AT56932B - Vorrichtung zum Aufzeichnen von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstücken. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufzeichnen von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstücken.

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AT56932B
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Barbieri & C Fa
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 der ihm entsprechenden Stange c überwacht, also in der gleichen senkrechten Ebene bewegt wird. 



  Es ist ersichtlich, dass beim Anheben einer der Stangen c die entsprechende Rolle u nach unten bewegt wird und solange niedergedrückt bleibt, als die Stange c unter der Einwirkung der entsprechenden   niedergedrückten   Taste in   de : angehobenen Lage   verharrt. 



   Der Schreibapparat ist durch die Fig.   4 ; 5, 6,   7 und 8 dargestellt. Fig. 4 zeigt den von der Papierbahn zurückgelegten Weg. Das Papier wickelt sich von der Walze   I   ab, läuft über die 
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 wicklung des Papieres von der Walze 1 und die   Führung   desselben über die Walze q. 



   Die Hebel   m   stehen unter der Einwirkung von Blattfedern z, welche dieselben für gewöhnlich 
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 ständig gedreht und so mit Farbe versehen. 



   Das Niederdrücken der Tasten bewirkt das Anheben der im Kamm d geführten Stangen c, die hiebei auf die entsprechenden Enden der Hebel   tn   einwirken und so die Schreibrollen gegen die über die Walze   q   laufende Papierbahn drücken, so dass diese Aufzeichnungen erhält, welche der Dauer des   Niedergedrücktbleibens   der gespielten Tasten entspricht. In dem Falle,   wo einzelne   der Schreibrollen lange niedergedrückt bleiben müssten, könnte es vorkommen, dass der   Farb-   vorrat vollständig verbraucht wird.

   Um diesem Cbelstande abzuhelfen, ist der Apparat mit einer zweiten Farbwalze y versehen, welche so angeordnet ist, dass bei niedergedrückten Tasten (lie   cntspreehenden   Schreibrollen mit ihr in Berührung treten, so dass eine Nachversorgung mit Farbe stattfindet. Der Antrieb der Farbwalze y erfolgt ähnlich wie der   der Walze w.   



   Die Walze t kann mittels einer aufgezogenen Feder oder eines beliebigen Motors A   (Fi".   angetrieben werden. Die hiebei stattfindende Bewegung wird auch auf den Regulator t übertragen, dessen Kugeln u1 in veränderlichen Abständen von der Drehachse rotieren können. 



  Dieser Regulator wirkt durch seine   Gabel 102 auf   den Motor ein, sei es durch Bremsung oder durch Verringerung der Geschwindigkeit in den   gewünschten Grenzen.   



   Der Trockenzylinder   a ? drückt   das Papier gegen die Walze t,   welche mit feinen Stiften vor   sehen ist, um dasselbe sicher mitzunehmen. Die Tafel k verhindert, dass sich das Papier auf die
Walze    < aufwickelt   und leitet dasselbe   nach aussen.   



   Fig. 7 zeigt die Konstruktion der Farbwalze M. Dieselbe besteht aus einem durchlochten. die Farbe enthaltenden Rohr, das mit Tuch bekleidet ist. Dieses Tuch saugt die   Farbe auf un'i   überträgt dieselbe auf die Schreibrollen. 



   Die Noten werden unter Berücksichtigung ihrer Zeitdauer und Vorzeichen, der Akkorde usw auf die Papierbahn aufgezeichnet. Zu diesem Zwecke ist die Papierbahn, wie dies Fig. 5 ver 
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 des Violinschlüsselzeilensystems vorhanden. Die Zahl dieser   Ergaazungslinieu richtet sich nach   der Zahl der Oktaven.   weiche beim Aufzeichnen   in Betracht kommen. (Die   Zeichnung ver-   anschaulich   die Anordnung für   sechs Oktaven). 



   Um die Auslegung der Aufzeichnungen zu erleichtern, sind die Ergänzungslinien in anderer Farbe   gezogen ales   die des Bass-und des Violinschlüsselnotensystems. Die andersfarbigen Zeilen 
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 auf dem Klavier erfolgte. Die   gleichweit voneinander   abstehenden, auf der Figur nicht dargestellten   QuerlÎ1ùen   können wegfallen, wenn man die Vorrichtung nach Fig. 8 benutzt. 



   Fig. 8 zeigt ein kleines Pedal al, welches zur Bestimmung des Taktes und des Tempos, in welchem das Stück gespielt wurde, dient. Wird durch den Fuss des Spielers dieses Pedal nieder- 
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   Da nun die Bewegung des Papieres   gleichförmig   erfolgt, so entspricht jeder Zahl des Metronoms für die Dauer eines Viertels eine Linie dieser gegebenen Länge, weiche mit   mathematischer Genauigkeit festgestellt   ist. Sonach erkennt man an der Länge des ersten Viertels, in welchem Tempo gespielt wurde, da die Länge des Taktes aus den ersten Vierteln der beiden Takte gebildet ist, und man ersieht ferner   sofort, aus wievielen Vierteln   jeder Takt besteht. In dieser Weise wird der Takt, in welchem das Stück gespielt wurde, ermittelt. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Vorrichtung   zum   Aufzeichnen von auf   Tasteninstmmenten gespielten Musikstücken.   bei welcher mittels je eines auf den Tasten aufruhenden Stabes oder dgl. ein   Schreibhehel   be- 
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 daher voneinander abhebbaren Teilen besteht, von welchen der eine hinter der Vorderwand des   Instrumentes   (zweckmässig mittels Exzenter) senkrecht verschiebbar aufgehängt und dadurch von den Tasten abhebbar ist, während die derh zweiten Teil (v) angehörenden Schreibhebel lose 
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   Schliessen   des   Klavierdeckels abgenommen werden kann.  

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass der hinter der Vorderwand des Instrumentes senkrecht verschiebbar gelagerte Teil aus einem System von aus je zwei nur EMI3.5
AT56932D 1909-12-16 1909-12-16 Vorrichtung zum Aufzeichnen von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstücken. AT56932B (de)

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