DE291898C - - Google Patents

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DE291898C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/08Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
    • B60J7/12Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position foldable; Tensioning mechanisms therefor, e.g. struts
    • B60J7/1226Soft tops for convertible vehicles
    • B60J7/1265Soft tops for convertible vehicles characterised by kinematic movements, e.g. using parallelogram linkages
    • B60J7/1282Soft tops for convertible vehicles characterised by kinematic movements, e.g. using parallelogram linkages foldable against a main arch before attaining fully open mode

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES A
Jh
PATENTAMT.
Erfindungsgegenstand ist ein Klappverdeck, insbesondere für Kraftwagen, das sich von den bekannten Vorrichtungen dieser Art vornehmlich dadurch unterscheidet, daß die Verdeckbügel vom Führersitz aus zwangläufig mit verschiedenen Winkelgeschwindigkeiten bewegt werden können.
Ein anderes Merkmal der Erfindung ist darin zu erblicken, daß die Seitenwangen der
ίο Bügel mit Zahnsektoren verschiedener Größe versehen sind, welche mit zwangläufig miteinander verbundenen, vom Sitz des Fahrers aus zu. betätigenden Zahnstangen in Eingriff stehen, und daß die Seitenwangen der Bügel durch Exzentergetriebe mit dem Stellglied verbunden sind.
Außerdem unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dem Bekannten gegenüber auch noch dadurch, daß die Bügel an ihren unteren Enden mit Segmenten von ungleicher Größe versehen sind, welche sich unter Reibung an einem Segment am freien Ende einer vom Betätigungshebel zu betätigenden Stange abwälzen, wobei die Zahnsegmente mit der A^erzahnung eines drehbar zwischen zwei Platten angeordneten zweiarmigen Hebels in Eingriff stehen, der am entgegengesetzten Ende ein Schneckenradsegment trägt, in das eine durch Kettenübertragung vom Betätigungshebel zu drehende Schnecke eingreift, während die an ihren unteren Enden mit ungleich grq-' ßen Segmenten versehenen Bügel mit dem Zahnsegment eines Hebels in Eingriff stehen, welcher mit der Kolbenstange eines Drehluftzylinders gekuppelt ist.
In den Zeichnungen ist:
Fig. ι die Seitenansicht eines Kraftwagens mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch die Mitte des Wagens mit den Teilen in vergrößertem 4" Maßstabe.
Fig. 3 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2 mit niedergeklapptem Verdeck.
Fig. 4 ist ein Schnitt auf der Linie 5-5 der Fig. 2. ·
Fig. 5 ist eine Vorderansicht des Betätigungsmechanismus an einer Seite des Verdecks mit den Teilen in vergrößertem Maßstäbe.
Fig. 6 ist die Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform der Vorrichtung.
Fig. 7 ist ein Schnitt auf der Linie 8-8 der Fig. 6.
Fig. 8 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Verdeckbügel.
Fig. 9 zeigt in Seitenansicht eine andere abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung.
Fig. 10 ist ein Schnitt auf der Linie ii-'il der Fig. 9.
Fig. 11 ist die Ansicht einer vierten, abgeänderten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 12 ist ein Schnitt auf der Linie 13-13 der Fig. 11.
Fig. 13 zeigt eine fünfte, abgeänderte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 14 ist eine sechste, abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung mit dem Schnekkengetriebe.
Fig. 15 ist eine Draufsicht auf den Betäti-
guiigsmechanismus der in Fig. 14 dargestellten Ausführungsform.
Fig. 16 ist ein Schnitt auf der Linie 22-22 der Fig. 15.
Fig. 17 zeigt eine siebente abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung, bei welcher Druckluft zur Betätigung des Klappverdecks benutzt wird.
Der .Wagenkörper 1 trägt in üblicher Weise das auf- und niederklappbare Verdeck mit dem Leder 2 und einer Anzahl von Bügeln. Wenn das Verdeck für Wagen mit Vorder- und Rücksitzen bestimmt ist, wird der vordere Bügel desselben, wie bei 3 gezeigt, abnehmbar an den Enden des Vordersitzes befestigt.
