DE351758C - Klappenlose Floete - Google Patents

Klappenlose Floete

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DE351758C
DE351758C DENDAT351758D DE351758DD DE351758C DE 351758 C DE351758 C DE 351758C DE NDAT351758 D DENDAT351758 D DE NDAT351758D DE 351758D D DE351758D D DE 351758DD DE 351758 C DE351758 C DE 351758C
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DE
Germany
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flute
instrument
mouthpiece
beaked
sharp
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Expired
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DENDAT351758D
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PIERRE JOUSSERAND
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PIERRE JOUSSERAND
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Publication of DE351758C publication Critical patent/DE351758C/de
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/02General design of wind musical instruments of the type wherein an air current is directed against a ramp edge
    • GPHYSICS
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    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/02General design of wind musical instruments of the type wherein an air current is directed against a ramp edge
    • G10D7/03General design of wind musical instruments of the type wherein an air current is directed against a ramp edge with a windway for leading the air to the labium, e.g. recorders
    • GPHYSICS
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    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D9/00Details of, or accessories for, wind musical instruments
    • G10D9/02Mouthpieces; Reeds; Ligatures

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Klappenlose Flöte. Die mit Klappen versehenen Flöten oder die sogenannten Querflöten haben heute als eigentliches Musikinstrument die Schnabelflöte, die heute nur noch als Spielzeug benutzt wird, vollständig verdrängt. Mit einer Schnabelflöte, die nur sechs Öffnungen aufweist, können nicht alle Töne einer Oktave erzeugt werden, und bei einer guten Ausführung lassen sich nur folgende Töne in einer Oktave spielen. Wie hieraus ersichtlich ist, fallen dis, f und fis aus. In der Praxis wird bei einer Schnabelflöte auf f und fis verzichtet, und sowohl das erzeugte natürliche f als auch fis sind unrein.
  • Der Zweck der Erfindung ist nun, eine Schnabelflöte derart zu verbessern, daß auf ihr eine reine chromatische Tonleiter ohne Klappen, nur durch mit den Fingern zu verschließende Öffnungen gespielt werden kann.
  • Um das Instrument hierfür 'geeignet zu machen, müssen folgende Lücken ausgefüllt werden Diese Lücken werden dank der besonderen Anordnung der Löcher in dem Instrument derart ausgefüllt, daß der Spieler sämtliche Finger, mit Ausnahme des kleinen Fingers der linken Hand, benutzt, der jedoch ebenfalls ein für gis bestimmtes Loch verdecken kann.
  • Weiter bezweckt die Erfindung, ein in dieser Weise vervollkommnetes Instrument zu schaffen, bei welchem ein drehbar gelagertes Mundstück vorgesehen ist, durch welches die verschiedenen Obertöne gespielt werden können, ohne stärker blasen zu müssen. Die so ausgebildete Flöte wird von dem Spieler in derselben Weise gehalten wie eine Querflöte, doch wird sie mit demselben Fingersatz gespielt, wie das nach der ersten Ausführungsform -hergestellte Instrument.
  • Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist Abb. i eine Ansicht einer einfachen Schnabelflöte, aus welcher die Anordnung der Löcher ersichtlich ist, Abb. 2 ein Schema des Fingersatzes, Abb. 3 eine schematische Ansicht, aus welcher die Art der Tonerzeugung in einerSchnabelflöte ersichtlich ist.
  • Abb. 4 eine Ansicht einer abgeänderten Flöte mit drehbar gelagertem Mundstück, Abb. 5 ein in vergrößertem Maßstab gezeichneter Schnitt nach der Linie I-I der Abb. 4 und Abb. 6 eine abgebrochen gezeichnete Einzelansicht des drehbar gelagerten Mundstücks. Gegenüber einer gewöhnlichen Schnabelflöte weist die Flöte gemäß der Erfindung drei zusätzliche Löcher auf.
  • Die zusätzlichen Löcher sind in den Abb. i und 3 mit a, b und c bezeichnet. Das an der Seite des Instruments vorgesehene und durch den kleinen Finger der rechten Hand zu verschließende Loch erzeugt den Ton dis, das unter der Flöte und durch den Daumen der rechten Hand zu verschließende Loch b erzeugt den Ton fis, und das ebenfalls unter der Flöte vorgesehene, durch den Daumen der linken Hand zu verschließende Loch c gibt den Ton c. Das mit d bezeichnete, gewöhnlich in den Schnabelflöten vorhandene und durch den Mittelfinger der rechten Hand zu verschließende Loch ist gemäß der Erfindung im Durchmesser verkleinert, wie dies in den Abb. i und 3 veranschaulicht worden ist, und gibt das natürliche f.
  • Eine einfache Betrachtung der Abb. x und 2 läßt deutlich erkennen, daß auf dem entsprechend der Erfindung verbesserten Instrument alle Halbtöne der Tonleiter, von ausgehend, nach dem Schema der Abb. 2 gespielt werden können, in welchem die Kreise die in den bestehenden Schnabelflöten vorgesehenen Aussparungen darstellen, während die Rechtecke den Fingersatz für die gemäß der Erfindung vorgesehenen zusätzlichen Öffnungen veranschaulichen.
  • Die Erfahrung hat gelehrt, daß die auf diese Weise erzielte Tonleiter vollkommen rein ist. Auf einem solchen Instrument kann jedoch nicht ein so angenehmer Ton hervorgebracht werden wie auf einer Querflöte, und solche Instrumente sind nicht so anpassungsfähig wie die zuletzt genannten. Letzteres hat seine Ursache darin, daß der Spieler gezwungen wird, stärker zu blasen, um die Obertöne der natürlich auf dem Instrument zu spielenden Töne zu erhalten.
  • Diese Notwendigkeit ergibt sich aus folgenden Betrachtungen Bei einem Flötenmundstück nach der schematischen Ansicht in Abb. 3 (Orgelflöte; Flageolet usw.) erhält man, wenn man mäßig bläst, den Grundton der Flöte, beispielsweise bläst man stärker, so wird der erste Oberton, d. h. die Oktave erhalten. Die folgenden Obertöne werden durch stärkeres Blasen erhalten. Bei einem solchen Instrument ist es nicht möglich, die hohen Töne leise zu spielen; die höheren insbesondere kann der Flötist nur sehr stark blasen. Wird nun, anstatt die Geschwindigkeit des Luftstromes zu verändern, bei einer Flöte nach dem Schema gemäß Abb. 3 die Schneide e dem Windloch f genähert, so erhält man dasselbe Ergebnis, d. h. das Entstehen der Obertöne.
  • Dieses Verfahren wird von den die Querflöte spielenden Flötisten angewendet, um beispielsweise von bis oder zu gelangen, wobei die Flöte gegen die Oberlippe gedreht wird, um den Querschnitt der Öffnung zwischen den Lippen entsprechend der Höhe des gewünschten Tones zu verringern. Auf diese Weise kann in drei Oktaven und in allen Schattierungen von pianissimo bis fortissimo gespielt werden. Infolge dieser Anpassungsfähigkeit hat die Querflöte heute die Schnabelflöte vollständig verdrängt. Ein derartiges Spielen einer Querflöte ist jedoch mit großen Schwierigkeiten verbunden, und nur nach langwierigen Übungen gelingt es einem Flötisten, daß er sein Instrument mit dem gewünschten Erfolge bezüglich Reinheit und Richtigkeit der Töne spielen kann.
  • Gemäß der Erfindung kann nun eine Schnabelflöte ebenso anpassungsfähig hergestellt werden wie eine Querflöte, und zwar durch Verwendung eines in den Abb. q. bis 6 veranschaulichten drehbar gelagerten Mundstücks.
  • Das drehbar gelagerte Mundstück besteht im wesentlichen aus dem eigentlichen Mundstück g, welches an der Seite des Instrumentes in einen Sporn g' ausläuft. Letzterer legt sich gegen den Körper h der Flöte zwischen den Backen i. Eine zwischen den Backen i gehaltene Achse oder ein Drehzapfen k erstreckt sich durch die Schlitze l in dem Sporn g' des Mundstücks hindurch, um eine Verschiebung des letzteren zu ermöglichen und es trotzdem in Verbindung mit dem Instrument zu halten. Eine Feder, na hat beständig das Bestreben, das so gebildete Mundstück nach hinten zurückzuführen.
  • Bei dem oben beschriebenen Mundstück entspricht die Kante e' der auf der Flöte befestigten Platte n der Schneidkante e in dem Schema nach Abb. 3. Das Windloch, von dem oben die Rede gewesen ist, wird durch die Aussparung zwischen der Kante e' und der Kante o des Mundstücks gebildet.

