DE627320C - Zerkleinerungsvorrichtung mit kreisenden Zahnscheiben - Google Patents

Zerkleinerungsvorrichtung mit kreisenden Zahnscheiben

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Publication number
DE627320C
DE627320C DEK133880D DEK0133880D DE627320C DE 627320 C DE627320 C DE 627320C DE K133880 D DEK133880 D DE K133880D DE K0133880 D DEK0133880 D DE K0133880D DE 627320 C DE627320 C DE 627320C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
toothed
disks
shredding device
arms
toothed disks
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Expired
Application number
DEK133880D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Bergmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp Grusonwerk AG filed Critical Fried Krupp Grusonwerk AG
Priority to DEK133880D priority Critical patent/DE627320C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE627320C publication Critical patent/DE627320C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/02Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft
    • B02C13/06Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
16. MÄRZ 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M627320 KLASSE 50 c GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. April 1934 ab
Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungsvorrichtung·, insbesondere für Stoße, wie Getreide, Mais, Heu, Holz, Papier, Knochen, Kohle u. dgl., bei der gezahnte, umlaufende Scheiben als Zerkleinerungsorgane verwendet werden, zwischen denen Schlagwerkzeuge sitzen. Die Erfindung besteht darin, daß sich je ein Sichlägerring bzw; Schlagwerkzeuge zwischen zwei sich folgenden Zahnscheiben befinden. Infolge dieser Anordnung der Zerkleinerungswerkzeuge wird die ganze Länge der Mühle wirksam von den Zahnscheiben und den Schlagwerkzeugen bestrichen und das Gut abwechselnd einer . Reißwirkung und einer Schlagwirkung ausgesetzt, wodurch eine schnelle xuid wirksame Zerkleinerung des Gutes erreicht wird. Gegenüber den bisherigen Ausführungen solcher mit gezahnten Scheiben arbeitenden mühlenartigen Zerkleinerungsvorrichtungen wird die Anzahl der Zahnscheiben verringert. Die Zahnscheiben können, wie dies bei Schrotmühlen bereits vorgeschlagen ist, so nebeneinander angeordnet werden, daß die Arheitsräume der Scheiben aneinander anschließen. Die Zahnscheiben können sich auch gegenseitig überschneiden. Von den dann schräg angeordneten, gezahnten Scheiben und den Schlagwerkzeugen wird neben einer Zerkleinerungswirkung gleichzeitig noch .eine Querförderwirkung auf das Gut ausgeübt, wodurch, der Durchsatz des zerkleinerten· Gutes durch das den Zerkleinerungsraum teilweise umgebende Sieb günstig beeinflußt wird.
Die Verwendung von Zahnscheiben bei Zerkleinerungsvorrichtungen ist an sich bekannt. So ist bei einer ohne Sieb arbeitenden Zerkleinierungsvorrichtung der zwischen dem Umlaufkörper und dem darumliegenden Ringgehäuse vorhandene Mahlspalt dadurch laby- rinthärtig ausgebildet, daß die Umlaufkörper an einer oder mehreren Stellen anstatt der Schlagkreme volle, am Umfang gezahnte Scheiben aufweisen, deren Durchmesser so groß bemessen sind, daß sie in den an diesen Stellen mit Gegenlagen entsprechenden Innendurchmessers und (entsprechender Stärke ausgerüsteten Mahlmantel hineinragen. Dadurch soll erreicht werden, daß das Mahlgut infolge der Liabyrinthbildung langsam durch den Mahlraum hindurchgeht und infolgedessen genügend zerkleinert wird. Beim Erfindungsgegenstand handelt es sich aber um eine Zerkleineruiigsvorrichtung, bei der das zerkleinerte Gut durch ^eJn die Schlagwerkzeuge teil- weise umgebendes Sieb austritt: und bei der Zannscheiben und Schlagwerkzeuge. miteinander abwechseln.
Bei einer Schlagmühle mit nachstellbarer Mahlplatte sind die die Schläger tragenden Scheiben reihenweise mit Löchern versehen, deren Abstände von der Welle allmählich zu-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erßnder angegeben worden:
Fritz Bergmann in Magdeburg-Sudenburg.
nehmen, mn die Schläger bei Abmitzung nachstellen zu "können." Beim Erfindungsgegen-, stand dagegen sind die Schlagarme in radialer Richtung· an ihren" Tragkörpern yerschiebbar ■· und feststellbar.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbei-. spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, bei dem die Zahnscheiben schräg auf der Mühlenwelle angeordnet sind. ίο Abb. r zeigt 'einen Querschnitt und
Abb. 2 einen Längsschnitt durch die Zerkieinierungsvorriclitung. """"""
Auf der Mühlenwelle ι .sind mit Abstand nebeneinander die gezahnten Scheiben;- 2-(Abb. 2) schräg gelagert. Die von den ^Scheiben 2 bestrichenen Arbedtsräume schließen aneinander an. In den Arbeitsräumen· arbeiten noch Schläger 3, die von ebenfalls schräg auf der' MühlenwelLe gelagerten Scheiben 4 getragen -werden. Die Schlägerscheiben 4 ■werden zweckmäßig in der Mitte zwischen zwei Zahnscheiben 2 gelagert. Die Schläger 3 werden dann so angeordnet, daß ein«. Schlä-' ger oder eine Gruppe von Schlägern in der einen Hälfte und der aridere Schläger oder, eine Gruppe von Schlägern in der anderen Hälfte des zwischen zwei Zahnscheiben? befindlichen.Raumes; arbeitet. Der^ gesamte: Ze'rMeinermgsraum ist. teilweise, von einem Sieb'5 umgeben. Ein Teil der Miihlen- ;.' wandung ist' als Prallwand 6 ausgebildet/ die : mijttels;; der. Schrauben,7 verstellt .werden:kann, um die .Prallwand den Zerl4eiaer^gsw,erkzeugen nähern, oder von diesejn entfernen, zu, können. Unter ;dem den Zerkleineanjngsraum teilweise umschließenden Sieb 5 befindet. sich ein. Gutsamnieljaum'S, der durch das JR.ohr 9 att ein Gebläse 10 angeschlossen-.ist," . -.. Dm . Gut wird. in den Aufgabetrichter il +0 gegeben, aus. dem es auf den; geneigten. Schüt-■ teltisch 12 gelangt, Der Tisch ruht. auf: biegsamen S.tütz;en..i2' und wird durch; eine ge: eignete y.Qrrichtung in: hin und her gehende Bewegung,;Viersetzt.. Dier.Tisch 12 ist über der E&laufjöfEnung13 mit zweckmäßig regel-. b3ren„I).ujcMaliQffnung'en:i4-:für das zu zerkleinienide Gut..versehen. Das in der Mühle zerkleinierte^ Gut gelangt durch.das; Sieb 5 in den.RaümS, aus dem es abgesaugt und durch den Luftstrom zur Sammelstelle, z; B. zum . . Bunker,· gefördert wird,.":..' .:.-... : ... ■-"!
Die Größe der Durchlaßöffnungen des Schütteltisches kann so gewählt werden, daß ein Vorscheiden des Gutes eintritt, bevor es in den Zerkleinerungsraum gelangt.
Die Ausbildung der Zahne der Scheiben 2 sowie die Form und Anordnung der Schläger 3 ist beliebig. Die Zähne können auch verschränkt an der Scheibe angeordnet sein. Die Schläger können auch an der Zahnscheibe befestigt werden. Die Neigung der Zahnscheiiben und der die Schlagwerkzeuge tragenden Scheiben kann !einstellbar sein. Die Schlag-Tverkzeuge können in radialer Richtung an den sie tragenden Scheiben !einstellbar sein, um sie dem Verschleiß entsprechend naeh-
- stellen zu können,

