DE443016C - Wegfuell- und Abbaufoerdereinrichtung fuer Kohlenbergwerke - Google Patents

Wegfuell- und Abbaufoerdereinrichtung fuer Kohlenbergwerke

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DE443016C
DE443016C DEJ25527D DEJ0025527D DE443016C DE 443016 C DE443016 C DE 443016C DE J25527 D DEJ25527 D DE J25527D DE J0025527 D DEJ0025527 D DE J0025527D DE 443016 C DE443016 C DE 443016C
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DEJ25527D
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Jeffrey Manufacturing Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G19/00Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
    • B65G19/18Details
    • B65G19/22Impellers, e.g. push-plates, scrapers; Guiding means therefor
    • B65G19/24Attachment of impellers to traction element
    • B65G19/26Attachment of impellers to traction element pivotal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Wegfäll- und Abbaufördereinrichtung für Kohlenbergwerke. Es sind Wegfüll- und Abbaufördereinrichtuligen für Kohlenbergwerke bekannt, bei flenen in der Regel zwei senkrecht zueinander arbeitende Einrichtungen das Wegfüllen und Fiirdern durch den Abbau bis in die Abbaustrecke bewerkstelligen. Die Aufnahme geschieht derart, daß eine mit Schlepp- oder Mithehmerarmen versehene endlose Schleppkette auf einer Gleitbahil am Stoß vor dein Haufiverk entlan,- geführt wird. Alle diese bekannten Einrichtungen weisen besonders den Nachteil auf, daß sie infolge ihres verhältnismäßig starren Aufbaues nicht geeignet e sind, allen auftretenden räumlichen Bedingungen, die durch die Bodenbeschaffenheit und die Länge der Strecken sowie durch die Menge und die Lagerung des zu fördernden crebrochenen Kohlengutes gestellt sind, sich Z, anpassen züi können.
  • Die vorliegende Anordnung erfüllt diese Bedingungen, und zwar ist dies dadurch erreicht, daß eine einzige Schleppkette vorbl gesehen ist, die am Stoß -vor dem Haufwerk entlan- auf einer aus in der Wag 2#' gerechten gelenkig gegeneinander beweglichen und in der Senkrechten versebiebbaren Einzelplatten be-Gleitbahn geführt wird, und so das Wegfüllen und Fördern durch den Abbau bis in die Abbaustrecke ermöglicht. Die Glieder der Schleppkette sind so miteinander verbunden, daß sie nach jeder Richtung beweg glich und so ausgestattet sind, daß eine Verkürzung oder Verlängerung der Ketteneinrichtung vorgenommen werden kann.
  • Die Einteilung der Fördereinrichtung in verschiedene beweglich miteinander verbundene Abteilungen, deren Zahl außerdem nach Bedarf vermindert oder vermehrt werden kann, hat eine vollkommene Anpassungsf-"*tliigkeit der Einrichtung bei geringstem Raumbedarf zur Folge.
  • Vorhanden sind eine Kopfabteilung, welche die Antriebs- und Stetiervorriclitungen für die Förderkette enthält, fernerhin eine Fußabteilung, die das Umkehrrad für die Kette trägt und endlich eine beliebige Anzahl von -Zwischenabteilungen, je nach der erforderlichen Länge der Gesamteinrichtung.
  • A.nf der ein Ausführungsbeispiel wiedergebenden Zeichnung zeigen Abb. i einen Grundriß der Kohlenabteilung mit einem Teil der benachbarten Zwischenabteilung, Abb. 2 einen Aufriß zur Abb. i, Abb. 3 einen Grundriß der Fußabteilung Unter Fortlassung des Gehäuses mit einem Teil der benachbarten Zwischenabteilung, Abb. 4 einen Aufriß zur Abb. 3, Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Abb. i, Lind zwar in vergrößertem Maßstabe, Abb. 6 (diese und die Abb. 7 bis io sind in noch weiter vergrößertem Maßstäbe gehalten) einen Querschnitt durch die Fördervorrichtung, Abb. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VII der Abb. 6, Abb. 8 eine Teilansicht mit Schnitt durch eine Abteilungskupplung, Abb. 9 einen Schnitt nach Linie IX-IX der Abb. 3, Abb. io einen Schnitt nach Linie X-X der Abb- 3, Abb. ii bis 13 schematische Querschnitte einer Kohlengewinnungsstelle, Abb. 14 und 15 zwei schematische Darstellungen für verschiedene Anwendungsarten des Erfindungsgegenstandes bei der Kohlen-Clewinnung in Bergweiken.
