DEF0015236MA - - Google Patents

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DEF0015236MA
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acid
water
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yellow
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 3. August 1953 Bekanntgemacht am 29. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
KLASSE 12q GRUPPE INTERNAT. KLASSE C07c
F 15236 IVb/12 q
Leverkusen-Bayerwerk
sind als Erfinder genannt worden
Zusatz zum Patent 93,1
Im Patent 931 830 wird mitgeteilt, daß das Reaktionsprodukt aus Sohwefeltrioxyd und 1, 4-Diaminoanthrachinoii stark ungesättigten Charakter besitzt uinid sich leicht mit den verschiedenartigsten Verbindungen umsetzen läßt, wie z. B. Wasserstoff, Ammoniak, Aminen, Merkaptanen, Phenolen, Bisulfit, Alkalicyanid oder Dienen.
In weiterer Bearbeitung des, dem Hauptpatent zugrunde liegenden Erfindungsgedankens wurde nun gefunden, daß sich das Reaktionsp>rodukt aus Schwefeltrioxyd und 1, /(.-Diaminoanthrachinon und deren Kernsubstitutiansprodukte außer mit den in der erwähnten deutschen Patentschrift beschriebenen Verbindungen auch noch mit Thio-Schwefelsäure und Xanthogensäuren, vorteilhafterweise in Form der Alkalisalze, und mit Sulfinsäuren, wie p-Chlorbenzolsulfinsäure, BenzolsulfmsäuTe, p-Toluolsulfinsäure, Salicylsulfinsäure, Chlormethansulfmsäure oder Äthansulfmsäure umsetzen läßt.
Beispiel 1
log des Einwirkungsproduktes von Oleum auf i, 4-Diaminaanthrachinon werden mit einer Lösung von 8 g Kaliumxanthogenat und 3 g Natrium-
609 709/422
F 15236 IVb/12q
carbonat in 300 ecm Wasser etwa i Stunde verrührt. Nachdem vollständige Lösung eingetreten ist, wird das Reaktionsprodukt durch vorsichtige Zugabe von Kochsalz ausgesalzen;, abgesaugt und mit gesättigter Kochsalzlösung gewaschen.· Der Nutschkuchen wird dann mit verdünnter Salzsäure angerührt und nach dem Verdünnen mit heißem Wasser abgesaugt, mit Wasser neutral gewaschen und getrocknet. Die Substanz löst sich leicht mit gelbbrauner Farbe in Aceton und wird aus dieser Lösung durch Versetzen mit Wasser zunächst als öl abgeschieden, das sich beim Reiben in gelbe Kriställchen verwandelt.
B e i s ρ i e 1 2
10 g des Einwirkungsproduktes von Oleum auf i, 4-Dia.minoanthrachinon werden mit einer Lösung von 8 g Natriumthiosulfat in 100 ecm Wasser etwa 1V2 Stunde verrührt. Danach wird die; Lösung von Verunreinigungen abnitriert und das Filtrat durch Zugabe von Kochsalz ausgesalzen. Das abgeschiedene Reaktionsprodukt wird abgesaugt und mit gesättigter Kochsalzlösung gewaschen. Der Nutschkuchen wird dann mit verdünnter Salzsäure verrührt, das Reaktionsprodukt abgesaugt, mit verdünnter Salzsäure (25 ecm konzentrierter Salzsäure und 275 ecm Wasser) gewaschen und getrocknet. Die so erhaltene Substanz stellt eine braungelbe Masse dar, die sich in heißem Wasser vollständig mit gelber Farbe löst.
Beispiel 3
10 g des Einwirkungsproduktes von Oleum auf
1, 4-Diaminoanthrachinon werden in eine Lösung von 7 g p-chlorbenzolsulnnsauretn Natrium eingetragen und einige Stunden bei Zimmertemperatur verrührt, dann wird im Wasserbad V2 Stunde auf 8o° erhitzt. Die Reaktionsmischung wird kalt mit verdünnter Salzsäure angesäuert und dann erwärmt, wobei das Reaktionsprodukt in bräunlichgelben Nädelchen kristallisiert. Es wird heiß abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Man, kann die Umsetzung auch in Eisessig oder mit der freien Sulfinsäure in Methanol vornehmen und erhält das Kondensationsprodukt dann direkt in Gestalt grüngelber Nädelchen, die sich schwer in Eisessig mit bräunlichgelber Farbe und intensivgrüner Fluoreszenz lösen. Im Aceton löst sich die Verbindung leicht und scheidet sich aus dieser Lösung auf Zusatz von Wasser in Gestalt verfilzter grüngelber.Nädelchen wieder ab. Wenn man die Eisessigsuispension des KondensatiomspiOduktes mit einer konzentrierten wäßrigen Bichromatlösung oxydiert, erhält man violette Nädelchen, der entsprechenden chinoiden Verbindung, die bei der Verseifung mit konzentrierter Schwefelsäure bei Wasserbadtemperatur in das klarblaue 1,4-D1-amino - 2 - anthrachinonyl - ρ - chloro-phenylsulfon übergeht. '

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Weiterbildung des Verfahrens gemäß Patent 931 830 zur Herstellung von Derivaten deis Anthracens, dadurch gekennzeichnet, daß man die chinonartig reagierenden Einwirkungsprodukte von Schwefeltrioxyd auf 1,4-Diaminoanthrachinon und seine Kernsubstitutionsprodukte mit Thioschwefelsäure, Xanthogensäuren oder Sulfinsäuren umsetzt.
    © 609 709/422 11.56

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