DE866485C - Abbaukammer mit Gewinnungsvorrichtungen - Google Patents

Abbaukammer mit Gewinnungsvorrichtungen

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DE866485C
DE866485C DEH3552D DEH0003552D DE866485C DE 866485 C DE866485 C DE 866485C DE H3552 D DEH3552 D DE H3552D DE H0003552 D DEH0003552 D DE H0003552D DE 866485 C DE866485 C DE 866485C
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DE
Germany
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machine height
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Expired
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DEH3552D
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English (en)
Inventor
Albert Hamel
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C27/00Machines which completely free the mineral from the seam
    • E21C27/20Mineral freed by means not involving slitting
    • E21C27/26Mineral freed by means not involving slitting by closely adjacent cutter chains acting on the full working face

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

  • Abbaukammer mit Gewinnungsvorrichtungen Maschinell höhenverstellbare Abbaukammern sind bekannt; doch kann man mit dieser Ausbauvorrichtung nicht gewinnen. Ferner ist es bekannt, das über den OOuerschnitt einer Leitstrecke hinaus anstehende Gut im Rückbau unter Vermittlung eines zum Schutz gegen das Hangende am Arbeitsstoß vorgesehenen Schutzschilldes mit einer Schrämwand, .d. h. unter gleichzeitigem Abschrämen auf der gesamten Stoßbreite, selbsttätig ununterhrochen zu gewinnen. Eine solche Schrämwand hat jedoch den Naohteil, daß sie nicht höhenverstellbar ist, also der Höhenveränderung des Abbaukammerdaches und der F'lözmächtibikeit nicht folgen kann. Ferner ergibt sich bei ihr keine geeignete Richtung zum Spannen der Schrämketten. Auch kann man nur unter umständlicher Entfernung eines erheblichen Teils ,des Arbeitsstoßes an die Flügelenden der Schrämwand zwecks Instandsetzen usw. herankommen.
  • Diese Nachteile werden von der vorliegenden Erfindung vermieden, welche zugleioh die Aufgabe löst, gebräche Braunkohle bei wechselnder Abbauhöhe und Abbaurichtung vollmaschinell bei fließend voranschreitendem Betrieb abzubauen. Erfindungsgemäß wird eine maschinell höhenverstellbare Abbaukammer mit einer maschinell höhenverstellbaren Gewinnungsvorrichtung und mit Fahrraupen vereinigt, die zwecks Änderung der Abbaurichtung in eine einheitliche Winkelgeschwindigkeit einstellbar sind. Diese höhenverstellbare Gewinnunigsvorriehtung hat Gewinnungswerkzeuge, die waagerechte Achsen umlaufen und an den unteren Gewinnungsvorrichtungen vörbeitauchen. Nach der Erfindung ist die maschinell höhenverstellbare Abbaukammer mit der maschinell höhenverstellbaren Gewinnungsvorrichtung,derart verbunden, daß letztere mit dem Abbaukammerdach zugleich und auch ohne dies höhenverstellbar ist. Die Erfindung ergibt folgende Vorteile: Es wird ein völlig selbsttätiger, fließender Abbaubetrieb bei wechselnder Abbauhöhe und Abbaurichtung erreicht; .dieser vollmaschinelle Abbau paßt sich dem allgemeinen Verlauf des Flözhangenden an; der Abbauverlust wird weitmö!gliöhst verringert; die: Produktionsleistung und die Wirtschaftlichkeit der unterirdischen, Braünkohlengewinnung werden erheblich gesteigert; die Teile der Gewinnungsvorriehtu.ngen sind bequem und sicher für ihre Beobachtung und Wiederherstellung erreichbar; die Schrämketten werden nach einer Richtung gespannt, wo ein Weiterreifen des Schrämens nicht schadet.
  • In der Zeichnung "Ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt und nachfolgend erläutert, und zwar zeigt Abb. i idie Seitenansicht einer .Abbaukammer mit Gewinnungsvorrichtungen, von der Linie D-D der Abb. 2 aus gesehen, Abb.2 eine Draufsicht der Abbaukammer, von der Linie A-A der Abb. i aus gesehen, Abb. 3 eine schematisch gehaltene Vorderansicht gegen die Gewinnungsvorrichtungen nach Abb. i, Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie B-B der Abb. 2.
  • Die Abbaukammer besteht im wesentlichen aus zwei Reihen Säulen mit hydraulischen Stempeln i oder Öldruckstempeln oder Schraubstempeln, die mittels der langen waagerechten Träger 2 auf dem Fahrgestell 3 der Sohlenraupen 4 stehen und über sich mittels der waagerechten Träger 5 das Raupenzach 6 tragen: Dieses ist im ganzen heb- und senkbar und mit ihm zugleich die an seinen Trägern 7 befestigten oberen Gewinnungsvorrichtungen, hier beispielsweise die Schrämwand 8, deren Skelett von den Tragerahmen ig und 2o gebildet wird. Der Tragerahmen.2o kann an dem Tragerahmen ig entlang hochgeschraubt werden; so da.