DE544749C - Streichinstrument mit einem Resonanzkoerper in Form eines Parallelepipedons - Google Patents
Streichinstrument mit einem Resonanzkoerper in Form eines ParallelepipedonsInfo
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- DE544749C DE544749C DE1930544749D DE544749DD DE544749C DE 544749 C DE544749 C DE 544749C DE 1930544749 D DE1930544749 D DE 1930544749D DE 544749D D DE544749D D DE 544749DD DE 544749 C DE544749 C DE 544749C
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- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
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- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 239000011120 plywood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/02—Resonating means, horns or diaphragms
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Description
- Streichinstrument mit einem Resonanzkörper in Form eines Parallelepipedons Die Erfindung bezieht sich auf solche Streichinstrumente, deren Resonanzkörper die Form eines Parallelepipedons haben und die ebenso wie die zu Übungszwecken bestimmten Instrumente einen von den üblichen Streichinstrumenten abweichenden Ton geben. Gegenüber den bekannten Abarten der üblichen Streichinstrumente besteht die vorliegende Erfindung darin, daß der im Grundriß rechteckige, allseitig geschlossene Resonanzkörper bei üblicher Länge nur wenig breiter gehalten ist, als zur Aufstellung eines Geigenstegs erforderlich ist und die als Zargen dienenden ebenen Seitenflächen zur Erhöhung der Resonanz an der Verbindungskante mit der Decke derart kurvenförmig begrenzt sind, daß deren Höhe etwa in der Ebene der Bogenführung wesentlich größer ist als an den Enden des Resonanzkörpers, am Hals und Saitenhalterknopf, wobei der Resonanzkörper in bekannter Weise mit Hand-, Schulter- und Kinnstütze versehen ist.
- Mit diesem Streichinstrument wird ein flüsternder, weicher, zarter, angenehm wirkender, schmeichelnder Ton erzielt, der gedämpft aus dem allseitig geschlossenen, schmalen Resonanzkörper kommt, welcher keine Schallöffnungen hat und den geraden Boden, die gewölbte Decke sowie die geraden Seitenflächen an den Schwingungen teilnehmen läßt. Infolgedessen hat auch das Instrument trotz seines gedämpften Tones bei eigenartiger, klarer Klangfarbe eine große Reichweite und ist selbst bei Mitwirkung anderer Instrumente sowie aus einer gewissen Entfernung noch hörbar, es wirkt gleichwohl in unmittelbarer Nähe einer Person nicht aufdringlich oder nervenreizend und eignet sich daher besonders für moderne Kapellen. Das Aufsetzen eines besonderen Dämpfers, der stets ein näselndes Nebengeräusch verursacht, ist nicht erforderlich.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. r eine Vorderansicht, Abb. a eine Seitenansicht, Abb. 3 einen Querschnitt durch den Schallkörper.
- Das Instrument besitzt die Bestandteile der üblichen Geige. Am hohlen Schallkörper a befindet sich der massive Hals b, an den sich der Wirbelkasten c anschließt. Auf dem Hals ist das Griffbrett d befestigt, die vier Saiten sind einerseits an den Wirbeln e, andererseits am Saitenhalter f befestigt, welch letzterer in bekannter Weise mittels des Knopfes g am Schallkörper a sitzt. Im Schallkörper a ist in bekannter Weise ein Stimmstock h vorgesehen, über dem sich der Steg i befindet.
- Das Eigenartige bei diesem Instrument ist der Schallkörper d. Er hat zwar die Länge der gewöhnlichen Geige, ist jedoch sehr schmal, hat geradlinige Zargen k, einen geraden Boden l und eine gewölbte Oberplatte m. Diese Teile k, Z, m bestehen aus gut getrocknetem, schwachem Sperrholz und sind miteinander fest verleimt. Vor dem Anleimen der einen Zarge k wird zwischen Boden L und Oberplatte 7n ein Stimmstock la eingesetzt, der beide Teile verbindet. Die Wölbung der Oberplatte m ist derart, daß " sich der höchste Punkt etwa in der Mitte der Körperlänge befindet und von der erhabenen Form in der Mitte in eine gerade oder schwach vertiefte Form nach den beiden Enden ausläuft. Die Wölbung ist nur in der Längsrichtung der Oberplattem vorhanden.
- Am Halsende des Schallkörpers ist an der einen Zarge k eine Handstütze ya in Gestalt eines außen abgerundeten Brettchens angebracht, welches der Hand beim Halten des Instruments einen festen Anschlag und Stützpunkt gibt. Am unteren Ende des Schallkörpers ist eine Körper- oder Schulterstütze befestigt, -die aus einer im Schallkörper überragenden Querplatte o und einem Konsolbrettchen p besteht. Die Körper- oder Schulterstütze ermöglicht ein bequemes und sicheres Halten des Instruments beim Spielen. Der bekannte Kinnhalter q ist an der Querplatte o angebracht. Am unteren Ende des Schallkörpers ist auf - der Oberplattem eine Dreikantleiste r befestigt, auf welcher das mit dem Saitenhalter f verbundene und nach dem Halteknopf g führende Zugorgan s aufliegt. In der Querplatte o ist zum Durchführen des Zugorgans s ein Loch t- angebracht. Der Schallkörper ist mit einem geeigneten Anstrich versehen. Schallöffnungen sind nicht erforderlich. Infolge der Einfachheit und geringen Breite des meist aus geraden Brettchen bestehenden Schallkörpers sind die Herstellungskosten sehr gering. Für die Oberplattem wird einem geraden Brettchen die erwünschte gewölbte Form durch Biegung, Dämpfung o. dgl. verliehen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Streichinstrument mit einem Resonanzkörper in Form eines Parallelepipedons, dadurch gekennzeichnet, daß der im Grundriß rechteckige, allseitig geschlossene Resonanzkörper bei üblicher Länge nur wenig breiter gehalten ist, als zur Aufstellung eines Geigenstegs erforderlich ist, und die als Zargen dienenden ebenen Seitenflächen (k) zur Erhöhung der Resonanz an der Verbindungskante mit der Decke derart kurvenförmig begrenzt sind, daß deren Höhe etwa in der Ebene der Bogenführung wesentlich größer ist als an den Enden des Resonanzkörpers, am Hals und Saitenhalterknopf.
- 2. Streichinstrument nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, daß der Resonanzkörper in bekannter Weise mit Hand-, Schulter- und Kinnstütze versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE544749T | 1930-05-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE544749C true DE544749C (de) | 1932-03-03 |
Family
ID=6560526
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930544749D Expired DE544749C (de) | 1930-05-06 | 1930-05-06 | Streichinstrument mit einem Resonanzkoerper in Form eines Parallelepipedons |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE544749C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2444312A1 (fr) * | 1978-12-15 | 1980-07-11 | Zalinge Henk Van | Instrument de musique a cordes |
-
1930
- 1930-05-06 DE DE1930544749D patent/DE544749C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2444312A1 (fr) * | 1978-12-15 | 1980-07-11 | Zalinge Henk Van | Instrument de musique a cordes |
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