DE974084C - Schlauchboot - Google Patents

Schlauchboot

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DE974084C
DE974084C DED13377A DED0013377A DE974084C DE 974084 C DE974084 C DE 974084C DE D13377 A DED13377 A DE D13377A DE D0013377 A DED0013377 A DE D0013377A DE 974084 C DE974084 C DE 974084C
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DE
Germany
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boat
inflatable
floor
fabric
dinghy
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Expired
Application number
DED13377A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Kellermann
Hans Scheibert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Schlauchbootfabrik Hans Scheibert GmbH and Co KG
Original Assignee
Deutsche Schlauchbootfabrik Hans Scheibert GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Schlauchbootfabrik Hans Scheibert GmbH and Co KG filed Critical Deutsche Schlauchbootfabrik Hans Scheibert GmbH and Co KG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B7/00Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
    • B63B7/06Collapsible, foldable, inflatable or like vessels having parts of non-rigid material
    • B63B7/08Inflatable

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Schlauchboot Schlauchboote werden häufig für den. Behelfsbrücken.bau als schwimmende Körper zur Unterstützung der Brücke verwendet. Um die Tragfähigkeit der für diesen Zweck eingesetzten Schlauchboote- zu erhöhen, hat man bislang in das Bootsinnere einen zylindrischen Schlauch lose eingelegt, der bei völliger Überflutung des Schlauchbootes den Brückenoberbau mittragen hilft. Nachteilig dabei ist, daß der nachgiebige Boden. des Schlauchbootes durch den Gegendruck des Wassers nach oben eingedrückt und. hierdurch sowie durch die beim Überfluten des Bootes in das Bootsinnere einfließenden Wassermengen der Auftrieb verringert wird.
  • Schlauchboote, die beim Behelfsbrückenbau. Verwendung finden., unterliegen insofern noch besonderen Bedingungen, als sie durch nicht immer zu vermeidende, ungleichmäßig verteilte Auflast besonders auf Torsion beansprucht werden und außerdem zum Einsatz in schnell fließenden Gewässern einen günstigen Anströmwiderstand besitzen sollen.
  • Es ist bekannt, ein Schlauchboot mit doppeltem Stoffboden auszurüsten, der sich beim Aufblasen des Bootes selbsttätig dadurch mit Luft füllt, daß die obere Stofffläche dieses Bodens ein einfaches Ansaugventil aufweist, durch das automatisch so viel Luft angesaugt wird, wie ohne Überdruck zwischen den beiden Bodenflächen Platz hat. Mit einem solchen. doppelten Boden wird bezweckt, die Gefahr des Sinkens des Bootes bei Verletzung der äußeren Tragschläuche dadurch zu verhindern, daß innerhalb des. aufblasbaren. Doppelbodens eine sich selbst mit -Luft füllende Kammer gebildet wird, welche die Tragfähigkeit des Bootes. erhöht. Da die Luftkammer nur mit atmosphärischem Druck gefüllt wird, kann der aufgeblasene Doppelboden das Eindrücken des unteren Bodens nicht verhindern, und er schließt es auch nicht aus, daß bei der großen Belastung des Schlauchbootes durch den Brückenoberbau in das Bootsinnere Wasser eindringt und dementsprechend die Tragfähigkeit des Schlauchbootes verringert wird.
  • Zur Vermeidung des Kenterns von Schlauchbooten ist bereits vorgeschlagen worden, das Schlauchboot zur Bildung eines Raumes für die Aufnahme von Ballastwasser mit einem Doppelboden zu versehen. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, Schlauchboote, die normalerweise zur Beförderung von Personen oder Gegenständen bestimmt sind, für den Einsatz beim Behelfsbrückenbau durch Erhöhung der Tragfähigkeit und durch Vermeidung des Einströmens von Wasser in. das Bootsinnere geeignet zu machen, wird auf diese Weise nicht gelöst. Das gleiche gilt für die bekannte Maßnahme, bei Schlauchbooten unter dem Bootsboden zu dessen Versteifung einen Kiel in Form eines besonderen Luftschlauches anzuordnen.
  • Weiterhin sind Schlauchboote bekannt, deren Boden aus einzelnen, in Längsrichtung des Bootes verlaufenden Schläuchen besteht, die als Luftmatratzen der Isolierung und Versteifung des Bodens dienen. Dort ist die den inneren. Boden bildende Stoffbahn sowohl an der Innenwandung der Tragschläuche als auch mehrfach am Boden des Bootes befestigt. Die Bodenschläuche füllen im aufgeblasenen Zustande das Bootsinnere nicht aus, was für Schlauchboote, die der Beförderung von Personen und Gegenständen dienen, auch gar nicht erwünscht wäre, weil solche Schlauchboote einen möglichst großen freien Innenraum für das bequeme Unterbringen der zu befördernden Personen oder Gegenstände haben müssen.
  • Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß auch Schlauchflöße bekannt sind, die aus mehreren fest miteinander verbundenen Einzelschläuchen bestehen. Schwimmkörper dieser Art sind wegen ihrer flachen Form für den Behelfsbrückenbau überhaupt nicht und für Beförderungszwecke nur dann anwendbar, wenn, es nicht unbedingt darauf ankommt, daß die zu: befördernden Personen oder Gegenstände gegen Naßwerden zuverlässig geschützt sind.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Schlauchboot zu schaffen, das sowohl für Beförderungszwecke als auch für den Einsatz beim Behelfsbrückenbau geeignet ist und in der letztgenannten Anwendungsart ein Höchstmaß an Tragfähigkeit ergibt. Sie geht aus von einem Schlauchboot mit einer einen inneren doppelten Boden bildenden, allein an der Innenwandung der äußeren Tragschläuche befestigten wasser- und luftdicht hergerichteten Stoffbahn, und sie besteht darin, daß der Raum zwischen der Stoffbahn und dem Schlauchbootboden aufblasbar ist und die Stoffbahn im aufgeblasenen Zustand einen das Bootsinnere ausfüllenden zusätzlichen Luftraum begrenzt.
  • Mit dieser Ausbildung eines einen Doppelboden aufweisenden Schlauchbootes wird erreicht, daß der gesamte Innenraum des Bootes beim Einsatz als schwimmende Brückenunterstützung für die Tragfähigkeit mit ausgenutzt und über das Normalmaß hinaus noch dadurch vergrößert werden kann, daß beim Aufblasen des vom Doppelboden umgrenzten Luftraumes der untere Boden nach unten durchgewölbt wird. Auf diese Weise wird ein Höchstmaß an Tragfähigkeit erzielt. Außerdem wird das Eindringen von Wasser in das Bootsinnere verhindert und die damit verbundene Verminderung der Tragfähigkeit des Bootes vermieden.
  • Der Überdruck in der zusätzlichen Luftkammer wirkt auf die äußeren Tragschläuche und gibt dem Schlauchboot als Ganzem eine hohe Torsionssteifigkeit, die einer unerwünschten Formänderung des Bootes bei Auflagerung großer Lasten entgegenwirkt, und darüber hinaus wölbt er den Bootsboden in eine strömungsgünstige Form nach unten durch.
  • Die Luftfüllung des zusätzlichen Luftraumes kann unabhängig sein von der Luftfüllung der äußeren Tragschläuche. Das Schlauchboot bleibt daher auch dann noch schwimmfähig, wenn die äußeren Tragschläuche undicht werden. Im nicht aufgeblasenen Zustande des zusätzlichen Luftraumes kann der obere Boden flach. gegen den unteren Boden anliegen, woraus sich ein verstärkter Bootsboden ergibt, wie es für das Befördern von Personen und schweren Gegenständen günstig ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung und zeigt in den Fig. I bis 3 ein Schlauchboot mit flach auf dem unteren Boden liegender Stoffbahn im nicht aufgeblasenen Zustand des zusätzlichen Luftraumes und in den Fig. 4 und 5 das Schlauchboot mit aufgeblasenem zusätzlichem Luftraum.
  • In einem Schlauchboot beliebiger Größe und Form ist an den inneren Schlauchrundungen z, 2 der äußeren Tragschläuche 6, 6' eine Stoffbahn z aus gummierten, imprägnierten oder sonstwie hergerichteten Geweben derart luftdicht befestigt, daß sie im nicht aufgeblasenen Zustand auf dem Bootsboden 3 aufliegt und im aufgeblasenen Zustand das Bootsinnere ausfüllt, so daß sie nunmehr in Verbindung mit dem Bootsboden 3 einen zusätzlichen Luftraum 5 bildet.
  • Der zusätzliche Luftraum 5 kann, mit einem oder mehreren Füllventilen. q. und 4' für sich allein oder in Verbindung mit den äußeren Tragschläuchen 6,6' des Schlauchbootes oder deren Einzelteile - in diesem Falle durch Verbindungsventile - aufgeblasen werden.
  • Die Vorteile sind folgende: Die Befestigung der Stoffbahn z im Inneren des Bootskörpers vermindert die Menge des, einflutenden Wassers, und im Gegensatz zu einem gesonderten Einlegeschlauch wölbt der bereits vor Gebrauch aufgeblasene zusätzliche Luftraum des Schlauchbootes, der durch die Stoffbahn gebildet wird, den Bootsboden nach unten, wodurch die Tragfähigkeit erheblich erhöht wird. Dabei tritt dieser Nutzeffekt bereits vor dem völligen. Überfluten des Schlauchbootes ein.
  • Ferner ist der Stoffverbrauch gegenüber dem des gesonderten Einlegeschlauches bedeutend geringer, da, der Bootsboden 3 und die äußeren Tragschläuche 6, 6' als gegebene Kammerwände bereits vorhanden sind und nur die obere Stoffbahn I hinzukommt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Schlauchboot mit einer einen inneren doppelten Boden bildenden:, allein an der Innenwandung der äußeren Tragschläuche befestigten, wasser- und, luftdicht hergerichteten Stoffbahn, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen der Stoffbahn (I) und. dem Schlauchbootboden (3) aufblasbar ist und die: Stoffbahn in aufgeblasenem Zustand einen das Bootsinnere ausfüllenden zusätzlichen. Luftraum (5) begrenzt.
  2. 2. Schlauchboot nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufblasen des zusätzlichen Luftraumes (5) indirekt durch Verbindungsventile vom Schlauchkörper des Bootes oder eines seiner Teile aus vorgenommen wird.
  3. 3. Schlauchboot nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffbahn (I) in nicht aufgeblasenem Zustand des zusätzlichen Luftraumes im Bootsinnern flach auf dem Bootsboden (3) aufliegt, so daß sie den Bootsboden verstärkt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 428 420; deutsche Gebrauchsmuster Nr. I 613 744, 621 870; französische Patentschrift Nr. 771 762; USA.-Patentschriften Nr. 2 223 625, 2 370 o69, 508304.
DED13377A 1952-10-21 1952-10-21 Schlauchboot Expired DE974084C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183822B (de) * 1958-04-15 1964-12-17 Scheibert Dt Schlauchbootfab Schlauchboot mit einer an den Tragschlaeuchen angesetzten Stoffbahn

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