  • An der endlosen Kette i sitzen die Mitnehmerarrne 2, die Kopf abteilung 3 (Abb. i Und 2) trägt die Antriebsvorrichtungen. Die Zwischenabteilungen des Stollenförderers sind 221 mit 4 und die Fußabteilung (Abb. 3 und 4) ist mit -5 bezeichnet.
  • jede Zwischenabteilung 4 besteht aus einer Bodenplatte 6 mit einer abwärts gebogenen Kante 7, um mit dieser unter auf dem Stollenboden lose liegendes Arbeitsgut leichter gelangen zu können. Auf der Grundplatte 6 ist ein Paar Winkeleisen 8 befestigt, welche an ihren Enden durch Zwischenglieder 9 und io (Abb. 6 bis 8) verbunden sind. Das Glied io hat einen taschenartigen Vorsprung i i und das Glied 9 einen kugel- oder pilzkopfartigen Vorsprung 12, welcher von dem taschenartigen Teil ii so umschlossen wird, daß beide Teile senkrechte Bewegungen gegeneinander auszuführen vermögen. Die so gebildete Kupplung ermöglicht, wie aus Abb. 7 und 8 klar hervorgeht, eine universale Beweglichkeit der gektippelten Teile in dern für die Zwecke der Erfindung ausreichendem Maße, Vorsprünge 13 (Abb. 7.) der Glieder 9 und io reichen durch Lochungen der Deckplatten 14 (Abb. 6) nach oben hin durch; diese Vorsprünge sind als ösen ausgebildet, in welche Keile 15 hineingeschlagen werden, welche die Deckplatten 14 auf den Winkeleisen 8 festhalten. Seitenflanschen 16 an den Platten 14 -wirken mit Führungsstangen 17 auf der Bodenplatte 6 und den Winkeleisen 8 zusammen, indem sie die endlose Kette i als Führung umschließen. Die erläuterte Art der Verbindung der einzelnen Abteilungen ermöglicht in sehr einfacher und schneller Art, die Gesamtlänge durch Entfernung odLr Hinzufügung von Abteilungen zu verkleinern oder zu vergrößern.
  • Die Kette i kann an sich beliebiger Art sein. Ihre Glieder werden bei Ausbildung als Gelenkkette aber zweckmäßig in der aus der Affib. 6 ersichtlichen Art durch Kugelzapfen verbunden, so daß sie nach allen Richtungen nachgiebig ist. In geeigneten Zwischenh ZD räumen werden besondere Kuppelglieder iS (Abb. 8) in die Kette eingeschaltet, um einzelne Stücke von den Abteilungsabmessungen angepaßter Länge nach Bedarf herausnehmen und einsetzen zu können.
  • Die Mitnehmerarme 2 schleifen auf der Oberfläche der Verbreiterung ig der Grundplatte 6 (Abb. 6) und führen die Kohlenstücke auf ihr entlang. Die Arme 2 we-. den zweckmäßig etwas länger als der Breite der Platte ig entsprechend ausgeführt, damit sie außerhalb der abwärts gebogenen Kanten 7 der Platte ig das seitliche Vordringen der Einrichtung unter den zu befördernden Kohlenbaufen erleichtern; zu letzterem Zweck sind die Ari-ne2- an ihren äußeren Enden auch, wie aus Abb. 6 ersichtlich, abgeschrägt bzw. angeschärft. Ebenso sind die Mitnehmerarme2 Und 8) abgeschrä'gt an den oder Längskanten angeschärft. (Abb. Mit i ihren inneren EilrIen sind die Arme 2 durch Gelenke (Abb. 6 und 8) verbunden, welche eine ausreichend starre Verbindung mit Be-7tig auf das Mitrehmen der Arme durch die Kette in der Arbeitsrichtung gewährleisten, ihre Schwingbewegung in -senkrechter Richtung aber zulassen.
