DE627090C - Bumbass - Google Patents

Bumbass

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DE627090C
DE627090C DESCH104768D DESC104768D DE627090C DE 627090 C DE627090 C DE 627090C DE SCH104768 D DESCH104768 D DE SCH104768D DE SC104768 D DESC104768 D DE SC104768D DE 627090 C DE627090 C DE 627090C
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DE
Germany
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shaft
drum
bumbaß
attached
bells
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DESCH104768D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D15/00Combinations of different musical instruments

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Bumbaß Bei den bekannten Bumbässen werden Glocken, Becken o. dgl. dadurch zum Klingen gebracht, daß man den Bumbaß kräftig auf den Boden aufsetzt. Dabei entsteht ein klopfendes Geräusch, welches auch bei Schrammelmusik nicht schön wirkt.
  • Um dieses Nebengeräusch zu vermeiden, ist bei dem neuen Bumbaß . am Fußende des Schaftes ,ein von ein-er Feder beeinflußtes Gleitstück angebracht, das beim Aufsetzen auf den Boden gegenüber dem Schaft verschoben wird und dabei mittels eines Seilzuges die verschiedenen Instrumente des Schüttelbaums (Trommel, Glocken, Becken usw.) in Tätigkeit setzt.
  • Bumbässe mit einem solchen federbe_einflußten Fußstück sind an sich nicht neu. Bei deri bekannten Bumbässen dieser Art wurde aber nur ein Paar Becken, deren eines auf dem Fußstück selbst befestigt tvar, mittels des Fußstückes betätigt.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß das Fußstück außer dem auf dem oberen Schaftende angebrachten Becken auch andere am Schaft sitzende Klangwerkzeuge (beispielsweise Trommel und Glocken) mittels eines an sich bekannten Seilzuges oder Gestänges antreibt. Hierdurch wird - erreicht, daß zur Bedienung des Bumbass:es nur die beiden Arme notwendig sind. Der Spielende kann also ent-,veder noch -ein zweites Instrument, z. B. eine Pauke, mit dem Fuß bedienen, öder er hat leichteres und bequemeres Spielen.
  • Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar in Abb. i von vorn und in Abb. 2 von der Seite.
  • Der Schaft i gleitet mit seinem Fußende in einer unten geschlossenen Hülse 2 und wird in ihr in Längsschlitzen 3 mittels Stifte ¢ geführt. Eine Feder 5 ist bestrebt, den Schaft in der Hülse stets in der :oberen Lage zu halten.
  • An dem oberen Ende des Schaftes ist das eine Becken 6 mittels :eines Halters 7 fest angeordnet, während das andere Becken 8 an dem einen Ende eines doppelarmigen Hebels 9 befestigt ist, der an dem Halter 7 drehbar gelagert ist. Das andere Ende des Hebels 9, das noch einen federnden Klöppel i a für die Glocken i i trägt, ist durch ein Seil i2 mit dem freien Ende eines w;2it#-ren doppelarmigen Hebels 13 verbunden, der an einem an dem Schaft i befestigten Halt=r 14 drehbar gelagert ist und mit seinem anderen Ende auf dem oberen Rand der verschiebbaren Hülse 2 aufliegt. Ein weiterer Hebel 15 trägt mit seinem einen Ende einen Schlägel 16 für eine Trommel 17 und ist an seinem anderen Ende durch ein Seil 18 mit dem Hebel 13 verbunden.
  • Beim Aufsetzen auf den Boden gleitet der Schaft i `in der Hülse 2 nach unten. Dabei schwingt der auf dem oberen Hülsenrand gleitende Hebel 13 aus und setzt über die Seile 12, 18 und die Hebel 9, 15 die Becken, Glocken und Trommel in Tätigkeit. Unter der Wirkung der Feder 5 gleitet der Schaft dann wieder in der Hülse nach oben.
  • Zwischen zwei an dem Schaft i befestigten Haltern i9 sind vier Saiten 20 gespannt, die im Bereich der Trommel je eine Kugelei tragen. Diese Saiten werden in bekannt--r Weise durch ein gezahntes Instrument in Schwingung gesetzt, wodurch die Kugeln gegen die Trommel schlagen und diese zum Erklingen bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bumbaß mit mehreren Klangwerkzeugen und mit einem verschiebbaren, federbeeinflußten Fußstück, welches mit dem einen Teil eines Beckenpaares verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußstück außer dem auf dem oberen Schaftende angebrachten Becken auch andere am Schaft sitzende Klangwerkzeuge (beispielsweise -Trommel und Glocken) mittels eines an sich bekannten Seilzuges oder Gestänges antreibt. z. Bumbaß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seine Trommel auf der einen Seite vom Seilzug aus mittels eines Schlägels, auf der anderen Seite von auf Saiten sitzenden Kugeln geschlagen wird.
DESCH104768D Bumbass Expired DE627090C (de)

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DE (1) DE627090C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3704340A (en) * 1971-11-30 1972-11-28 Jack G Hall Rhythm traps
USD1069893S1 (en) 2023-05-05 2025-04-08 Timothy John Williams Musical instrument

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3704340A (en) * 1971-11-30 1972-11-28 Jack G Hall Rhythm traps
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