DE196865C - - Google Patents
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- DE196865C DE196865C DENDAT196865D DE196865DA DE196865C DE 196865 C DE196865 C DE 196865C DE NDAT196865 D DENDAT196865 D DE NDAT196865D DE 196865D A DE196865D A DE 196865DA DE 196865 C DE196865 C DE 196865C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/12—Keyboards; Keys
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Electrophonic Musical Instruments (AREA)
Description
Gelöscht 5.1O/1908
KAISE RLfCHt S
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 196865 KLASSE 5U. GRUPPE
FRANK KUBA in NEW-YORK.
Die Erfindung betrifft eine Klaviatur für
Musikinstrumente, insonderheit für Klaviere.
Der wesentlichste Zweck der Erfindung
besteht in der Erleichterung des Spielens auf dem Klavier, und zwar hauptsächlich darin,
das Spielen von chromatischen Tonleitern, von Arpeggien u.dgl. zu erleichtern, bei
denen sowohl weiße als auch schwarze Tasten oft in rascher Folge angeschlagen
ίο werden müssen. Man denke zieh z. B. eine
anzuschlagende Tonfolge, in der der Daumen und der kleine Finger auf schwarze Tasten,
die drei Mittelfinger dagegen auf weiße Tasten anschlagen sollen. Hierbei müssen
sich die drei Mittelfinger zurückkrümmen, wogegen sie bei der vorliegenden Klaviatur
ihre normale Lage beibehalten können.
Man stelle sich ferner das Spielen von chromatischen Tonleitern in Oktaven vor,
mit dem bei der Benutzung der bekannten Klaviaturen ein fortwährendes Gleiten von
den schwarzen Tasten herunter auf die weißen und von diesen wieder ein Hochgehen
auf die schwarzen Tasten verbunden ist, wogegen man bei der neuen Klaviatur
alle Tasten ohne Auf- und Niedergleiten anschlagen kann.
Die Klaviatur ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Teil der neuen Klaviatur in schaubildlicher Ansicht,
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Klaviatur und zeigt die Verbindung der Taste
mit dem Instrument,
Fig. 3 zeigt einen Teil der Klaviatur schaubildlich in größerem Maßstabe,
Fig. 4 zeigt einen Teil der Klaviatur von oben gesehen, und die
Fig. 5, 6 und 7 stellen Einzelheiten dar.
Die Klaviatur IO (Fig. 1) besitzt die weißen Tasten 11 und die schwarzen Tasten 12, die
in der gleichen Weise wie bei der gewöhnlichen Klaviatur angeordnet sind.
Am hinteren Teile hat jede weiße Taste eine Erhöhung 15, welche noch etwas über
die schwarze Taste hervorragt. Dieser hochstehende Teil 15 ist aber bei 16 so unterschnitten
, daß, wenn die weißen Tasten niedergedrückt werden, hierdurch die schwarzen
Tasten nicht berührt werden.
Die Erhöhung 15 kann in irgendeiner geeigneten
Gestalt ausgeführt werden. Sie ist vorn abgerundet und bildet mit der betreffen-Taste
ein Ganzes; auch ist sie hinreichend lang, so daß sie von den Fingern augeschlagen
werden kann. Wie aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich, ist die Erhöhung 15 entweder
~~|- oder T-förmig gestaltet, je nach der Lage der weißen Tasten zu den schwarzen.
Die schwarzen Tasten sind, wie aus Fig. 7 ersichtlich, in einem Teile 17 derart verbreitert,
daß die Finger bei der raschen Bewegung von einem Satz Tasten auf den anderen, ohne abzugleiten, ruhen können. Die
Verbreiterung 17 ist am hinteren Ende so ausgeschnitten (Fig. 7), daß sie sich an die
Abrundungen der Erhöhungen 15 der weißen Tasten dicht anlegt (Fig. 4). Da nun aber
diese Verbreiterung nicht über die ganze Länge der schwarzen Tasten geht, so können
sowohl die schwarzen als auch die weißen
Tasten wie in der gebräuchlichen Klaviatur gespielt werden.
Es ist ersichtlich, daß infolge des erhöhten Teiles 15 keine Schwierigkeiten in dem Anschlagen
der weißen Tasten bestehen, während Teile der Hand auf den schwarzen ruhen, wobei bisher eine rückwärts gleitende
Bewegung erforderlich ist, um gewisse Effekte auf der gewöhnlichen Klaviatur hervorzurufen.
Diese Klaviatur soll auch die Ausführung verwickelter Musik durch Spieler mit breiten
Fingern erleichtern.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Klaviatur mit der üblichen Anordnung von weißen Unter- und schwarzen Obertasten, dadurch gekennzeichnet, daß die weißen Tasten an ihren hinteren Teilen erhöhte Anschlagflächen (15) haben, die die schwarzen Tasten überragen.
- 2. Klaviatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schwarzen Tasten nahe den sie überragenden Erhöhungen (15) der weißen Tasten mit einer Verbreiterung (17) versehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196865C true DE196865C (de) |
Family
ID=459801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196865D Active DE196865C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196865C (de) |
-
0
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