DE265366C - - Google Patents

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DE265366C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D9/00Bending tubes using mandrels or the like
    • B21D9/16Auxiliary equipment, e.g. machines for filling tubes with sand
    • B21D9/165Machines for filling tubes with sand

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
265366 KLASSE 49/. GRUPPE
EMIL WILDE in DRESDEN.
Maschine zum Klopfen von mit Sand gefüllten Rohren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1912 ab.
Zu biegende Rohre müssen bekanntlich vor dem Biegevorgang mit Sand gefüllt werden, damit sie während des Biegens außer der ihnen zu erteilenden beabsichtigten Krümmung keine Formänderungen erleiden. Um diese auf jeden Fall zu verhüten, ist es notwendig, daß der Füllsand in dem Rohre möglichst fest lagert und keine Lücken bildet. Für das Festrütteln des Sandes sind Maschinen bekannt, bei denen das
ίο Rohr auf einer in senkrechter Ebene schwingbaren Platte angeordnet und mittels einer Daumenscheibe andauernd hintereinander angehoben und plötzlich fallen gelassen wird. Es ist einleuchtend, daß sich eine solche Maschine für sehr schwere Rohre wegen des durch das Heben derselben bedingten großen Kraftverbrauchs nicht eignet. Außerdem ist eine solche Maschine infolge der starken Erschütterungen einer schnellen Abnutzung ausgesetzt und verursacht ein starkes Geräusch. Es liegt deshalb näher, anstatt das schwere Rohr anzuheben, es in Drehung zu versetzen und mit einer Klopfvorrichtung zu bearbeiten, oder umgekehrt auch die Klopfvorrichtung um das Rohr herumzuführen.
Vorliegende Erfindung betrifft nun eine Maschine, die auf Grund dieser Überlegungen gebaut ist. Die Erfindung besteht im besonderen darin, daß zum Klopfen des in aufrechter Stellung in Drehung versetzten Rohres Schläger o. dgl. dienen, die an umlaufenden Scheiben frei drehbar gelagert sind. Diese Schläger treffen bei der Drehung ihrer Scheiben auf das Rohr und können infolge ihrer freien Lagerung unmittelbar nach dem Auftreffen ausweichen, so daß die Drehung ihrer Scheibe und das Aufschlagen der folgenden Schläger oder Klöppel nicht behindert wird. Vorteilhaft werden eine Anzahl solcher Scheiben mit z. B. je 4 oder mehr Klöppeln auf ein und derselben senkrechten Welle im Abstand übereinander angeordnet, die dann senkrecht auf und ab geführt und außerdem in Drehung versetzt wird, so daß das sich drehende Rohr über seine ganze Länge gleichmäßig geklopft wird. Das Festrütteln des Sandes in einem Rohr läßt sich mit der angedeuteten Schlägeranordnung gegenüber den bisher gebräuchlichen Arbeitsweisen in erheblich kürzerer Zeit ausführen. Außerdem bedarf die Maschine keiner besonderen Bedienung. Da sich der Sand an den unteren Stellen früher festsetzt als an den oberen, so ist ein Klopfen der unteren Stellen nach einiger Zeit nicht mehr erforderlich. Es ist deshalb gleichzeitig eine Einrichtung vorgesehen, die es ermöglicht, bei Anwendung mehrerer Klopfvorrichtungen die unteren nach und nach beliebig auszuschalten.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. 1 in Ansicht mit teilweisem Schnitt dar. Fig. 2 ist eine Oberansicht der Maschine. Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch eine der Schlägervorrichtungen in größerem Maßstabe, und die Fig. 4 und 5 zeigen die Schlägeranordnung in wirksamer bzw. ausgeschalteter Lage.
