DE639670C - Anthrachinonkuepenfarbstoffdruckpasten - Google Patents

Anthrachinonkuepenfarbstoffdruckpasten

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DE639670C
DE639670C DEP69327D DEP0069327D DE639670C DE 639670 C DE639670 C DE 639670C DE P69327 D DEP69327 D DE P69327D DE P0069327 D DEP0069327 D DE P0069327D DE 639670 C DE639670 C DE 639670C
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  • Anthrachinonküpenfarbstoffdruckpasten Es ist bekannt, daß bei der Einwirkung von Dichlorhydrin auf Ammoniak und anschließender Zugabe von kaustischem Alkali Kondensationsprodukte von komplexer Beschaffenheit entstehen. Nach den Angaben von C l au s (Annalen der Chemie und Pharinacie, Bd. 168, 1873, S.29 bis 42) erhält man j e nach dem Mengenverhältnis der Reaktionsteilnehmer in der Umsetzungszone weiche, gallertartige, wasserlösliche Massen bis harte, unlösliche Harze oder feste, kristallinische Stoffe. Darmstädter (Annalen der Chemie und Pharmacie, Bd. 148, 1868, S. z24 bis 125) hatte schon früher Umsetzungen von Epichlorhydrin mit Ammoniak beschrieben, die unter Umständen wasserunlösliche und organisch gebundenes Chlor enthaltende Verbindungen liefern. Wasserlösliche Umsetzungsprodukte von Di- oder Epichlorhydrin mit wasserlöslichen primären Aminen sind dagegen bisher nicht bekannt.
  • Es wurde nun gefunden, daß die nachstehend beschriebenen wasserlöslichen Umsetzungsprodukte des Dichlorhydrins oder Epichlorhydrins mit Ammoniak oder wasserlöslichen primären Aminen öder deren neutrale Salze ausgezeichnete Hilfsmittel beim Drucken von Geweben mit Anthrachinonküpenfarbstoffen, insbesondere solchen der Indanthrenreihe (Anthrachinonazinreihe), darstellen, und daß die Küpenfarbstoffdruckpasten, welche derartige Verbindungen enthalten, Drucke von größerer Farbstärke und leuchtenderem Farbton liefern. Besonders kräftige und leuchtende Drucke werden erhalten, wenn man mit den wasserlöslichen 'Umsetzungsprodukten von Epichlorhydrin mit Ammoniak oder deren Salzen arbeitet. In diesem Falle erhält man auch dünnere Druckpasten, insbesondere, wenn das Umsetzungsprodukt von Epichlorhydrin mit Ammoniak in Form seines Hydrochlorids zur Anwendung kommt. Epichlorhydrin steht auch technisch in viel reinerer Form als Dichlorhydrin zur Verfügung, und die Bildung eines brauchbaren Ammoniakkondensationsprodukts verläuft in ausgezeichneter Ausbeute einfacher und läßt sich leichter regeln als bei Verwendung von Dichlorhydrin.
  • Bei Verwendung von Ammoniak erweist sich Alkohol als das geeignetste Lösungsmittel zur Durchführung der Umsetzung, die aber langwierig ist. Bei Verwendung eines wasserlöslichen primären Amins kann der Alkohol durch Wasser ersetzt werden, während gleichzeitig die Umsetzung viel schneller verläuft. Ferner kann man in diesem Falle das salzsaure Salz des Umsetzungsprodukts unmittelbar, und zwar ohne Verunreinigung durch Ammoniumchlorid erhalten, das in Druckpasten äußerst schädlich ist und bei Verwendung von Ammoniak durch Lösen des Umsetzungsproduktes in Alkohol und nachfolgendes Filtrieren entfernt werden muß.
  • Im folgenden werden geeignete Herstellungsweisen für die neuen Hilfsmittel beschrieben.
