DE974071C - Haekelgalonmaschine - Google Patents

Haekelgalonmaschine

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DE974071C
DE974071C DEB28902A DEB0028902A DE974071C DE 974071 C DE974071 C DE 974071C DE B28902 A DEB28902 A DE B28902A DE B0028902 A DEB0028902 A DE B0028902A DE 974071 C DE974071 C DE 974071C
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DE
Germany
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crochet
weft
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sinkers
weft threads
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Expired
Application number
DEB28902A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dittrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BERGISCHE GARDINEN IND GmbH
Original Assignee
BERGISCHE GARDINEN IND GmbH
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Publication date
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Priority to DEB28902A priority Critical patent/DE974071C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE974071C publication Critical patent/DE974071C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B33/00Crocheting tools or apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

  • Häkelgalonmaschine Gegenstand des Hauptpatents 800316 ist ein Verfahren zur Herstellung von Gardinenstoffen und ähnlichen Textilwaren mit netzartiger Grundmusterung auf einer Häkelgalonmaschine. Von allen zur Anfertigung solcher Waren dienenden maschenbildenden Maschinen haben sich Häkelgalonmaschinen als besonders geeignet erwiesen, weil man auf ihnen eine Ware mit ganz klarer und regelmäßiger netzartiger Grundmusterung erhält. jede auf einer Häkelgalonmaschine hergestellte derartige Ware besteht aus Kett- und Schußfäden, wobei die Kettfäden in Längsrichtung der Fertigware verlaufende Maschenstäbchen bilden. Zur Herstellung des netzartigen Grundmusters müssen die Schußfäden derart in die Maschenstäbchen der Kettfäden eingebunden werden, daß sie durchgehende und in gewünschtem Abstand voneinander liegende Querfäden bilden. Zur Erzeugung der Maschenstäbchen aus den Kettfäden dienen Häkelnadeln, die in Zusammenarbeit mit den Fadenführern der Kettfäden, den sogenannten Lochnadeln, in einer im wesentlichen waagerechten Ebene vor- und zurückgehen, wobei die Lochnadeln die Kettfäden während jedes Arbeitstaktes der Häkelnadeln um diese schlingen. Die Schußfäden müssen zwecks Einbindens in die Kettfäden durch ihre Fadenführer quer zur Bewegungsrichtung der Häkelnadeln hin und her bewegt und außerdem für jede Schußlegung zwischen den einzelnen Maschenstäbchen unter die Ebene der Häkelnadeln gebracht werden. Die Schußfadenführer sitzen auf rapportgesteuerten Stangen oder Barren, die sich oberhalb der Häkelnadeln quer zu deren Bewegungsrichtung im Takt der Rapportsteuerung hin und her bewegen. Für jede Schußfadengruppe, die nicht zur Herstellung des netzartigen Grundmusters benötigt wird, ist eine weitere Schußstange erforderlich. Die Reichhaltigkeit der Ziermusterung hängt also von der Anzahl der vorhandenen Schußstangen ab. Die Feinheit der netzartigen Grundmusterung andererseits wird durch den seitlichen Abstand der Häkelnadeln voneinander bestimmt.
  • Bei den früher üblichen Häkelgalonmaschinen mußten zum Durchführen einer Schußlegung die Schußfadenführer zwischen die Häkelnadeln gesenkt werden. Die dadurch bedingten verhältnismäßig großen seitlichen Abstände der Häkelnadeln voneinander gestatteten nur die Anfertigung von recht groben Netzmustern. Zur Vermeidung dieses grundsätzlichen Nachteiles sollen nach der Vorschrift des Hauptpatents die Schußfäden durch besondere hakenförmige Platinen zwecks Einbindens in die Kettfäden unter die Ebene der Häkelnadeln heruntergezogen werden, die Schußfadenführer selbst sich aber lediglich oberhalb dieser Ebene bewegen. Wegen der vergleichsweise sehr kleinen Dicke der Hakenplatinen kann man die Häkelnadeln dicht nebeneinander anordnen und dadurch Waren mit sehr feiner Netzmusterung herstellen.