Der hintere Teil des Verdecks wird von den Bügeln 4, 5 und 6 getragen, von denen der Bügel 6 drehbar an den Seiten des Bügels 5 befestigt ist, während die Bügel 4 und 5 drehbar an den Enden des Rücksitzes oder am Wagenkörper angelenkt sind. Zungen mit mehreren Gelenken 7 verbinden die horizontalen Teile genannter Bügel 4, 5 und 3. Wie in Fig. 1 ge-. zeigt, tragen die Bügel 4 und 5 an ihren unteren Enden Zarinsektoren 8 bzw. 9, welche mit Zahnsektoren 10 an den oberen Enden von He-, bein 11 in Eingriff stehen, die zwischen Platten 12 an den Enden des Rücksitzes oder zu beiden Seiten des Wagenkörpers angeordnet sind. Der Sektor 8 hat einen geringeren Durchmesser wie der Sektor 9, es wird sich also der Bügel 4 dementsprechend schneller bewegen wie der Bügel 5. Die Sektoren sind drehbar zwischen den Platten 12 so angeordnet, daß sie von der Außenseite nicht sichtbar sind. Stangen 13, die-sich unterhalb des Wagenkörpers an beiden Seiten desselben hinziehen, sind am Hebel 11 drehbar, und ihre freien Enden sind mit einem Betätigungshebel 14 verbunden, der sich im Bereich des Fahrers befindet.
Bei der in den Fig. 6 und 7 zur Darstellung
gekommenen abgeänderten Ausführungsform
■ sind die Seitenwangen des Bügels 4 mit Gliedem 18 verbunden, welche durch Glieder 19 mit den oberen Enden der seitlichen Hebel 20 in Verbindung stehen. Die Bügel 5 tragen an ihren Seiten Glieder 21, welche durch Glieder 22 mit den seitlichen Hebeln 20 etwas unterhalb der oberen Enden derselben verbunden sind. Die unteren Enden der Hebel 20 sind in der obenbeschriebenen Weise durch Stangen 13 mit dem Betätigungshebel 14 in der Nähe des Führersitzes verbunden.
Die Teile sind so angeordnet, daß die Bügel 4 und 5 eine Differentialbewegung ausführen. Wie in Fig. 7 gezeigt, sind die Seitenglieder des Bügels 5 mittels der Wellen 23 und der Arme 21 mit den Lenkern 22 verbunden.
Die Seitenglieder der Bügel 4 sind an hohlen Wellen 24 befestigt, die auf den Wellen 23 sitzen und in Lagern 25 drehbar sind, welche an den oberen Enden von Konsolen an den Seiten des Wagenkörpers sitzen. Die Arme 18 sind an den inneren Enden der hohlen Wellen 24 befestigt.
Wie in Fig. 8 gezeigt, sind die Bügel 4 und 5 mit Verlängerungen 18 und 21 versehen, welche an den oberen Enden der seitlichen Hebel 26 befestigt sind, so daß bei der Betätigung des Hebels 26 den Teilen ein gewisses Spiel gestattet ist.
Bei der in den Fig. 9 und 10 zur Darstellung gekommenen abgeänderten Ausführungsform sind die Seitenglieder des Bügels 4 mit Zahn-Sektoren 27 versehen, die in Eingriff mit Sektoren oder Zahnstangen 28 stehen. Die Seitenglieder des Bügels 5 besitzen Zahnsektoren 29, die mit den Zahnstangen 30 in Eingriff stehen. Diese Zahnstangen 28 und 30 sind in geeigneten Führungen an beiden Seiten der Platte 31 gelagert und durch Lenker mit den oberen Enden von Hebeln 32 an den Seiten des Fahrzeuges verbunden. Die Verbindung der Sektoren 27 und 29 mit den Bügeln ist im wesentlichen die gleiche wie die bei der Anordnung nach Fig. 7.
Die in den Fig- ii und 12 gezeigte abgeänderte Ausführungsform ist im großen und ganzen der in Fig. 8 dargestellten ,ähnlich ; die Bügel haben an ihren seitlichen Gliedern Verlängerungen 18 und 21, die durch Glieder 19 und 22 mit Exzenterbügeln 33 und 34 verbunden sind, welche auf den Exzentern 35 und 36 angeordnet sind. Die Exzenter sind in bclie-.biger Weise zu betätigen, so daß die Bügel die beim Auf- und Niederklappen des Verdecks notwendigen Bewegungen ausführen müssen.
