DE82173C - - Google Patents

Info

Publication number
DE82173C
DE82173C DENDAT82173D DE82173DA DE82173C DE 82173 C DE82173 C DE 82173C DE NDAT82173 D DENDAT82173 D DE NDAT82173D DE 82173D A DE82173D A DE 82173DA DE 82173 C DE82173 C DE 82173C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
strings
zither
roller
chord
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT82173D
Other languages
English (en)
Publication of DE82173C publication Critical patent/DE82173C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/06Necks; Fingerboards, e.g. fret boards
    • G10D3/08Fingerboards in the form of keyboards
    • G10D3/09Fingerboards in the form of keyboards for zithers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musikalische Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Juli 1894 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Akkordzither, welche zufolge der Anordnung der Dämpfungen auf drehbaren und gegebenenfalls verschiebbaren Walzen ermöglicht, mit einer geringen Anzahl solcher Walzen eine gröfsere Anzahl Akkorde hervorzubringen.
Diese Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebracht und zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch den auf die Zither aufgesetzten, die Walzen tragenden Kasten; Fig. 2 einen dazu gehörigen Grundrifs mit abgenommenem Deckel und entfernten Seitenleisten a\ Fig. 3 einen Querschnitt durch den Kasten bei niedergedrückten Walzen; Fig. 4 eine Vorderansicht des Kastens mit Notenscala.
Fig. 5, 6 und 7 sind Vorder-, Seiten- und Oberansicht der stellbaren Lagerung der festen Walzenenden.
Der Kasten b ist viereckig und wird über der Besaitung auf dem Kasten der Zither befestigt. Für die durchgehenden Saiten ist die Vorder- und Hinterwand mit einem entsprechenden Ausschnitte versehen. In diesem Kasten sind mehrere vieleckige Walzen d derart gelagert, dafs dieselben an dem einen (rechten) Ende derart gelagert sind, dafs sie nur in der Längsrichtung verschoben werden können, während das andere (linke) Ende durch einen Druck auf einen Knopfe niedergedrückt werden kann. Die Walzen können vier-, fünf- oder sechseckig ausgeführt werden und sind gegen das rechte Ende schwach konisch. Auf den einzelnen Saiten dieser Walzen sind die zur Dämpfung der nicht zum Ertönen gelangenden Saiten erforderlichen Filzstücke f derart angebracht, dafs die nicht gedämpften Saiten einen harmonischen Akkord geben. Jede einzelne Walze, sowie jede Saite einer Walze ist verschieden mit Filzstücken belegt, so dafs z. B. bei drei viereckigen Walzen 12 verschiedene Akkorde hervorgebracht werden können. An jedem Ende besitzen die Walzen Scheiben g aus Metall. Zur Lagerung an dem rechten Ende ist ein Stift h vorgesehen. Zur Einstellung jeder Walze ist an dem Ende ein entsprechend abgebogenes Stück i mit einer Bohrung befestigt, in welches ein Holzstück k eingelegt ist, das zum Festhalten der Stellschraube k1 dient. An diesem Stück i wird ein U-förmig gebogener Theil k2 aus Stahl durch einen Schlitz k3 der Höhe nach stellbar befestigt, welcher Theil eine Oeffnung k* als Lagerung für den Stift h besitzt. Die Einstellung hat derart zu erfolgen, dafs die Walze in gehobener Stellung die letzte Saite noch frei ertönen läfst, während in niedergedrückter Lage auch die Dämpfung der letzten Saite erfolgen kann. Diese Einstellvorrichtung kann für jede Walze aus einem besonderen Stück oder aber für alle Walzen aus einem einzigen Stück bestehen.
An dem linken Ende besitzt jede Walze einen Ansatz Z, durch welchen dieselbe zwischen den Führungsstangen in geführt ist. Unterhalb der Walze liegt, auf Führungsstangen gleitend, ein kleines Metallplättchen m\ welches durch Schraubenfedern m2 über den Führungsstangen das Metallplättchen mit der Walze selbst in die Höhe drückt.
Zur Bethätigung der Walze, sowie zur Kennzeichnung der Tonart besitzt dieselbe einen durch einen Stift η oder sonst zweckentspre-
chend mit derselben verbundenen Knopf e, sowie ein Vierkant n2, auf welchem die Akkorde angegeben sind. Der Stift η ist in der linken Seitenwand in Schlitzen n1 geführt und sind diese Schlitze durch eine Leiste a, Fig. i, abgeschlossen.
Um die Anzahl der Akkorde verdoppeln zu' können, kann die Walze d noch eine Verschiebung in der Längsrichtung erhalten. Zu diesem Zwecke müssen die Stifte h, Vierkant n2 und Stifte η entsprechend lang hergestellt werden. Die Verschiebung erfolgt um die Entfernung zweier Saiten von einander. Die Walzen werden durch auf den Stiften h befindliche Spiralfedern ο nach links gedruckt. Der auf dem Vierkant κ2 links bezeichnete Akkord wird durch Niederdrücken der Walze erhalten, während es erforderlich ist, die Walze sowohl niederzudrücken, als auch nach rechts zu verschieben, wenn man den rechts bezeichneten, um einen halben Ton höheren Akkord wünscht. Die Besaitung der Zither mufs chromatisch sein.
Für Notenunkundige sind die Akkorde auch noch durch Zahlen z. B. auf entsprechend angeordneten Täfelchen ρ bezeichnet.
An der Vorderseite des Kastens b sind die Namen der Saiten X angezeigt und sind auf dieser Tabelle die Saiten gleichzeitig numerirt, um auch Notenunkundigen das Spielen zu ermöglichen (Fig. 4).
Der Kasten b wird oben durch einen vollen oder durchbrochenen, beliebig ausgestatteten Deckel q geschlossen und kann an demselben gleichzeitig in geeigneter Weise eine Einrichtung zum Aufstellen der Noten angebracht werden.
Um von einem Akkorde auf einen anderen auf derselben Walze befindlichen überzugehen, ist es nur erforderlich, die Walze so lange zu drehen, bis der gewünschte Akkord an dem Vierkant bezw. Täfelchen angezeigt ist.. Durch Niederdrücken der Walze, event, mit Verschieben derselben nach rechts werden die nicht zum Ertönen gelangenden Saiten gedämpft, während durch Anschlagen sämmtlicher Saiten mit einem gewöhnlichen Zitherring die nicht gedämpften Saiten den gewünschten Akkord geben.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Akkordzither, dadurch gekennzeichnet, dafs die Akkordleisten in Form drehbarer Walzen (d) ausgeführt sind, welche je mehrere Dämpferreihen enthalten und niederdrückbar in einem Kasten (b) angeordnet sind.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. beanspruchten Akkordzither, bei welcher zur Einstellung der Walzen derart, dafs in der höchsten Stellung der Walzen sämmtliche Saiten frei ertönen, in niedergedrückter Stellung die gewünschten Saiten gedämpft werden, ein verstellbares Lager für das eine Ende der Walzen angebracht ist, bestehend aus einem mit dem Lagerauge versehenen, U-förmig gebogenen federnden Stahlstück fk'2), welches mit einem Längsschlitz (k3) an einem an der Zither befindlichen Stück (i) in der erforderlichen Höhe festgehalten werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT82173D Active DE82173C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE82173C true DE82173C (de)

