DE538339C - Mundharmonika - Google Patents

Mundharmonika

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DE538339C
DE538339C DENDAT538339D DE538339DD DE538339C DE 538339 C DE538339 C DE 538339C DE NDAT538339 D DENDAT538339 D DE NDAT538339D DE 538339D D DE538339D D DE 538339DD DE 538339 C DE538339 C DE 538339C
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harmonica
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/12Free-reed wind instruments
    • G10D7/14Mouth-organs
    • G10D7/15Mouth-organs with movable mouthpiece

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • IV(undbarm onika Mundharmönikas, an denen ein in Gestalt eines Löchermundstückes ausgebildeter Tonwähler verschiebbar angeordnet ist, sind bekannt. Dieses Mundstück besitzt .gewöhnlich im Ouerschnitt ein U-förmiges Profil und umfaßt mit seinen Schenkeln die Seiten der Mundharmonika, während seine Stegteile die Blaslöcher übergreifen. Andererseits sind Mundharmonikas bekannt, bei .denen eine Vorrichtung vorgesehen ist, um einige Löcher, z. B. für Baßtöne, zeitweise außer. Betrieb zu setzen, was mittels eines besonderen trompetenartigen Teiles erfolgen muß. Bei Mundharmonikas mit verschiebbarem Tonwähler fehlte .es bisher an einer einfachen Einrichtung, um nach Belieben des Spielers die Löcher für Baßtöne mit der Zunge freizugeben oder zu verdecken und sie -durch das Anlegen der Mundharmonika an den Mund in üblicher Weise zu beeinflussen.
  • Die Erfindung erfüllt .diese Aufgabe. Zu diesem Zweck ist das verschiebbare U-profilierte.Mundstück an seinem die Blaslöcher übergreifenden Stegteil mit einer @die Blaslöcher für die Baßtöne freigebenden oder verdeckenden Klappe, die von der Zunge des Spielers bedienbar ist und einem besonderen Loch für die Einzeltöne ausgestattet. Man kann auf diese Weise mit der üblichen Zungenbew egung einzelne Töne auch ohne Baßbegleitung spielen, was :besonders für Anfänger zu empfehlen ist.
  • In der Zeichnung ist Abb. i eine Seitenansicht der Mundharmonika, Abb. 2 ein Schaubild der Mundharmonika, Abb. 3 ein Schnitt durch die Linie q.-4 der Abb. 3, Abb. 4 eine Draufsicht.
  • Es wird eine Mundharmonika i gewöhnlicher Konstruktion verwendet, die zwei Endteile 2 und Öffnungen 3 besitzt. Ein verschiebbares Mundstück 4 umschließt die Mundharmonika teilweise, wie Abb. 2, 3 und 4 zeigen. Das Mundstück hat mehrere Öffnungen 5 bis einschließlich 9 und dst mit flanschartigen Teilen io versehen.
  • Abb. z zeigt das Mundstück 4 mit einem Zeiger ii, dessen Ende 12 in Richtung einer Tafel 13 gebogen ist, auf er Ziffern 14 stehen. Die Tafel 13 wird von Armen 15 getragen, die bei 16 gabelartig ausgebildet sind, die Enden :2 der Mundharmonika umfassen und .durch Reibung festgehalten werden.
  • In Abb. 2 und 4 ist eine federnde Klappe 17 gezeigt, die bei 18 auf dem Mundstück 4 befestigt ist und zum Abschließen der Löcher für die Begleitstimmen im Mundstück dient. Das Schließglied kann aus Leder oder anderem geeigneten Material bestehen und ist an einer Seite der Feder so befestigt, daß, wenn letztere gegen das Mundstück 4 gedrückt wird, die Öffnungen 6 bis einschließlich 9 vollständig geschlossen sind.
  • Die Öffnung 5 ist jederzeit offen. Die öffnungen im Mundstück 4 sind in solchem Abstande angeordnet, daß sie genau über den Öffnungen. 3 der Mundharmonika liegen können. Die Öffnungen 3 der Mundharmonika können auch numeriert sein, um mit den Ziffern der Tafel 13 übereinzustimmen. Mit anderen Worten: wenn das Ende 12 des Zeigers, i i über der Ziffer 8 liegt, wird die öffnung 5 des Mundstückes 4 über einer der Öff- nungen 3 liegen, die folgerichtig mit 8 bezeichnet werden muß.
  • Ein leichter Druck der Zunge gegen die Feder wird die Öffnungen 6 bis einschließlich 9 des Mundstückes: 4 vollständig abschließen; wird jedoch die Zunge von der Feder entfernt, so nimmt diese aie in Abb.4 gezeigte Stellung ein.
  • Obwohl in vorliegender Darstellung eine Mundharmonika mit io Öffnungen gezeigt ist, so kann sie auch für eine größere Anzahl von Öffnungen ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mundharmonika mit einem verschiebbaren, mehrere Anblasöffnungen enthaltenden Mundstück, an dem die Öffnungen für die Begleitstimmen abschließbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein in an, sich .bekannter Weise sm OOuerschnitt U-förmig ausgebildetes, mit seinen Schenkeln die Seiten der Mundharmonika umfassendes, verschiebbares Mundstück an seinem die Blasöffnungen übergreifenden Stegteil mit einer die Blasöffnungen für die Baßtöne freigebenden oder ver-_ deckenden Klappe (i7) versehen ist, die von der Zunge des Spielers bedienbar ist.
DENDAT538339D Mundharmonika Expired DE538339C (de)

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