DE265366C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE265366C DE265366C DENDAT265366D DE265366DA DE265366C DE 265366 C DE265366 C DE 265366C DE NDAT265366 D DENDAT265366 D DE NDAT265366D DE 265366D A DE265366D A DE 265366DA DE 265366 C DE265366 C DE 265366C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pipe
- shaft
- rotation
- machine
- racket
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000004576 sand Substances 0.000 claims description 7
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 description 3
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 241000333074 Eucalyptus occidentalis Species 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D9/00—Bending tubes using mandrels or the like
- B21D9/16—Auxiliary equipment, e.g. machines for filling tubes with sand
- B21D9/165—Machines for filling tubes with sand
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
265366 KLASSE 49/. GRUPPE
EMIL WILDE in DRESDEN.
Maschine zum Klopfen von mit Sand gefüllten Rohren.
Zu biegende Rohre müssen bekanntlich vor dem Biegevorgang mit Sand gefüllt werden,
damit sie während des Biegens außer der ihnen zu erteilenden beabsichtigten Krümmung keine
Formänderungen erleiden. Um diese auf jeden Fall zu verhüten, ist es notwendig, daß der
Füllsand in dem Rohre möglichst fest lagert und keine Lücken bildet. Für das Festrütteln des
Sandes sind Maschinen bekannt, bei denen das
ίο Rohr auf einer in senkrechter Ebene schwingbaren
Platte angeordnet und mittels einer Daumenscheibe andauernd hintereinander angehoben
und plötzlich fallen gelassen wird. Es ist einleuchtend, daß sich eine solche Maschine
für sehr schwere Rohre wegen des durch das Heben derselben bedingten großen Kraftverbrauchs
nicht eignet. Außerdem ist eine solche Maschine infolge der starken Erschütterungen
einer schnellen Abnutzung ausgesetzt und verursacht ein starkes Geräusch. Es liegt deshalb
näher, anstatt das schwere Rohr anzuheben, es in Drehung zu versetzen und mit einer Klopfvorrichtung
zu bearbeiten, oder umgekehrt auch die Klopfvorrichtung um das Rohr herumzuführen.
Vorliegende Erfindung betrifft nun eine Maschine, die auf Grund dieser Überlegungen
gebaut ist. Die Erfindung besteht im besonderen darin, daß zum Klopfen des in aufrechter Stellung
in Drehung versetzten Rohres Schläger o. dgl. dienen, die an umlaufenden Scheiben frei drehbar
gelagert sind. Diese Schläger treffen bei der Drehung ihrer Scheiben auf das Rohr und
können infolge ihrer freien Lagerung unmittelbar nach dem Auftreffen ausweichen, so daß
die Drehung ihrer Scheibe und das Aufschlagen der folgenden Schläger oder Klöppel nicht behindert
wird. Vorteilhaft werden eine Anzahl solcher Scheiben mit z. B. je 4 oder mehr Klöppeln auf ein und derselben senkrechten
Welle im Abstand übereinander angeordnet, die dann senkrecht auf und ab geführt und
außerdem in Drehung versetzt wird, so daß das sich drehende Rohr über seine ganze Länge
gleichmäßig geklopft wird. Das Festrütteln des Sandes in einem Rohr läßt sich mit der angedeuteten
Schlägeranordnung gegenüber den bisher gebräuchlichen Arbeitsweisen in erheblich
kürzerer Zeit ausführen. Außerdem bedarf die Maschine keiner besonderen Bedienung.
Da sich der Sand an den unteren Stellen früher festsetzt als an den oberen, so ist ein Klopfen
der unteren Stellen nach einiger Zeit nicht mehr erforderlich. Es ist deshalb gleichzeitig eine
Einrichtung vorgesehen, die es ermöglicht, bei Anwendung mehrerer Klopfvorrichtungen die
unteren nach und nach beliebig auszuschalten.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. 1 in Ansicht mit teilweisem
Schnitt dar. Fig. 2 ist eine Oberansicht der Maschine. Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch
eine der Schlägervorrichtungen in größerem Maßstabe, und die Fig. 4 und 5 zeigen die
Schlägeranordnung in wirksamer bzw. ausgeschalteter Lage.
