DE695056C - Klavier ohne Resonanzboden - Google Patents

Klavier ohne Resonanzboden

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DE695056C
DE695056C DE1932F0074010 DEF0074010D DE695056C DE 695056 C DE695056 C DE 695056C DE 1932F0074010 DE1932F0074010 DE 1932F0074010 DE F0074010 D DEF0074010 D DE F0074010D DE 695056 C DE695056 C DE 695056C
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soundboard
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H3/00Instruments in which the tones are generated by electromechanical means
    • G10H3/12Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument
    • G10H3/14Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument using mechanically actuated vibrators with pick-up means
    • G10H3/18Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument using mechanically actuated vibrators with pick-up means using a string, e.g. electric guitar

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Description

  • Klavier ohne Resonanzboden Klaviere ohne Resonanzboden mit auf dem Eisenrahmen sitzendem Saitensteg sind bekannt. Bei diesen Klavieren werden die mittels Hammeranschlags erzeugten Saitenschwingungen .durch ;geeignete Instrumente; z. B. Tonabnehmer, in . elektrische Schwingungen umgesetzt und in verstärkter Form z. B. mittels Lautsprechers akustisch ,wahrnehmbar gemacht.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung dieser bekannten Klaviere nach der Richtung, daß auch bei rein mechanischer Tonerzeugung eine Tonfülle und ein Klang erzielt wird, der die Verwendbarkeit desl Klaviers auch ohne Einschaltung des elektroakustischen Teils, - z. B. für Übungsspiel, ermöglicht. Die Lösung dieser Aufgabe beruht auf einer besonderen Anordnung .des Saitensteges und geeigneter Ausbildung der :auf dem Steg angeordneten Schneiden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der als besonderer Teil ausgebildete Saitensteg auf. dem Eisenrahmen ruht und die auf dem Steg angeordneten Schneiden, über welche '.die. Saiten von den Anhängestiften in der beim normalen Klavier bekannten Weise geführt sind mindestens 5 mm über der Verbindungslinie der Saitenfestpunkte liegen.
  • Durch diese Anordnung Wird gegenüber den bisher üblichen Resonanzbo.denstegen mit Schränkstiften oder deren Stelle ersetzenden Kämmen eine wesentliche Erhöhung des Druckes erzielt, den die Saiten auf den Steg ausüben. Dies hat zur Folge, diaß das Klavier auch ohne Resonanzboden einen @überraschend guten und verhältnismäßig lauten Klang hat. Da, der Steg gemäß . der Erfindung auf dem starren Eisenrahmen aufruht,. war es im Falle der Erfindung möglich, eine Erhöhung des Saitendruckes herbeizuführen, die bei Auflagerung des Steges auf einem Resonanzboden zu schweren Störungen der Konstruktion und des Klanges ,geführt haben wurde. Von Bedeutung für die überraschende Klangfülle des Musikinstruments gemäß der Erfindung scheint auch .die Tatsache zu sein, daß durch die hohe Schneide der Knickwinkel der Saiten an ihrer Auflagestelle in ,günstigem Sinne gegenüber der normalen Anordnung verkleinert wird.
  • Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, den mit den genannten Schneiden versehenen Steg auf denjenigen Teil des Anhängefeldes des Eisenrahmens aufzulagern, der frei tragend über die Unterstützungsstelle des Eisenrahmens hinausragt. Der unterhalb dieses frei tragenden Teils des Eisenrahmens und dem Grundbrett des Klangkörpers angeordnete Luftraum, der nur auf der Innenseite offen ist, trägt offenbar nicht unerheblich zur Verbesserung der Klangfarbe und der Tonfülle bei.
  • Die Eifindung ermöglicht den Bau eines Flügels in bisher nicht für ausführbar gehaltener Einfachheit und in einer Klangfülle, die für ein normales Zimmer vollständig ausreicht. Bei Anwendung der Erfindung ist es möglich, den Klangkörper des Flügels in an sich bekannter Weise lediglich aus einem ringsum laufenden Zargenrahmen, dem auf diesem liegenden Eisenrahmen und der an der Außenseite der Zarge befestigten Wand nebst Deckel herzustellen, ohne daß ein Resonanzboden angeordnet zu werden braucht. Man kann den Boden durch ein dickes Brett abschließen. Man-kann aber ebensogut den Boden mit Stoff . bespannen oder ganz offen lassen.
