DE99658C - - Google Patents

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DE99658C
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bicycles
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DENDAT99658D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M11/00Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei, Wagenbau und Fahrräder.
E. B. KILLEN in BELFAST (Irland). Trethebelantrieb für Fahrräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1898 ab.
Den Gegenstand . vorliegender Erfindung bildet ein Trethebelantrieb für Fahrräder, bei welchem der Fahrer nicht sitzt, sondern auf dem Trethebel steht.
Es wird dies durch einen Kipphebel erreicht, auf welchem der Fahrer steht, und dessen Kippbewegung in eine Drehbewegung übergeführt wird. Aufserdem eignet sich das Rad besonders für Damen, da sein offener Rahmen keine besondere Kleidung erfordert.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt und zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht des Rades,
Fig. 2 eine Oberansicht,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Antriebsmechanismus,
Fig. 4 eine vereinfachte Antriebsvorrichtung desselben,
Fig. 5 eine Seitenansicht, die Antriebsweise veranschaulichend.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist der Rahmen kein geschlossener, wie bisher gebräuchlich, sondern besteht aus einem vorderen Rahmen 1,2,3,4,5, einem hinteren Rahmen 8,9,10 mit Sitz 12 und einem offenen Verbindungsstück 16, "17, 27. Dieses Zwischenstück nimmt die Antriebsvorrichtung auf, welche in Fig. 3 in Vorderansicht dargestellt ist. Zwei parallele Bodenplatten 18 und 19 sind bei 17 und 16 drehbar an einer Versteifung 3 gelagert, welche ihrerseits an einer Zwischenstrebe befestigt ist. Die Platten 18 und 19 tragen an ihren Enden mittelst der Stifte 24 und Tragzapfen 22, 23 drehbar befestigte Fufsplatten 20,21, welche durch diese Befestigung beim Auf- und Abgehen immer ihre horizontale Stellung beibehalten.
Mit der Bodenplatte 19 steht vermittelst ■ Schubstange 25 und Kurbel 26 ein Kegelrad 28 in Verbindung, welches um einen Zapfen 27 drehbar in ein Kegelrad 29 greift, das auf der Welle 30 befestigt und bei 7 gelagert ist. Auf dieser Welle 30 ist andererseits ein Kettenrad 31 angebracht, welches vermittelst Kette 32 seine Bewegung auf das Hinterrad überträgt.
. Eine vereinfachte Antriebsvorrichtung zeigt Fig. 4, bei welcher nur eine Bodenplatte 18 angewendet ist. Um die horizontale Lage der Fufsplatten 20 und 21 trotzdem beizubehalten, sind dieselben bei 33 an den Fufsplatten 18 drehbar gelagert, so dafs sie sich selbstthätig den Bewegungen des Fufses anschmiegen. Auch ist die Kurbel 26 dadurch umgangen, dafs die Schubstange 25 direct am Kegelrad 28 angreift.
Die Steuerung des Rades wird durch eine Lenkstange 14, bewirkt, von deren Zapfen 11 aus eine Stange 15 die Drehbewegung auf die Vorderradgabel 1 bezw. deren Kopf ia überträgt.
Um dem Fahrer einen Halt zu geben, kann im Rücken desselben an der Stange 16 beispielsweise eine Lehne 35 voigesehen sein, wie dies in punktirten Linien aus Fig. 1 (35a) ersichtlich ist. Die Wirkungsweise ist folgende:
Der Fahrer tritt abwechselnd die Fufsplatten 20 und 21 herunter bezw. er verlegt seinen Schwerpunkt von der einen auf die andere und bringt dadurch eine Kippbewegung
hervor, welche durch die Schubstange 25 und durch die Kurbel 26 in eine Drehbewegung übergeführt wird, die, vermittelst der Kegelräder 28, 29 auf das Kettenrad übertragen, den Antrieb des Hinterrades bewirkt. Die Antriebsweise ist natürlich nicht allein auf die Kegelräder beschränkt, sondern man kann die Uebersetzung durch Stirnräder, Reibungsräder oder Seile bewirken. Ebenso ist die Rahmenform unabhängig vom Antrieb und kann beispielsweise Rohrversteifung 3, 2 durch eine runde Rohrverbindung, wie punktirt angegeben, ersetzt werden. Die Steuerung kann beliebig erfolgen und ist auch die Gröfse der Räder in beliebigen Grenzen veränderlich.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Trethebelantrieb für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, dafs nur ein um seinen Mittelpunkt schwingender Trethebel angeordnet ist, der durch eine kippende Bewegung des auf demselben stehenden Fahrers bewegt wird, wodurch eine mit demselben in Verbindung stehende Antriebsvorrichtung das Fahrrad in Bewegung setzt. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Trethebelantriebes, bei welcher der zweiarmige Trethebel (18) um eine in der Ebene des Fahrrades liegende Längsachse schwingt und an seinen beiden Enden die Fufstritte (20,21) trägt.
    Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Trethebelantriebes, bei welcher als Trethebel zwei über einander liegende, parallele zweiarmige Hebel (18, 19) dienen, welche an ihren Enden durch die Fufstritte (20, 21) tragende Stangen (22, 23) mit einander verbunden sind (Fig. 3).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT99658D Expired DE99658C (de)

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DE99658C true DE99658C (de) 1900-01-01

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19922821A1 (de) * 1999-03-20 2000-09-28 Ralf Tollkien Fahrrad, Fahrradantrieb mit Tretarmen, Hinterradaufhängung, insbesondere für Fahrräder

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19922821A1 (de) * 1999-03-20 2000-09-28 Ralf Tollkien Fahrrad, Fahrradantrieb mit Tretarmen, Hinterradaufhängung, insbesondere für Fahrräder
DE19922821B4 (de) * 1999-03-20 2007-11-29 Ralf Tollkien Fahrrad, Fahrradantrieb mit Tretarmen, Hinterradaufhängung, insbesondere für Fahrräder

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