DE507166C - Zitherartiges Saiteninstrument - Google Patents

Zitherartiges Saiteninstrument

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DE507166C
DE507166C DES91479D DES0091479D DE507166C DE 507166 C DE507166 C DE 507166C DE S91479 D DES91479 D DE S91479D DE S0091479 D DES0091479 D DE S0091479D DE 507166 C DE507166 C DE 507166C
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strings
zither
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string instrument
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/06Necks; Fingerboards, e.g. fret boards
    • G10D3/08Fingerboards in the form of keyboards
    • G10D3/09Fingerboards in the form of keyboards for zithers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Zitherartiges Saiteninstrument Der Erfindungsgegenstand betrifft ein zitherartiges Saiteninstrument mit chromatisch abgestimmten Saiten von mehreren Oktaven Umfang, bei denen die Saiten einzeln und die Oktavtöne gemeinsam durch Filzpolster abgedämpft sind und die Dämpfer durch eine Tastatur abgehoben werden, so daß beliebige Töne oder Oktavtöne zum Erklingen gebracht werden.
  • Das Neue des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die Dämpfer durch mehrteilige Schnürzüge, die über Rollen laufen, von den Tasten bewegt werden. Es wird dadurch erreicht, daß man die Schnürzüge nach jeder Richtung hin und in jeder Entfernung leiten und anbringen kann:, um die Tasten nicht nur über den Saiten, sondern auch seitlich am Musikinstrument für ein bequemeres Greifen und Spielen anordnen zu können.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand im Beispiel dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Aufriß. Fig. 2 zeigt einen Schnitt, Fig. 3 und 4 eine Gesamtansicht des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig.5 zeigt einen schematischen Schnitt. Der Erfindungsgegenstand ist mit chromatisch abgestimmten Saiten von mehreren Oktaven und einer Klaviertastenskala zur Bestimmung der einzelnen Saiten unter den Saiten versehen. An dem Musikinstrument befindet sich ein Anbau A, welcher den Mechanismus der Spielvorrichtung birgt. Jede einzelne Saite ist durch einen gefederten Stöpselt, welcher mit Filz versehen ist, je für sich abgedämpft, so daß die Saiten nicht schwingen können. Jeder Stöpselt ist mit dem Ende einer Schnur n verbunden. Die frei schwebende Schnur n läuft über eine Roller, welche sich um eine Stange p dreht, und ist mit dem anderen Ende u an dem Anbau a straff gebunden. Das eine Ende der Schnur n, welches mit dem Stöpsel t verbunden ist, läuft durch ein kleines Loch des Anbaues A. Zwischen dem Stöpsel t und diesem Loch liegt eine gespannte Feder o, die etwas größer ist als das Loch und einerseits auf den Stöpsel t und anderseits auf den festen Anbau A wirkt. Der Stöpsel t dämpft infolgedessen die Saiten ab. Um die Stöpseldämpfung von den Saiten zu befreien, liegen zur Wirkung auf den frei schwebenden Zugschnüren n Leisten g mit Ansätzen i, 2, 3, 4, 5. Die Grundtontasten T mit Ansätzen m und dem Gelenk i, welche an der Stange s bewegbar angebracht sind, bewegen die Schnürzüge n.
  • Da nur zwölf Grundtöne in der Musik vorhanden sind, so braucht der Erfindungsgegenstand nur zwölf Tasten T. Um aber die Töne in allen bei dem Instrument verfügbaren Oktaven von der D-ämpfungsvorrichtung der Saiten freizubekommen, besitzen die Leisten g Ansätze i, 2, 3, 4, 5 (z. B. 5 Oktaven), welche beim Niederdrücken der Leisten vermittels Finger auf die Tasten T die Schnüre niederdrücken, wodurch sich die gefederten Stöpsel t von den Saiten abheben.
  • Wird mit dem Finger die Taste T (cis) niedergedrückt, so drückt die Taste vermittels Ansatzes m auf die Leiste g und die Leiste g vermittels Ansätze i, z, 14; 5 auf die Zugschnüre n1, n2, n3,, n4, n5. D a die Zugschnüre mit dem einen Ende u an dem Anbau A gebunden sind, so müssen die Federn o nachgeben, wobei sie höher gespannt werden und die Saiten cis in allen Oktaven für das Spielen frei werden. Nimmt man den Finger von der Taste'T (cis) weg, so entspannen sich zum Teil die Federn o, und die Stöpsel t dämpfen wiederum die Saiten cis in allen Oktaven ab.
  • Die Leiste und die Tasten gehen durch die federnde Straffheit der Schnüre in die frühere Lage zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zitherartiges Saiteninstrument mit chromatisch abgestimmten Saiten von mehreren Oktaven Umfang, bei denen die Saiten einzeln und die Oktavtöne gemeinsam durch Filzpolster abgedämpft sind und die Dämpfer durch eine Tastatur abgehoben werden, so daß beliebige Töne oder Oktavtöne zum Erklingen gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfer durch Schnürzüge, die über Rollen (r) laufen, von den Tasten (T) bewegbar sind und in jeder beliebigen Richtung und Entfernung von den Saiten geleitet und angebracht werden können, so daß die Tasten (T) nicht nur über den Saiten, sondern auch seitlich am Musikinstrument für ein bequemeres Greifen und-Spielen angeordnet sein können.
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