  • -Uni den Raumbedarf der Einrichtung in der Breite tunlichst herabzudrücken, -werden die -,\litnehmerarnie 2 um ihre Gelenkzapfen durch noch zu beschreibende Mittel selbsttätig für den Rückgang aufgerichtet, wobei sie dann an einer Schiene 20 zur Anlage kommen und von ihr geführt werden. Diese Schiene wird von Lagerkörpern 21 in einzelnen reilen auf den verschiedenen Abteilungen getragen, ZD C die ihrerseits auf der Platte 14 festsitzen. Dadurch ist die Schmalhaltung der Grundplatte 6 in der der Verbreiterungsplatte 19 abgekehrten Seite ermöglicht. Ein Blechgehätise 22 in Dachform wird gleichfalls von den Lagerkörpern 21 getragen, es überdeckt die auf gerichteten Arme 2. Augen 23 (Abb. 6 und 8 ' ), welche in geeigneten Abständen über die Platte 6 verteilt sind, bilden Stützpunkte für (las Gehäuse 22, das anderseits sich auf die Lagerkörper 21 so aufstützt, daß es leicht abgehoben und wieder in die Gebrauchsstellung gebracht werden kann. Das Gehäuse 22 bildet mit seiner der Seitenplatte ig zugekehrten Seite eine Begrenzung#swand für den Weg der zu fördernden Kohle. An der Außenseite der Platte i 9 ist eine die Trogführtnig vervollständigende Führungswand nicht vorgesehen ', da eine solche durch die Masse des Fördergutes, der Kohle, beim Arbeiten gebildet wird. Wie aus Abb. 4 erel sichtlich, sind die Teile 23 in der Längsrichtung als U-förinige Körper ausgebildet, so (laß in sie Handspaken eingesetzt werden können, um mit diesen die Querverschiebumder einzelnen Abteilungen gegen die abzufördernde Kohlenniasse zu ermöglichen.
  • Die Bodenplatte 24 der Fußabteilung 5 ist, wie aus Abb. 3, 4, 9 und io ersichtlich, seitlich verbreitert, um Raum für die Unterbringung des Kettenrades:25 zu schaffen. Kettenführungen 26 und 2- sind auf der Bodenplatte 24 ähnlich den Xettenführungen 8 und 17 auf den Platten 6 der Einzelabteilungen angeordnet, um die Kette i zu dem Rade 25 hin- und von ihm zurückzuleiten. Die Kupplung der Fußabteilungen 5 mit der nächsten Zwischenabteilung entspricht den bereits erläuterten Kum)lungen -unter den Zwischenabteilungen 4. Das Kettenrad 25 sitzt fest auf dem unteren Ende eines senkrechten Zapfens:28 (Abb. 9 und io), welcher drehbar in dem Lager 29 eines Schlittens 30 (vgl. auch Abb. 3) ruht, wobei ein oberes Halslager 31 das Gewicht des Zapfens 28 und des Rades 25 aufnimmt. Das Gehäuse des Lagers 31 kann als Schmiermittelbehilter dienen und ist durch abnehrnbare Deckel 32 verschlossen. Der Schlitten 3o läuft in einer Führung 33 auf der Platte 24 (Abb. 9), und eine Stellschraube 34, 35 dient zu einer Einstellung, um hiermit die Spannung der Kette i einzuregeln.
  • Die Führungsschiene 2-o ist auf der Fußabteilung gemäß dem dort befindlichen Kettenrade 25 auswärts gebogen, und zwar in solchem Maße, daß sie die Arme 2 aus der Ruhestellung der Abb. 6 allmählich in die senkrechte Stellung und darüber hinaus bewegt, so daß sie in die aus Abb. 9 rechts ersichtliche Lage gelatigen. Eine andere Führungsschiene 36 auf Stützen 37 bewirkt dann die allmähliche Überführung der Arme -- in die wagerechte Arbeitsstellung. Wird einmal die Bewegung der Kette umgekehrt, dann bewirkt die Schiene 36 natürlich das allmähliche Aufrichten der Arme 2. Die Befestigungsbolzen 38 und 39 für die Schiene 36 oder deren Stützen sind lose in Lochungen der Platte 2-4 eingesteckt, es Sind, wie aus Abb. 3 rechts ersichtlich, mehrere Sätze von Lochungen vorgesehen, um die Schiene 36 in verschiedenen Lagen einstellen zu können, wenn das Rad 25 zurVeränderung der Kettenspannung um entsprechend große Beträge verschoben wird. Das Gehäuse 22 ist mit entsprechender Verbreiterung über die auf der Fußabteilung 5 befindlichen Teile erstreckt. Es ruht dort auf Lagerkörpern2itind23, ähnlich den weiter oben für diesen Zweck- schon erläuterten Teilen der Zwischenabteilungen.
