DE907488C - Mechanischer Xylophon-Spieler - Google Patents

Mechanischer Xylophon-Spieler

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DE907488C
DE907488C DEH9712A DEH0009712A DE907488C DE 907488 C DE907488 C DE 907488C DE H9712 A DEH9712 A DE H9712A DE H0009712 A DEH0009712 A DE H0009712A DE 907488 C DE907488 C DE 907488C
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DE
Germany
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player
player according
attached
leaf springs
clapper
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Expired
Application number
DEH9712A
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English (en)
Inventor
Hans Hedrich
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/08Percussion musical instruments

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Die bekannten Spielautomaten lassen die erforderliche Lebensnähe vermissen.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil vermieden, indem mit Hilfe des beide Unterarme des Spielers betätigenden Schlagwerkes Tonblättchen angeschlagen werden, die auf einer von einer rotierenden Tonschale getragenen Scheibe angebracht sind und den Klöppelanschlag in der Reihenfolge der abzuspielenden Melodie unterlaufen.
  • Die neue Ausbildung ist mit weiteren Merkmalen nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. i eine Schrägansicht des gesamten mechanischen Werkes, Fig. 2 eine schematische Darstellung des Schlagwerkes.
  • Unter der über das Scharnier ia aufklappbaren Tischplatte i, in die Reihen von Xylophon-Blättchen 2 andeutungsweise eingeschnitzt sind und die in Höhe der Mittelachse an ihrer linken Seite bei 3 durchbrochen ist, laufen die sinngemäß angeordneten Tonblättchen Diese ruhen über einer bekannten Isolierschicht 5 auf einer Scheibe 6 und sind in Verbindung mit dieser auswechselbar. Letztere wird von einer der Tonverstärkung dienenden, horizontal rotierenden Schale 7 getragen, welche mit einem Zahnrad 8 verbunden ist, das seinen Antrieb von einer auf der Antriebswelle 9 angebrachten Schnecke io erhält und über .eine vertikale Achse i i sich indem Lager 12 -dreht.
  • Die Antriebswelle 9 nimmt an ihrem einen Ende ein Zahnrädchen 13 auf, das an der Innenseite des beweglichen Federgehäuses 14 läuft und so von dem Federwerk üblicher Bauart 15 die Antriebskraft empfängt. An dem entgegengesetzten Ende der Antriebswelle 9 sind zwei in einem Winkel von 18o° zueinander stehende Blattfedern 16 angebracht, die auch als Hemmwerk dienen -und infolge ihrer rotierenden Bewegung jeweils von oben auf die in den Stangen 17 in einer bestimmten Höhe seitlich angebrachten Dorne 18 aufschlagen. Die so hervorgerufene Abwärtsbewegung der Stangen 17 wird von diesen auf die in Verbindung mit dem Unterarm beweglichen Hände des Spielers ig übertragen und diese damit ruckartig gesenkt, so daß der mit den Händen durch eine Blattfeder 2o verbundene Klöppel 21 auf das jeweils darunter durchlaufende Stimmblättchen 4 aufschlägt und dadurch die Töne hervorruft.
  • D ,i.e an dem unteren (Ende der Stangen 17 zwilschen dem Federwiderlager 22 und der Führung 23 angebrachten Druckfedern 24 haben die Aufgabe, die Stangen und damit die Hände des Spielers wieder in ihre normale Lage zu bringen. Zur Stilllegung des gesamten Werkes dient der Schubriegel 25, der zwischen die Speichen des Federgehäuses 14 eingeschoben werden kann.
  • Die Handhabung des mechanischen Xylophon-Spielers ist die bei .diesen Automaten übliche und bedarf daher keiner näheren Erläuterung.
  • Die neue Ausbildung läßt sich für alle Arten von mechanischen Xylophon-Spi.elern verwenden und zeichnet sich besonders dadurch aus, daß sie mittels der beweglichen Unterarme des Spielers einen lebensnahen Eindruck erweckt sowie durch die Möglichkeit des Auswechselns der die Tonblättchen tragenden Scheibe das Abspielen beliebiger Melodien gestattet.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mechanischer Xylophon-Spieler, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe des beide Unterarme (ig) des Spielers betätigenden Schlagwerkes (16, 18) Tonblättchen (4) angeschlagen werden, die auf einer von einer rotierenden Tonschale (7) getragenen Scheibe (6) angebracht sind. und den Klöppelanschlag in der Reihenfolge der abzuspielenden Melodie unterlaufen.
  2. 2. Spieler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Tonblättchen (4) tragende Scheibe (6) auswechselbar ist.
  3. 3. Spieler nach Anspruch i und 2, .dadurch gekennzeichnet, daß,die Tonblättchen (4) an der Wand eines .um eine waagerechte Achse rotierenden Zylinders auswechselbar angebracht sind und so in einer bestimmten Reihenfolge den Klöppelanschlag unterlaufen.
  4. 4. Spieler nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, .daß das Schlagwerk aus rotierenden Blattfedern (16) besteht, dlie einen von einer federnd gelagerten Stange (17) abstehenden Dorn (18) anschlagen und somit die Stange (17) in vibrierende Bewegung versetzen, die über die an den beweglichen Unterarmen (ig) angebrachten Hände, welche an Blattfedern (2o) befestigte Klöppel (21) halten, auf diese übertragen wird und so den Ton anschlägt.
  5. 5. Spieler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die anschlagenden, rotierenden Blattfedern (16) infolge des zu überwindenden Luftwiderstandes zugleich als Hemmwerk dienen.
  6. 6. Spieler nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß diese Blattfedern (16) in jedem vorher zu bestimmenden Winkel zueinander stehen können, um evtl. den Anschlag auch in Intervallen zu betätigen.
DEH9712A 1951-09-13 1951-09-13 Mechanischer Xylophon-Spieler Expired DE907488C (de)

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DEH9712A DE907488C (de) 1951-09-13 1951-09-13 Mechanischer Xylophon-Spieler

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Family

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DE (1) DE907488C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3456543A (en) * 1966-05-02 1969-07-22 Matsuzo Kosuge Toy xylophone playing device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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