DE445861C - Einrichtung zum Spielen von musikalischen Schlaginstrumenten - Google Patents

Einrichtung zum Spielen von musikalischen Schlaginstrumenten

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DE445861C
DE445861C DEA46598D DEA0046598D DE445861C DE 445861 C DE445861 C DE 445861C DE A46598 D DEA46598 D DE A46598D DE A0046598 D DEA0046598 D DE A0046598D DE 445861 C DE445861 C DE 445861C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D13/00Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
    • G10D13/01General design of percussion musical instruments
    • G10D13/08Multi-toned musical instruments with sonorous bars, blocks, forks, gongs, plates, rods or teeth
    • G10D13/09Multi-toned musical instruments with sonorous bars, blocks, forks, gongs, plates, rods or teeth with keyboards

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Spielen von musikalischen Schlaginstrumenten. Die Priorität der Anmeldung in England vom 17. Dezember 1924 ist in Anspruch genommen. Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Spielen von Schlaginstrumenten, vorzugsweise für Xylophone, verwendbar, welche aus einer Anzahl von lose angeordneten Holzstücken bestehen, von denen jedes einen besonderen Ton erzeugt. Die Erfindung kann indessen auch für andere Instrumente verwendet werden, z. B. für solche, bei denen :Metallstücke, Röhren, Glocken, Glasteile als Tongeber vorgesehen sind.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Tastenbrett vorgesehen, wie es bereits für ähnliche Zwecke bekannt ist, und eine Anzahl von Stangen, die mit den Tasten verbunden sind und um eine Achse geschwungen werden können. Jede dieser Stangen ist mit einem Hammer oder Schlagelement verbunden, welches ein Tonorgan des Instrumentes zum Ertönen bringt. Neben dem Tastenrahmen werden eine Reihe von Metallstangen gelagert, deren Zahl der Anzahl der Tasten entspricht. Die einzelnen Stangenenden sind mit je einer Taste verbunden, so daß sie in eine Drehung um ihre Achse versetzt werden, wobei ein am anderen Stangenende sitzender Hammer sich gegen das Tonorgan bewegt und je einen Ton des Instrumentes zum Ertönen bringt.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, und zwar ist Abb. i eine Vorderansicht, Abb. z ein Grundriß, und Abb. 3 ein Querschnitt in der Richtung des Pfeiles A in Ab. i gesehen.
  • Das Tastenbrett 2 wird durch geeignete Stützen i getragen und trägt die Tasten 3. Ein wenig oberhalb der Tasten, gerade hinter ihnen, ist in wagerechter Richtung ein flaches Brett oder ein Rahmen 5 vorgesehen, auf welchem eine Anzahl von Metallstangen 6 flach aufliegen. Die einzelnen Stangen sind an dem Brett so gelagert, daß sie um eine Achse schwingen können. Die Lagerung der Stangen erfolgt z. B. durch eine Anzahl von Stiften 7, die in das flache Brett oder den Rahmen 5 eingesetzt sind. Die Stifte können auch !1- oder L-förmig sein, so daß sie über die Stangen herüberreichen. Man kann aber auch irgendwelche anderen Mittel für diesen Zweck verwenden. Die Stangen sind an beiden Enden abgekröpft. Das nach dem Tastenbrett zugekehrte Ende a der Stangen besitzt an seinem äußersten Ende ein Auge 8, an welches gelenkig ein kurzer, nach unten ragender Lenker 9 angeordnet ist. Das untere Ende dieses Lenkers ist gelenkig mit einer Taste des Tastbrettes verbunden, so daß durch Niederdrücken der Taste ein Zug auf den abgekröpften Teil der Stange ausgeübt wird und diese um ihre Achse schwingt. Die Lenker 9 bestehen vorzugsweise aus nachgiebigem Material, z. B. aus Schnur oder einem biegsamen Draht. Das andere Ende der Stange ist bei b in der entgegengesetzten Richtung abgekröpft und trägt einen Hammer oder Schläger io, der beim Niederdrücken der Taste angehoben wird und, sobald der Spieler die Taste wieder losläßt, unter dem Einfluß seines eigenen Gewichtes in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt. Zwischen die Stangen 6 und dä.s Brett oder den Rahmen 5 legt man Filz oder sonstiges geeignetes Material ii.