  • Die Kopfabteilung 3 hat an ihrer Bodenplatte 4o aufwärts gebogene Kanten, wodurch ihr Gleiten über den Stollenboden hinweg erl#eichtert wird. Für die Kette i sind Führungen 41 und 4:2 ähnlich den oben erläuterten Itettenführungen vorgesehen. Ebenso ist die Kopfabteilung mit einer Kupplung ähnlich den bereits erläuterten ausgestattet.
  • Die Führungen 41 und 42, treffen auf die Führungen der nächsten Zwischenabteilung auf, sie laufen nach dem Ende der Kopfabteilung hin auseinander, um die Kette i dem An-Z, triebsrade 43 zu- und von'ihm 7urückzuleiten. F-in Trogboden 44 verläuft einseitig mit der Arbeitsfläche ig der anschließenden Zwischenabteilung in gleicher Höhe, steigt aber schräg bis zu einer wissen Höhe an und ist außen tle <y mit einer festen Seitenwand 45 ausgestattet, um das seitliche Abfallen der Förderkohle zu verhindern. Nach innen hin -wird eine Seitenwand durch das senkrechte Blech 46 (Abb. #5) gebildet, das an dein Deckenblech 47 befestigt ist. Abb. 2 läßt erkennen, wie der Trogboden, ansteigt, so daß das Lieferende so hoch liegt, daß die Kohle von ihm in Behälter oder Förderwagen abfallen kann. Ein halbkreisförtniger Vorsprung der Trogbodenplatte44 erstreckt sich über das Kettenrad43 hinaus, um die Arme2 bei ihrem Rundlauf um das Rad herum in wagerechter Lage zu halten. Wenn die Arme 2, von dem Rade 43 ablaufen, werden sie von einer Führungsschiene 49 allinählich aus der wagerechtea in die senkrechte Stellur#g und über diese hinaus in die Lage nach Abb. 6 übergeführt, so daß sie dann'an 21 - der Schiene:2o, wie oben erläutert, nach der Fußabteilung zurücklaufen.
  • Das treibende Rad 43 dreht sich frei um eine Achse 5o, welche auf dem Rahmen fest gelagert ist. An der Nabe 5 1 des Rades 43 ist ein Kammrad 52 gelagert, das mit einem Trieb 53 auf bei 55 gelagerter wagerechter 'vVelle 54 kämmt. Auf der Achse 54 sitzt durch Federkeil gegen Drehung gesichert eine Nabe 56, während frei drehbar auf ihr ein Kettenrad 58 aufgesetzt ist, das durch einen sogenannten Bruchbolzen 59 mit der Nabe 56 verbunden ist. Bei überbeainspruchungen dient der Bruchbolzen in an sich bekannter Weise als Schersicherung. Das Rad 58 wird von dem Rade 6 1 aus durcl? eine Kette 6o angetrieben. Gleichachsig mit dem Kettenrad 61 ist ein Zahnrad 62 angeordnet, in welches ein Ritzel 63 eingreift, das auf der Triebachse des Motors 64 sitzt, welcher bei dem Beispiel als Elektromotor angenommen und von der bekannten Steuerung 65 beherrscht wird.
  • Es ist klar, daß, wenn die Arme 2 sich in wagerechter Lage über die Flächen 24, 19 und 44 von dem Ende der Fußabteilung bis zu dem Ende der Kopfgbteilung bewegen, sie die zu fördernde Kohle auf diesen Flächen entlang bewegen, bis schließlich die über die Schrägfläche 44 entsprechend angehobene .pfabteilung in - eignete Kohle von der Ko ge Behälter abfällt. Die Arme 2 setzen- ihre Bewegung dann um das Rad 43 herum fort un-d#' werden von der Führtingsschiene 49 aufgerichtet Lind in dieser Stellung von der Z, z# Schiene 2o nach der Fußabteilung zurück-,eleitet. Während ihres wirkungslosen Rück CY ganges sind die Arme 2 umschlossen und geschützt durch. das Gebäuse:22 auf der Fuß-und den Zwischenabteilungen, und bei ihrer Ankunft auf der Fußabteilung werden sie durch (len auswärts gerichteten -Teil der Schiene 2o und, durch die Führungsschiene 36 dann wieder auswärts gerichtet und bewegen sich um das Kettenrad 35 herum, um in wagerechter Richtung ihre Arbeitsbewegung wieder aufzunehmen.