  • Die Tonfülle und der Klang eines solchen Flügels ist so gut, daß man in der Mittellage und im Diskant mit zweichörigen Saiten auskommen kann. Es empfiehlt sich, die Sch.nei-.den in der Mittellage, insbesondere aber im Baß, noch höher zu legen als 6 mm über der Verbindungslinie der beiden Festpunkte der Saiten.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht der Ausführung des Steges nach der Erfindung im Schnitt, Fig.2 eine Seitenansicht der gewöhnlichen Ausführung des Steges.
  • Der Klangkörper des Flügels besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer ringsum laufenden Zarge 5, auf welcher der Eisenrahmen 6 aufruht. An der Außenseite der Zarge 5 ist die Wand 7 befestigt, welche den Deckel 8 trägt. Der Boden des Klangkörpers ist durch das Grundbrett g abgeschlossen. Dieses Grundbrett kann aber auch fehlen oder durch eine Stoffbespannung ersetzt sein. Im vorderen Teil des Klangkörpers ist der Damm io angeordnet, welcher den Boden i i der Klaviatur trägt. Die Klaviatur ist genau so ausgebildet wie bei einem gewöhnlichen Flügel. Ein Resonanzboden ist nicht vorgesehen.
  • Der Eisenrahmen ist sowohl in der Mittellage als auch im Diskant mit zweichörigen Saiten bespannt. Jede Saite 12 läuft von .dem Anhängestift 13 über eine Schneide 1 4. zu dem Stimmwirbel 15. Vor dem Stimmwirbel ist eine Agraffe 16 angeordnet, durch deren Öffnung die Saite hindurchgeführt ist. Die Schneiden oder Reiter 1q., -welche vorteilhaft aus Messing bestehen, sitzen auf einem Holzsteg 17, der unter Zwischenschaltung einer Polsterung, z. B. Filzlager 18, auf dem frei tragenden Teil i g des Anhängefeldes des Eisenrahmens 6 aufruht. Die Anordnung ist nun so getroffen, daß die Pfeilhöhe 2o mindestens 5 mm beträgt. Es empfiehlt sich, die Pfeilhöhe 2o noch größer zu wählen, etwa 7 bis 8 mm. Bei der dargestellten Anordnun- beispielsweise beträgt .die Höhe des Reiters i 4 .allein 6 mm. Es ist nicht unbedingt notwendig, daß der Reiter mit einer scharfen Schneide versehen ist, wenngleich diese zweckmäßig erscheint, weil dann die Saite gewissermaßen nur an einem Punkt unterstützt ist, also freier schwingt. In Fig.2 ist zum Vergleich die gewöhnliche Ausführung dargestellt. Bei dieser ruht der Steg 17 nicht auf dem Eisenrahmen sondern er wird vom Resonanzboden getragen. Außerdem beträgt die Pfeilhöhe 2o höchstens 3 mm. Dies gilt auch für den an sich bekannten Ersatz der Schränkstifte 21 durch in den Steg 17 eingesetzte kammartige Stifte mit schneidenartigen Auflageflächen.
  • Die Reiter oder Schneiden 1 4. können auch Teile des Steges selbst bilden, wenn dieser aus Metall hergestellt ist, was an sich möglich erscheint. Oberhalb des Anhängefeldes des Eisenrahmens ist die Vorrichtung 22 angeordnet, in welcher die mechanischen Schwingungen der Saiten in elektrische Schwingungen umgewandelt werden. Die Einrichtung 22 bildet ein selbständiges Bauelement, welches nachträglich in den fertigen Flügel eingesetzt werden kann. Die Bespannung des Eisenrahmens ist so ,ausgeführt, daß zwischen je zwei Chören genügend Platz vorhanden ist für die Elektromagnete der Einrichtung 22. Es ist also dafür gesorgt, daß die Aufnahmegeräte der Einrichtung 22 beim Einsetzen derselben in die Zwischenräume zwischen je zwei Chöre hineinragen.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCIR: i. Klavier ohne Resonanzboden mit auf dem Eisenrahmen sitzendem Saitensteg, bei dem die mittels Hammeranschlags erzeugten Saitenschwingungen z. B. mittels Tonabnehmer in elektrische Schwingungen umgesetzt und in verstärkter Form, z. B. mittels Lautsprecher, hörbar gemacht werden, dadurch gekennzeichnet, daß der als besonderer Teil ausgebildete Saitenruht steg (i 7) auf .dem Eisenrahmen ruht und die auf dem Steg angeordneten Schneiden, über welche die Saiten von den Anh,ängestiften'in der beim normalen Klavier bekannten Weise geführt sind, mindestens 5 mm über der Verbindungslinie der Saitenfestpunkte liegen. '2. Klavier nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Saitensteg (17) auf dem frei tragenden Teil (1g,) des Anhängefeldes des Eisenrahmens (6) aufliegt.
DE1932F0074010 1932-08-31 1932-08-31 Klavier ohne Resonanzboden Expired DE695056C (de)

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DE (1) DE695056C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090062B (de) * 1957-01-07 1960-09-29 Helmut Fuchs Elektronisches Musikinstrument

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1090062B (de) * 1957-01-07 1960-09-29 Helmut Fuchs Elektronisches Musikinstrument

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