  • a) Man bringt 4oo Teile Dichlorhydrin, das man beispielsweise durch Einwirkung von Salzsäure auf Glycerin nach Beispiel 3 der ,Patentschrift ig73o8 erhalten kann, sowie 32oo Teile gewöhnlichen Alkohol in ein Gefäß und erhitzt auf etwa 65' C. Dann läßt man Ammoniakgas über die Oberfläche des durch Rühren in Bewegung gehaltenen flüssigen Gemisches streichen und fährt hiermit so lange fort, bis etwa Zoo Teile N H, von der Flüssigkeit aufgenommen worden sind. Die hierzu erforderliche Zeit kann 2 Tage oder länger betragen. Nach Beendigung der Umsetzung fügt man 84o Teile einer ioprozentigen Lösung von Natriumhydroxyd in Alkohol hinzu, rührt noch i Stunde, läßt abkühlen und filtriert. Das Filtrat wird bis auf etwa iooo Teile eingedampft, abermals abgekühlt und von den ausgefallenen anorganischen Verbindungen abfiltriert. Nun dampft man das Filtrat so lange weiter ein, bis kein Wasser mehr entweicht, zum Schluß zweckmäßig unter vermindertem Druck.
  • Man erhält eine in der Wärme viscose Flüssigkeit, die beim Abkühlen zu einer weichen, festen, hellroten Masse erstarrt. Das Umsetzungsprodukt läßt sich nur unter erheblicher Zersetzung destillieren. Die Analyse ergibt einen Gehalt von 15,4°/o N und 2,9°/o Cl.
  • Auch die Umsetzungsprodukte aus _ Epi= chlorhydrin und Ammoniak werden zweckmäßig durch Überleiten von Ammoniakgas über eine alkoholische oder w äßrige Lösung von Epichlorhydrin erhalten, bis das Reaktionsprodukt im wesentlichen frei von organisch gebundenem Chlor ist. Diese Arbeitsweise ermöglicht es, die zur Umsetzung komnienden Verbindungen in einer Berührungszone in starker Verdünnung aufeinander einwirken zu lassen. Das Umsetzungsprodukt kann entweder in Form der freien Base oder als Hydrochlorid oder als anderes neutrales Salz (z. B. als Phosphat oder Anthrachinonß-sulfonat) erhalten werden. Als Ausgangsstoff kann rohes, feuchtes Epichlorhydrin verwendet werden, wie man es durch Behandeln von rohem Dichlorhydrin mit Kalk gewinnt. Zur Herstellung der freien Base kann jede in Gegenwart von Alkohol ätzalkalisch wirkende Verbindung dienen, beispielsweise Natrium-oder Kaliumhy droxyd oder Natriumamid. \Tatriumamid kann man auch an Stelle von Ammoniak verwenden und auf diese Weise beide Verfahrensstufen verbinden, so daß die Behandlung mit Ätzalkali entfällt. Die Temperatur wird in diesem Fall zweckmäßig zur Beschleunigung der Umsetzung oberhalb von 5o° C und zur Vermeidung der Bildung unlöslicher, gummiartiger Umsetzungsprodukte unterhalb von 8o° C gewählt. Bei der Umsetzung mit Ätzalkali bevorzugt man eine Temperatur von 6o bis 7o° C, weil das Natriumchlorid bei dieser Temperatur in großen Kristallen anfällt, die sich leicht abfiltrieren lassen. An Stelle von gasförmigem Ammoniak kann auch eine alkoholische oder wäßrige Ammoniaklösung Verwendung finden.
  • b) Man löst 92 Teile Epichlorhy drin in 736 Teilen Spiritus und erhitzt die Lösung auf 6o bis 70° C. Bei dieser Temperatur rührt man die Masse insgesamt 2o bis 30 Stunden und läßt gleichzeitig einen langsamen Strom trockenen Ammoniakgases über ihre Oberfläche streichen. Dann filtriert man das während dieser Zeit ausgefallene Ammoniumchlorid ab und behandelt das Filtrat bei 65 bis 70°C mit einer ioprozentigen alkoholischen Lösung von Natriumhydroxyd so lange, bis die Masse gegen Thymolphthaleinpapier deutlich alkalisch reagiert. Nachdem etwa die Hälfte des Alkohols zusammen mit einem etwa vorhandenen Ammoniaküberschuß abdestilliert worden ist, läßt man auf Zimmertemperatur abkühlen und filtriert von dein ausgeschiedenen Natriumchlorid ab. Das Filtrat wird zur Trockne verdampft, wobei man zum Schluß unter vermindertem Druck bei etwa ioo° C arbeitet. Den Rückstand, welcher das fast reine Druckereihilfsmittel darstellt, löst man durch Zusatz von etwa 20 °/o seines Gewichts an Wasser zu einer viscosen Flüssigkeit, die man in dieser Form unbegrenzt lange lagern kann.
