DE418369C - Daempfer fuer Violinen und aehnliche Streichinstrumente - Google Patents

Daempfer fuer Violinen und aehnliche Streichinstrumente

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DE418369C
DE418369C DESCH70267D DESC070267D DE418369C DE 418369 C DE418369 C DE 418369C DE SCH70267 D DESCH70267 D DE SCH70267D DE SC070267 D DESC070267 D DE SC070267D DE 418369 C DE418369 C DE 418369C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/046Mutes; Mute holders

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Dämpfer für Violinen und ähnliche Streichinstrumente. Um die i'belstände zu beseitigen, welche das Aufsetzen und Abnehmen der bisher üblicher: Dämpfer während des Vortrages mit sich bringt, sind Dämpfer in Vorschlag gebracht worden, welche mit dem Kinn gesteuert werden sollen. Die Handhabung dieser bekannten Dämpfer ist aber derart unzweckmäßig, daß der angestrebte Zweck, den Wechsel zwischen gedämpftem und ungedämpftem Spiel ohne jede Störung für den Spieler sowie ohne nennenswerten Zeitverlust durchzuführen, in genügendem Umfang nicht erreicht wird.
  • Die Erfindung zeichnet sich demgegenüber durch eine bequeme Handhabung aus. Diese wird dadurch erzielt, daß das dämpfende Organ von einem Hebel getragen wird, welcher auf und ab drehbar ist sowie seitlich verschwenkt werden kann, wobei aber eine Einrichtung getroffen ist, welche dien Hebel mechanisch ausgerückt hält. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art ist für das Dämpfen und Auslösen des Hebels je ein besonderes Organ benutzt, so daß der Spieler genötigt ist, zwei besondere Hebel zu bedienen, die zudem nach verschiedenen Richtun;@en zu bewegen sind, wodurch die Handhabung erschwert ist. Demgegenüber braucht bei vorliegender Erfindung lediglich ein einziger Hebel seitlich verdreht zu werden, und zwar sowohl beim Einrücken wie beim Ausrücken des Dämpfers.
  • Bei anderen derartigen Dämpfern muß der Dämpfer beim Dämpfen durch das Kinn dauernd niedergedrückt gehalten w erden bzw. soll er dazu seitlich verschoben werden , was sich aber in praktischer Weise nicht ausführen läßt.
  • Beim Gegenstand der Erfindung dreht der das dämpfende Organ tragende Hebel um eine senkrechte Achse und gelangt dann nach dem Verschwenken unter einen Finger, welcher ihn selbsttätig dauernd ausgerückt hält, so daß der Spieler in keiner Weise behindert ist.
  • Ferner ist der Seitenhalter mit einer vorteilhaften Befestigungseinrichtung versehen, welche gestattet, ihn rasch auf jeden bereits bestehenden Saitenhalter, durch bloßes Aufstecken, aufbringen zu können, während das Anbringen bei bekannten Einrichtungen nicht in solch einfacher sicherer Weise möglich ist.
  • Endlich ist noch eine Abstützung - vorgesehen, welche dem Druck des Kinnes beim Ein- und Ausrücken des Dämpfers entgegenwirkt. Diese Stütze ist achsial, -d. h. in der Höhe verstellbar, so daß allen jeweils vorliegenden Verhältnissen Rechnung getragcn werden kann.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform näher erläutert.
  • Abb. t zeigt schaubildlich die Anwendung des Dämpfers an einer Violine.
  • Abb.2 ist eine Seitenansicht des Dämpf(-rs selbst, Abb.3 eine Draufsicht und Abb. 4. die Vorderansicht desselben.
