DE331660C - Vorrichtung zum Niederschreiben von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstuecken - Google Patents

Vorrichtung zum Niederschreiben von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstuecken

Info

Publication number
DE331660C
DE331660C DE1919331660D DE331660DD DE331660C DE 331660 C DE331660 C DE 331660C DE 1919331660 D DE1919331660 D DE 1919331660D DE 331660D D DE331660D D DE 331660DD DE 331660 C DE331660 C DE 331660C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
writing down
music played
keyboard instruments
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919331660D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAX SAUERSTEIN
Original Assignee
MAX SAUERSTEIN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAX SAUERSTEIN filed Critical MAX SAUERSTEIN
Application granted granted Critical
Publication of DE331660C publication Critical patent/DE331660C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F3/00Independent players for keyboard instruments
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G3/00Recording music in notation form, e.g. recording the mechanical operation of a musical instrument
    • G10G3/02Recording music in notation form, e.g. recording the mechanical operation of a musical instrument using mechanical means only

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Nigderschreiben-.von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstücken. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Niederschreiben von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstücken, bei welcher die Tasten je durch einen Hebel und einen Schnurzug mit einem über einen wandernden Papierstreifen angeordneten Schreibstifte in solcher Verbindung stehen, daß beim Niederdrücken einer Taste der von ihr angeschlagene Ton in bekannter Weise auf dem Papierstreifen aufgezeichnet wird.
  • Das Neue besteht darin, daß die Fühlhebel auf einer Welle drehbar gelagert sind, welche in senkrechten Schlitzen geführt ist und mit einer an ihr angreifenden, von außen zugängigen Kette oder Schnur in solcher Verbindung steht, daß bei deren Anziehen die Welle mit den Fühlhebeln hochgehoben und dadurch die Schreibvorrichtung außer Tätigkeit gebracht wird.
  • In der Zeichnung ist die Schreibvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt sie Fig. i in Seitenansicht, und Fig. 2 in Draufsicht.
  • Wie bei den bereits bekannten Vorrichtungen ruht auf der Mechanik i der Taste 2 des Klaviers oder Flügels ein auf einer Welle 3 drehbar gelagerter zweiarrniger Hebel 4 auf, an dessen anderem Ende eine Schnur 5 befestigt ist. Die Schnur 5 führt über eine Rolle 6 und einen Führungsring 7 zu einem zweiarmigen Hebel 8, der mit den gleichartigen Hebeln der übrigen Tasten gemeinsam auf einer Welle 9 sitzt, die in einem auf dem Klaviere oder'Flügel zu befestigenden Kasten oder Gestell io gelagert ist. An dem freien Ende des Hebels 8 ist eine Blattfeder-ii befestigt, die eine einen Schreibstift 12 enthaltende Hülse 13 trägt. Unter der Hülse 13 sitzt in dem Gestell io eine Walze 14, über die ein Papierstreifen 15 geführt ist, der von einer Walze 16 abläuft und auf eine Walze 17 aufgewickelt wird, die beide in dem Gestell io gelagert sind. Die Walze 17 wird in geeigneter Weise durch ein Uhrwerk oder ein entsprechendes anderes Getriebe in Umdrehung versetzt und dadurch der Papierstreifen :15 über die Walze 14 gezogen und aufgewickelt. Für gewöhnlich wird die Hülse 13 mit dem Schreibstift 12 durch eine Feder 18 von der Walze 14 abgehoben. Wenn eine Taste des Klaviers niedergedrückt wird, dreht sich der Hebel 4 um seinen Aufhängepunkt. Dadurch wird die Schnur 5 nach unten gezogen und der Hebel 8 entgegen der Wirkung der Feder -18 so bewegt, daß der Schreibstift 12 der Hülse 13 mit dem über die Walze gleitenden Papierstreifen in Berührung kommt. Dei -Stift 12 ruht so langeauf dem Papierstreifen auf, wie die Taste niedergedrückt bleibt. Dabei entsteht auf dem Papier eine Linie, aus deren Länge man die Zeitdauer des betreffenden Tones ersehen kann. Aus der Lage des Striches auf dem Papier kann man erkennen, welche Taste gedrückt worden ist, und welcher Ton durch die Linie dargestellt -wird. Werden mehrerc Tasten gleichzeitig niedergedrückt, so erscheinen auch auf dem Papierstreifen mehrere Striche nebeneinander. Nach -Beendigung des Spieles wird das die Walze 17 antreibende Getriebe abgestellt; man kann nun die Walze 17 aus dem Gestell herausnehmen und den auf sie aufgerollten,-mit den Zeichen versehenen Papierstreifen abnehmen. Äuf dem Papierstreifen kann das Spiel genau verfolgt und von ihm in die gewöhnliche Notenschrift übertragen, werden.
  • Die Welle 3 ist in senkrechten, an den Seitenwänden des Pi anos vorgesehenen Schlitzen geführt und wird für gewöhnlich durch an ihren Enden angreifende Spiralfedern 23 nach unten gezogen. An der Welle 3 sind außerdem Schnüre 2o befestigt, die über Rollen ig und durch die Vorderwand des Klaviers nach außen geführt und an ihren Enden mit Handgriffen 21 versehen sind. Durch Anziehen der Schnüre 2o wird die Welle 3 gehoben, so daß die Schnüre 5 außer Zug gesetzt werden und die auf der Welle 3 sitzenden Hebel 4 beim Bewegen der Tasten nicht mehr in Wirksamkeit treten können. Die an den Schnüren 2o befestigten Handgriffe zi werden dann an Haken 22 befestigt, so daß die Welle 3 emporgezogen bleibt. Auf diese Weise ist es möglich, die Vorrichtung außer Betrieb zu setzen, wenn beim Spielen des Klaviers oder Flügels ein Niederschreiben gespielter Melodien nicht gewünscht wird. Dabei ist natürlich auch das den Papierstreifen bewegende Getriebe außer Tätigkeit gesetzt. Diese Möglichkeit des Ausrückens bietet den Vorteil, daß die Vorrichtung geschont wird, und daß der Anschlag der Tasten des Instrumentes bei ausgerückter Vorrichtung so leicht wie bei einem gewöhnlichen Instrument ist.
  • Der Einbau des Notenschreibapparates läßt sich leicht und schnell ausführen, ohne daß das Aussehen des Klaviers oder Flügels dadurch einbüßt.

