DE68126C - Vorrichtung zum Feststellen und Auslösen bestimmter Tasten beiTasteninstrumenten - Google Patents
Vorrichtung zum Feststellen und Auslösen bestimmter Tasten beiTasteninstrumentenInfo
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- DE68126C DE68126C DENDAT68126D DE68126DA DE68126C DE 68126 C DE68126 C DE 68126C DE NDAT68126 D DENDAT68126 D DE NDAT68126D DE 68126D A DE68126D A DE 68126DA DE 68126 C DE68126 C DE 68126C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/12—Keyboards; Keys
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
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- G10C3/26—Pedals or pedal mechanisms; Manually operated sound modification means
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Electrophonic Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
■PATENTAMT. Yl
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, diejenigen Töne an Pianos, Orgeln und anderen
Tasteninstrumenten stumm zu machen, welche in' dem zu spielenden Musikstück nicht enthalten
sind, und dem Spieler durch ein Pedal die Möglichkeit zu geben, nach Bedürfnifs die
Feststellung der betreffenden Tasten aufzuheben.
In den beiliegenden Zeichnungen ist die vorliegende Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι und 2 die Oberansicht einer Klaviatur mit theilweise entfernten Tasten,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Pianos,
Fig. 4 einen Verticalschnitt durch den Klaviaturrahmen und
Fig. 5 einen Verticalschnitt durch die Pedalmechanik.
Das Instrument, an welchem die Neuerung angebracht werden soll, besitzt einen gewöhnlichen
Klaviaturrahmen A. Die Tasten sind auf dem Waagebalken vermittelst der Waagestifte B\
Fig. 4, gelagert und werden an ihrem vorderen Ende durch Leitstifte B2 geführt. Unter dem
vorderen Ende einer jeden Taste B ist eine Feststellvorrichtung angebracht, mittelst welcher
man in der Lage ist, die Tasten in ihrer Ruhestellung festzuhalten, so dafs dieselben vom
Spieler nicht niedergedrückt werden können. Jede zu einer Taste gehörige Feststellvorrichtung
besteht aus einer winkelförmig gebogenen Platte C1, welche so angeordnet ist,
dafs dieselbe sich in der Richtung der Breitseite des Klaviaturrahmens verschieben läfst.
Die Platte C1 ist zu diesem Zweck mit einem Schlitz C'2 versehen (Fig. 2). Durch den letztgenannten
Schlitz gehen Stifte C3 und C4, welche ihre Führung in der Platte C finden.
Jede der Platten C1 wird durch eine Feder D
bethätigt, welche dieselbe in ihrer Normalstellung festhält (Fig. 4 und 5). Der obere
Winkel C der Platte C1 reicht bis unter die Unterseite einer jeden Taste und verhindert,,
dafs letztere niedergedrückt wird.
Wenn die Platte C1 in ihrer Längsrichtung verschoben wird, tritt der Winkel C dieser
Platte C1 unter einen Einschnitt B3 der Taste. In dieser Stellung der Platte C kann die
Taste B niedergedrückt werden.
Jede Platte C1 ist an ihrem einen Ende mit einem Faden E, welcher über eine Rolle F
geht, verbunden. Die Rolle F ist in passender Weise an dem Klaviaturrahmen A befestigt.
Der Faden E ist an einem Stab G, welcher sich in passenden Gradführungen in der Längsrichtung
der Klaviatur verschieben läfst, befestigt. Die mit einander correspondirenden Tasten einer jeden Octave sind durch diesen
Stab mit einander verbunden, so dafs die Tasten für dieselben Töne in verschiedenen
Octaven zu gleicher Zeit festgestellt werden können. Jede der Stangen G trägt an ihrem
Ende einen Vorsprung G1, Fig. 1 und 2, welcher durch einen Arm H1 bethätigt werden
kann, der mit seinem inneren Ende an einer Welle H befestigt ist und in passenden Oeffnungen
des Klaviaturrahmens A geführt wird. Die vorderen Enden der Welle H sind mit
Handgriffen H 2 versehen. Jeder Handgriff H2
trägt auf einer an demselben befestigten Platte den Namen des Tones, welcher durch denselben
bethätigt wird, so dafs die zwölf Handgriffe die zwölf chromatischen Töne einer jeden
Octave darstellen.
