DE68126C - Vorrichtung zum Feststellen und Auslösen bestimmter Tasten beiTasteninstrumenten - Google Patents

Vorrichtung zum Feststellen und Auslösen bestimmter Tasten beiTasteninstrumenten

Info

Publication number
DE68126C
DE68126C DENDAT68126D DE68126DA DE68126C DE 68126 C DE68126 C DE 68126C DE NDAT68126 D DENDAT68126 D DE NDAT68126D DE 68126D A DE68126D A DE 68126DA DE 68126 C DE68126 C DE 68126C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
keys
under
keyboard
locking
key
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT68126D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. BROWNOLD in New-York, 174 East Street, Grafsch. New-York, V. St. A
Publication of DE68126C publication Critical patent/DE68126C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/12Keyboards; Keys
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/26Pedals or pedal mechanisms; Manually operated sound modification means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
■PATENTAMT. Yl
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, diejenigen Töne an Pianos, Orgeln und anderen Tasteninstrumenten stumm zu machen, welche in' dem zu spielenden Musikstück nicht enthalten sind, und dem Spieler durch ein Pedal die Möglichkeit zu geben, nach Bedürfnifs die Feststellung der betreffenden Tasten aufzuheben.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die vorliegende Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι und 2 die Oberansicht einer Klaviatur mit theilweise entfernten Tasten,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Pianos,
Fig. 4 einen Verticalschnitt durch den Klaviaturrahmen und
Fig. 5 einen Verticalschnitt durch die Pedalmechanik.
Das Instrument, an welchem die Neuerung angebracht werden soll, besitzt einen gewöhnlichen Klaviaturrahmen A. Die Tasten sind auf dem Waagebalken vermittelst der Waagestifte B\ Fig. 4, gelagert und werden an ihrem vorderen Ende durch Leitstifte B2 geführt. Unter dem vorderen Ende einer jeden Taste B ist eine Feststellvorrichtung angebracht, mittelst welcher man in der Lage ist, die Tasten in ihrer Ruhestellung festzuhalten, so dafs dieselben vom Spieler nicht niedergedrückt werden können. Jede zu einer Taste gehörige Feststellvorrichtung besteht aus einer winkelförmig gebogenen Platte C1, welche so angeordnet ist, dafs dieselbe sich in der Richtung der Breitseite des Klaviaturrahmens verschieben läfst. Die Platte C1 ist zu diesem Zweck mit einem Schlitz C'2 versehen (Fig. 2). Durch den letztgenannten Schlitz gehen Stifte C3 und C4, welche ihre Führung in der Platte C finden.
Jede der Platten C1 wird durch eine Feder D bethätigt, welche dieselbe in ihrer Normalstellung festhält (Fig. 4 und 5). Der obere Winkel C der Platte C1 reicht bis unter die Unterseite einer jeden Taste und verhindert,, dafs letztere niedergedrückt wird.
Wenn die Platte C1 in ihrer Längsrichtung verschoben wird, tritt der Winkel C dieser Platte C1 unter einen Einschnitt B3 der Taste. In dieser Stellung der Platte C kann die Taste B niedergedrückt werden.
Jede Platte C1 ist an ihrem einen Ende mit einem Faden E, welcher über eine Rolle F geht, verbunden. Die Rolle F ist in passender Weise an dem Klaviaturrahmen A befestigt. Der Faden E ist an einem Stab G, welcher sich in passenden Gradführungen in der Längsrichtung der Klaviatur verschieben läfst, befestigt. Die mit einander correspondirenden Tasten einer jeden Octave sind durch diesen Stab mit einander verbunden, so dafs die Tasten für dieselben Töne in verschiedenen Octaven zu gleicher Zeit festgestellt werden können. Jede der Stangen G trägt an ihrem Ende einen Vorsprung G1, Fig. 1 und 2, welcher durch einen Arm H1 bethätigt werden kann, der mit seinem inneren Ende an einer Welle H befestigt ist und in passenden Oeffnungen des Klaviaturrahmens A geführt wird. Die vorderen Enden der Welle H sind mit Handgriffen H 2 versehen. Jeder Handgriff H2 trägt auf einer an demselben befestigten Platte den Namen des Tones, welcher durch denselben bethätigt wird, so dafs die zwölf Handgriffe die zwölf chromatischen Töne einer jeden Octave darstellen.
Wenn die verschiedenen Theile die in den Fig. 4 und 5 gezeigten Stellungen einnehmen, sind die Tasten festgestellt und können vom Spieler nicht niedergedrückt werden. Werden aber vermittelst der Handgriffe die Töne, welche in der zu spielenden Tonart sich vorfinden, freigegeben, so kann der Spieler die zu der betreffenden Tonart gehörigen Tasten niederdrücken. Wenn z. B. das zu spielende Stück aus der Tonart C-dur geht, werden mittelst der Handgriffe H2 die Tasten C, D, E, F, G, A, H ausgelöst, und zwar in allen Octaven des Instrumentes, so dafs der Spieler aus C-dur spielen kann, aber auch nur aus dieser Tonart. Die anderen Tasten, welche die leiterfremden Töne von C-dur darstellen, bleiben festgestellt •und können also nicht angeschlagen werden.
Wünscht der Spieler aus allen Tonarten spielen zu können, so kann er dies durch ein Pedal N, Fig. 3, erreichen, welches alle Tasten auslöst. Dieses Pedal ist folgendermafsen eingerichtet. An den Stangen G, und zwar möglichst nahe ihrer Mitte, sind die Ansätze G2 und G3 angebracht (Fig. 1). Die genannten Ansätze können durch Arme I1 und J2 bethätigt werden, welche an einer quer unter der Klaviatur hingehenden Welle / angebracht sind. Die genannte Welle / ist in irgend einer passenden Weise durch die Leisten des Klaviaturrahmens A geführt, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Das Ende dieser Welle ist mit einem Arm J versehen. Der letztere wird durch einen unter demselben befindlichen Stab L, auf welchen das Pedal N einwirkt, bethätigt. Wenn das Pedal N niedergetreten wird, hebt der Stab L einen Hebel K, welcher seinerseits den Arm J bewegt, so dafs die Welle / in Umdrehung versetzt wird. Dadurch werden gleichzeitig die am anderen Ende dieser Welle befestigten, nach entgegengesetzten Seiten gerichteten Arme I1 und I'2 bewegt und verschieben die an den Stäben G befindlichen Ansätze G2 und G3 in der Längsrichtung der Klaviatur nach links bezw. rechts, je nachdem der Arm J1 oder J'2 auf dieselben einwirkt. Hierdurch werden zu gleicher Zeit sämmtliche Tasten ausgelöst. Wird darauf das Pedal N wieder losgelassen, so werden nur die durch die Handgriffe H- eingestellten Tasten ausgelöst. ' '
Die Anordnung einer solchen Klaviatur soll hauptsächlich für Anfänger im Klavierspiel Verwendung finden. Will nämlich der Schüler eine Taste niederdrücken, welche nicht zu der vorgezeichneten Tonart gehört, so bleibt dieselbe stumm. Hierdurch soll der Spieler aufmerksam gemacht werden, dafs er eine falsche Taste gegriffen hat. Wenn, wie es häufig vorkommt, der Anfänger zu gleicher Zeit zwei Tasten niederdrückt, so erklingt keine von beiden, da diejenige Taste, welche nicht niedergedrückt werden soil, verhindert, ; dafs der Finger die danebenliegende . angiebt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Feststellen und Auslösen bestimmter Tasten bei Tasteninstrumenten, gekennzeichnet durch Platten C, welche unter den Tasten verschiebbar angeordnet sind und durch Federn D in einer solchen Lage gehalten werden, dafs sie, mit winkelförmigen Ansätzen unter die Tasten greifend, ein Niederdrücken derselben verhindern, welche aber durch ein mittelst HandgriffeH'2 zu bewirkendes Verschieben von quer unter der Klaviatur gelagerten Stangen G, mit welchen sie durch über Rollen El geführte Fäden E in bestimmten Gruppen verbunden sind, mit ihren Ansätzen unter Ausnehmungen Bs der Tasten gebracht werden können, wodurch das Anschlagen der letzteren ermöglicht wird.
2. Die Verbindung der unter Anspruch 1. angegebenen Vorrichtung mit einem Pedal N, durch dessen Niederdrücken die Stangen G gleichzeitig verschoben und hierdurch sämmtliche Tasten freigegeben werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68126D Vorrichtung zum Feststellen und Auslösen bestimmter Tasten beiTasteninstrumenten Expired - Lifetime DE68126C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE68126C true DE68126C (de)

