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Tragrahmen für Eier - Die Erfindung betrifft einen Tragrahmen für
Eier mit mehreren aus in der Längsric'htung der Eier verlaufenden Drähten oder Streifen
gebildeten, sich den Eiformen anpassenden Haltern.
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Eiertragrahmen dieser Art sind bereits in verschiedenen Ausführungen
bekannt, beispiels'weise in einer Ausführungsform, bei der federnde Finger mit nach
auswärts gebogenen oberen Enden die Halber für die Eier bilden. Es gibt ferner bereits
Eiertragvornchtuuigen mit an einem innerhalb ei,neg Rahmens angeordneten Gestell
aufgehängten beutel- oder netzartigen T,agchen zur Aufnahme der Eier -und mit &'piralförmigen
Haltexn, die innerhalb eines zwei- oder mehrteiligen Rahmens an Traggestellten .sitzen
und paarweise ein Ei zwischen' sich einschließen: Demgegenüber besteht die Erfindung
darin, daß hei den oben - Bund. unten zu offenem, federnden Zellen ausgebildeten
Haltern die Drähte oder Streifen mit in an sich bekannter Weise nach ;auswärts abgebogenen
oberen Enden in den Einzelfeldexneines in an sich bekannter Weise, im Tragrahmen
angeordneten, vorzugsweise als Wabennetz ausgebildeten Gestells aufgehängt und unten
zu einem Ring zus:ammnengeschlossen sind. Hierbei kann man, da auch' hier die federnden
Einzelzellen -oben und unten offen sind, auch hierbei in bekannter Weise die Eier
im Rahmen durchleuchten. Ebenso ist es möglich, . die Eier im Rahmen zu konservieren
oder aufzübewahren, weil die Küngervierungsf3.üssigkeit bzw. die Luft bis auf die
Auflagexstellan von allen Seiten- frei an die Eier heran.-gelangen kann. Vor allem
aber @erleichtext die neue Anordnung und Ausbildung der federnden Einzelzellen das
Einbringen, der Eier in den Tragrahmen und das Wiederherausnehmen ganz erheblich.
Man braucht die Eier nur mit ganz geringem Druck von oben her in die einzelnen Zellen
einzuschieben. Dabei drehen sich die oben abgewinkelten, verhältnismäßig dünnen
federnden Drähte zur , Seite und geben lauf diesle Weise mühelos so weit nach, daß
sich die Eier ohne Übermäßigen -Kraftaufwand leicht in die federnden Zellen hineindrücken
lassen. Die Eifer werden in der eingesichobienen Lage von den in ;an sich bekannter
Weise in i'h're Normalstellung zurücklehrenden federnden Drähten so sicher festgehalten,
daß sie auch bei seinem Umkippen odex beim Stoßen und Werfen des Tragrahmens' nicht
aus. den Zellen herausrutschen können.
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Gleichwohl lassen sich' die Eier äußerst leicht und biequem wieder
aus den federnden Zellen befreien. Man braucht mit nur geringer Kraft gegen das
;unten in der Zelle biefindliche Eiende zu drücken, so drehen sich in der gleichen
Wise wie beim Ein.-schieben die die Zellen bildenden Drähte wieder zur Saite, so
da.ß das Ei die Zelle verlassen kann. So kann man entweder von . Hand die Eier einzeln
aus den Zellen des
Tragrahmens herausstoßen oder auch den ganzen
Rahmen über eine weiche Unterlage stürzen und dann beispielsweise in hekannter Weise
mit einem Brett, welches im Abstand der federnden Zellen in .an sich bekannter Weise
eine Mehrzahl von Ausstoßzapfen besitzt, die Eier gleich immer in größerer Anzahl,
gewünschtenfalls sogar gleich immer rahmenweise, aus den Zellen herausdrücken.
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Der neue Eiertragrahmen, der in bekannter Weise so eingerichtet werden
kann, daß eine Mehrzahl. von Tragrahmen zu einer größeren Kiste zusammensetzbar
ist, zeichnet sich weiterhin dadurch aus, daß er trotz geringen Gewichtes und trotz
verhältnismäßig kleiner Außenabmessungen ein großes Fassungsvermögen besitzt.
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Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
veranschaulicht; !es zeigen: Abb. i Draufsicht auf den Einzelrahmen mit Anordnung
der Zellen, Abb.2 Ansicht der die Waben bildenden Bandstähle vor ihrer Zusammensetzung,
Abb. 3 Draufsicht der Abb. 2 mit eingebauter Drahtzelle, Abb. q. Schnitt der Abb.