  • Abb. 1,4 zeigt einen beispielsweisen Anwendungsfall für die neue Vorrichtung. Parallelstrecken 66 sind quer zum Verlauf des abzubauenden Flözes vorgetrieben, und Fördergestänge 67 für Förderwagen 68 sind in ihnen angedeutet. Weitere Parallelstrecken 69 und querschlägige Durchhiebe 70 sind weiter vorgesehen. Zwischen den Fahrstrecken 69 sind in den Querschlägen 71, 7:2, 73 und 74 Arbeitsorte für den Abbau des Flözes angelegt. Bei 75 sind Gewinnungs-, z. B. Schrämmaschinen, eingebaut, welche querschlägige Durchhiebe vortreiben. In den Räumen 72, 73 sind je zwei Fördervorrichtungen gemäß der Erfindung eiligezeichnet. jede Vorrichtung besteht aus einer solchen Anzahl von Zwischenabteilungen 4, daß ihre Gesamtlänge ungefähr der Hälfte der Länge des Arbeitsstoßes entspricht. Die beiden Fußabteilungen befinden sich in der Mitte des Arbeitsstoßes, und die Kopf- oder Lieferabteilungen 3 befinden sich an den Fahrstrecken 69. Besondere Fördervorrichtungen 77 sind in den Fahrstrecken 69 angedeutet, welche die von dem neuen Abbauförderer 76 gelieferte Kohle aufnehmen und sie zu den bei 78 angedeuteten Querförderern hinbringen. Bei 79 ist die in der Entstehung begriffene nette Abbaufördervorrichtung angedeutet, die die dort anfallende Kohle ebenfalls zu dem Zwischenförderer 77 überführt, so daß schließlich die gesamte gewonnene Kohle in die Förderwagen 68 gelangt.
  • Bei der Arbeit kann die Kohle unterschnitten werden durch eine Maschine bekannter Art, wie sie in Abb. i i und 1:2 bei So angedeutet ist. Diese Maschine bewegt sich auf der Abbausohle zwischen dem Ab- bauförderer und dem Arbeitsstoß entlang. ,Nach dem Unterschneiden wird die Kohle mit bekannten Mitteln gebrochen, -wie in Abb. 13 und 14 angedeutet, so daß ein mehr oder weniger umfangreicher Kohlenhaufen zur Verfügung steht. Die Fußabteilung 5 des Ab- bauförderers wird dann seitlich gegen den Kohlenhaufen so heranbewegt, daß ihre Mitnehmerartne in die Masse eindringen und sie längs des Förderers in der schon erläuterten Weise in BewegUng bringen. Ist der Vorgang so weit vorgeschritten, daß die Fußabteilung leer zu arbeiten bgginnt, so wird die folgende Zwischenabteilung näher an die Kohle herangeschoben usw. bis zur Kopfabteilung 3. Tritt die züi fördernde Kohle in sehr großer Masse auf, wie in Abb. 13 angedeutet, so daß sie beispielsweise bei einer Sprengung über den gesamten Abbauförderer oder einen ,größeren Teil voll ihm zu fallen droht, so würde eine Überlastung der Einrichtung die Folge sein können. Um einer solchen vorzubeugen, wird eine Anzahl von Platten 81 (vgl. auch Abb. 6) so über die Teile derVorrichtung gelegt, daß sie in geneigter Lage die Vorrichtung und besonders die Mitnehrnerarrne 2 von der Kohle frei halten. Die Platten 8 1 werden dann nach ' Maßgabe des Arbeitsfortschrittes allmählich entfernt.