ß die Schneidewerkzeuge wesentlich über das Abbaukammerdach hinausgreifen würden. Um den Tragerahmen 2o laufen Schränvkettenpaare, die mit -Zahnleisten g besetzt sind und ,den Abbaustoß von der First bis zu den beiden Schrämkratzwerken io und ii bzw. bis zum Streckenquerschnitt abfräsen ( lbb. 3 und'4) . Der untere Streifen des Abbaustoßes auf der Sohle wird von den Schrämkratzwerken io und ii gelöst, die @zugleich alle anfallende Kohle nach der Streckenmitte zu auf das Band 12 befördern. Die oberen Gewinnungsvorrichtungen können also an den unteren vorbeitauchen, wie es aus, Abb. 4 ersichtlich ist, und werden selbsttätig vom Abbaukammerdach auf und nieder geführt. Die Schrämketten werden in der Regel nach unten zu gespannt, wodurch der Umfangsischnitt der beschrämten Fläche erhalten bleibt. Will man den Schnitt höher als zuvor nehmen, so wird die Schrämwand nach und nach hochgeschraubt und die Abbaukammer nach entsprechendem Vormarsch, hochgedrückt unter gleichzeitigem Wiederzurückstellen der Schrämwand auf die passende Höhenlage. Beim Verringern der Abbauhöhe ist es nur nötig, das Abbaukammerdach mit der Schrämwand zu senken. Die Gewinnungswerkzeuge werden vom Hauptmotor i3: angetrieben. Die Zwischengetriebe sind so eingerichtet, daß sie beim Heben und Senfken der oberen Gewinnungsvorrichtungen verbunden bleiben. Das kann d. B. durch ein selbsttätiges, mit Kettenrädern versehenes WirAelgelenk geschehen. Die über der Streckenfirst gewonnene Kohle fällt in den mit Ansätzen verlängerten Trichter 14 und damit auf das Band 12. Abbaukammer und Gewinnungsvorrichtungen werden durch.Umlauf der Sohlenraupen 4. vorgetrieben, die ähnlich dem Raupenfahrwerk an Übertagebaggern von Motoren 16, 17 usw. angetrieben werden, aber so gesteuert werden können, daß die A'bbankammer sowohl geradeaus als auch im gewünschten Bogen: vorrückt. Es genügt, wenn außer den längeren Mittelraupen -nur eine um (die andere Sohlenraupe, nämlich die jeweils bezifferten, angetrieben werden. Die Raupen des Raupendaches erhalten keinen Antrieb, sie laufen leer mit. Ihre tragende Oberfläche rollt fest unterstützend unter der von den Gewinnungswerkzeugen geschnittenen First ab. Zwischen Raupendach und Schrämwand folgt etwa 15 mm tiefer die schmale Verzugsfläche 18, die hier die Aufgabe einer Verzugssohwarte der Getriebezimmerung hat. Das dicht hinter ihr folgende Raupendach 6 Ist imstande, den gesamten bangenden Druck aufzunehmen. Die Tragkraft eines Stempels .ist so groß bemessen, daß die Abbaufirst durch das Dach der Abbaukammer mindestens ebenso gesichert ist wie die First des Schutzfeldeis, (das ;hier z. B. mit nebeneinandergestellten Türstöcken verbaut ist. Der Abstand der hydraulischen Stempel isst so gewählt, daß trotz ihrer gegenseitigen Verstrebung ein Mann durchschlüpfen kann. Die Stempel sind mit Ventilen, Sicherheitsventilen, Leitungen und Pumpen ausgerüstet, so daß sie einzeln und zusammen stuf und nieder gedrückt werden können.
  • An Stelle -der hier gezeichneten Schrämketten können auch höhenverstellbare, etwa waagerecht angeordnete, auf und nieder zu bewegende, Schrämwalzen benutzt werden oder auch etwa senkrecht gestellte, quer hin und her Saufende, die bei pendelndem Gang den Abbaustoß gewinnen und die Abbaukammer frei schneiden. An Stelle der Schrämkratzvorrichtungen können auch Sahrämförderschnecken verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abbaukammer mit Gewinnungsvorrichtungen zum Albbauen von Braunkohlen und ähnlichen gebrächen Mineralien, gekennzeichnet durch die Vereinigung einer maschinell höhenverstellbaren Abbaukammer mit einer maschinell höhenverstellbaren Gewinnungsvorrichtung (8) und mit Fahrraupen (4), die zwecks Änderang der Abbaurichtung in einheitliche Winkelgeschwindigkeit einstellbar sind.
  2. 2. Abbaukammer mit Gewinnungsvorrichtungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine maschinell höhenverstellbare Abbauhammer mit einer maschinell höhenverstellbaren Gewinnungsvorrichtung (8) vereinigt ist, deren Gewinnungswerkzeuge (8, 9) waagerechte Achsen umlaufen und an den unteren Gewinnungsvorrichtungen (io, ii) vorbeitauchen..
  3. 3. Abbaukammer mit Gewinnungsvorrichtungen nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine maschinell höhenverstellbare Abbaukammer mit einer maschinell höhenverstellbaren Gewinnungsvorrichtung (8) derart verbunden ist, daß letztere (8) mit dem Abbaukammerdach zugleich und auch ohne dies höhenverstellbar ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 487 101, 510 708, 512 214, 533 119; britische Patentschriften Nr. 155 822, 494 78¢; USA.-Patentschrift Nr. 1 588 987.
DEH3552D 1941-10-03 1941-10-03 Abbaukammer mit Gewinnungsvorrichtungen Expired DE866485C (de)

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