AT239726B - Vorrichtung zum Abbau von Erzen - Google Patents
Vorrichtung zum Abbau von ErzenInfo
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
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Vorrichtung zum Abbau von Erzen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abbau von Erzen, insbesondere von sehr harten Erzen, die rotierend angetriebene, vorzugsweise mit Abbauwerkzeugen versehene Schlagmassen aufweist.
Diese Vorrichtung unterscheidet sich bekannten gegenüber dadurch,'dass jede Schlagmasse am freien Ende einer Kette eines Kabels od. dgl. befestigt ist, deren Befestigungspunkt an der Vorrichtung den Mittelpunkt einer Kugel bildet, innerhalb der die Schlagmasse beweglich ist. Diese Schlagmassen werden mit grosser Geschwindigkeit gegen das abzubauende Massiv geschleudert.
Gemäss einer bevorzugtenAusführungsform ist wenigstens eineschwungscheibe vorgesehen, an der die Ketten, Kabel od. dgl. befestigt sind.
Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. Fig. l ist eine die Maschine zeigende schematische Ansicht und Fig. 2 ein Schnitt des Arbeitskopfes der Maschine.
In Fig. 1 ist ein Gestell 1 zwischen dem Hangenden und dem Liegenden durch nicht dargestellte Einrichtungen festgelegt. An diesem Gestell gleitet die Vorrichtung mit einem (nicht dargestellten) Motor, welcher eine oder mehrere Schwungscheiben 2 antreibt, an denen kurze Ketten 3 befestigt sind ; diese tragen Schlagmassen 4 mitAbbauwerkzeugen 5, im vorliegenden Fall rechtwinkelig zueinander angeordnete Spitzkeile.
Infolge der Drehung unterliegen die Schlagmassen 4 der Fliehkraft, die die Ketten 3 in den Ebenen der Schwungscheiben 2 spannt, an denen sie befestigt sind. Die Massen 4 speichern eine zum Quadrat ihrer Geschwindigkeit proportionale kinetische Energie auf. Diese kinetische Energie wird ausgenutzt, um das Gestein zu erschüttern und die Abbauwerkzeuge 5 in das Massiv einzudrücken,'wenn die Schlagmassen 4 gegen dieses geschleudert werden. Bei der Weiterdrehung der Schwungscheiben 2 werden die Massen 4 sowie Erzblöcke herausgerissen. Wenn im Augenblick des Auftreffens auf das Massiv ein Werkzeug 5 sich nicht in der richtigen Lage befindet, um am Massiv anzugreifen, schwenkt die Masse 4 selbsttätig um die Kette 3, so dass ein anderes Werkzeug 5 in das Massiv eindringt.
Falls ein Werkzeug 5 auf einen härteren Knollen trifft, bewirkt der gleiche Schwenkvorgang das Eindringen eines andern Werkzeuges 5 an einer weicheren Stelle des Massiv. Nach mehreren derartigen Schlägen ist der Knollen losgelöst, ohne dass er unmittelbar angegriffen wird, was dem beim Abbau von Hand angewandten zweckmässigen Prinzip entspricht.
Die Massen, die Drebgeschwindigkeit, die Längen der Ketten und die Trägheit der Schwungscheibe
EMI1.1
Die Führung der erfindungsgemässen Vorrichtung kann zwischen dem Hangenden und dem Liegenden auch durch ein System von Arbeitszylindern erfolgen, die gleichzeitig die Abstützung des Hangenden über der Maschine und dem Vorschub derselben unter dem Massiv sowohl parallel als auch senkrecht zum Abbaustoss bewirken.
Gemäss Fig. 2 treibt ein Motor 6 einen Kranz 7 mit Kegelradverzahnung an, der mit einem Kegelrad 8 in Eingriff steht, dessen Lager 9 und 10 in einem einstellbaren Kopf 11 angeordnet sind. Das Kegelrad 8 ist mit einem Kettenrad 12 verbunden, welches eine Gall'sche Kette 13 antreibt, die ein Kettenrad 14 imArbeitskopf 11 der Maschine umschlingt. Die Achse 15 des Kettenrades 14 tritt aus dem Arbeitskopf 11
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senkrecht zur Welle 17 des Antriebsmotors 6 aus und trägt zwei Schwungscheiben 2, an den gewöhnliche Ketten 3 befestigt sind, die an ihren Enden die Schlagmassen 4 mit den Abbauspitzkeilen 5 tragen. An Stelle der Ketten können gleichwertige Teile verwendet werden, z. B. Kabel, die, wie Ketten, freieBewegungen der Schlagmasse innerhalb einer Kugel zulassen, deren Mittelpunkt den Befestigungspunkt der Schlagmasse bildet.