Claims (1)

  1. Patentansprüche: ■ ■
    i. Zerkleirjjerungsvorrichtung mit kreisenden Zahnscheiben, zwischen denen Schlagwerkzeuge sitzen, dadurch gekennzeichnet, daß sich je ein Schlägerrrng zwischen zwei sich * folgenden Zahnscheiben befindet. '"■
    . .. 2, ZerMeimerungsvorrichtung nach, Anspruch i, dadurch giekennzeichnet, daß an den Enden der Schläger sich in Richtung _ -■ der Muhlenachsie verlaufende Schlagarme ■-. (3)-befinden.-'■_·- _-; . _
    3.-Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
    - daß der Träger der Sclnagarme den Raum •zwischen- zwei -Zahnscheiben unterteilt und daß· ^eLn "Teil der- Schlagarme sich über den einen 'und der andere Teil sich über den anderen zwischen Schlagarmträger
    .- und Zahnscheibenr^ebildeten Raumteil er-. streckt.
    4, Zerkleinerungsvorrichtung nach An-Spruch ι bis 3, dadurch giekennzeichnet, daß die Schlägarme; in radialer .Richtung
    .. an ihren Tragkörpern verschiebbar und feststelibaf sind. -
    5. ZerMeinerungevorriGhtung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähnschieiben und Schläger schräg
    ■ -zur Mühlenachse angeordnet sind.
    " 6. Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß die -' -Neigung der .Zahnscheiben und der Schlä-'. ger ieinstellbar ist.
    • Hierzu 1 Blatt Zeichnungen * .
DEK133880D 1934-04-22 1934-04-22 Zerkleinerungsvorrichtung mit kreisenden Zahnscheiben Expired DE627320C (de)

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DE (1) DE627320C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2473531A (en) * 1943-09-17 1949-06-21 Birtman Electric Co Disintegrator rotor for hammer mills and the like
DE1016540B (de) * 1954-12-20 1957-09-26 Steinmueller Gmbh L & C Schleissfeste Auskleidung fuer Muehlen
DE1052213B (de) * 1953-11-16 1959-03-05 Keller Ges Mit Beschraenkter H Gehaeuse fuer Schlaegermuehlen
US2919075A (en) * 1955-12-08 1959-12-29 Mark A Pfeiffer Two stage reversible crusher
US3223336A (en) * 1960-12-30 1965-12-14 Wienert Fritz Otto Grinding apparatus
US5207391A (en) * 1991-07-09 1993-05-04 Anderson Robert R Tub grinder

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