Claims (1)

  1. RATENT-ANspRucii. Vorrichtung zum Niederschreiben von auf Tasteninstrumenten gespielten Musik, stücken, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlhebel (4) auf einer Welle (3) drehbar gelagert sind, die in senkrechten Schlitzen geführt ist 'und mit einer an ihr angreifenden, von außen zugängigen Kette oder Schnur (2o) in solcher Verbindung steht, daß bei deren Anziehen die Welle (3) mit den Fühlhebeln (4) -entgegen dein Zug einer Feder (123) hochgehoben und dadurch die Schreibvorrichtung außer Tätigkeit gebracht werden kann.
DE1919331660D 1919-09-16 1919-09-16 Vorrichtung zum Niederschreiben von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstuecken Expired DE331660C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE331660T 1919-09-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE331660C true DE331660C (de) 1921-01-10

Family

ID=6198338

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919331660D Expired DE331660C (de) 1919-09-16 1919-09-16 Vorrichtung zum Niederschreiben von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstuecken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE331660C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE331660C (de) Vorrichtung zum Niederschreiben von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstuecken
AT56932B (de) Vorrichtung zum Aufzeichnen von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstücken.
DE408552C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen graphischen Aufzeichnung der Noten und Tempi von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstuecken
DE507166C (de) Zitherartiges Saiteninstrument
DE529927C (de) Einrichtung zum Erleichtern des Spielens von Tasteninstrumenten
DE327156C (de) Tastenstreichinstrument
DE359978C (de) Antriebsvorrichtung fuer die Tastenhebel an Schreibmaschinen
DE187928C (de)
AT19430B (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Aufzeichnen von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstücken.
AT123891B (de) Von der Papierwalze einer Schreibmaschine u. dgl. betätigte Signalvorrichtung.
DE379060C (de) Vorrichtung zum Aufzeichnen gespielter Musikstuecke
AT102404B (de) Vorrichtung zur selbsttätigen graphischen Aufzeichnung der Noten und Tempi von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstücken.
DE553444C (de) Anreissvorrichtung fuer Tasteninstrumente mit kammartigen Stimmen
DE354924C (de) Musikinstrument mit Farbenwirkung
DE181189C (de)
DE220827C (de)
DE852521C (de) Spielzeug-Laufwerkstelefon
AT114584B (de) Mechanisches Musikschlagwerk.
DE1040351B (de) Musiklehrspielzeug
DE75072C (de) Apparat zum selbstthätigen Aufzeichnen und Wiedergeben von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstücken
DE154207C (de)
DE387559C (de) Transponiervorrichtung fuer Tasteninstrumente
AT62506B (de) Blasinstrument.
DE464705C (de) Handharmonika
DE185920C (de)