DE460779C - Vorrichtung zur Veraenderung der Klangfarbe von Blasinstrumenten - Google Patents

Vorrichtung zur Veraenderung der Klangfarbe von Blasinstrumenten

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DE460779C
DE460779C DES75584D DES0075584D DE460779C DE 460779 C DE460779 C DE 460779C DE S75584 D DES75584 D DE S75584D DE S0075584 D DES0075584 D DE S0075584D DE 460779 C DE460779 C DE 460779C
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timbre
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wind instruments
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    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D9/00Details of, or accessories for, wind musical instruments
    • G10D9/02Mouthpieces; Reeds; Ligatures
    • G10D9/03Cupped mouthpieces
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    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/10Lip-reed wind instruments, i.e. using the vibration of the musician's lips, e.g. cornets, trumpets, trombones or French horns

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Description

  • Vorrichtung zur Veränderung der Klangfarbe von Blasinstrumenten. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Veränderung der Klangfarbe von Blasinstrumenten -durch eine in der Seitenwand des Anblasrohres angeordnete, durch eine Klappe abschließbare Membran.
  • Vorrichtungen dieser Art, bei denen die Klappe an einen die Membran spannenden, rechtwinklig zur Achse des Instruments befestigten Ring angelenkt ist und von Hand aus geöffnet und geschlossen werden muß, sind bekannt. Ferner gibt es Vorrichtungen, bei denen oberhalb der Membran ein Ventil angeordnet ist, das durch eine Schraubenspindel oder durch ein Kniehebelgelenk bet i tigt wird, so daß durch das Ventil die von der Membran abgedeckte Bohrung geöffnet und geschlossen werden kann.
  • Das Ziel der Erfindung ist eine Vorrichtung der genannten Art, die besonders leicht und schnell während des Spielens betätigt werden kann, ohne daß man das Blasinstrument abzusetzen braucht, wie es bei Verwendung der bekannten Vorrichtungen sich nicht immer vermeiden läßt. Zu diesem Zweck wird ein um die Achse des Instruments schwingbarer Teil angeordnet, der durch eine federnde Klappe die durch die Membran abgedeckte Bohrung in der Seitenwand des Instruments abschließt.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. _ Abb. i zeigt einen Schnitt durch ein Mundstück eines Blasinstruments, wie Kornett, Trompete o. dgl.
  • Abb. 2 und 3 sind Schnitte nach 2-2 und 3-3 der Abb. i, und Abb. 4 zeigt eine Einzelheit teilweise im Schnitt und teilweise im Aufriß.
  • ach Abb. i bis q. hat das Mundstück 9 nahe dem einen Endre ezne Schulter 9a, von wo aus sich das Mundstück zylindrisch erstreckt und nahe seinem Ende etwas verjüngt ist, um leicht in das Blasinstrument eingesetzt werden zu können. In einem Abstande von der Schulter 9a befindet sich in der Seitenwand des Mundstückes eine Bohrung io, die durch eine Membran i i, beispielsweise Fischhaut o. dgl., abgedeckt ist. Die Membran i i deckt nicht nur die Öffnung io ab, sondern erstreckt sich vollständig um das Mundstück herum, so daß, wenn notwendig, andere Stellen der Membran zum Abdecken der öffnung io benutzt werden können. Zur Befestigung der Membran dient ein geschlitzter Ring 12, der bei loa eine Bohrung aufweist, die in Eindeckung mit der Bohrung io liegt. Der geschlitzte Ring 12 hat nach außen ragende Ansätze zur Aufnahme der Befestigungsschraube 13-Nach Abb. 3 ist an dem Ring 12 eine Blattfeder 14. befestigt, indem das eine Ende der Blattfeder durch den Kopf der Schraube 13 festgehalten wird. Die Blattfeder 14 ist gekrümmt und trägt ein Kissen 15, das jedoch infolge der Elastizität der Blattfeder für gewöhnlich in der in Abb. 3 gezeigten Lage im Abstande von der Bohrung io bzw. zoll .gehalten wird.
  • Um nun das Kissen 15 in Abschlußlage mit Bezug auf die öffnung ioa zu bringen, ist an dem Mundstück eine Hülse 16 befestigt. Dieselbe wird wegen Verschiebung nach der einen Richtung durch die Schulter 9a - und gegen Verschiebung nach der anderen Richtung durch die Klammex 12 gehalten. An diese um die Achse des Mundstückes schrniegbare Hülse 16 ist ein Stift 17 angeordnet, der über den Rücken der Blattfeder 14 hinwsgragt und bei Drehung der Hülse 16 nach einer bestimmten Richtung hin die Blattfeder mit dem Kissen nach einwärts drückt, so daß durch die Bohrung ioa abgedeckt wird. Um die Verdrehung der Hülse 16 zu erleichtern, ist dieselbe mit einem geränderten Flansch oder Rand 18 versehen. Die ganze Anordnung wird durch eine Blechhaube i9 abgedeckt, die auf die Hülse 16 aufgeschoben und dort durch Reibung festgehalten wird. Am vorderen verjüngten Stirnende der Blechhaube i9 sind Auslässe 2o für die Luft bzw. für die Tonwellen vorgesehen.
  • Wird die Hülse 16 so verdreht, daß das Kissen 15 die Bohrung toll abdeckt, dann kann die Membran i i nicht schwingen, und das Instrument hat seinen natürlichen Ton. Erst bei Freigabe der Bohrung ioa wird durch die h4itwirkung der Membran mit dem eigentlichen, vom Instrument erzeugten Ton die Klangfarbe verändert und ein schnarrender Ton erzeugt. Die Änderung von der einen Benutzungsart auf die andere kann ohne Schwierigkeiten stattfinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Veränderung der Klangfarbe von Blasinstrumenten durch eine in der Seitenwand des Anblasrohres angeordnete, durch eine Klappe abschließbare Membran, gekennze#chneet durch einen um die Achse des Instruments schwingbaren Teil (i6), der durch eine federnde Klappe (i4) die durch die Membran (i i) abgedeckte Bohrung (i o) der Seitenwand abschließt.
DES75584D 1926-08-04 1926-08-04 Vorrichtung zur Veraenderung der Klangfarbe von Blasinstrumenten Expired DE460779C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29608300U1 (de) 1996-05-08 1996-09-19 Strathmann, Arnfred Rudolf, 24109 Melsdorf Flötenmundstück mit Frequenzregler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29608300U1 (de) 1996-05-08 1996-09-19 Strathmann, Arnfred Rudolf, 24109 Melsdorf Flötenmundstück mit Frequenzregler

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