DE471506C - Streichinstrument - Google Patents

Streichinstrument

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Publication number
DE471506C
DE471506C DEH114107D DEH0114107D DE471506C DE 471506 C DE471506 C DE 471506C DE H114107 D DEH114107 D DE H114107D DE H0114107 D DEH0114107 D DE H0114107D DE 471506 C DE471506 C DE 471506C
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DE
Germany
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sound box
neck
string instrument
socket
resonance body
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Expired
Application number
DEH114107D
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English (en)
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JOHANN HLAVINKA
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JOHANN HLAVINKA
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Streichinstrument Die Erfindung bezieht -sich auf Streichinstrumente, insbesondere Violinen und Violas. Bei diesen Instrumenten ist bisher der Hals fest mit dein Resonanzkörper verbunden, und es wird beim Gebrauch der Geige an dem Resonanzkörper ein Kinnhalter befestigt, auf welchem das Kinn aufruht, während der Halter gegen die Schulter des Spielenden gedrückt wird. Hierdurch wird eine Hemmung der Schwingungen des Resonanzkörpers 11@rbei, geführt.
  • Nach der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch abgestellt, daß der Resonanzkörper als ein besonderer Teil für sich ausgebildet und in einen besonderen, mit Hals, Saitenhalter und Kinnhalter versehenen, nach dem Längsschnitt des Resonanzkörpers geformten Teil eingesetzt ist. Die Größe dieser Fassung ist so bemessen, daß der Resonanzkörper allseitig in einem kleinen Zwischenraum von der Innenwandung sich befindet, mir an einigen wenigen Stellen auf Zwischenstücken in Form kleiner Konsole aufruht, gegen die er durch den auf ihn aufgesetzten Steg bei der Spannung der Saiten gedrückt wird. Der in dieser Weise auch beim Spielen fast vollkommen freiliegende Resonanzkörper kann ungehemmt schwingen, so daß der Ton in keiner Weise ungünstig beeinflußt wird. Die Fassung umgreift nur in der Längsrichtung den mittleren Teil des Resonanzkörpers, während sie die Seitenteile desselben. vollkommen frei läßt.
  • Vorteilhaft ist die Fassung auf der Innenseite hohl ausgebildet, so daß sie eine schalltrichterartige Wirkung ausübt. Zur -Einführung des Stegs ist die Fassung an der betreffenden Stelle ausgenommen.
  • Es ist bereits eine Teilverkleidung des Resonanzkörpers von Violinen bekannt geworden, die am Halse festsitzt und sich alsdann längs der Ober- und der Unterseite in einem gewissen Abstande von der Oberfläche des Resonanzkörpers hinzieht. Die beiden Teile zier Verkleid=ing sind am unteren Ende durch ein Verbindungsglied miteinander befestigt. Diese Verkleidung dient dazu, die Längsspannung der Saiten aufzunehmen und so den Resonanzkörper zu entlasten. Nach der Erfindung hingegen ist die Fassung oder Verkleidung fast vollkommen unabhängig vom Resonanzkörper, da auch der Hals mit den Spannwirbeln an der Verkleidung sitzt. Nur durch den Steg werden die Bewegungen der Saiten auf den Resonanzkörper übertraten, so daß dieser frei schwingen kann.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Geige in Abb. r in einer Vorderansicht, in Abb.2 in einer Seitenansicht dargestellt, während Abb. 3 ein Stück der Fassung am unteren und Abb. 4, ein Stück derselben am oberen Teile veranschaulicht.
  • Der Resonanzkörper ist mit a., die Fassung mit b bezeichnet. Der Resonanzkörper entspricht in seiner Form den bei den gebräuchlichen Geigen üblichen, nur daß an ihm weder ein Hals noch ein Saitenhalter vorhanden ist. Diese Teile sitzen vielmehr an der Fassung b. Die Fassung ist, wie die Zeichnung insbesondere in Abb. 2 erkennen läßt, dem Längsschnitt des Resonanzkörpers entsprechend geformt. Die Wandung des Resonanzkörpers steht nach seiner Einführung in die Fassung allseitig in einem gewissen Abstande von deren Außenflächen. Zum Aufruhen des Resonanzkörpers sind nach dem Hals und dem Kinnhalter zu am Boden des Innenraumes der Fassung Konsole c und d vorgesehen. Der Resonanzkörper, welcher vorteilhaft in bekannter Weise zur Verbreiterung der Resonanzfläche zargenlos ausgebildet ist, ruht oben und unten auf diesen Konsolen auf. Die Fassung b ist in der Steggegend d ausgenommen. Durch die hierdurch entstandene obere Öffnung wird der Steg e eingeführt und auf den Resonanzkörper aufgesetzt. Durch die übliche Spannung der Saiten f wird der Steg gegen den Resonanzkörper gedrückt, wodurch der letztere fest auf den Konsolen c, d aufsitzt.
  • Die Geige wird im Gebrauch genau so wie die übliche verwendet, nur daß es sich erübrigt, einen Kinnhalter aufzusetzen, weil dieser bereits an der Fassung vorhanden ist. Der Druck auf den Kinnhalter und das Pressen des Kinnhalters gegen die Schulter beeinträchtigen in keiner Weise die Schwingungen des Resonanzkörpers.
  • Außer den bereits angegebenen Vorteilen ist noch der weitere vorhanden, daß die Fassung für sich allein als stumme Geige für Übungszwecke u. dgl. benutzt werden kann, zu welchem Zweck man einen entsprechend breiteren und niedrigeren Steg auf die oberen Streben der Fassung aufsetzt.
  • In ähnlicher Weise können auch andere Streichinstrumente, wie Bässe und Cellos, ausgebildet sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Streichinstrument, insbesondere Violine und Viola, dadurch gekennzeichnet, daß der Resonanzkörper (a) für - sich allein als ein besonderer Teil ausgebildet und in eine besondere, mit Hals, Saitenhalter und Kinnhalter versehene Fassung (b) eingespannt ist.
  2. 2. Streichinstrument nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Resonanzkörper (a) nur auf kleinen, vorteilhaft nach dem Hals und Kinnhalter zu gelegenen, auf der Innenfläche der Fassung (b) angebrachten Konsolen (c, d) aufruht und gegen diese durch den aufgesetzten Steg (e) bei Spannung der Saiten gedrückt wird.
DEH114107D 1927-11-30 1927-11-30 Streichinstrument Expired DE471506C (de)

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DEH114107D DE471506C (de) 1927-11-30 1927-11-30 Streichinstrument

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DE471506C true DE471506C (de) 1929-02-13

Family

ID=7171978

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DE (1) DE471506C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012511B (de) * 1954-03-09 1957-07-18 Rudolf Mendler Streichinstrument

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1012511B (de) * 1954-03-09 1957-07-18 Rudolf Mendler Streichinstrument

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