Family

ID=354594

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT82173D Active DE82173C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE82173C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE82173C (de)
DE101353C (de)
DE539044C (de) Musiklehrmittel fuer Tasteninstrumente
DE265944C (de)
DE147250C (de)
DE546389C (de) Vorrichtung zur Bedienung von Tasteninstrumenten
DE590528C (de) Bassmechanik fuer chromatische Handharmoniken
DE55640C (de) Stimmvorrichtung für Zithern und ähnliche Saiteninstrumente
DE339065C (de) Klavier-Spielvorrichtung
DE87374C (de)
DE18590C (de) Neuerungen an Klavieren mit Klanggabeln
DE60119C (de) Transponirvorrichtung für Tasteninstrumente
AT19430B (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Aufzeichnen von auf Tasteninstrumenten gespielten Musikstücken.
DE185402C (de)
AT16229B (de) Apparat zum Stimmen von Tasteninstrumenten.
DE553251C (de) Chromatisches Bandonion
DE184835C (de)
DE23888C (de) Vorrichtung für Tasteninstrumente zur mechanischen Hervorbringung von Accorden
DE56724C (de) Dämpfervorrichtung an Harfen-Pianos
AT85504B (de) Vorrichtung an Musikinstrumenten, deren Saiten durch Hämmer oder mit dem Finger angeschlagen werden, um den erzeugten Ton zu verändern.
DE37081C (de) Neuerung an Vorrichtungen zum selbstthätigen Aufzeichnen gespielter Musikstücke
AT20176B (de) Mechanismus zum Transponieren für alle Tastinstrumente.
DE68126C (de) Vorrichtung zum Feststellen und Auslösen bestimmter Tasten beiTasteninstrumenten
AT38228B (de) Streichklavier.
DE32854C (de) Vorrichtung für Tasteninstrumente zur mechanischen Hervorbringung und zum TransL poniren von Akkorden