  • Bei der in der Patentschrift des Hauptpatents beschriebenen Häkelgalonmaschine liegt die Schwenkwelle der Hakenplatinen unterhalb der Ebene der Häkelnadeln vor der Abstreiferschiene der Fertigware. Diese Anordnung der Platinenwelle und die Verwendung von Hakenplatinen wird jedoch noch nicht allen Anforderungen gerecht, die bei der Benutzung sehr feiner Garne und der Anfertigung feiner, reichhaltig gemusterter Häkelwaren auftreten. Der an jeder Platine vorgesehene, nach innen vorspringende Haken kann im entscheidenden Augenblick, wo er den zugehörigen Schußfaden unter die Ebene der Häkelnadeln herunterziehen soll, leicht mit der Abstreicherschiene in Berührung kommen. Unter Umständen stößt der Haken schon gegen diese Schiene, bevor der im Haken hängende Schußfaden tief genug heruntergezogen ist und das Einbinden des Schußfadens in das zugehörige Maschenstäbchen störungsfrei vonstatten gehen könnte. Ferner hat sich gezeigt, daß die Platinenhaken bei Verwendung empfindlicher Garne die Oberfläche der Schußfäden angreifen können; denn bei der Abzugsbewegung der Platine muß der Schußfaden eine gewisse Strecke im Platinenhaken gleiten, wodurch eine Scheuerwirkung auftritt. Auch besteht bei Führung mehrerer Schußfäden in einem Platinenhaken die Gefahr, daß die Fäden im Haken klemmen.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Häkelgalonmaschine zu schaffen, die von den erwähnten Mängeln frei ist und sich daher zum Durchführen des Verfahrens nach dem Hauptpatent eignet. Erfindungsgemäß sind die zwischen die Häkelnadeln greifenden Platinen als geradlinige, also hakenfreie Finger ausgebildet und an einer hinter den Schußfäden und oberhalb der Ebene der Häkelnadeln liegenden Schwenkwelle angeordnet. Die durch die Welle nach vorn geschwenkten Platinen greifen dementsprechend schräg von oben und hinten her an den jeweils in ihren Bereich kommenden Schußfäden an, was von der Rapportsteuerung der betreffenden Schußstangen abhängt, und drücken bei weiterer Schwenkung nach unten die ergriffenen Schußfäden unter die Ebene der Häkelnadeln, worauf die Schußfäden dann in der geschilderten Weise in die zugehörigen Maschenstäbchen der Kettfäden eingebunden werden.
  • Bei Raschelmaschinen, die mit lotrecht stehenden und lotrecht bewegten Zungennadeln arbeiten, sind Schußfadeneinlegeplatinen bekannt, die den vor den Nadeln, also auf der Hakenseite der Nadeln, gelegten Schußfaden hinter die Nadeln bringen. Diese Platinen sind jedoch mit einem fingerartigen Teil versehen, auf den der Schußfaden zunächst abgelegt w=ird, und mit einer Hakennase zum Verlegen des Schußfadens hinter die Nadeln. Gerade, nadelartige Platinen, die mit einem Schußfaden zusammenwirken, sind bei Raschelmaschinen zwar ebenfalls bekannt, doch befindet sich die Tragschiene für diese Platinen auf der dem Haken abgewandten Seite der Zungennadeln, und diese Platinen haben nur die Aufgabe, den auf sie und hinter den Nadeln verlegten Schußfaden zu halten. In beiden Fällen handelt es sich um das Verarbeiten eines durchgehenden Schußfadens und nicht um Schußfäden zur beliebigen Musterung.
  • Bei der erfindungsgemäßen Häkelgalonmaschine bleibt der Raum vor der Fertigware und den Schußfäden, wenn man von den notwendigerweise vorhandenen Lochnadeln für die Maschenlegung der Kettfäden absieht, völlig frei. Dadurch ergibt sich ein freies Blickfeld auf die Arbeitsstelle der Maschine und eine bessere Überwachungsmöglichkeit der einzelnen Arbeitsvorgänge. Außerdem haben die Lochnadeln für ihre erforderlichen Bewegungen mehr Spielraum als bei der bekannten Häkelgalonmaschine nach dem Hauptpatent. Infolge Verwendung hakenfreier Platinen fällt weiterhin ein Scheuern der Schußfäden an den Platinenhaken fort.