  • Die Stangen 6 gehen in symmetrischer Anordnung strahlenförmig nach außen, wobei sich die Richtung der einzelnen Strahlen nach der Größe des betreffenden Instrumentes richtet. Das zu spielende Instrument selbst liegt in einer wagerechten Ebene oberhalb der Hämmer, und zu diesem Zweck sind Leisten 13 oder sonstige geeignete Tragvorrichtungen an den Enden des Rahmens 5 vorgesehen.
  • Die Tasten des Tastbrettes schwingen um einen. Stift 1q., der etwa in ihrer Mitte liegt, jedoch sind die Teile 15, welche der Anschlagseite abgekehrt sind, etwas schwerer als der andere Tastenteil, so daß die Taste sofort wieder in ihre Anfangslage zurückkehrt, unabhängig von dem Gewicht der Hämmer oder Schläger, welche ebenfalls auf das Zurückführen der Taste in die Anfangsstellung einwirken.
  • Die Hämmer oder Schläger können aus verschiedenen Stoffen hergestellt und verschiedener Bauart sein, je nach dem Instrument, welches gespielt werden soll. Für die Spielinstrumente, für die die Erfindung angewendet werden soll, vorzugsweise zum Spielen von Xylophonen, verwendet man einen Metallzylinder 16, welcher voll oder mit Blei oder sonstigen schweren Massen ausgefüllt ist, und dessen Kopf eine Kappe 17 aus Leder, Fiber, Holz oder einem sonstigen Stoff zum Anschlagen des Tones besitzt. Man känn auch Mittel vorsehen, um den Ton zu dämpfen, z. B. kann man für diesen Zweck eine wagerechte Stange anordnen, die dicht an den Hämmern liegt und an einer Kante einen Streifen aus einem Gewebe, Gummi oder einem sonstigen geeigneten Stoff trägt und durch Bewegen zwischen die Hämmer und die Tonplatten des Instrumentes zu liegen kommt, so daß eine dämpfende Wirkung hervorgerufen wird. Die .Bewegung der Stange kann von Hand oder von einem Pedal aus erfolgen.
  • Zum Tragen der anzuschlagenden, den Ton erzeugenden Teile 2o dienen ebenfalls Streifen i9 aus Filz oder einem ähnlichen Stoff. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind eine Anzahl von mit Augen versehenen Stiften 21 vorgesehen, die zum Befestigen der Stangen 2o dienen und durch Löcher 22 hindurchgehen. Durch die Augen der Stifte wird dann ein Catgutfaden o. dgl. hindurchgezogen. Die vorderen Enden der Tonstangen 2o können in ähnlicher Weise gehalten werden, hier brauchen jedoch die Stifte nicht durch die Stangen hindurchzugehen (vgl. Abb. 2).
  • Oberhalb der Tonstangen zo kann man eine Anzahl umgekehrter hohler, büchsenartiger Teile 23 aus Holz oder einem anderen geeigneten Stoff anordnen, und zwar je eine solche Büchse oberhalb einer jeden Tonplatte, wobei die Abmessungen der Büchsen den Tönen entsprechend verschieden. sind. Auf diese Weise wird eine besondere Resonanz erzeugt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Spielen von musikalischen Schlaginstrumenten, bei denen durch ein nach Art eines Pianos angeordnetes Tastenbrett Hämmer betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Hämmer an abgebogenen oder abgekröpften Verlängerungen von Stangen angeordnet sind, deren andere Enden mit den Tasten des Tastenbrettes in Verbindung stehen und zwischen den Enden so unterstützt sind, daß sie eine Drehbewegung um ihre Achse ausführen können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Tasten betätigten schwingenden Stangen an beiden Enden gekröpft sind und die den Tasten zugekehrten Enden durch Lenker mit den Tasten in Verbindung stehen.
DEA46598D 1924-12-17 1925-12-16 Einrichtung zum Spielen von musikalischen Schlaginstrumenten Expired DE445861C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1798720A1 (de) * 2005-12-13 2007-06-20 Yamaha Corporation Klangplatten für ein Perkussionsinstrument mit Tastatur, Herstellungsverfahren für Klangplatten, Klanggeneratoreinheit eines Klangplatten-Perkussionsinstrumentes und Perkussionsinstrument mit Tastatur
EP1798721A1 (de) * 2005-12-13 2007-06-20 Yamaha Corporation Tonplatten-Schlaginstrument mit Tastatur und Resonanzrohr und Resonanzkasten für ein Tonplatten-Schlaginstrument

Cited By (7)

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