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Vorrichtung zur Erzeugung von Bühnengeräuschen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf jene bekannten Vorrichtungen zur Erzeugung von Bühnengeräuschen, bei welchen die einzelnen Einrichtungen in einem kasten-
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Arbeiter bedient und war es daher der bedienenden Person überlassen die erforderlichen Einrichtungen zur Erzielung der Geräusche rechtzeitig auszulösen.
GemässdemGegenstandevorliegenderErfindungwerdendieeinzelvorrichtungenzum Hervorbringen der verschiedenen Geräusche auf pneumatischen Welle in Tätigkeit gesetzt, wobei die verschiedenen Auslösungen durch Druck von zweckmässig als Klaviatur ausgebildeten Tasten erfolgen. Die Betätigung der Drucktasten kann auch mittels eines Registerstreifens erfolgen, wobei die Bewegung des Registerstreifens von dem Antrieb eines kinematographischen Films abgeleitet wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
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geräusche erzeugen. Im Ruhezustand hindern die Klappen den Zutritt der Druckluft nach der Kammer ## und so auch die Betätigung der Blasebälge Ul.
Diese letzteren sind verschiedener Art, entsprechend den Geräuschvorrichtungen, welchen
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hauens). Die grosse Trommel Kl mit dem Schlägel k1 kann allein oder in Verbindung mit einem Trommelfell angewendet werden, um die Wirkungen des Fells zu ersetzen oder zu vervollständigen.
K2 ist eine Trommel und K3 ein Tamburin durch den Schlegel k3 betätigt. l'ist eine Wasserpfeife zur Nachahmung der Vogelstimme. Anstelle eines Resonanzbleches kann man mehrere freihängend anbringen. Die Fig. 1 und 2 zeigen eine derartige Anordnung eines doppelten Bleches B nicht nur für Geräusche, wie Donner, Rollen eines Bahnzuges und dergl. bestimmt, sondern auch zum harmonischen Mitschwingen und zur Resonanzverstärkung der anderen Geräusche. Das doppelte Blech B hängt bei b und ist an geeigneten Punkten mit Dämpfern B1, u] versehen. Der Schlegel b] mit einem zitternden Balg u1 dient zur Erzeugung des Donnerrollens ; der Schlegel B2 mit einem gewöhnlichen Balg M'erzeugt Blitzschläge.
Fig. 4 und 5 zeigen eine besondere Anordnung für die Nachahmung von Flintenschüssen, die durch den wiederholten Schlag des Holzbrettes l3 in l'scharnierartig befestigt durch die Tätigkeit des Balges u'auf dem oberen Rande des Resonanzbleches. B hervorgerufen werden.
Für die Geräusche von Hagel und Regen dient eine Anordnung nach Fig. 4 und 5, wo feine Metallstäbchen z nach Art eines Kammes auf der Rückseite eines runden Bügels Z sitzen und d) e mittels der Achse z1 nach der einen oder anderen Richtung rasch hin-und herschwingen können. Die Stäbchen z haben an ihren Enden kleine rechtwinkelig umgebogene Hämmerchen, Kugeln oder dergl.
In der Fig. 4 ist ein drehbarer Behälter D mit Stein- oder Porzellanstücken gefüllt auf einer Achse d'aufgeteilt und mit einer freidrehenden Rolle D2 verbunden, deren Drehung durch einen nicht gezeichneten Riemen der Pumpe des Blasebalges V entnommen wird. Die Rolle D2 kann durch den Balg u1 auf der Achse verschoben werden, indem die Rolle d3 gegen die Feder d6 wirkt, um einen Stift d4 in den Haspel d5 auf d'eingreifen zu lassen und so nach Belieben den Behälter zu drehen.
Die Wirkungsweise der ganzen Vorrichtung ist die folgende : Hat die Pumpe den Blasbalg aufgeblasen, so braucht man nur eine oder mehrere Tasten Tf'1 anzuschlagen und erhält so die gewollte Wirkung. Zur Vereinfachung bildet man diese Tasten zu einer Klaviatur aus.
Aus Fig. 6 ist eine Betätigung der Tasten ersichtlich, die durch ein bekanntes durch- brochenes Band, das synchron mit demikinematographischen Film weiterläuft, erzeugt wird. Die Achse 7, die durch das Stachelrad2 mit dem Band3 angetrieben wird, hat eine Übersetzung. J, 5, an deren Zahnrad 5 eine Rolle 6 sitzt, welcher sie eine langsame Drehung erteilt, deren Ge-
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isolierender Masse und trägt an ihrem Ende ähnliche Räder 8 wie 2, um ein durchbrochenes Hand 9, das den verschiedenen Geräuschen entsprechende Löcher hat, mitzunehmen.
Die Rolle 6 hat gleichmässig verteilte Nuten 11, in deren jeder ein Metallstück 72 eingelegt ist, die unter
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Vorbeigleiten eintreten und so einen elektrischen Kontakt mit der Metallrolle 14 herstellen. Die Zahl der Nuten 11 und der Stücke 22 ist die gleiche wie die Anzahl der Geräuschvorrichtungen des Apparates, wobei jedes Stück 72 mit einem eigenen Leitungsdraht, mit einem Elektro-
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schlossen und die Platte 16 angezogen und mit ihr die Taste Wl, die sich senkt und so das Ertönen der Geräuschvorrichtung veranlasst, ebenso wie beim Handbetrieb. Die Leitungsdrähte sind zu einem Kabel 13 vereinigt und geben durch die Rollenachse 6.
Anstatt die Platten 16
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auch den Handbetrieb zu ermöglichen.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Vorrichtung zur Erzeugung von Bühnengeräuschen, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelvcrrichtungen zum Hervorbringen der verschiedenen Geräusche auf pneumatischem Wege, wie durch Blasebälge und dergl. betätigt werden, wobei die verschiedenen Auslösungen durch Druck von zweckmässig als Klaviatur ausgebildeten Tasten erfolgen kann.