahnleiter 7 sitzt an einem mehrarmigen Hebel 19, der um die Achse 20 des Lagerschildes 18 schwenken kann. Das Eigengewicht der Zahnleiter sucht diese im Uhrzeigersinn zu drehen. Diese Drehung wird durch einen bei 21 am Lagerschild drehbar gelagerten doppelarmigen Hebel 22 verhindert, der sich vor die Nase 23 des Hebels 19 legt. Nahe dem sperrenden Ende des Hebels 22 ist bei 24 eine Zugstange 25 angelenkt. Diese Stange greift mit einem hakenartigen Teil 26 über einen Stift 27 des doppelarmigen Ein- und Ausrückhebels 14. Das untere Ende des Hebels 14 ist durch eine Feder 29 mit dem freien Ende des Hebels 22 verbunden.
Auf dem Drehzapfen des Hebels 14 ist ein weiterer Hebel 30 bei 13 gelagert. Das eine Ende des Hebels ist durch eine Feder 31 mit dem Hebel 19 so verbunden, dass die Feder 31, wenn sie gespannt wird, die Zahnleiter 7 in die in Abb. 1 dargestellte Lage zu ziehen sucht. Das andere Ende des Hebels 30 besitzt eine schräge Fläche 32 in der Bahn eines am Arm 8 befestigten Zapfens 33. Dieser Zapfen dient gleichzeitig in Verbindung mit dem hakenartigen Teil 34 des Hebels 14 zum Festhalten des Gerätes in der Transportlage.
Eine Drehung der Zahnleiter 7 über die in Abb. 1 gezeichnete Lage hinaus wird durch einen Anschlag 36 am Lagerschild 18 verhindert.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
In der Arbeitsstellung nach Abb. 1 sind die Federn 29, 31 nicht
oder nur wenig gespannt. Soll der Pflug in die Transportstellung übergeführt werden, so wird durch die Stange 16 der Hebel 14 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Das Zugglied 25 wird durch den Haken 26 mit genommen und so das Sperrglied 22 ausser Eingriff mit der Nase 23 gebracht. Die Verbindung der Hebel 14 und 22 durch die Feder 29 hindert diese Bewegung nicht.
Die Zahnleiter 7 fällt dann durch ihr Eigengewicht nach unten woran sie durch die Feder 31 nicht gehindert wird. Sie kommt zum Eingriff mit dem Ritzel 6. Die Abb. 2 zeigt die Stellung des Gerätes kurze Zeit nach dem Eingriff. Der Hebel 14 ist bereits in seine Anfangslage zurückgekehrt, und zwar unter Einfluss der bei der Ausrückbewegung anfänglich gespannten Feder 29. Der Hebel 30 ist durch die Feder 31 im Uhrzeigersinn ein Stück gedreht worden.
Beim weiteren Hochgehen des Geräterahmens trifft der Zapfen 33 gegen die Kante 32 des Hebels 30 und bewegt diese unter gleichzeitiger Spannung der Feder 31 entgegen dem Uhrzeigersinn. Hierbei wird auch die Feder 29 gespannt, da der Zapfen 33 sich auch gegen die schräge Fläche des Hakens 34 legt. Der Haken 34 dreht sich hierbei um den Punkt 13 und gelangt dann in eine Lage, dass er über den Zapfen 33 hinweggreifen kann. Das Hinweggreifen geschieht unter Einwirkung der im letzten Teil der Bewegung gespannten Feder 29.
Wird jetzt die Zahnleiter durch die Platte 7b aus dem Zahnritzel 6 ausgehoben, so wird sie durch die nun stark gespannte Feder 31 in die in Abb. 3 dargestellte Anfangslage zurückgebracht, in der sie durch den Hebel 22 gesperrt ist. Es ist in dieser Stellung auch nicht möglich, sie wieder zum Einfallen zu bringen, da die Zug-
stange 25 durch den bisher nicht erwähnten Ansatz 33 des Armes 8 ausser Eingriff mit dem Zapfen 27 des Hebels 14 gehalten wird. Ein nochmaliges Ziehen an der Stange 16 löst den Haken 34 durch Drehen um den Punkt 13 vom Zapfen 33, so dass das Gerät durch sein Eigengewicht in die in Abb. 1 gezeichnete Arbeitsstellung zurückgeht.
Claims (9)
1.) Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken von landwirtschaftlichen Geräten, z.B. von Motoranhängepflügen, bestehend aus einer am Geräterahmen pendelnd angebrachten Zahnleiter für den Eingriff mit einem an einer Radachse angebrachten Ritzel und einem sowohl aus- als auch einrückend wirkenden, mehrarmigen Hebel mit einer hieran gelagerten, den Eingriff der Zahnleiter steuernden Klinke, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnleiter (7) in der Transport- und Arbeitsstellung nur durch eine Sperrklinke (22) ausser Eingriff mit dem auf der Radachse sitzenden Ritzel (6) gehalten und dass sie nach Freigabe durch die Sperrklinke (22) durch ihr Eigengewicht zum Eingriff mit dem Ritzel (6) gebracht wird.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnleiter (7) nach beendetem Ausheben durch eine, beim Uebergang des Gerätes aus der Arbeitsstellung in die Transportstellung selbsttätig gespannte Feder (29) in die Sperrlage zurückgebracht wird.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der doppelarmige Hebel (14) zum Auslösen der Zahnleitersperrklinke (22) gleichzeitig als Sperrhaken (34) für das Gerät in der Transportstellung ausgebildet ist.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsverbindung des Sperrgliedes (22) der Zahnleiter (7) mit dem doppelarmigen Ein- und Ausrückhebel (14) in der Transportstellung durch einen mit der Radachse (4)
verbundenen Anschlag (35) aufgehoben ist.
