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der ihm entsprechenden Stange c überwacht, also in der gleichen senkrechten Ebene bewegt wird.
Es ist ersichtlich, dass beim Anheben einer der Stangen c die entsprechende Rolle u nach unten bewegt wird und solange niedergedrückt bleibt, als die Stange c unter der Einwirkung der entsprechenden niedergedrückten Taste in de : angehobenen Lage verharrt.
Der Schreibapparat ist durch die Fig. 4 ; 5, 6, 7 und 8 dargestellt. Fig. 4 zeigt den von der Papierbahn zurückgelegten Weg. Das Papier wickelt sich von der Walze I ab, läuft über die
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wicklung des Papieres von der Walze 1 und die Führung desselben über die Walze q.
Die Hebel m stehen unter der Einwirkung von Blattfedern z, welche dieselben für gewöhnlich
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ständig gedreht und so mit Farbe versehen.
Das Niederdrücken der Tasten bewirkt das Anheben der im Kamm d geführten Stangen c, die hiebei auf die entsprechenden Enden der Hebel tn einwirken und so die Schreibrollen gegen die über die Walze q laufende Papierbahn drücken, so dass diese Aufzeichnungen erhält, welche der Dauer des Niedergedrücktbleibens der gespielten Tasten entspricht. In dem Falle, wo einzelne der Schreibrollen lange niedergedrückt bleiben müssten, könnte es vorkommen, dass der Farb- vorrat vollständig verbraucht wird.
Um diesem Cbelstande abzuhelfen, ist der Apparat mit einer zweiten Farbwalze y versehen, welche so angeordnet ist, dass bei niedergedrückten Tasten (lie cntspreehenden Schreibrollen mit ihr in Berührung treten, so dass eine Nachversorgung mit Farbe stattfindet. Der Antrieb der Farbwalze y erfolgt ähnlich wie der der Walze w.
Die Walze t kann mittels einer aufgezogenen Feder oder eines beliebigen Motors A (Fi". angetrieben werden. Die hiebei stattfindende Bewegung wird auch auf den Regulator t übertragen, dessen Kugeln u1 in veränderlichen Abständen von der Drehachse rotieren können.
Dieser Regulator wirkt durch seine Gabel 102 auf den Motor ein, sei es durch Bremsung oder durch Verringerung der Geschwindigkeit in den gewünschten Grenzen.
Der Trockenzylinder a ? drückt das Papier gegen die Walze t, welche mit feinen Stiften vor sehen ist, um dasselbe sicher mitzunehmen. Die Tafel k verhindert, dass sich das Papier auf die
Walze < aufwickelt und leitet dasselbe nach aussen.
Fig. 7 zeigt die Konstruktion der Farbwalze M. Dieselbe besteht aus einem durchlochten. die Farbe enthaltenden Rohr, das mit Tuch bekleidet ist. Dieses Tuch saugt die Farbe auf un'i überträgt dieselbe auf die Schreibrollen.
Die Noten werden unter Berücksichtigung ihrer Zeitdauer und Vorzeichen, der Akkorde usw auf die Papierbahn aufgezeichnet. Zu diesem Zwecke ist die Papierbahn, wie dies Fig. 5 ver
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des Violinschlüsselzeilensystems vorhanden. Die Zahl dieser Ergaazungslinieu richtet sich nach der Zahl der Oktaven. weiche beim Aufzeichnen in Betracht kommen. (Die Zeichnung ver- anschaulich die Anordnung für sechs Oktaven).
Um die Auslegung der Aufzeichnungen zu erleichtern, sind die Ergänzungslinien in anderer Farbe gezogen ales die des Bass-und des Violinschlüsselnotensystems. Die andersfarbigen Zeilen
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auf dem Klavier erfolgte. Die gleichweit voneinander abstehenden, auf der Figur nicht dargestellten QuerlÎ1ùen können wegfallen, wenn man die Vorrichtung nach Fig. 8 benutzt.
Fig. 8 zeigt ein kleines Pedal al, welches zur Bestimmung des Taktes und des Tempos, in welchem das Stück gespielt wurde, dient. Wird durch den Fuss des Spielers dieses Pedal nieder-
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Da nun die Bewegung des Papieres gleichförmig erfolgt, so entspricht jeder Zahl des Metronoms für die Dauer eines Viertels eine Linie dieser gegebenen Länge, weiche mit mathematischer Genauigkeit festgestellt ist. Sonach erkennt man an der Länge des ersten Viertels, in welchem Tempo gespielt wurde, da die Länge des Taktes aus den ersten Vierteln der beiden Takte gebildet ist, und man ersieht ferner sofort, aus wievielen Vierteln jeder Takt besteht. In dieser Weise wird der Takt, in welchem das Stück gespielt wurde, ermittelt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Aufzeichnen von auf Tasteninstmmenten gespielten Musikstücken. bei welcher mittels je eines auf den Tasten aufruhenden Stabes oder dgl. ein Schreibhehel be-
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daher voneinander abhebbaren Teilen besteht, von welchen der eine hinter der Vorderwand des Instrumentes (zweckmässig mittels Exzenter) senkrecht verschiebbar aufgehängt und dadurch von den Tasten abhebbar ist, während die derh zweiten Teil (v) angehörenden Schreibhebel lose
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Schliessen des Klavierdeckels abgenommen werden kann.