  • Der Dämpfer vorliegender Erfindung besteht aus den dämpfenden Organen rz in Form einzelner kurzer Leisten mit Durchgängen b. Die Leisten ra befinden sich am vorderen Ende eins Hebels c, der sowohl seitlich vierdrehbar als auch auf und ab beweglich ist. Zu diesem Zweck ist er im Kopf d eines vierdrehbar auf dem Sockel e des Dämpfers angeordneten Zapfens f auf und ab drehbar gelagert, indem er lose in einem quer durchgehenden Schlitz liegt, so daß er auf und ab schwingen kann, wie in Abb.2 strichpunktiert angegeben. In der normalen, d. h ausgerückten Stellung liegt er unter einem seitlich angeordneten, d. h. ihn von der Seite her übergreifenden Finger ä, welcher vom Sockel e ausgeht und eine solche Form und Ausgestaltung hat, daß sich der Hebelarm 1t bei Verdrehung des Dämpfhebels c selbsttätig unter den Finger g schiebt. Dies kann durch entsprechende Abschrägungen am Finger g oder an der Hebelkante erreicht werden. Der Finger g drückt ihn dann nieder und hält ihn niedergedrückt, während die dämpfenden Leisten a dadurch vom Steg i abgehoben sind. Wird umgekehrt der Hebel c zurückgedreht, wozu nur eine kleine Bewegung notwendig ist, wie in Abb.3 ebenfalls strichpunktiert angegeben, so wird er durch eine besondere Feder k niedergedrückt, welche sich unterhalb des Hebels c befindet. Die Feder k ist auf dem Zapfen f gelagert und legt sich von oben her gegen einen ebenfalls auf dem Zapfen f gelagerten und mit dem Hebel c vorn verbundenen Arm 1. Dieser trägt seinerseits bei der dargestellten Ausführungsform die Leisten a, die infolgedessen gegen den Steg i bzw. gegen die Saiten gedrückt werden.
  • Um nun den Hebel c in und außer dämpfende Stellung zu drehen, ist er über den Drehpunkt hinaus so weit verlängert, daß sein Hebelarm lt mit dem entsprechend ausgebildeten Ende in den Bereich des Kinnes des Spielers zu liegen kommt. NNTenn gedämpft werden soll, wird der Hebel c mit dem Kinn vom Spieler gegen sich gezogen und umgekehrt wieder unter dem Finger ä weggeschoben, wenn nicht mehr gedämpft gespielt werden soll.
  • Der Sockel @e ist auf der Unterseite mit zwei zweckmäßigerweise geschlitzten Zapfen nt versehen, mit denen der Dämpfer in die Löchern des Saitenhalters o eingesteckt werden kann. Um ihm dann den richtigen Sitz zu geben und auf die jeweils vorhandene Deckenwölbung und Steghöhe des Instrumentes einzustellen, ist der Sockel e mit einem nach vorn gehenden Arm p versehen, der eine einstellbare Stütze g trägt. Diese kann auf einer an dem Arm p des Sockels e festgemachten, nach unten gehenden Schraube r nach Belieben auf und ab verschraubt werden und stützt sich mit ihrem Fuß gegen die Decke s des Instrumentes. Durch Verschrauben dieser Stütze g kommt dann der Dämpfer vorn mehr oder weniger hoch zu liegen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Dämpfer für Violinen und ähnliche Streichinstrumente, bei dem sich das dämpfende Organ an einem auf und ab drehbaren sowie seitlich beweglichen Hebel befuidet, den der Spieler mittels des Kinnes steuert, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel durch Drehbarkeit um eine senkrechte Achse seitlich beweglich gemacht ist und dann unter einen Finger gelangt, welcher ihn ausgerückt hält. z. Dämpfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfer mit nach unten stehenden geschlitzten Zapfen versehen ist, welche in die Löcher des Saitenhalters passen und ihn vermöge ihrer eigenen Federung darin festhalten. 3. Dämpfer nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Dämpfer eine Stütze vorgesehen ist, welche sich auf der Decke des Instrumentes abstützt und deren Länge einstellbar ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT202200009236A1 (it) * 2022-05-05 2023-11-05 Roberto Micarelli Smorzatore del suono/sordina per strumenti a corda

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT202200009236A1 (it) * 2022-05-05 2023-11-05 Roberto Micarelli Smorzatore del suono/sordina per strumenti a corda
WO2023214261A1 (en) * 2022-05-05 2023-11-09 BEVILACQUA, Massimo Sound dampener/mute for stringed instruments and associated kit

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