DE550980C - Hebevorrichtung fuer einspurige Fahrzeuge - Google Patents

Hebevorrichtung fuer einspurige Fahrzeuge

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DE550980C
DE550980C DES94450D DES0094450D DE550980C DE 550980 C DE550980 C DE 550980C DE S94450 D DES94450 D DE S94450D DE S0094450 D DES0094450 D DE S0094450D DE 550980 C DE550980 C DE 550980C
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lifting
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H1/00Supports or stands forming part of or attached to cycles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description

  • Hebevorrichtung für einspurige Fahrzeuge Es sind bereits Hebevorrichtungen für einspurige Fahrzeuge, vorzugsweise für Motorräder, bekannt geworden, bei denen durch Anwendung eines Getriebes die Hebearme verschwenkt werden.
  • Vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine Hebevorrichtung für einspurige Fahrzeuge, vorzugsweise Motorräder mit schwenkbaren Hebearmen, deren wesentliches Merkmal darin besteht, daß gleichzeitig mit dem Verschwenken der Hebearme die Drehachsen der Hebearme nach unten verschoben werden. Diese Verschwenkung erfolgt unter Zuhilfenahme eines Getriebes, das im Wesen aus zwei miteinander in Eingriff stehenden Zahnritzeln und einem Schlitten besteht, der auf der einen Seite mit einem auskragenden Arm für die Lagerung der Hebearme versehen und als mit dem Ritzel in Eingriff stehende Zahnstange ausgebildet ist, auf der anderen Seite hingegen Sperrzähne besitzt, die Teile eines bekannten und auf der anderen Seite des Schlittens angeordneten Klinkengesperres bilden.
  • Die inneren Enden der als zweiarmige Hebel ausgebildeten Hebearme können hierbei entweder durch Lenker mit an dem einen Ritzel angeordneten Zapfen verbunden oder durch Lenker an die Seitenwände des starren Rahmens angelenkt sein.
  • Durch die Verschiebung der Schwenkachse der Hebearme beim Verschwenken derselben wird es möglich, daß dieHebearme selbst, die, wie erwähnt, als doppelarmige Hebel ausgebildet sind, in ihren Abmessungen verhältnismäßig klein gehalten werden können und durch ihre Größe nicht stören.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar stellt Fig. z einen senkrechten Mittelschnitt dar, während Fig.2 eine Ansicht von rückwärts veranschaulicht. Fig.3 ist ein Schnitt nach der Linie a-b der Fig. 2. Die Fig. q. zeigt in verkleinertem Maßstab die Gesamtanordnung an. einer Rahmenstrebe für das Hinterrad eines einspurigen Kraftfahrzeuges.
  • Mit z ist der Rahmen -der Hebevorrichtung bezeichnet, welcher zwei seitliche Lappen :2 und 3 für die Lagerung der Ritzel5 und 6 aufweist. Das Zahnritzel5 ist mittels eines Keiles 7 auf einer Welle 8 aufgekeilt, die ihrerseits durch die Lagerstelle des Lappens 2 durchgreift, in einem verstärkten Arm 8a fortgesetzt ,ist und in einer Kurbel Io endigt, während eine Feder 1:2 so am verdickten Wellenende 8a und an der Kurbel ro angeordnet ist, daß die Kurbel durch sie in die aufrechte Lage gebracht wird. Das mit Ritzel 5 kämmende Ritzel.6 ist auf einer Achse i¢ angeordnet und kann sich auf dieser frei drehen. Dieses Ritzel6 kämmt ferner mit einer Verzahnung eines Schlittens 15 im Gehäuse r, dessen Querschnitt, wie die Fig. 3 zeigt, trapezförmig ausgebildet ist. Die eine Langseite trägt, wie schon bemerkt, die Verzahnung für den Eingriff des Ritzels 6, während die entsprechende andere Langseite mit Zähnen i 5a versehen ist, die als. Sperrzähne für einen Klinkenhebel 16 mit Sperrzahn 16a ausgebildet sind. Der Klinkenhebel ist in einer Ausnehmung ,des Gehäuses i an einem Bolzen 17 gelagert und steht unter dem Einfluß einer Feder i8, die ihn ständig gegen die Sperrzähne i 5a des Schlittens 15 zu drücken sucht. Das Gesperre ist mit einem in an sich bekannter Weise ausgebildeten Drahtzug nach Art eines Bowdenzuges verbunden. Das Klinkengesperre ist nach außen durch einen Deckel 2o abgedeckt, durch welchen das Kabelei, das bei 22 am Klinkenhebel 16 befestigt ist, durchgreift. Der Schlitten besitzt einen auskragenden Arm 25 für die Lagerung der aus zwei Hebeln 27 und 28 bestehenden Hebegabel, die an den Enden des Zapfens 29 mit ihren. Flanschen 27a und 28a befestigt sind. Beide Arme 27 und 28 besitzen je einen Fort-Satz 27b und 28b, an welchen mittels Zapfen 20 zwei Lenker 31, 32 angreifen, deren Enden andererseits an Fortsätzen des Ritzels 6 mit einem Zapfen 33 gelagert sind.