  • Die Schwenkwelle der hakenfreien Fingerplatinen kann gegebenenfalls quer zu ihrer Schwenkachse verschiebbar angeordnet sein, um eine sogenannte Translationsbewegung dieser Welle zu ermöglichen. Beim Verschieben der Welle nach hinten zieht sie die heruntergeschwenkten, zwischen die Häkelnadeln greifenden Platinen schräg nach hinten aus der Ebene der Häkelnadeln heraus, während die von den Platinen unter die Nadelebene gebrachten Schußfäden durch die Häkelnadeln in die zugehörigen Maschenstäbchen der Kettfäden eingebunden werden. Wenn die Platinenwelle dann wieder nach vorn eht, sticht sie die Platinen von neuem schräg von' oben und hinten her zwischen die Schußfäden ein. Die Translations- und die Schwenkbewegung der Platinenwelle können sinngemäß miteinander gekoppelt sein, indem die beiden Bewegungen in bestimmtem Rhythmus nacheinander oder gleichzeitig erfolgen.
  • Wenn man die Platinenwelle nahe genug an die Arbeitsstelle der Häkelgalonmaschine heranrückt und entsprechend kurze Platinen verwendet, so kann man sich unter Verzicht auf eine Translationsbewegung der Welle mit einer einfachen Drehbewegung der Welle begnügen. Auch in diesem Fall ist wesentlich, daß die geradlinigen hakenfreien Fingerplatinen an den jeweils in ihren Bereich kommenden Schußfäden schräg von hinten und von oben her angreifen und die ergriffenen Schußfäden unter die Ebene der Häkelnadeln hinabdrücken können.
  • Zwar ist es bereits an Häkelstühlen, die sich zur Befestigung von Zierfäden, Stickereien od. dgl. mit und ohne Perlen auf fertigen Geweben aller Art im wesentlichen gleicher Maschenbildungswerkzeuge wie der Erfindungsgegenstand bedienen, bekannt, die mit den Schußfäden des Erfindungsgegenstandes vergleichbaren Perlfäden ebenfalls durch ein um ein hinter den Perlfäden und oberhalb der Häkelnadeln liegende Welle schwenkendes, kammartiges Werkzeug unter die Ebene der Häkelnadeln bringen zu lassen, das gleichzeitig die Aufgabe eines Schußfadenführers übernimmt.
  • Dieses Werkzeug besteht jedoch durch die Verschiedenartigkeit der Maschine bedingt aus einer einer großen Anzahl von Schußfäden zugeordneten, mit kammartigen Ausfräsungen versehenen Schiene, deren Zähne infolge ihrer Belastung nicht die angestrebte Feinheit der erfindungsgemäßen Einzelplatinen erreichen können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Häkelgalonmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Patent 8o0 3i6 mit rapportgesteuerten, lediglich oberhalb der Ebene der Häkelnadeln quer zu deren Bewegungsrichtung hin und her gehenden Schußfadenführern und besonderen Platinen, die zwischen die Häkelnadeln einzugreifen und die von ihnen ergriffenen Schußfäden unter die Nadelebene zu bringen vermögen, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinen als geradlinige hakenfreie Finger ausgebildet und an einer hinter den Schußfäden und oberhalb der Häkelnadeln liegenden Schwenkwelle angeordnet sind, so daß sie, bei entsprechender Schwenkung durch die Welle von hinten und von oben her an den jeweils in ihren Bereich kommenden Schußfäden angreifend, diese Fäden bei weiterer Schwenkung unter die Ebene der Häkelnadeln hinunterdrücken.
  2. 2. Häkelgalonmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinenwelle quer zu ihrer Schwenkachse verschiebbar angeordnet ist, so daß sie im Verlauf ihrer Translationsbewegung die Platinen, nachdem diese nach unten zwischen die Häkelnadeln geschwenkt worden sind, schräg nach hinten aus der Nadelebene herauszuziehen und nach Zurückschwenken wieder zwischen die Schußfäden einzustechen vermag. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 6i9 52q., 535 010, 527 798# 524 208, 48o 115, 79 682, 800 316, 225 027, 226 oo6; österreichische Patentschrift Nr. 5 759.
DEB28902A 1953-12-18 1953-12-18 Haekelgalonmaschine Expired DE974071C (de)

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