DE475314C - Hilfstafel zur Erlernung des Geigenspiels - Google Patents

Hilfstafel zur Erlernung des Geigenspiels

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DE475314C
DE475314C DEM104107D DEM0104107D DE475314C DE 475314 C DE475314 C DE 475314C DE M104107 D DEM104107 D DE M104107D DE M0104107 D DEM0104107 D DE M0104107D DE 475314 C DE475314 C DE 475314C
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Germany
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learning
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GOTTFRIED MUSCHTER
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GOTTFRIED MUSCHTER
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G1/00Means for the representation of music
    • G10G1/02Chord or note indicators, fixed or adjustable, for keyboard of fingerboards

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Hilfstafel zur Erlernung des Geigenspiels Die Erfindung betrifft eine Hilfstafel zur Erlernung des Geigenspiels und besteht darin, daß parallel zu einer festen Tonleiternotenreihe zwei Schieber angeordnet sind, von deren der eine Schieber eine die Größe der Tonintervalle anzeigende Markierung trägt und entsprechend den verschiedenen Tonarten einstellbar ist, während der andere Schieber die Nummern der vier Greiffinger für jede Saite trägt und entsprechend den verschiedenen Lagen einstellbar ist, derart, -daß die der jeweilig gegebenen Tonart und der gewünschten Lage entsprechende Fingerhaltung angezeigt wird.
  • Die Erfindung dient zum Erreichen .eines genauen, reinen. Spiels, wobei es für den. Schüler hauptsächlich darauf ankommt, für die rechte Fingerhaltung auf den. Griffbrett sich die Halbtöne zu merken und bei ihnen die Finger -eng aneinanderzuhalten.
  • In der Zeichnunj ist eine Tafel gemäß der Erfindung dargestellt. Sie trägt eine fest angeordnete Notenreihe, die mit punktiert gezeichneten, senkrechten Linien m durch die Notenstiele versehen ist, damit die Haken A, die auf den oberen Schieber n die Halbtöne angeben, auf die richtigen Intervalle bezogen werden.
  • Vor der Notenreihe ist eine um eine Achse drehbare Kreisscheibep angeordnet, auf der strahlenförmig die Vorzeichnungen der 13 Durtonarten mit ihren Benennungen aufgetragen sind. Oberhalb der Notenreihe ist ein Durintervallenschieber n angebracht, auf dem die in der Durtonleiter konstanten Halbtöne (zwischen der 3. und q.. sowie der 7. und B. Stufe) durch . Verbindungshaken A bezeichnet sind und der Grundton der Skala durch einen Strich i markiert ist.
  • Unterhalb der Notenreihe befindet sich ein Lagen- und Fingersatzschieber o, der viermal, entsprechend den Saiten G, D, A, E, die Nummern der vier Greiffinger r, a, 3, q. trägt.
  • Der besondere Vorteil der Erfindung besteht - im Gegensatz zu schon vorhandenen, die nur einzelne Funktionen veranschaulichen, .etwa den Lagenwechsel auf den Saiten o. dgl. - darin, daß aus der einen Tabelle alle denkbaren Fingersätze in den 7 Lagen und 13 Durtonarten bei gleichzeitiger Angabe der Halbtöne zu .ersehen und zu erlernen sind und d aß für die eine Notenreihe sämtliche Vorzeichen zu verwenden sind.
  • Da die Halbtöne mit jeder anderen Tonart wechseln, d. h. also auf dem Griffbrett andere Finger zusammenliegen, was auch jedesmal bei Änderung der Lage der Fall ist, so ist es für den Schüler eine große Hilfe, wenn er, wie es diese Schiebertafel ermöglicht, in allen Lagen und Tonarten die richtige Fingerhaltung, d. h. den richtigen Abstand! der Finger voneinander gemäß den Intervallen der Töne, von der Notenreihe ablesen kann.
  • Andererseits soll die Tafel dem vorgeschritteneren Schüler zur Nachhilfe dienen, wenn :er in. höherer Lage und kompligerterer Tonart nicht die richtige Griffhaltung findet.
  • Die Tafel ersetzt gleichsam das konstante Bild der Tonintervallenfolgeeiner Klaviatur. Gleichzeitig lernt der Schüler das Wesen der Durtonleiter kennen, daß sie in sich unveränderlich ist und nur id'en Ausgangston wechselt.
  • Der Gebrauch der Tabelle ist folgender Man dreht die Vorzeichnung der gewünschten Tonart vor die, Notenreihe. Dann stellt man den oberen. Schieber, den Durtonleiter-Schieber, auf ebendieselbe Tonart (man schiebt so lange, bis der Keil auf dem Schieber vor :dem Keil der gewünschten Tonart steht). Schließlich stellt man den Lagen- und Fingersatzschieber (bis der Keil des Schiebers vor dem mit der Nummer der gewünschten Lage steht). Ist nun die Tabelle richtig eingestellt, so kann man. aus ihr den Fingersatz, d. h. zu den Noten in jeder »Lage« die Greiffingernummern und die Halbtöne, somit die Fingerhaltung, ablesen.
  • Den Ersten-Finger-Ton in einer höheren Lage (z. B. a in der 7. Lage auf der A-Saite) findet der Schüler, indem er diesen Ton erst m einer unteren Lage greift, die sicherer zu spielen ist (z. B. ,i mit dem 3. Finger auf der E-Seite in der i. Lage. Damit ist die Tabelle auch besonders für den Selbstunterricht geeignet.
  • Eine solche Schiebertafel ist auch für alle anderen Saiteninstrumente zu verwenden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hilfstafel zur Erlernung des Geigenspiels, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu einer festen Tonleiternotenreihe zwei Schieber (n, .o) angeordnet sind, von denen der eine Schieber (n.) eine die Größe der Tonintervalle anzeigende Markierung trägt und entsprechend den verschiedenen Tonarten einstellbar ist, während der andere Schieber (o) die Nummern der vier Greiffinger für jede Saite trägt und entsprechend den verschiedenen Lagen einstellbar ist, derart, daß die der jeweilig gegebenen Tonart und der gewünschten Lage entsprechende Fingerhaltung angezeigt wird.
  2. 2. Hilfstafel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor der festen Tonleiternnotenreihe eine drehbare Kreisscheibe angebracht ist, die in an sich bekannter Weise die Vorzeichnungen und Benennungen-der verschiedenen Tonarten trägt.
DEM104107D 1928-03-28 1928-03-28 Hilfstafel zur Erlernung des Geigenspiels Expired DE475314C (de)

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