DE976805C - Abbaueinrichtung fuer den Strebbau - Google Patents
Abbaueinrichtung fuer den StrebbauInfo
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- DE976805C DE976805C DEE5206A DEE0005206A DE976805C DE 976805 C DE976805 C DE 976805C DE E5206 A DEE5206 A DE E5206A DE E0005206 A DEE0005206 A DE E0005206A DE 976805 C DE976805 C DE 976805C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C27/00—Machines which completely free the mineral from the seam
- E21C27/02—Machines which completely free the mineral from the seam solely by slitting
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Description
AUSGEGEBEN AM 30. APRIL 1964
E 5206 Vlal5b
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abbaueinrichtung für den Strebbau, die mit vor Kopf angeordnetem
Schrämwerkzeug auf einer von ihr selbst freigeschnittenen Unterbank fährt. Es ist bekannt,
Flöze mittlerer und größerer Mächtigkeit im Strebbau in zwei Lagen übereinander abzubauen,
wobei der Abbau der oberen Lage zeitlich vor dem Abbau der unteren Lage stattfindet. Hierzu
war als Gewinnungsmaschine eine auf dem Strebfördermittel verfahrbare Rahmenschrämmaschine
vorgeschlagen, deren Rahmen etwa halbe Flözmächtigkeit hoch war und zuerst am Hangenden,
hierauf am Liegenden entlanggeführt wurde (USA.-Patentschrift ι 522693).
Bei diesem Verfahren ist ein Strebfördermittel erforderlich, welches die Gewinnungs- und Lademaschine
zu tragen und zu führen imstande ist und dementsprechend kräftig gebaut sein muß.
Nach einem älteren, nicht zum Stande der Technik gehörenden Vorschlag soll eine Abbaueinrichtung
für den Strebbau mit ihrem vor Kopf angeordneten Schrämwerkzeug auf einer von ihr selbst
freigeschnittenen, etwa der Höhe des Strebförderers entsprechenden Unterbank fahren, wobei die
Unterbank dann nachträglich in den Strebför- as derer geladen wird (deutsche Patentanmeldung
Ca88VI/5b).
Durch die deutsche Patentschrift 592 754 ist eine vor Kopf arbeitende, den gesamten hereinzugewinnenden
Streifen mit Ketten oder Scheiben zerkleinernde Gewinnungsmaschine bekanntgeworden.
Diese Maschine wird auf einen verstellbaren Bock
409 575/9
gesetzt, der es gestattet, daß zunächst die Oberbank und bei der Rückfahrt die Unterbank des Flözes
hereingewonnen werden.
Einen weiteren Vorschlag zeigt die deutsche Patentschrift 734 894, deren Gewinnungsmaschine nur
die Oberbank hereingewinnt und von der einige Teile auf der Unterbank fahren, die nur wenig über
der Höhe des Fördermittels liegt.
Gegenüber diesen Abbaueinrichtungen ist die erfmdungsgemäße, die Unterbank befahrende Schrämmaschine
dadurch gekennzeichnet, daß an ihr ein die Unterbank im Schrämfeld senkrecht bis zum
Liegenden schlitzendes Schrämwerkzeug angeordnet ist. Dadurch wird das Lösen und Aufnehmen
der Unterbank von Hand oder durch maschinelle Mittel erheblich erleichtert.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein senkrecht schlitzender Kettenschrämarm etwa
in der Maschinenlängsmitte schwenkbar angeordnet. Als Schlitzwerkzeug für die Unterbank kann
in weiterer Ausbildung der Erfindung auch eine an das untere Schrämkopfwellenende angesetzte senkrechte
Schrämstange dienen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist hinter der Schrämmaschine ein den am Strebförderer
liegenden Teil der geschlitzten Unterbank lösender und auf den Strebförderer austragender
Räumer angehängt.
Die Zeichnungen zeigen zwei Ausführungsbeispiele der Abbaueinrichtung gemäß der Erfindung
in Abb. 1 und 3 im Seitenriß und in Abb. 2 und 4 im Grundriß.
Mit ι ist das Liegende, mit 2 das Hangende und mit 3 das Strebfördermittel bezeichnet. Die waagerechte
Linie 4 bezeichnet die Trennfläche zwischen der oberen und unteren Lage.
Vor dem auf der Unterbank fahrenden Schrämmaschinenkörper 5 ist ein Schrämarm 6 in Dreiecksform
angeordnet, welcher mit der an einer Ecke aufgesetzten Schrämkrone 7 die obere Lage hinterschneidet,
mit der Schrämkette 8 die1 Krone 7 antreibt und auf der Unterbank waagerecht schrämt.
Bei dem mit dem Pfeil 9 angedeuteten Kettenlaufsinn wird die durch das Schrämen gelöste Kohle in
den Strebförderer 3 durch die Kette 8 geschafft. Ein Gleitblech 10 auf dem Schrämarm 6 verhindert
das Überschieben des Haufwerks auf diesen. Hinter der Schrämmaschine wird die Unterbank vor dem
durch den Schrämarm 11 erzeugten Schlitz durch einen von der Schrämmaschine nachgeschleppten
Räumer 12 vom Liegenden gelöst und quer in Richtung auf den Strebförderer 3 abgelenkt. Der
Schrämarm 11 ist in einer senkrechten Ebene schwenkbar am hinteren Maschinenende angeordnet.