  • In vorstehendem Beispiel kann man an Stelle von Spiritus auch Methylalkohol verwenden. Auch kann man das Epichlorhydrin in der einen Hälfte der angegebenen Alkoholmenge und das Ammoniak in der anderen Hälfte auflösen und dann die Ammoniaklösung im Verlaufe von q. bis 6 Stunden langsam in die Epichlorhydrinlösung eintropfen lassen, worauf man die Masse noch weitere 3o bis 40 Stunden bei 5o bis 55° C rührt. Nach dem Abfiltrieren des ausgeschiedenen Ammoniumchlorids wird die Lösung mit 155 Teilen einer 22prozentigen Natriumalkoholatlösung behandelt und die entstandene Masse in der zuvor beschriebenen Weise aufgearbeitet. Um eine Lösung des Hydrochlorids zu erhalten, gibt man zu dem fertigen Umsetzungsprodukt 6o Teile Salzsäure von 2o° Be hinzu. Die erhaltene Lösung läßt sich unter vermindertem Druck bis zur gewünschten Viscosität, zweckmäßig zu einem 25 °% Wasser enthaltenden Sirup, eindampfen. In ähnlicher Weise kann man an Stelle der Salzsäure 144 Teile Anthrachinon-ßsulfonsäure oder 49 Teile Phosphorsäure verwenden.
  • Die Behandlung mit Natriumalkoholat kann in Wegfall kommen und die Masse gleich nach Beendigung der Amidierung filtriert werden. Das Filtrat wird in diesem Falle auf etwa 150 g eingedampft und auf Zimmertemperatur abgekühlt. Dann wird die klare Lösung abgegössen und bei 5o bis 70° C unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft. Den Rückstand rührt man mit heißem Wasser zu einer 75prozentigen sirupartigen Lösung an.
  • c) Man erwärmt eine Lösung von y2 Teilen Epichlorhydrin in 736 Teilen absolutem, denaturiertem Äthylalkohol auf 6o bis 65' C und gibt zu der Lösung unter Rühren bei dieser Temperatur im Verlaufe von 2 bis 3 Stunden etwa 43 Teile Natriumamid hinzu, bis die Mischung gegen Thymolphthalein= Papier eine dauernde, deutlich alkalische Reaktion zeigt. Hierauf wird die Masse '%. Stunde am Rückflußkühler erhitzt, auf Zimmertemperatur abgekühlt und filtriert. Das Filtrat wird zur Trockne verdampft, zum Schluß unter vermindertem Druck bei i oo ° C, und der Rückstand wird mit Wasser zu einer 8oprozentigen sirupartigen Lösung angerührt.
  • d) Man erwärmt eine Mischung aus 92 Teilen Epichlorhydrin und 4oo Teilen Wasser auf 65 bis 7o° C und fügt bei dieser Temperatur innerhalb von i1/2 Stunden 4o Teile wäßrige 28prozentige Ammoniaklösung unter kräftigem Rühren hinzu. Nach Ablauf dieser Zeit ist die ölige Epichlorhydrinschicht verschwunden, und man erhält eine klare Lösung, die auf 9,5' C erhitzt und i Stunde lang bei dieser Temperatur gehalten wird. Man destilliert dann unter vermindertem Druck zur Trockne, wobei die Temperatur zum Schluß auf etwa ioo° C ansteigt. Der Rückstand wird mit etwa 2o °% seines Gewichts an Wasser zu einer sirupartigen Lösung angerührt, die noch etwas Ammoniumchlorid enthält.