5.) Vorrichtung nach Anspruch 1 - 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das als doppelarmiger Hebel (22) ausgebildete Sperrglied der Zahnleiter (7) mit dem Ausrückhebel (14) an einem Ende über eine Zugfeder (29) und am anderen über eine Zugstange (25) verbunden ist.
6.) Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die am Sperrglied (22) der Zahnleiter (7) angreifende Zugfeder (29) mit dem freien Ende des doppelarmigen Ein- und Ausrückhebels (14) verbunden und das andere Ende des Hebels als Sperrhaken (34) für die Transportstellung des Gerätes ausgebildet ist.
7.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Zahnleiter (7) eine dem Eigengewicht der Zahnleiter entgegenwirkende Zugfeder (31) und mit dem freien Ende dieser Feder ein Spannglied (30) verbunden ist, das durch die Bewegung der Radachse bzw. eines hiermit starr verbundenen Teiles in Bezug auf die Gerätelage beim Uebergang in die Transportstellung gespannt wird.
8.) Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannglied aus einem doppelarmigen Hebel (30) besteht, der auf dem Drehzapfen des doppelarmigen Ein- und Ausrückhebels (14) sitzt.
9.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnleiter (7) einerseits und der Ein- und Ausrückhebel (14) andererseits an je einem mit dem Geräterahmen verbundenen Lagerschild (18, 3) drehbar gelagert sind.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DEP0024713DA (de) | Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken von landwirtschaftlichen Geräten, z. B. Motoranhängepflügen | |
| DE1044484B (de) | Winkeldrehpflug fuer Dreipunktaufhaengung | |
| DE686621C (de) | Ein- und Ausrueckvorrichtung von Bodenbearbeitungsgeraeten | |
| DE948100C (de) | Vorrichtung zum Ein- und Ausruecken von landwirtschaftlichen Geraeten, z.B. von Motoranhaengepfluegen | |
| DE940380C (de) | Selbsttaetig beim motorischen Ausheben des Pfluges wirkendes Wendewerk fuer schleppergezogene Wendepfluege | |
| DE832350C (de) | Vorrichtung zum automatischen Wenden der Hauptwerkzeugtraeger oder der Arbeitswerkzeuge in Pfluegen oder anderen landwirtschaftlichen Geraeten | |
| DE632685C (de) | Bodenbearbeitungsgeraet | |
| DE595483C (de) | Motoranhaengepflug | |
| DE850675C (de) | Trag- und Aushebevorrichtung fuer landwirtschaftliche Geraete | |
| DE695246C (de) | ung mit einstellbarer Arbeitstiefe | |
| DE344065C (de) | Pflug mit heb- und senkbarem Scharrahmen | |
| AT148174B (de) | Karrenpflug. | |
| DE561057C (de) | Motoranhaengepflug, bei dem das Ausheben der Schare vermittels eines Zahnradgetriebes und eines am Rahmen pendelnd aufgehaengten Zahnbogens erfolgt | |
| DE1195568B (de) | Klinkenschaltwerk zum schrittweisen Heben oder Senken einer Last | |
| DE686661C (de) | Vorrichtung an Kartoffelerntemaschinen zum Festlegen des das Wurfrad und das Schar tragenden Rahmenteils | |
| DE891475C (de) | Aushebe- und Tiefeneinstellvorrichtung fuer Anbaugeraete an Schlepper | |
| DE1266554B (de) | Vorrichtung zum Heben und Senken von landwirtschaftlichen Bodenbearbeitungswerkzeugen | |
| DE543921C (de) | Verschiebbare Anhaengevorrichtung fuer an Zugmaschinen anzuhaengende Bodenbearbeitungsgeraete | |
| DE344774C (de) | Kraftwagen-Kurbeltragpflug, dessen Pflugscharrahmen heb- und senkbar mit dem Hauptrahmen verbunden ist | |
| DE942724C (de) | Handhebevorrichtung fuer Anbaupfluege an Ackerschleppern | |
| DE243510C (de) | ||
| DE915511C (de) | Vorrichtung zum Einstellen der fuer die Arbeitslage wichtigen Teile von Bodenbearbeitungsgeraeten mittels eines Hebels, insbesondere der Schwinghebel einer Anhaengevorrichtung an Schleppern | |
| DE1557717C3 (de) | Wendevorrichtung für Drehpflüge | |
| DE948367C (de) | Zum Kuppeln und Entkuppeln von Kipp-Pfluegen dienende Vorrichtung | |
| DE940857C (de) | Kupplungsvorrichtung an Schleppern fuer landwirtschaftliche Anbaugeraete mit einer Tragachse |