Die Geschwindigkeit der Schwungscheiben 2 wird so hoch gewählt, dass eine angemessene Abbauleistung erreicht wird.
Die Längen der Ketten 3 und die Durchmesser der Schwungscheiben 2 können so aufeinander abgestimmt werden, dass z. B. die Schwingungen der beweglichen Massen berücksichtigt werden, wobei erfindungsgemäss der grösste Abstand zwischen demSchwerpunkt einer Schlagmasse 4 und dem Befestigungspunkt ihrer Kette an der Schwungscheibe 2 vorzugsweise etwa gleich der Hälfte des grössten Abstandes zwischen dem Schwerpunkt der Schlagmasse 4 und der Achse 15 der Schwungscheibe gewählt wird. Die Schwingungsperiode der Schlagmassen unterscheidet sich dann etwa um eine Viertelperiode von der Periode der Drehung der Schwungscheibe.
Wenn die Masse nach dem Verlassen ihres Aufprallpunktes ihre Drehung mit einer grössten Entfernung von einem durch die Achse der Schwungscheibe und den Befestigungspunkt der Kete gehenden Halbmesser fortsetzt, hat der Unterschied von einer Viertelperiode zwischen der Schwingungsperiode und der Periode derDrehbewegung der beweglichen Masse zur Folge, dass die Schlagmasse auf das Massiv am Ende dieser Drehungsperiode in einer Stellung trifft, die angenähert mit dem durch den Befestigungspunkt der Kette gehenden Halbmesser zusammenfällt. Das theoretische Verhältnis zwischen dem Durchmesser der Schwungscheiben und der Länge der Ketten braucht nicht sehr genau eingehalten zu werden, da sich derAuftreffpunkt von einer Drehung derSchwungscheiben zurandern stark ändern kann.
Ein Wulst 16, der am Arbeitskopf 11 längs des von den unmittelbar an den Schlagmassen befestigten Kettengliedern durchlaufenen Weges vorgesehen ist, schützt den Arbeitskopf gegen unmittelbare Schläge durch die Abbauwerkzeuge.
Um die Lage der Schichten in dem abzubauenden Massiv leicht berücksichtigen zu können, ist der Arbeitskopf 11 um die Achse der Welle 17 einstellbar. Der Arbeitskopf ist in einem Lager 18 schwenkbar gelagert und kann in einer gewünschten Stellung durch Stifte 19 gehalten werden, die durch zwei mit Löchern versehene Flansche 20 und 21 treten, wobei der Flansch 20 mit dem Motor 6 starr verbunden ist, während der Flansch 21 an dem Arbeitskopf 11 befestigt ist. Diese leichte Einstellbarkeit des Arbeitskopfes gestattet auch, den Abbau so vorzunehmen, dass zunächst ein oder zwei Einschnitte und hierauf zu diesen senkrechte oder schräge weitere Einschnitte hergestellt werden.
Wenn die Geschwindigkeit der Schlagmassen sehr gross ist, muss ein Schutzschirm um sie herum vorgesehen werden. Dieser Schutzschirm wird erfindungsgemäss durch ein zylindrisches Blech 22 gebildet, das die Form eines parallel zur Achse geschnittenen, mit seinem Mantel einen Teil der Bewegungsbahn der Schlagmassen 4 umhüllenden Zylinders aufweist und durch radiale Versteifungsglieder 23 verstärkt ist, so dass die Massen gehindert sind, beim Bruch einer Kette, eines Kabels od. dgl. längs des zylindrischen Bleches zu gleiten und die Bedienungsmannschaft zu gefährden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Abbau von Erzen, die rotierend angetriebene, vorzugsweise mit Abbauwerkzeugen verseheneSchlagmassen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass jedeSchlagmasse (4) am freien Ende einer Kette (3), eines Kabels od. dgl. befestigt ist, deren Befestigungspunkt an der Vorrichtung den Mittelpunkt einer Kugel bildet, innerhalb der die Schlagmasse beweglich ist.
2. Vorrichtung nachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens eineSchwungscheibe (2) aufweist, an der die Ketten (3), Kabel od. dgl. befestigt sind.
Claims (1)
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der grösste Abstand zwischen dem Schwerpunkt einerschlagmasse (4) und dem Befestigungspunkt ihrer Kette (3), ihres Kabels od. dgl. an der Schwungscheibe (2) etwa gleich der Hälfte des grössten Abstandes zwischen dem Schwerpunkt der Schlagmasse und der Achse der Schwungscheibe ist.4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Schutzschirm, der aus einem durch Versteifungsglieder (23) verstärkten Blech (22) besteht, das die Form eines parallel zur Achse geschnittenen, mit seinem Mantel einen Teil der Bewegungsbahn der Schlagmassen (4) umhüllen- den Zylinders aufweist.
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