  • Zur Herstellung der Epichlorhydrinaminabkömmlinge verwendet man wasserlösliche primäre Amine. Letztere können Alkylamine, wie Methylamin oder Äthylendiamin, Aralkylamine, substituierte Alkylamine, z. B. Oxäthylamin oder Glucamin, oder löslichmachende Gruppen, wie C O O H, S O3 H enthaltende Arylamine, wie i-Aminobenzol-2-carbonsäure oder deren Salze, sein. Die Wasserlöslichkeit des Umsetzungsprodukts hängt von der Löslichkeit des für die Reaktion ausgewählten primären Amins- ab. Für den Verlauf der Umsetzung scheint es jedoch ohne-Belang zu sein, welchen Ursachen ihre Löslichkeit zuzuschreiben ist.
  • Im allgemeinen tritt die Umsetzung durch einfaches Zusammenbringen der beiden Reaktionsteilnehmer in einer geeigneten Flüssigkeit ein, Alkohol stellt ein ausgezeichnetes Lösungsmittel für das Epichlorhydrin dar. Man kann aber auch mit gutem Erfolge eine wäßrige Emulsion des Eipichlorhydrins verwenden. Zweckmäßig setzt man das Amin der Masse des Epichlorhydrins langsam zu, um eine zu heftige Umsetzung zu vermeiden. Ein flüchtiges Amin, z. B. Methylamin, kann in Gasform über die Oberfläche der Epichlorhydrinlösung geleitet werden. Andere Amine läßt man entweder unmittelbar oder in Form ihrer wäßrigen Lösungen eintropfen.
  • Die Reaktion scheint eine äquimoleku#lare zu sein. Man arbeitet daher am besten mit stöchiometrischen Mengen. Ein Überschuß eines der beiden Reaktionsteilnehmer erweist sich infolgedessen nicht als schädlich.
  • Eine geringe Temperaturerhöhung steigert die Umsetzungsgeschwindigkeit. Zu vermeiden sind jedoch Temperaturen, die über dem Siedepunkt des Gemisches liegen, da es sonst zur Bildung gummiartiger Nebenprodukte kommt.
  • In jedem Falle scheint das unmittelbare Umsetzungsprodukt das Hydrochlorid eines sekundären Amins zu sein. Die freie Base läßt sich durch Neutralisieren der Reaktionsmasse mit Alkali erhalten. Die Hydrochloride ähneln in ihren physikalischen Eigenschaften den freien Basen und stellen gleichfalls nützliche Hilfsmittel für Druckpasten von Küpenfarbstoffen dar. 2oprozentige Lösungen dieser Verbindungen in Wasser sind unbegrenzt haltbar.
  • Liegen diese Umsetzungsprodukte in Form der Hydrochloi#ide vor, so stellt man zweckmäßig aus ihnen 75prozentige Lösungen in Wasser her, die sich mit Leichtigkeit mit der Druckpaste mischen, ohne daß Koagulierung eintritt. Außerdem setzen sie die Viscosität der Druckpaste herab.
  • Die Umsetzungsprodukte sind stark wasseranziehende, sirupartige Massen, die in der Kälte und in vollständig trockenem Zustande zu spröden, harzartigen Massen erstarren. Sie sind in Wasser und Alkohol in allen Mischungsverhältnissen leicht löslich. Ihre wäßrige Lösung reagiert stark alkalisch, fast ebenso stark wie verdünnte Natronlauge. Sie bilden mit Leichtigkeit neutrale Salze mit verschiedenen anorganischen und organischen Säuren, z. B. mit Salz-, Schwefel- und Phosphorsäure sowie mit den Sulfonsäuren der Benzol-, .1#Taphthalin- oder Anthräcenreihe. Die Hydrochloride ähneln in lhi'eh physikalischen Eigenschaften den freien.Bese4. und erweisen sich, ebenso wie die letzte'fen, als außerordentlich nützliche Hilfsmittel für Druckpasten von Küpenfarbstoffen der Anthrachinonreihe.