Die Bügel 4 und 5 der in Fig. 13 gezeigten abgeänderten Ausführungsform tragen · an ihren unteren Enden Sektoren .37 und 38, die sich an einem Segment 39 am oberen Ende eines Hebels 40 abwälzen, und zwar führen sich die Organe 37 und 38 bzw. 39 unter Reibung gegeneinander. Die Bügel und die Be- tätigungshebel sind dabei so miteinander verbunden, daß die erforderliche Bewegung der Teile zum Auf- und Niederklappen des Verdecks erfolgen muß.
Bei der in den Fig. 14, 15 und 16 gezeigten abgeänderten Ausführungsform stehen die Zahnsegmente 10 der Hebel 48 in Eingriff mit den Segmenten 8 und 9 der Bügel 4 und 5, und die Hebel 48 tragen an ihrem unteren Ende ein Schneckenradsegment 49, welches mit einer auf der Welle 51 sitzenden Schnecke 50 in Eingriff steht. Jede der Wellen 51 trägt ein Kettenrad 52. Die Kette 53 läuft über diese Kettenräder sowie über ein Kettenrad 54, welches lose auf der Treibwelle 55 sitzt. Zahnräder 56 an den anderen Enden der Wellen 51 stehen in Eingriff mit je einem Trieb 57 auf einer
Welle, welche das Kettenrad 58 trägt. Die ■ Kette 59 läuft über die Kettenräder 58 und auch über ein Kettenrad 60, das auf der Triebwelle 55 lose sitzt. Wenn sich das Kettenrad 60 mit der Welle 55 dreht, wird sich das Verdeck aufklappen. Bei der Umkehr der Drehrichtung der Schnecken durch den Antrieb mittels Kette 53 wird sich das Verdeck niederklappen. Auf der Welle 55 ist undrehbar, aber verschiebbar eine Muffe 61 angeordnet, deren Kupplungsglieder 62 mit entsprechenden Gliedern 63 der Kettenräder 54 und 60 abwechselnd in Eingriff gebracht werden können. Hierzu dient der Hebel 64, der mit dem einen seiner Enden an der Muffe 61 angreift und an seinem anderen Ende durch eine Stange 65 mit dem zu betätigenden Organ in Verbindung steht. Zur Bewegung des Verdecks kann auch die von der Maschine entwickelte Kraft benutzt werden.
Wie in Fig. 17 angedeutet, kann das untere Ende des Hebels 11 durch eine Stange 66 mit einem Kolben 67 verbunden werden, der in einem Druckluftzylinder arbeitet.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Klappverdeck, insbesondere für Kraftwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdeckbügel vom Führersitz aus zwangläufig mit verschiedenen Winkelgeschwindigkeiten bewegt werden können.
  2. 2. Klappverdeck gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwangen der Bügel mit Zahnsektoren verschieden er Größe versehen sind, welche mit zwangläufig miteinander verbundenen, vom Sitz des Fahrers aus zu betätigenden Zahnstangen in Eingriff stehen.
  3. 3. Klappverdeck gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwangen der Bügel durch Exzentergetriebe mit dem Stellglied verbunden sind.
  4. 4. Klappverdeck gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel an ihren unteren Enden mit Segmenten, von ungleicher Größe versehen sind, welche sich unter Reibung an einem Segment am freien Ende einer vom Betätigungshebel zu betätigenden Stange abwälzen.
  5. 5. Klappverdeck gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel an ihren unteren Enden Zahnsegmente verschiedener Größe tragen, die mit der Verzahnung eines drehbar zwischen zwei Platten angeordneten, zweiarmigen Hebels in Eingriff stehen, der am entgegengesetzten Ende ein Schneckenradsegment trägt, in das eine durch Kettenübertragung vom Betätigungshebel zu drehende Schnecke eingreift.
  6. 6. Klappverdeck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihren Enden mit ungleich großen Segmenten versehenen Bügel mit dem Zahnsegment eines Hebels in Eingriff stehen, welcher mit der Kolbenstange eines Druckluftzylinders gekuppelt ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT291898D 1914-01-28 Active DE291898C (de)

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