3,, Abb.5 Schnitt der Abb.3, in dem die Lage des Eies gezeigt ist, Abb.6 besondere
Ausführungsform der Zelle nach Abb. i rund Schnitt von Abb.3. Der Rahmen i (Abb.
i) trägt ein wabenförmiges Netz, das durch sechseckig geformte Bandstähle 8 gebildet
wird. Die Bandstähle 8 treten mit ihren Enden durch die Rahmenwandung hindurch und
sind umgebogen (Abb. i). Dadurch wird dem Rahmen eine elastische, federnde Eigenschaft
verliehen, die Stöße und starke Erschütterungen beim Versand ,abhalten !und vermindern.
Das VJabennetz 8 (Abb. i) hat zur besseren Tragfähigkeit zwei Verstärkungsrippen
i o und 17
längs laufend .aufzuweisen, die durch die Rahmenwandung 2 gehen
und umgebogen sind. Die Verstärkungsrippen haben senkrechte Streben 14, die in gleichmäßigen.
Abständen zwischen der Verstärkungsrippe io und dem Wahennetz 8 (Abb. i) befestigt
sind. Der Rahmen hat an seiner breiten Seite in der Mitte einen Ausschnitt 9, der
als Eingriff zum Tragen des zusammengesetzten Versandkastens sowie des einzelnen
Rahmens i und außerdem für den mit Eiern gefüllten Kasten als Lüftung dient. Die
Ausschnitte 9 an der Breitseite 2 haben .an ihrem inneren Teil einen Schutzstreifen,
der schräg über dem Ausschnitt 9 liegt, damit ein Beschädigen der Eier durch den
4usschnitt verhindert wird. Das Wabennetz ist in diesen Rahmen gleichmäßig auf die
Wandungen verteilt eingespannt, so daß eine gleichmäßige Spannung und damit -eine
gute Federung im Rahmen ermöglicht wird.
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Das Wabenn@etz 8 (Abb. i) ist aus Bandstählen 8, die Einschnitte i8
(Abb. 2) aufweis-en, zusammengesetzt. Diese Bandstähle 8 greifen mit ihren anliegenden
Abschnitten ineinander, was durch die Einschnitte 18 ermöglicht wird. Die
Einschnitte können auch abwechselnd .oder sonstwie beliebig angeordrnet sein, wobei
aber in jedem Falle die Bandstähle 8 bündig ineinandergeschoben werden müssen. Die
Bandstähle haben außerdem noch kleine Einschnitte i9 (Abb. 2), in welche die Drähte
oder federnde Streifen zur Bildung von Einzelzellen eingelegt sind. Die Zelle ist
in ihrem oberen Teil größer als im unteren, aber in der ganzen Größe kleiner als
der Querschnitt des Sechsecks. Die Zelle ist aus federnden Drähten q. hergestellt,
die sich nach: dem Zellengrund verjüngen und in einen Ring 22 zusammenlaufen und
eine Öffnung 7 bilden, die kleiner ist als der Eidurchmesser. Die Öffnung 7 dient
zur Durchleuchtung des Eies im Rahmen. Die Zellendrähte ¢ sind in ihren Einschnitten
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beweglich eingehängt, aber so, daß ein Ausgleiten nach oben verhindert
wird. Nach Abb. q. hat der Zellendraht im oberen Teil .einen nach innen gebogenen
Winkel 23 oder Knick, der das Ei am Herausgleiten hindert. Das Ei 24 (Abb.5)
wird durch die Zellendrähte q., die sich jeder Eiform anpassen, festgehalten und
kann nur durch einen Druck durch die öffnung 7 von unten aus der Zelle entfernt
werden. Die Drähte q. schieben sich beim Einbringen des Eies in die Zelle nach der
fiSeite weg, so daß die Federung der Drähte,und vor allem der Winkel 20"23
nicht gelähmt wird, darin die Drehung und Federung verteilt sich auf alle Zellendrähte.
Der Winkel 20, 23, 21 gibt der Zelle außerdem einen festen Halt nach der Seite und
verhindert sein seitliches Pendeln des Eies. Auch eine Federung nach unten sowie
nach öben wird durch den Winkel bewirkt; um diese Federung zu erhöhen, kann (nach
Abb.6)-die Zelle in den Drähten q. Knicke 25 verschiedener Form haben. Die elastische
Zelle aus' Draht kann auch ,aus Pappe oder ähnlichem Baustoff ersetzt werden, die
beispielsweise aus verengten zylinderförmigen Körpern bestehen (Abb. i und 5). Auch
lassen sich die Zellen aus Federblechstreifen und anderen elastischen Baustoffen
herstellen und formen, aber immer muß vorausgesetzt werden, daß das Ei in der Zelle
fest und stoßsicher gebettet ist.
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Die Rahmen können, wie bereits erwähnt, durch Übereinanderstellen
zu einer Versandkiste zusammengesetzt werden.