  • Diese Verbindungen können der Farbstoffvorratspaste zugesetzt und in dieser Form als Hilfsmittel im Zeugdruck in den Handel gebracht werden. Man kann sie auch der Druckpaste gleichzeitig mit dem Farbstoff oder nach dem Einbringen des Farbstoffes zusetzen. Außerdem kann man noch bekannte andere Dispergiermittel mitverwenden. So empfiehlt sich in manchen Fällen beispielsweise ein Zusatz von abietinsulfonsaurem Natrium zu der Druckpaste. Die Menge der zur Verwendung gelangenden Druckereihilfsmittel schwankt zwischen 5 und 5o °/o und beträgt vorzugsweise 3o bis 5o °/o, bezogen auf das Gewicht der ioprozentigen Farbstoff-Paste. Beispiel Man mischt ioo Teile Anthrenblau RS (Colour Index, Nr. i io6) in Form einer ioprozentigen Paste mit 3o Teilen von einer der wasserlöslichen, wie vorstehend hergestellten Umsetzungsprodukte und dampft das Gemisch langsam bei etwa 6o bis 70° C ein, bis das Gesamtgewicht nur noch ioo Teile beträgt. Die entstehende _ Vorratspaste wird der gewöhnlichen Kaliumcarbonathydrosulfitdruckpaste zugesetzt und auf Baum-,vollgewebe gedruckt. Man erhält nach dem Fertigmachen in üblicher Weise Drucke von großer Farbstärke und ,außergewöhnlicher Leuchtkraft.
  • In ähnlicher Weise kann man 5o Teile eines Preßkuchens, wie man ihn bei der technischen Herstellung halogenierter Anthrachinonazine gemäß Beispiel i bis 4 der amerikanischen Patentschrift i 86z 843 in Form einer 2o11, Farbstoff enthaltenden Paste erhält, mit 4o Gewichtsteilen des wie oben hergestellten Druckereihilfsmittels und io Teilen Wasser mischen. Die Paste wird gut verrührt und dann gemahlen, indem man sie zweimal durch eine Kolloidmühle gehen läßt. Die erhaltene Vorratspaste liefert, mit den Üblichen Verdickungs- und Reduktionsmitteln vermischt, auf Baumwolle Drucke, welche im Vergleich zu den Drucken, die man unter Verwendung des gleichen Farbstoffes, aber ohne Zusatz des Hilfsmittels erhält, erheblich höhere Farbstärke aufweisen.
  • Weitere Beispiele von Farbstoffen, die, erfindungsgemäß behandelt, eine Verbesserung ihrer Eigenschaften erfahren, sind 3, 3'-Dibromdihydroanthrachinona7in sowie der in Beispiel y der amerikanischen Patentschrift c)93 992 beschriebene Anthrachinonthiazolfarbstoff. Auch das Entwickeln der Drucke geht schneller vonstatten, als wenn die Paste kein derartiges Hilfsmittel enthält.
  • Die Herstellung der Druckpaste kann im übrigen in der üblichen Weise erfolgen. Beispielsweise mischt man z5 Teile Brillantgummi, 5 Teile Maisstärke und 3o Teile kaltes Wasser bei etwa 7o bis 8o° C zu einer glatten Paste, gibt 16 Teile Kaliumcarbonat hinzu, rührt die Mischung, läßt sie auf etwa 6o° C abkühlen und fügt dann 16 Teile gepulvertes Na-Formaldehydsulfoxylat hinzu. Nach weiterem Rühren und Abkühlen versetzt man noch mit 8 Teilen Glycerin. Dieses Gemisch wird mit 5o Teilen einer das Hilfsmittel enthaltenden Farbstoffpaste zu einer Druckpaste verarbeitet und in der üblichen Weise zum Drucken verwendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anthrachinonküpenfarbstoffdruckpasten, gekennzeichnet durch einen Gehalt an wasserlöslichen, kein organisch gebundenes Chlor enthaltenden, durch Einwirkung von Dichlorhydrin oder Epichlorhydrin auf Ammoniak oder auf wasserlösliche primäre Alkyl- oder Aralkvlamine oder auf wasserlöslichmachende Gruppen enthaltende primäre aromatische Amine erhältlichen Verbindungen oder deren neutralen Salzen.
DEP69327D 1933-05-12 1934-04-21 Anthrachinonkuepenfarbstoffdruckpasten Expired DE639670C (de)

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DE (1) DE639670C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE869073C (de) * 1950-04-28 1953-03-02 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von oxalkylierten Oxypolyaminen
DE944847C (de) * 1952-10-21 1957-08-29 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Pigmentdrucken oder -klotzungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE869073C (de) * 1950-04-28 1953-03-02 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von oxalkylierten Oxypolyaminen
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