In dem Gestell α der Maschine ist auf einem Schlitten b eine senkrechte Welle c gelagert, die in beliebiger Weise z. B. mittels Schneckengetriebe und Riemenvorgelege β angetrieben wird. Die Welle c trägt einen Teller c' zum Aufstellen des zu klopfenden Rohres f. Dieses Rohr wird auf den Teller c' zentrisch aufgestellt
und durch Einlagen g gegen Verschiebung gesichert. Es ist jedoch nicht notwendig, daß das Rohr auf dem Teller c' fest eingespannt wird. Das obere Ende des Rohres f kann durch einen an der Wand befestigten, nicht dargestellten Kranz gegen Umfallen gesichert werden. In der Bewegungsrichtung des Schlittens b ist ferner eine senkrechte Welle h gelagert, die am unteren Ende eine Nut besitzt, in die das
ίο Kegelrad i mit einer Feder eingreift, so daß durch das Kegelrad i auf die Welle h Drehung übertragen wird und diese sich außerdem in dem Kegelrad / längsverschieben kann.. Das Kegelrad i greift in ein anderes Kegelrad k einer wagerechten Welle k', die z. B. durch eine Riemenscheibe I in Drehung versetzt wird. Auf dem Gestell a' ist ferner in einem Bock m ein zweiarmiger Hebel η η' gelagert, dessen einer Arm η durch ein Gelenk 0 an einen Bund p greift, der in die Welle h z. B. mit einem nicht sichtbaren Ring eigreift, so daß er sie bei seiner senkrechten Bewegung mitnimmt, aber ihre ungehinderte Drehung zuläßt. An das andere Ende n' des doppelarmigen Hebels η η' greift eine Pleuelstange q, die mit einer Kurbelscheibe r verbunden ist, durch deren Drehung der Hebel η η' in schwingende Bewegung versetzt wird, so daß die Welle h parallel zum Rohr f auf und ab verschoben wird. Auf der Welle der Kurbelscheibe r sitzt ein Schneckenrad s, in das eine auf der Welle k' sitzende Schnecke s' eingreift.
Auf der Welle h sind in gleichen Abständen Scheiben;; festgekeilt, an deren Umfang mehrere,
z. B. vier Schläger u frei schwingbar gelagert sind. Auf dem Bund t' jeder Scheibe t ist eine Scheibe ν gelagert, die mit Anschlägen w so in den Bereich der Schläger u greift, daß die Anschläge w in einer Lage das freie Ausschwingen der Schläger u zulassen, sie dagegen am Ausschwingen verhindern, wenn die Scheiben in der Pfeilrichtung (Fig. 5) gedreht werden. Bei dieser Drehung halten die Anschläge w die Schläger u zurück.
Die Maschine wirkt in folgender Weise:
Beim Anstellen derselben wird nach dem Aufsetzen des zu klopfenden Rohres dieses selbst in Drehung versetzt, während die Schläger u infolge der der Welle h von der RiemenScheibe I aus erteilten Drehung bei ihrem Umlauf gegen das Rohr schlagen, aber sofort zurückgeworfen werden, so daß sie die Drehung der Welle k nicht aufhalten. Zur Regelung der Schlagstärke wird der Abstand des Rohres f von der Welle h mittels des Schlittens b in gewünschter Weise eingestellt, so daß das Rohr f mehr oder weniger in den Bereich der Schläger u reicht. Gleichzeitig mit der Drehbewegung der Welle h wird ihr durch das mit der Kurbelscheibe r verbundene Gestänge eine langsame Auf- und Abbewegung erteilt, so daß das Rohr f an allen Stellen seines Umfanges geklopft wird. Ist der Sand an den unteren Stellen des Rohres genügend festgeklopft, was sich leicht durch den Klang feststellen läßt, so werden die Schläger u allmählich von unten nach oben durch eine der Scheibe ν erteilte geringe Drehung in Richtung des Pfeiles (Fig. 5) ausgeschaltet, so daß nur noch die oberen Schläger das Rohr klopfen. Die Drehung des Armkreuzes ν wird am einfachsten durch Anhalten einer Stange o. dgl. an einen der Stifte χ am Armkreuz υ bewirkt. Das Ausschalten der Schläger kann leicht von Hand erfolgen, doch kann, falls erforderlich, hierzu auch eine mechanische Einrichtung getroffen sein, so daß das Ausschalten nach einer bestimmten Zeit selbsttätig erfolgt. Die Anordnung mehrerer Schlagvorrichtungen übereinander ist nicht erforderlich, sondern es kann in manchen Fällen auch eine einzige Schlagvorrichtung genügen, der dann ein entsprechend großer Hub erteilt werden muß, damit sie alle Stellen des Rohres trifft.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Klopfen von mit Sand gefüllten Rohren, dadurch gekennzeichnet, daß zum Klopfen Schläger fu) o. dgl. dienen, die an umlaufenden Scheiben ft) frei dreh- go bar gelagert sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit jeder Scheibe ft) ein Armkreuz (ν) ο. dgl. lose drehbar verbunden ist, das mit Anschlägen (w) in den Bewegungsbereich der Schläger fu) greift und durch entsprechende Drehung deren Ausschaltung ermöglicht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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