Wenn die verschiedenen Theile die in den Fig. 4 und 5 gezeigten Stellungen einnehmen,
sind die Tasten festgestellt und können vom Spieler nicht niedergedrückt werden. Werden
aber vermittelst der Handgriffe die Töne, welche in der zu spielenden Tonart sich vorfinden,
freigegeben, so kann der Spieler die zu der betreffenden Tonart gehörigen Tasten
niederdrücken. Wenn z. B. das zu spielende Stück aus der Tonart C-dur geht, werden
mittelst der Handgriffe H2 die Tasten C, D, E, F, G, A, H ausgelöst, und zwar in allen Octaven
des Instrumentes, so dafs der Spieler aus C-dur spielen kann, aber auch nur aus dieser Tonart.
Die anderen Tasten, welche die leiterfremden Töne von C-dur darstellen, bleiben festgestellt
•und können also nicht angeschlagen werden.
Wünscht der Spieler aus allen Tonarten spielen zu können, so kann er dies durch ein
Pedal N, Fig. 3, erreichen, welches alle Tasten auslöst. Dieses Pedal ist folgendermafsen eingerichtet.
An den Stangen G, und zwar möglichst nahe ihrer Mitte, sind die Ansätze G2
und G3 angebracht (Fig. 1). Die genannten Ansätze können durch Arme I1 und J2 bethätigt
werden, welche an einer quer unter der Klaviatur hingehenden Welle / angebracht sind. Die genannte Welle / ist in irgend einer
passenden Weise durch die Leisten des Klaviaturrahmens A geführt, wie in Fig. 5 dargestellt
ist. Das Ende dieser Welle ist mit einem Arm J versehen. Der letztere wird durch einen
unter demselben befindlichen Stab L, auf welchen das Pedal N einwirkt, bethätigt. Wenn
das Pedal N niedergetreten wird, hebt der Stab L einen Hebel K, welcher seinerseits den
Arm J bewegt, so dafs die Welle / in Umdrehung versetzt wird. Dadurch werden gleichzeitig
die am anderen Ende dieser Welle befestigten, nach entgegengesetzten Seiten gerichteten
Arme I1 und I'2 bewegt und verschieben die an den Stäben G befindlichen
Ansätze G2 und G3 in der Längsrichtung der Klaviatur nach links bezw. rechts, je nachdem
der Arm J1 oder J'2 auf dieselben einwirkt.
Hierdurch werden zu gleicher Zeit sämmtliche Tasten ausgelöst. Wird darauf das Pedal N
wieder losgelassen, so werden nur die durch die Handgriffe H- eingestellten Tasten ausgelöst.
' '
Die Anordnung einer solchen Klaviatur soll hauptsächlich für Anfänger im Klavierspiel
Verwendung finden. Will nämlich der Schüler eine Taste niederdrücken, welche nicht zu der
vorgezeichneten Tonart gehört, so bleibt dieselbe stumm. Hierdurch soll der Spieler aufmerksam
gemacht werden, dafs er eine falsche Taste gegriffen hat. Wenn, wie es häufig
vorkommt, der Anfänger zu gleicher Zeit zwei Tasten niederdrückt, so erklingt keine von
beiden, da diejenige Taste, welche nicht niedergedrückt werden soil, verhindert, ; dafs der
Finger die danebenliegende . angiebt.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Feststellen und Auslösen bestimmter Tasten bei Tasteninstrumenten,
gekennzeichnet durch Platten C, welche unter den Tasten verschiebbar angeordnet
sind und durch Federn D in einer solchen Lage gehalten werden, dafs sie, mit winkelförmigen
Ansätzen unter die Tasten greifend, ein Niederdrücken derselben verhindern, welche aber durch ein mittelst HandgriffeH'2
zu bewirkendes Verschieben von quer unter der Klaviatur gelagerten Stangen G, mit
welchen sie durch über Rollen El geführte
Fäden E in bestimmten Gruppen verbunden sind, mit ihren Ansätzen unter Ausnehmungen Bs der Tasten gebracht
werden können, wodurch das Anschlagen der letzteren ermöglicht wird.
2. Die Verbindung der unter Anspruch 1.
angegebenen Vorrichtung mit einem Pedal N, durch dessen Niederdrücken die Stangen G
gleichzeitig verschoben und hierdurch sämmtliche Tasten freigegeben werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68126C true DE68126C (de) |
Family
ID=341694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68126D Expired - Lifetime DE68126C (de) | Vorrichtung zum Feststellen und Auslösen bestimmter Tasten beiTasteninstrumenten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68126C (de) |
-
0
- DE DENDAT68126D patent/DE68126C/de not_active Expired - Lifetime
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