AT37375B - Vorrichtung zur Erzeugung von Bühnengeräuschen. - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Bühnengeräuschen.

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AT37375B
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AT
Austria
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bellows
roller
devices
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Inventor
Jean Charles Scipion Rousselot
Original Assignee
Jean Charles Scipion Rousselot
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Description


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  Vorrichtung zur Erzeugung von Bühnengeräuschen. 



   Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf jene bekannten Vorrichtungen zur Erzeugung von   Bühnengeräuschen, bei welchen   die einzelnen Einrichtungen in einem kasten- 
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 Arbeiter bedient und war es daher der bedienenden Person   überlassen   die erforderlichen Einrichtungen zur Erzielung der   Geräusche   rechtzeitig auszulösen. 



   GemässdemGegenstandevorliegenderErfindungwerdendieeinzelvorrichtungenzum Hervorbringen der verschiedenen Geräusche auf pneumatischen   Welle   in Tätigkeit gesetzt, wobei die   verschiedenen Auslösungen   durch   Druck von zweckmässig als Klaviatur ausgebildeten   Tasten   erfolgen. Die Betätigung der Drucktasten kann   auch mittels eines Registerstreifens erfolgen, wobei die   Bewegung des Registerstreifens   von dem Antrieb eines kinematographischen Films abgeleitet wird. 



   In der   Zeichnung   ist   eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.   
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 geräusche erzeugen. Im Ruhezustand hindern die Klappen    den Zutritt   der Druckluft nach   der Kammer ## und so   auch die   Betätigung   der Blasebälge   Ul.   



   Diese letzteren sind verschiedener Art, entsprechend den Geräuschvorrichtungen, welchen 
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 hauens). Die grosse Trommel Kl mit dem Schlägel k1 kann allein oder in Verbindung mit einem Trommelfell angewendet werden, um die Wirkungen des Fells zu ersetzen oder zu vervollständigen. 



  K2 ist eine Trommel und K3 ein Tamburin durch den Schlegel k3 betätigt.   l'ist   eine Wasserpfeife zur Nachahmung der Vogelstimme. Anstelle eines Resonanzbleches kann man mehrere freihängend anbringen. Die Fig. 1 und 2 zeigen eine derartige Anordnung eines doppelten Bleches B nicht nur für Geräusche, wie Donner, Rollen eines Bahnzuges und dergl. bestimmt, sondern auch zum harmonischen Mitschwingen und zur Resonanzverstärkung der anderen Geräusche. Das doppelte Blech B hängt bei b und ist an geeigneten Punkten mit Dämpfern B1,   u]   versehen. Der Schlegel   b]   mit einem zitternden Balg u1 dient zur Erzeugung des Donnerrollens ; der Schlegel B2 mit einem gewöhnlichen Balg M'erzeugt Blitzschläge.

   Fig. 4 und 5 zeigen eine besondere Anordnung für die Nachahmung von Flintenschüssen, die durch den wiederholten Schlag des Holzbrettes l3 in l'scharnierartig befestigt durch die Tätigkeit des Balges   u'auf dem   oberen Rande des Resonanzbleches. B hervorgerufen werden. 



   Für die Geräusche von Hagel und Regen dient eine Anordnung nach Fig. 4 und 5, wo feine   Metallstäbchen   z nach Art eines Kammes auf der Rückseite eines runden Bügels Z sitzen und   d) e   mittels der Achse z1 nach der einen oder anderen Richtung rasch hin-und herschwingen können. Die Stäbchen z haben an ihren Enden kleine rechtwinkelig umgebogene Hämmerchen, Kugeln oder dergl. 



   In der Fig. 4 ist ein drehbarer Behälter D mit Stein- oder Porzellanstücken gefüllt auf einer Achse d'aufgeteilt und mit einer freidrehenden Rolle D2 verbunden, deren Drehung durch einen nicht gezeichneten Riemen der Pumpe des Blasebalges V entnommen wird. Die Rolle D2 kann durch den Balg u1 auf der Achse verschoben werden, indem die Rolle d3 gegen die Feder   d6   wirkt, um einen Stift d4 in den Haspel d5 auf d'eingreifen zu lassen und so nach Belieben den   Behälter zu   drehen. 



   Die Wirkungsweise der ganzen Vorrichtung ist die folgende : Hat die Pumpe den Blasbalg    aufgeblasen,   so braucht man nur eine oder mehrere Tasten   Tf'1 anzuschlagen   und erhält so die gewollte Wirkung. Zur Vereinfachung bildet man diese Tasten zu einer Klaviatur aus. 



   Aus Fig. 6 ist eine Betätigung der Tasten ersichtlich, die durch ein bekanntes durch- brochenes Band, das synchron mit   demikinematographischen   Film weiterläuft, erzeugt wird. Die   Achse 7,   die durch das Stachelrad2 mit dem Band3 angetrieben wird, hat   eine Übersetzung. J, 5,   an deren Zahnrad   5   eine Rolle 6 sitzt, welcher sie eine langsame Drehung erteilt, deren Ge- 
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 isolierender Masse und trägt an ihrem Ende ähnliche Räder 8   wie 2, um   ein durchbrochenes Hand 9, das den verschiedenen Geräuschen entsprechende Löcher hat, mitzunehmen.

   Die Rolle 6 hat gleichmässig verteilte Nuten   11,   in deren jeder ein   Metallstück 72 eingelegt ist,   die unter 
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   Vorbeigleiten eintreten   und so einen elektrischen Kontakt mit der Metallrolle 14 herstellen. Die Zahl der Nuten 11 und der   Stücke 22 ist   die gleiche wie die Anzahl der Geräuschvorrichtungen des Apparates, wobei jedes   Stück 72   mit einem eigenen Leitungsdraht, mit einem Elektro- 
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 schlossen und die Platte 16 angezogen und mit ihr die Taste   Wl,   die sich senkt und so das Ertönen der   Geräuschvorrichtung veranlasst,   ebenso wie beim Handbetrieb. Die Leitungsdrähte sind zu einem Kabel 13 vereinigt und geben durch die Rollenachse 6.

   Anstatt die Platten 16 
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 auch den Handbetrieb zu ermöglichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : l. Vorrichtung zur Erzeugung von   Bühnengeräuschen, dadurch gekennzeichnet, dass die     Einzelvcrrichtungen zum Hervorbringen der   verschiedenen Geräusche auf pneumatischem   Wege, wie durch Blasebälge   und dergl. betätigt werden, wobei die verschiedenen Auslösungen durch Druck von zweckmässig als Klaviatur ausgebildeten Tasten erfolgen kann.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Drucktasten mittels eines Registerstreifens bewirkt wird, der bei seiner Be- wegung durch die Perforationen Stromkreise für Elektromagnete schliesst, die mittds ihrer Anker auf die verschiedenen Drucktasten einwirken.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Registerstreifens von dem Antrieb eines kinematographischen Films abgeleitet wird.
AT37375D 1908-04-22 1908-04-22 Vorrichtung zur Erzeugung von Bühnengeräuschen. AT37375B (de)

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AT37375B true AT37375B (de) 1909-05-25

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ID=3554701

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