DE515756C - Puffer zum Auffangen des Schuetzentreibers - Google Patents
Puffer zum Auffangen des SchuetzentreibersInfo
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- DE515756C DE515756C DENDAT515756D DE515756DD DE515756C DE 515756 C DE515756 C DE 515756C DE NDAT515756 D DENDAT515756 D DE NDAT515756D DE 515756D D DE515756D D DE 515756DD DE 515756 C DE515756 C DE 515756C
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/24—Mechanisms for inserting shuttle in shed
- D03D49/26—Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
- D03D49/36—Pickers; Arresting means therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
- Puffer zum Auffangen des Schützentreibers Vorliegende Erfindung betrifft einen Puffer aus mehreren miteinander verkitteten Lederplatten zum Auffangen des Schützentreibers.
- :Ulan hat schon Puffer vorgeschlagen, welche aus zwei flach aufeinandergeleimten, in U- oder S-Form o. dgl. auf die Treiberspindel aufgesetzten, miteinander verkitteten Lederplatten bestanden. Diese Puffer waren aber viel zu weichfedernd und wurden im Gebrauch besonders infolge Einknickens und Einreißens an den Biegestellen rasch zerstört'- zumal die einzelnen Lederschichten in flachem, geradegestrecktem Zustande zusammengeleimt wurden, so daß durch die Biegung beim Aufbringen auf die Pickerspindel bereits eine starke Beanspruchung der äußeren Lederschichten eintrat. Wenn überhaupt, konnte die Verwendung dieser Puffer nur bei leichten Webstühlen in Betracht kommen.
- Die genannten Mängel werden nun beim Puffer gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß der Puffer bereits in entlastetem Zustande vor dem Aufbringen auf die Pickerspindel U-Form hat, indem die Lederplatten einzeln aufeinander in die Form gebogen und miteinander in gebogenem Zustand verkittet werden.
- Dank dieser Ausbildung ist der Puffer äußerst widerstandsfähig gegen Formveränderung, indem die einzelnen miteinander verkitteten Lederplatten sich gegenseitig abstützen und vor allem verhindern, daß der Puffer an der Biegungsstelle durch die Wirkung der Schläge des, Treibers falzartig einknickt und bricht. Auch ist die Bewegung der Pufferschenkel im Betrieb derart gering, daß die Lederfasern nur wenig gedehnt und gedrückt werden und infolgedessen das Material nicht ermüdet, so daß der Puffer lange seine Federkraft beibehält.
- Zur Erhöhung des Federweges oder der Weichheit der Federung können mehrere solcher Puffer hintereinander angewendet werden.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i den Puffer auf der Treiberspindel, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Puffers in größerem Maßstube.
- Der in den Figuren dargestellte Puffer hat in entlastetem Zustande U-Form mit leicht auswärts gespreizten, gedrungenen Schenkeln und besteht aus drei übereinander U-förmig zusammengebogenen rechteckigen Lederplatten i, 2 und 3, welche in zusammengebogenem Zustande bei q. und ö über ihre ganze Fläche miteinander verkittet sind. An jedem Schenkel ist eine Bohrung 6 zum Aufstecken auf die Treiberspindel ? vorgesehen. Die verwendeten Lederplatten sind von solch geringer Größe, daß alle Abfälle aus der Treibriemenfabrikation hierfür verwendet werden können.
- Der Einbau des Puffers B ist aus Abb. i ersichtlich. Der Puffer ist mit seinen Bohrungen 6 auf die Treiberspindel 7, auf welcher der Treiber 8 gleitet, aufgesetzt. Wenn nun der Schützen g in Pfeilrichtung von der anderen Webstuhlseite herübergeschleudert wird, stößt er den Treiber gegen den Puffer P, welcher gegen die Stütze io gedrückt und zugleich zusammengebogen wird. Das hierbei durch den Aufschlag des Treibers auf das weiche, federnd nachgiebige Leder des Puffers verursachte Geräusch ist das Beringst denkbare; ganz läßt sich dasselbe natürlich nie beseitigen, da sich eine plötzlich durch Stoß zwischen verhältnismäßig festen Materialien vernichtete Bewegungsenergie stets zum Teil in Schall umsetzt.
- Anstatt, wie dargestellt, aus drei könnte der Puffer auch nur aus zwei oder mehr als drei Lederplatten zusammengesetzt sein. Auch könnte jede einzelne Lederplatte zwecks Verwertung kleinerer oder dünnerer Lederabfälle aus mehreren verkitteten Lederstücken aufgebaut sein.
- Es könnten auch mehrere Puffer hintereinander in einer Führung gelagert sein als Ersatz für Pufferfedern mit großem Federungswege.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Puffer zum Auffangen des Schützentreibers aus mehreren miteinander verkitteten Lederplatten, dadurch gekennzeichnet, daß der Puffer in entlastetem Zustande U-Form hat und die Lederplatten einzeln aufeinander in die Form gebogen und miteinander in gebogenem Zustand verkittet sind.
- 2. Puffer gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lederplatte aus einzelnen verkitteten Abfallstücken aufgebaut ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE515756T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE515756C true DE515756C (de) | 1931-01-12 |
Family
ID=6549079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT515756D Expired DE515756C (de) | Puffer zum Auffangen des Schuetzentreibers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE515756C (de) |
-
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- DE DENDAT515756D patent/DE515756C/de not_active Expired
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