DE585382C - Kreuzsaitige Zither - Google Patents

Kreuzsaitige Zither

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DE585382C
DE585382C DEE41080D DEE0041080D DE585382C DE 585382 C DE585382 C DE 585382C DE E41080 D DEE41080 D DE E41080D DE E0041080 D DEE0041080 D DE E0041080D DE 585382 C DE585382 C DE 585382C
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DE
Germany
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bass
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zither
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DEE41080D
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ERSTE KLINGENTHALER PIANOFORTE
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ERSTE KLINGENTHALER PIANOFORTE
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/12Zithers, e.g. autoharps

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Kreuzsaitige Zither Man benutzt bereits Zithern mit sich überkreuzenden Melodie- und Baßsaiten; um das bei Zithern mit in gleicher Richtung nebeneinander verlaufendem Baß- -und Melodiesaitenbezug schwierige Bespielen zu erleichtern.
  • Ebenso ist es-bei- Streichzithern üblich, die Saiten in ansteigender Reihenfolge vorzusehen, um zu vermeiden, daß andere Saiten als die angestrichene unabsichtlich berührt werden.
  • Auch sind für bestimmte Saiten eines Akkordes sowie für ganze. Saitengruppen Dämpfer bekannt.
  • Die Neuheit der Erfindung besteht nun darin, daß durch die Vereinigung dieser für sich bekannten Mittel an einem Instrumentenkörper, im vorliegenden Falle einer Zither, ein neues, besonders melodie- und akkordreiches Instrument mit einfacher Handhabung geschaffen wird. Das Instrument umfaßt ebenfalls die Anordnung von sich überkreuzenden Melodie- und Baßsaiten, und ist dieser Saitenbezug gleichzeitig mit der Anordnung der Baßsaiten in Gruppen von links nach rechts ansteigender Stege in Zusammenhang gebracht, wobei die Begleitakkorde willkürlich verändert werden können, indem beispielsweise über der großen und kleinen Terzsaite eines jeden Akkordes ein beweglicher, .durch einen am Zitherkörper angebrachten Schieber bewegbarer Dämpfer vorgesehen ist, dessen Wirkung sich auch über die Septimen erstrecken kann, während das Abdämpfen der Melodiesaiten durch einen gemeinsamen Dämpfer herbeigeführt wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsforrri zur Darstellung gebracht.
  • Abb. i zeigt eine Zither nach der Erfindung in Ansicht, während Abb. 2 ein Schnitt nach A-B der Abb. i ist und Abb. 3 im Schnitt eine Akkordsaitengruppe mit Dampferanordnung veranschaulicht.
  • Der eine beliebige, zweckentsprechende Gestaltung besitzende Zitherkörper a ist in üblicher Weise mit dem quer über ihn verlaufenden Diskant- oder Melodiesaiten b bespannt. Die mit c benannten Baß- oder Begleit- (Akkord-) Saiten sind nun nicht wie bisher, in gleicher Richtung verlaufend, neben den Diskant- oder Melodiesaiten b angeordnet, sondern quer über oder unter diesen, so daß sie vor der spielenden Person in' fortlaufender Richtung vorgesehen sind. Dadurch ist es möglich, die Diskantsaiten b mit Zeige-, Mittel-und Ringfinger der rechten Hand, die Baß-oder Begleitsaiten c mit den Fingern der linken Hand von. links nach rechts anzuschlagen, so daß zuerst der Baß und dann der unmittelbar danebenliegende Begleitakkord, zusammen oder nacheinander ertönend, gespielt werden kann. Jeder Akkord besteht aus der Oktave zum Baß, großer und kleiner Terz und Quinte. Am zweckmäßigsten liegt die kleine Terz unmittelbar neben dem Baß, die große Terz rechts von den übrigen Aldi:ordsaiten, wobei es jedoch unbenommen ist, die Reihenfolge der einzelnen Akkordsaiten auch zu verändern.
  • Mit d, d' sind Stege bezeichnet, über welche die Baß- oder Begleitsaiten c gespannt sind, und können erstere für jeden einzelnen Akkord von links nach rechts etwas ansteigen, so daß ein versehentliches Anschlagen des folgenden Akkordes nach Möglichkeit vermieden ist.
  • Über der großen und kleinen Terz eines jeden Akkordes ist je ein beweglicher Dämpfer e, f vorgesehen, welche sämtlich mittels Druckes durch den Daumen der linken Hand auf den am Zitherkörper a angebrachten Schieber g betätigt werden. In Normallage liegen die Dämpfer e fest auf den als kleine Terz ertönenden Saiten, drücken diese nach unten und bringen diese somit etwas aus dem Bereich der anschlagenden Finger des Spielers, um ihr Ertönen zu verhindern. Die Dämpfer f dagegen stehen frei über den großen Terzen und lassen diese voll ertönen. Es können somit nur die Baßsaite, die Oktave zum Baß, die große Terz und die Quinte zum Ertönen gebracht werden, wobei alle Akkorde in Dur erklingen. Wird nun mit dem Daumen der linken Hand auf den Schieber g gedrückt, so werden die Dämpfer f nach unten gezogen, so däß sie sich fest auf die großen Terzen legen, sie nach unten drücken und beim Anschlagen nicht mehr erklingen lassen. Gleichzeitig heben sich alle Dämpfer über die kleinen Terzen, so daß sie frei sind und ertönen können, wobei alle Begleitakkorde in Moll erklingen.
  • Außer dem die Terzen abdämpfenden oder freigebenden Schieber können, wenn entsprechende Begleitsaiten angeordnet werden, noch weitere Schieber vorgesehen werden, mit denen Septimen abgedämpft und zum Ertönen freigegeben werden können. Außerdem kann an Stelle eines Gesamtschiebers für alle Akkorde auch für jeden oder mehrere Akkorde je ein besonderer Schieber vorgesehen werden. Wird auf den Schieber g gedrückt, so bewegt sich dessen Gestänge 1a in der Pfeilrichtung (Abb.3), wobei Winkelhebel i, il so betätigt werden, daß der Winkelhebel i den Dämpfer e nach oben drückt und der Winkelhebel il die große Terzsaite beeinflußt. Beim Nachlassen des Druckes auf den Schieber g geht das Gestänge nötigenfalls unter Anwendung einer Feder- o. dgl. Kraft zurück und bringt die Dämpfer in ihre Normallage zurück.
  • Die Diskantsaiten b werden durch die Dämpfertaste k beeinflußt, indem sie gegen dieselben von oben nach unten gedrückt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kreuzsaitige Zither, dadurch gekennzeichnet, daß die Baßsaiten (c) für jeden einzelnen Akkord über von links nach rechts ansteigende Stege (d, dl) gespannt sind und über der großen und kleinen Terzsaite eines jeden Akkordes ein beweglicher Dämpfer (e, f) angeordnet ist, der durch einen am Zitherkörper (a) angebrachten Schieber (g). bewegbar ist, während für die Melodiesaiten (b) ein an sich bekannter gemeinsamer Dämpfer (k) vorgesehen ist.
DEE41080D 1931-04-26 1931-04-26 Kreuzsaitige Zither Expired DE585382C (de)

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