Family

ID=341694

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT68126D Expired - Lifetime DE68126C (de) Vorrichtung zum Feststellen und Auslösen bestimmter Tasten beiTasteninstrumenten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE68126C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68126C (de) Vorrichtung zum Feststellen und Auslösen bestimmter Tasten beiTasteninstrumenten
DE3728841A1 (de) Vorrichtung zum einstellen des tastenanschlags einer tastatur
DE2924760A1 (de) Saitenmusikinstrument
DE3918880A1 (de) Keyboard mit fluegelspielart
DE246728C (de)
DE604495C (de) Tastatur fuer Zwecke der Klangausloesung, der Klangaufzeichnung und fuer Registrierzwecke, insbesondere bei orgelartigen Instrumenten
DE101353C (de)
DE182008C (de)
DE584558C (de) Harfenartiges Saiteninstrument
DE60119C (de) Transponirvorrichtung für Tasteninstrumente
DE190009C (de)
DE56724C (de) Dämpfervorrichtung an Harfen-Pianos
DE75637C (de) Vorrichtung zum Feststellen be stimmter Tasten bei Tasteninstrumenten
DE147250C (de)
DE590528C (de) Bassmechanik fuer chromatische Handharmoniken
DE352395C (de) Tasteninstrument (Klavier, Fluegel o. dgl.) mit zwei Tastenreihen
DE1199C (de) Vorrichtung zur Toniverlängerung an Pianinos
DE159299C (de)
DE99478C (de)
DE164341C (de)
DE2454571C3 (de) Umschalteinrichtung für Register in Zungenmusikinstrumenten
DE52046C (de) Hülfsklaviatur
DE374744C (de) Tasteninstrument, Klavier o. dgl.
DE12655C (de) Vorrichtung zur Tonverlängerung an Pianinos, Fortepianos und Flügeln
DE41906C (de) Mechanik für Harfenpiano's