Claims (2)

  1. PATENT-AN5PR'ÜcHE: i. Klappenlose Flöte, die nach Art einer Schnabelflöte angeblasen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Löcher in dem Instrument für fis und c und ein am anderen Ende angeordnetes seitliches Loch für das dis vorgesehen sind.
  2. 2. Flöte nach Anspruch =, gekennzeichnet durch ein zweites seitliches Loch für gis-3. Flöte nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt eines Loches zur Erzielung des natürlichen f verringert ist. q.. Flöte nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch ein derart drehbar gelagertes Mundstück, daß der Spieler die Entfernung zwischen der Schneidkante und dem Windloch ändern kann.
DENDAT351758D Klappenlose Floete Expired DE351758C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE351758T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE351758C true DE351758C (de) 1922-04-11

Family

ID=6270853

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT351758D Expired DE351758C (de) Klappenlose Floete

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE351758C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4875401A (en) * 1988-08-31 1989-10-24 Culbreath J Charles Mouthpiece plates of flute-type wind instruments
JP2019124836A (ja) * 2018-01-17 2019-07-25 健一 只木 演奏補助具
JP2021103231A (ja) * 2019-12-25 2021-07-15 ヤマハ株式会社 演奏補助具及びエアリード楽器

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4875401A (en) * 1988-08-31 1989-10-24 Culbreath J Charles Mouthpiece plates of flute-type wind instruments
JP2019124836A (ja) * 2018-01-17 2019-07-25 健一 只木 演奏補助具
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