  • Stempel 82 zur Stützung des Han.genden werden in den Ber,-werken bekanntlich so (licht wie möglich an die abzubauen& Kohle lierangestellt. Der Abbauförderer wirkt zwischen den Stempeln und der Kohle, so daß schon ans dem Grunde seine geringe Breite von großem Vorteil ist. Wenn eininal die Stempel ganz besonders dicht all der Kohle stehen inüssen, so kann man dGrt, wo die Schränimaschine 8o arbeitet, die Mitnehmerarme 2, wie in Abb. 12 angedeutet, aufrichten, in welchem Falle die Schrättimaschine sich über die Platten ig des Stollenförderers hinwegbewegt. 9 Wie in Abb. 1,5 linksseiti., angedeutet, empfiehlt es sich bisweilen, die Stempel 82 vorübergehend etwas von dein Flöz zu untfernen, damit der F('3rclerer 8113 stellenweise zur Seite gerückt werden kann, um für die Schrärmitaschine So Bewegungsfreiheit zu t' z#I schaffen. Nach dein Vorbeigang der in dein Flöz gi arbeitenden -Maschine So werden dann die Teile des Förderers 86 wie-ler an das Flöz herangerückt, und es findet dabei immer die entsprechende Stempelversetzung statt. In der Mitte der Abb. 15 ist allgedeutet, wie bei einer größeren Kohleninenge gemäß Abb. 13 der Förderer, mit der Fußabteilung anfangend, allmählich die gam.e bei eitler Spren-Ung o. dgl. angefallene Masse bewä 't und wie die Steinpelreilie dem sich ändernden Verlauf Ües Stollctiförderers allgepaßt wird. Bei dem in Ahb. 15 zur Darstellung gebrachten Beispiel für eine Anlag,-sind paarweise Streck-en 84 vorgetrieben, wo-],ei die diese verbindenden querschlägigeli l)urchliiebe 85 das gesamte abzubauende Flöz in rechteckige Ei##zelkörper zerlegen. Die verschiedenen bei 86 angedeuteten Abbauförderer arbeiten dann je an den einzelnen :#o erzeugten r#liizal)sclinitten, sie liefern die b Kohle in Fördervorrichtungen 87 ab, die sie dann teils unter Verwendung von rechtwinklig zu den ersteren verlaufende Fördervorrichtungen 88 schließlich bei 89 in die Förderwagen ausschütten, die durch eine maschinelle Fi#rdervorrichtung go in der Förderstrecke84 abbefördert werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Weg üll- und Abbaufördereinrichtung für Koblenbergwerke, bestehend aus einer einzigen durch -den Abbau bis in die Abbaustrecke fördernden, mit Schlepparmen versehenen Schleppkette, die am Stoß vor dem Haufwerk entlang auf einer Gleitbahn geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die aus wagerechten, ge- lenkig gegeneinander beweglichen Einzelt' zi platten bestehende Gleitbahn sich gliederweise seitlich so gegen den Abbaustoß vordrücken läßt, daß sich die Schlepparme unter das mitzunehmende Haufwerk schieben. :2.
  3. Wegfüll- und Abbaufördereinrichtung für Kohlenbergwerke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einzelplatte der Gleitbahn mit der benachbarten durch ein kugelgelenkartig ausgebildetes Verbindungsglied gekuppelt ist, welches die Biegung sowohl in vertikaler als in horizontaler Ebene gestattet, und daß die Schleppkettenglieder durch Kugelzapfen derart miteinander verbunden sind, daß sie diese Biegungen zulassen. 3. Wegfüll- und Abbaufördereinrichtung für Kohlenbergwerke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an der endlosen Kette hängenden Schlepparme rechtwinklig zu der in horizontaler Ebene arbeitenden Schleppkette bewegt werden müssen, und daß selbsttätige Vorrichtungen zum Heben der Schlepparme in eine aufrechte Lage während des Rück-(sangges und zum Wiedereinsetzen in die l#I horizontale Arbeitsstellung während der Förderung vorgesehen sind. 2
  4. 4. Wegfüll- und Abbaufördereinrichtung für Kobienbergwerke, dadurch 'gekennzeichnet, daß die Organe zum Kuppeln der Einzelplatten der Gleitbahn runde Vorsprünge und Hülsen besitzen, welche leicht durch Anlieben des Endes eines Ab- teils- vom Ende des benachbarten los-,gekuppelt werden können.
DEJ25527D 1924-07-31 1924-12-20 Wegfuell- und Abbaufoerdereinrichtung fuer Kohlenbergwerke Expired DE443016C (de)

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DE (1) DE443016C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912315C (de) * 1947-07-04 1954-05-28 Gewerk Eisenhuette Westfalia Abbaufoerderer mit ruhender Rinne
DE1052931B (de) * 1951-03-23 1959-03-19 Equip Minier S A R L L Gewinnungsmaschine fuer Steinkohle u. dgl.
DE4109290A1 (de) * 1991-03-21 1992-09-24 Bochumer Eisen Heintzmann Vorrichtung zum loesen und foerdern von floezartig anstehenden mineralischen rohstoffen, insbesondere von kohle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE912315C (de) * 1947-07-04 1954-05-28 Gewerk Eisenhuette Westfalia Abbaufoerderer mit ruhender Rinne
DE1052931B (de) * 1951-03-23 1959-03-19 Equip Minier S A R L L Gewinnungsmaschine fuer Steinkohle u. dgl.
DE4109290A1 (de) * 1991-03-21 1992-09-24 Bochumer Eisen Heintzmann Vorrichtung zum loesen und foerdern von floezartig anstehenden mineralischen rohstoffen, insbesondere von kohle

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