AnStelle des Schrämarmes 11 kann gegebenen-■
falls eine in der Schrämkopfantriebswelle 13 in Achsrichtung verschiebbare Schrämstange angeordnet
sein.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 3 und 4 entspricht im wesentlichen dem gemäß Abb. 1
und 2.
Von den vor Kopf der Schrämmaschine 15 angeordneten
Schrämwerkzeugen 16 wird die obere Flözlage 17 gewonnen und in den Strebförderer 18
übergeleitet. Die Schrämmaschine 15 selbst fährt auf der Unterbank 19. Wenn die untere Flözlage
aus demselben Mineral wie die obere Flözlage besteht, so kann diese gleichzeitig mit der oberen
Flözlage, jedoch kurz, hinter der Schrämmaschine 15 hereingewonnen werden. Hierzu ist, ähnlich wie
im Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 1 und 2, am hinteren Maschinenende ein in senkrechter Ebene
schwenkbarer Kettenschrämarm 20' angeordnet,
dem gegebenenfalls ein Räumer folgen kann. Während bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1
und 2 die Gewinnung der oberen Flözlage der Gewinnung der unteren Flözlage in Richtung der
Feldestiefe voreilt, also der Querschnitt des Abbaustoßes in bekannter Weise stets stufenförmig
ist, eilt bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 3 und 4 die Gewinnung der oberen Flözlage der Gewinnung
der unteren Flözlage nur in Maschinenfahrtrichtung vor, so daß bei diesem Ausführungsbeispiel der Querschnitt des Abbaustoßes nur vorübergehend
stufenförmig, nach dem Gewinnen der unteren Flözlage jedoch wieder geradlinig ist.
Claims (4)
1. Abbaueinrichtung für den Strebbau mit vor Kopf einer im Schrämfeld auf einer von ihr
selbst freigeschnittenen Unterbank von der Höhe des Strebförderers fahrenden Schrämmaschine
angeordnetem Schrämwerkzeug und Querförderer, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schrämmaschine ein die Unterbank im
Schrämfeld senkrecht bis zum Liegenden schlitzendes Schrämwerkzeug angeordnet ist.
2. Abbaueinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein senkrecht schlitzender
Kettenschrämarm (11) etwa in der Maschinenlängsmitte
schwenkbar angeordnet ist (Abb. 2).
3. Abbaueinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Schlitzwerkzeug
für die Unterbank an das untere Schrämkopfwellenende (13) eine senkrechte Schrämstange
angesetzt ist.
4. Abbaueinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der Schrämmaschine
(5) ein den am Strebförderer (3) liegenden Teil der geschlitzten Unterbank lösender
und auf den Strebförderer (3) austragender Räumer (12) angehängt ist (Abb. 1 und 2).
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 592 754, 734 894,
109;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 509881.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 973 672.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©409 575/9 4.64
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE5206A DE976805C (de) | 1952-03-16 | 1952-03-16 | Abbaueinrichtung fuer den Strebbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE5206A DE976805C (de) | 1952-03-16 | 1952-03-16 | Abbaueinrichtung fuer den Strebbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE976805C true DE976805C (de) | 1964-04-30 |
Family
ID=7066550
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE5206A Expired DE976805C (de) | 1952-03-16 | 1952-03-16 | Abbaueinrichtung fuer den Strebbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE976805C (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE592754C (de) * | 1930-06-28 | 1934-02-14 | Albert Ilberg | Einrichtung zum Abbauen und Fortschaffen der Kohle |
| DE734894C (de) * | 1939-01-28 | 1943-05-04 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Einen Hohlraum ausarbeitende Gewinnunsmaschine fuer Kohle und andere Mineralien |
| DE803109C (de) * | 1947-07-05 | 1951-02-26 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Aus Kohlenhobel, Schraemmaschine und Foerderer bestehende Gewinnungs- und Verladeeinrichtung fuer Kohle |
| DE973672C (de) * | 1950-05-13 | 1960-04-28 | Hans Joachim Von Dr-Ing Hippel | Abbaumaschine |
| DE1509881A1 (de) * | 1965-01-13 | 1969-07-10 | Schuermann & Co Heinz | Fluegelrahmen eines Metallfensters oder einer Metalltuer,vorzugsweise eines Schiebefensters oder einer Schiebetuer |
-
1952
- 1952-03-16 DE DEE5206A patent/DE976805C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE592754C (de) * | 1930-06-28 | 1934-02-14 | Albert Ilberg | Einrichtung zum Abbauen und Fortschaffen der Kohle |
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| DE803109C (de) * | 1947-07-05 | 1951-02-26 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Aus Kohlenhobel, Schraemmaschine und Foerderer bestehende Gewinnungs- und Verladeeinrichtung fuer Kohle |
| DE973672C (de) * | 1950-05-13 | 1960-04-28 | Hans Joachim Von Dr-Ing Hippel | Abbaumaschine |
| DE1509881A1 (de) * | 1965-01-13 | 1969-07-10 | Schuermann & Co Heinz | Fluegelrahmen eines Metallfensters oder einer Metalltuer,vorzugsweise eines Schiebefensters oder einer Schiebetuer |
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