In dem Gestell α der Maschine ist auf einem
Schlitten b eine senkrechte Welle c gelagert, die in beliebiger Weise z. B. mittels Schneckengetriebe
und Riemenvorgelege β angetrieben wird. Die Welle c trägt einen Teller c' zum
Aufstellen des zu klopfenden Rohres f. Dieses Rohr wird auf den Teller c' zentrisch aufgestellt
und durch Einlagen g gegen Verschiebung gesichert. Es ist jedoch nicht notwendig, daß
das Rohr auf dem Teller c' fest eingespannt wird. Das obere Ende des Rohres f kann durch
einen an der Wand befestigten, nicht dargestellten Kranz gegen Umfallen gesichert werden.
In der Bewegungsrichtung des Schlittens b ist ferner eine senkrechte Welle h gelagert, die
am unteren Ende eine Nut besitzt, in die das
ίο Kegelrad i mit einer Feder eingreift, so daß
durch das Kegelrad i auf die Welle h Drehung übertragen wird und diese sich außerdem in
dem Kegelrad / längsverschieben kann.. Das Kegelrad i greift in ein anderes Kegelrad k
einer wagerechten Welle k', die z. B. durch eine Riemenscheibe I in Drehung versetzt wird.
Auf dem Gestell a' ist ferner in einem Bock m ein zweiarmiger Hebel η η' gelagert, dessen
einer Arm η durch ein Gelenk 0 an einen Bund p greift, der in die Welle h z. B. mit einem nicht
sichtbaren Ring eigreift, so daß er sie bei seiner senkrechten Bewegung mitnimmt, aber ihre
ungehinderte Drehung zuläßt. An das andere Ende n' des doppelarmigen Hebels η η' greift
eine Pleuelstange q, die mit einer Kurbelscheibe r verbunden ist, durch deren Drehung der Hebel
η η' in schwingende Bewegung versetzt wird, so daß die Welle h parallel zum Rohr f auf und
ab verschoben wird. Auf der Welle der Kurbelscheibe r sitzt ein Schneckenrad s, in
das eine auf der Welle k' sitzende Schnecke s' eingreift.
Auf der Welle h sind in gleichen Abständen Scheiben;; festgekeilt, an deren Umfang mehrere,
z. B. vier Schläger u frei schwingbar gelagert
sind. Auf dem Bund t' jeder Scheibe t ist eine Scheibe ν gelagert, die mit Anschlägen w so in
den Bereich der Schläger u greift, daß die Anschläge w in einer Lage das freie Ausschwingen
der Schläger u zulassen, sie dagegen am Ausschwingen verhindern, wenn die Scheiben in
der Pfeilrichtung (Fig. 5) gedreht werden. Bei dieser Drehung halten die Anschläge w die
Schläger u zurück.
Die Maschine wirkt in folgender Weise:
Beim Anstellen derselben wird nach dem Aufsetzen des zu klopfenden Rohres dieses
selbst in Drehung versetzt, während die Schläger u infolge der der Welle h von der RiemenScheibe
I aus erteilten Drehung bei ihrem Umlauf gegen das Rohr schlagen, aber sofort zurückgeworfen
werden, so daß sie die Drehung der Welle k nicht aufhalten. Zur Regelung der
Schlagstärke wird der Abstand des Rohres f von der Welle h mittels des Schlittens b in
gewünschter Weise eingestellt, so daß das Rohr f mehr oder weniger in den Bereich der Schläger u
reicht. Gleichzeitig mit der Drehbewegung der Welle h wird ihr durch das mit der Kurbelscheibe r verbundene Gestänge eine langsame
Auf- und Abbewegung erteilt, so daß das Rohr f an allen Stellen seines Umfanges geklopft wird.