  • Bei Benutzung der Vorrichtung wird die Kurbel io im Sinne des Pfeiles p verschwenkt, wodurch das Ritzel 5 im Sinne des Uhrzeigers verdreht und durch Eingriff in das Ritzel 6 dieses im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird. Hierbei wind der Schlitten 15 und damit die Achse der beiden Stützarme 27, 28 im Sinne des Pfeiles p1 nach abwärts bewegt, während die Lenker 31, 32, die mit dem Ritzel 6 auf der Drehung verbunden sind, die Schwenkbewegung der beiden Stützarme 27 und 28 im Sinne des Pfeiles p2 bis zu der gestrichelt gezeichneten Endstellung vermitteln. Es sei bemerkt, daß die gestrichelte Stellung nur zur Venbildlichung des Schwenk-,veges 27 und 28 dient, während die wirkliche Stellung der Arme 27 und 28 in der Fig. 4 .dargestellt ist. In diesem Falle ist das Hinterrad 4o mit seinem Pneumatikreifen 41 vom Boden abgehoben, so daß das Fahrzeug nicht umfallen oder kippen kann. Bei der Abwärtsbewegung des Schlittens 15 sind die Zähne 15a am Zahn 16a des - Sperrhebels 16 v onbeigeratscht. In der Endstellung wird der Schlitten durch diesen Sperrhebel 16 festgehalten. Die Vorrichtung wird durch die Feder 12 in die Ausgangslage zurückgedreht, sobald der Sperrhebel 16 mit seinem Sperrzahn vermittels des Bowdenzuges 21 aus dem Bereich der Sperrzähne i 5a des Schlittens 15 verschwenkt äst. Dadurch wird -das Hinterrad wieder auf den Boden aufgesetzt.
  • Wie erwähnt, können die inneren Enden 27b, 286 der als zweiarmige Hebel ausgebildeten Hebearme 27, 28 durch Lenker 31, 32 mit an dem einen Ritzel6 angeordneten Zapfen 33 verbunden sein. Wenn jedoch, insbesondere bei größeren Maschinen, auf die Verschiebung der Schwenkachse verzichtet werden kann, so entfällt die Konstruktion des Schlittens 15, so daß die inneren Enden 276, 28b der Hebearme 27, 28 ,durch Lenker 31, 32 und eine das Zahnrad 6 ersetzende Kurbel an die Seitenwände 2, 3 des starren Rahmens z angelenkt werden. In diesem Falle wird die Drehachse 29 der Hebearme 27, 28 in einem Arm des starren Rahmens i urverschiebbar gelagert sein, während die Lenker 31, 32 mit einer Kurbel (nicht gezeichnet) in gelenkiger Verbindung stehen, welche ebenfalls in einem Lager des starren Rahmens i gelagert ist. Die Drehkurbel io steht in diesem Falle mit der letzterwähnten Kurbel in starrer Verbindung. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, die beiden Ritzel 5, 6 zu belassen und letztere in,dem starren Rahmen zu lagern.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hebevorrichtung für einspurige Fahrzeuge, vorzugsweise für Motorräder mit schwenkbaren Hebearmen, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Verschwenken der Hebearme (27, 28) die Drehachse (29) der Hebearme mach unten verschoben wird.
  2. 2. Hebevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe aus zwei miteinander in Eingriff stehenden Zahnritzeln (5, 6) und einem Schlitten (15) besteht, der auf der einen Seite mit einem auskragenden Arme (25) für die Lagerung der Hebearme (27, 28) versehen und als mit dem einen Ritzel (6) in Eingriff stehende. Zahnistange ausgebildet ist, auf der anderen Seite dagegen Sperrzähne (i5a) für den Eingriff einer Sperrklinke (16) besitzt.
  3. 3. Hebevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch .gekennzeichnet, -daß die inneren Enden (27b, 28b) der als zweiarmige Hebel ausgebildeten Hebearme (27, 28) ,durch Lenker (3i, 32) mit an dem einen Ritzel angeordneten Zapfen (33) verbunden sind.
  4. 4. Hebevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Enden (27b, 28b) der Hebearme (27, 28) durch Lenker an die Seiteirwände- (2, -3) des starren Rahmens (i) angelenkt sind.
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