Ist der Sand an den unteren Stellen des Rohres genügend festgeklopft, was sich leicht durch den
Klang feststellen läßt, so werden die Schläger u allmählich von unten nach oben durch eine
der Scheibe ν erteilte geringe Drehung in Richtung des Pfeiles (Fig. 5) ausgeschaltet, so
daß nur noch die oberen Schläger das Rohr klopfen. Die Drehung des Armkreuzes ν wird
am einfachsten durch Anhalten einer Stange o. dgl. an einen der Stifte χ am Armkreuz υ
bewirkt. Das Ausschalten der Schläger kann leicht von Hand erfolgen, doch kann, falls erforderlich,
hierzu auch eine mechanische Einrichtung getroffen sein, so daß das Ausschalten nach einer bestimmten Zeit selbsttätig erfolgt.
Die Anordnung mehrerer Schlagvorrichtungen übereinander ist nicht erforderlich, sondern es
kann in manchen Fällen auch eine einzige Schlagvorrichtung genügen, der dann ein entsprechend
großer Hub erteilt werden muß, damit sie alle Stellen des Rohres trifft.
Claims (2)
1. Maschine zum Klopfen von mit Sand gefüllten Rohren, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Klopfen Schläger fu) o. dgl. dienen, die an umlaufenden Scheiben ft) frei dreh- go
bar gelagert sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit jeder Scheibe ft)
ein Armkreuz (ν) ο. dgl. lose drehbar verbunden ist, das mit Anschlägen (w) in den
Bewegungsbereich der Schläger fu) greift und durch entsprechende Drehung deren
Ausschaltung ermöglicht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE265366C true DE265366C (de) |
Family
ID=522608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT265366D Active DE265366C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE265366C (de) |
-
0
- DE DENDAT265366D patent/DE265366C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2553948A1 (de) | Ruettelvorrichtung, insbesondere fuer eine traubenlesemaschine | |
| DE2936555A1 (en) | Apparatus for projecting balls | |
| DE265366C (de) | ||
| DE530654C (de) | Fahrbare Vorrichtung zum Loesen fester Bestandteile von Strassenoberflaechen mittels umlaufender Schlagwerkzeuge | |
| DE627320C (de) | Zerkleinerungsvorrichtung mit kreisenden Zahnscheiben | |
| DE635760C (de) | Vorrichtung zum Schuetteln von Papiermaschinensieben | |
| DE544153C (de) | Klopfvorrichtung fuer Plansichter | |
| DE819167C (de) | Aspirateur mit Siebwerk | |
| DE548424C (de) | Schlagvorrichtung zum Pruefen von Baellen und Schlaegern mit umlaufender Wurfeinrichtung und zwanglaeufiger Zu- und Rueckfuehrung der Baelle | |
| DE2753120A1 (de) | Tennisball-wurfmaschine | |
| DE560885C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Betonkoerpern o. dgl. durch Ruetteln | |
| DE1407988A1 (de) | Schlauchfilter zur Entstaubung von Gasen | |
| DE931339C (de) | Vorrichtung zum Ruetteln des Troges von Foerderrinnen | |
| DE306017C (de) | ||
| DE507786C (de) | Matratzenklopfmaschine | |
| AT62451B (de) | Vorrichtung zum Klopfen von mit Sand gefüllten Rohren. | |
| DE673552C (de) | Teppihklopfmaschine | |
| DE484158C (de) | Wurfgeraet fuer Tennisbaelle zu UEbungszwecken | |
| DE144087C (de) | ||
| DE253407C (de) | ||
| DE2836657A1 (de) | Hockey-spielgeraet | |
| DE12069C (de) | Abklopfapparat für Aspirationsfilter | |
| DE99369C (de) | ||
| DE244167C (de) | ||
| DE339726C (de) | Vorrichtung zum Einstampfen von Schuettgut in Faesser u. dgl. |